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 Christian Klaproth (441 Einträge) September 2017 





   Sicherheitsfrage
  Kategorie Internet, erstellt am 11.01.2011 von Christian Klaproth
 
 
Heute geht es mal nicht um unser aller Sicherheitslage, sondern um die Sicherheitsfrage. Nein, das ist eine echt schlechte Wortwitz-Einleitung in ein Thema, das uns alle etwas angeht. Ihr kennt das auch, oder? Diese kleinen fiesen Sicherheitsfragen, die wir gestellt bekommen, wenn wir das Passwort zu einer unserer geliebten Social-Community-Web-Zwei-Punkt-Null Internet-Seite vergessen haben. Cookies und Auto-Login machen aber auch so was von vergesslich. Ts, ts, ts.

Mal Hand auf's Herz: Wer hat schonmal den Geburtsnamen der Mutter als Sicherheitsfrage hinterlegt? Also den echten Geburtsnamen! Der eigenen Mutter! Oder den Namen des Haustieres? Das ist gar nicht so einfach. Ich meine, wer mich kennt, der kennt ja auch den Namen meines Haustieres. Selbst wer mich nicht kennt, kennt den Namen meines Haustieres. Einmal bei Facebook ein Foto des Fellkneuls gepostet, Name des Haustieres drunter und BÄM! Kannste bei Wiki-Leaks googlen: Hier, ja, der Klaproth, Antwort auf die Passwort-Frage lautet "Schnurzelchen". Also gebe ich doch bei diesen Passwort-Sicherheitsfragen niemals nich die Wahrheit an, oder? Also mal ehrlich: Gebt Ihr bei diesen Fragen wirklich an, was da gefragt wird? Wer bei Passwort-Fragen wahrheitsgemäße Antworten gibt, der benutzt auch eine Payback-Karte.

Mädchenname der Mutter. Ehrlich. Ich meine, ich kann mich ja noch glücklich schätzen, schon so alt zu sein, dass meine Mutter nicht bei irgendwelchen Netzwerken angemeldet ist. Womöglich noch direkt als meine Mutter verlinkt. Und Mädchenname im Klartext? Wobei... weiß ich das sicher?

Ich persönlich habe ja das Problem, dass ich im Falle eines vergessenen Passwortes noch eher nach drei bis vier Versuchen auf mein Passwort komme, als dass mir nochmal die super-originell ausgedachte Antwort auf die Geheimfrage einfallen würde. Daher überliste ich nun diese heimtückische Passwort-Phrase, indem ich einfach als Mädchennamen meiner Mutter den Namen meines Haustieres angebe. Hrhr. Aber pssst... nicht weitersagen.
 
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   CasualNation Racers
  Kategorie Gaming, erstellt am 14.07.2010 von Christian Klaproth
 
 
Sieht er nicht süß aus, mein Janderchen aus ModNation Racers für die PS3? Und er sieht mir so ähnlich. Mittlerweile scheinen die Spieleentwickler mitbekommen zu haben, dass die Kids von einst die Erwachsenen von heute sind. Und demzufolge lassen sich die gestaltbaren Avatare heutiger Videospiele teils mit dünnerem Haar und dickerem Bauch austatten. Prima! Aber das soll heute hier gar nicht das Thema sein.

Ein Raunen ging dieser Tage durch die PS3-Community, als United Front Games, seines Zeichens Entwickler des kurzweiligen Kart-Funracers ModNation Racers, bekannt gab, in Kürze einen Patch zu veröffentlichen, der die Aggressivität der KI-Fahrer in der Einzelspieler-Kampagne optional etwas reduzieren soll. Eine Vielzahl frustrierter Spieler habe den hohen Schwierigkeitsgrad der Solo-Kampagne bemängelt. Kaum, dass die Meldung in Windeseile innerhalb des kommunikatösen News-Seiten-Fundamentes der Community die Runde machte, da heulten auch schon die ersten Elite-Zocker auf, es wäre skandalös, ein Spiel für Casual-Weicheier leichter zu machen, da diese dann ja die Trophies für das Absolvieren der Kampagne bekämen, ohne das diese ihnen zustünden. Ja sacht mal, merkt Ihr noch was? Wo bitteschön ist denn das Problem, ein Spiel so zu modifizieren, dass es für den Großteil der Spieler unterhaltsam wird und die Frust-Ration in einem erträglichen Maße bleibt. Schonmal darüber nachgedacht, dass mehr glückliche Offline-Spieler auch dazu beitragen könnten, die gähnende Leere in den Online-Lobbies zu verdrängen?

Mir selbst ist der knackige Schwierigkeitsgrad der Kampagne auch schon negativ aufgefallen, mit dem Effekt, dass ich die Solo-Kampagne nach gut der Hälfte links liegen gelassen habe. Es trägt auch nicht wirklich zum Spielspaß bei, wenn man nur noch dann Rennen gewinnen kann, wenn man jede Abkürzung fehlerfrei fahren MUSS und dabei auch noch das Miniatur-Zeitfenster von einer gefühlten hunderstel Sekunde treffen muss, um den Schild im richtigen Moment zu aktivieren, damit die Schüsse des vereint hinter einem ballernden Faherfeldes abzuwehren. So einen Stress möchte ich mir nach Feierabend wirklich nicht antun. Wenn der Patch installiert ist, werde ich es gerne nochmal probieren.

Und bis dahin dürfen sich die Elite-Hardcore-Trophy-Hunter schonmal mit dem Gedanken anfreunden, künftig auf das Freischalt-Datum einer Trophy schauen zu müssen. Nur echte Kerle haben dann die Kampagnen-Trophy vor Juli 2010 geholt. Der ganze Rest sind Amateur-Weichei-Casuals, die durch ihren Spiele-Kosnum lediglich ein bißchen dazu beitragen, dass Euer Hobby bezahlbar bleibt.
 
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Ein (Spiele-)Berg Arbeit
Review: Söldner-X 2 Final Prototype
Folgebeiträge...
Review: DeathSpank (PS3)
Neulich im Videospiele-Regal
 
   Front-Spoiler, Heck-Spoiler, Spiele-Spoiler
  Kategorie Gaming, erstellt am 24.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Als Videospiel-Normal-Konsument sehe ich mich in einem Dilemma: Auf der einen Seite möchte ich mein mehr oder weniger hart erarbeitetes Geld in gute Spiele investieren, aber dafür muss ich mich vor dem Kauf informieren. Jeder weiss, dass das Marktstand-Geschreie der Hersteller wenig bis nix taugt, bei denen ist jedes Spiel ein Genrekönig. Games-Zeitschrift-Abos habe ich gekündigt, weil deren Niveau teilweise das von BILD erreicht hat, und ich mir hier und da die Frage nach Unabhängigkeit nicht deutlich beantworten konnte. Was bleibt sind die Blogs und News-Seiten, deren "Redakteure" ein paar Tage bis Wochen vor Release Reszensionsexemplare bekommen. Hat man da mal ein paar gefunden, mit deren Einschätzungen man in der Vergangenheit konform ging, gibt es eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie auch in der Zukunft meinen Geschmack treffen.

So... und wenn ich dann so ein Preview / Pre-Review, was auch immer lese, dann möchte ich eine Aussage dazu haben, ob das Spiel was taugt. Und dann verlasse ich mich auch mal auf so eine Aussage wie, dass die Wendungen in der Story unerwartet kommen. Trotz so einer Vorab-Info war für mich der Origami-Killer immernoch überraschend, und das war auch gut so.

Oder - aufgrund der Aktualität mal ein anonymisiertes Beispiel - nehmen wir God of Ponyhof. Da steht also dieses 40 Meter hohe Pony vor mir und ich denke mir, geile Inszenierung... aber dieses Pony musst Du jetzt nicht satteln und reiten, oder? Nee, oder? Und doch. BÄM! Hätte mir das vorher jemand gesagt und hätte ich es zu Beginn der Szene schon gewusst, dann hätte ich ein Boah!-Erlebnis weniger gehabt.

Ich weiss, dass es schwierig ist, die Grenze zu ziehen. Aufgrund der unterschiedlichen Empfindungen verschiedener Leser ist es sogar eher unmöglich. Was zählt als spielspaßtrübender Spoiler und was nicht? Daher bin ich auch froh, solche Artikel zu lesen und nicht (bzw. eher weniger) zu schreiben. Nach meinem Geschmack darf es aber ruhig eine  Spoiler-Warnung zu viel, als eine zu wenig sein.
 
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Ein (Spiele-)Berg Arbeit
 
   Vorweihnachtsstimmung
  Kategorie Privat, erstellt am 23.11.2009 von Christian Klaproth
 
 
Es wird schon recht früh dunkel und auch erst spät hell, die Fenster der Häuser sind durch bunte Licherketten hell erleuchtet, Kinder malen und schreiben schon fleißig an Wunschlisten für den Weihnachtsmann und im Supermarkt beginnt schon fast der Ausverkauf der Schokoladenweihnachtsmänner, da ja schon in ein paar Wochen Platz für die Schokoladenosterhasen geschaffen werden muss. Rischtööösch, es ist Mitte November!

Nun könnte sich theoretisch, aber nur THEORETISCH, bei einem Weihnachtsmuffel wie mir schon ein gewisses Basis-Level an Weihnachtsstimmung einstellen, da ja auch schon die ersten Weihnachtsmärkte geöffnet haben. Es duftet nach Weihnachtsgebäck und nach Glühwein (okay, auch nach Met *würg*), Weihnachtslieder erklingen von hier und da, und man sieht leuchtende Kinderaugen ob der vielen kunsthandwerklichen Basteleien. Aber dennoch stellt sich ziemlich genau einen Monat vor Weihnachten kein Weihnachtsgefühl bei mir ein.

Vielmehr drängt sich mir die Frage auf, ob ich überhaupt noch Winterschlappen auf den Wagen aufziehen lassen soll. Waren es doch bei unserem ersten Weihnachtsmarkt-Besuch in diesem Jahr, in diesem Monat, also dem November, ganze 17 Grad! In Worten: siebzehn!! PLUS!!! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich schonmal mit offener Jacke und dünnem Pullover drunter über einen Weihnachtsmarkt geschlendert bin. Unter diesem Gesichtspunkt darf man schonmal hinterfragen, ob das Betreiben einer künstlichen Schneerodelbahn klimatechnisch nicht etwas verwerflich ist. Aber gut, Niklas hatte seinen Spaß beim Zugucken.

Vielleicht sollte ich meinem Sohn auch nicht mehr vertrösten, dass der Weihnachtsmann üblicherweise dann erst kommt, wenn draussen Schnee liegt (künstlicher Schnee zählt nicht!). Er könnte sonst befürchten, dass es dieses Jahr keine Beschehrung gibt. Naja, etwas Gutes hat das milde Wetter dann doch: Wir sparen Heizkosten.
 
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Von Lumpen und Laternen
Nackte Nachbarin und überzeugende Argumente
Kausalzusammenhänge
Niklas und der Weihnachtsmann
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Schleichende Entwicklung
Kindermund...
 
   Die Krise ist definitiv vorbei
  Kategorie Privat, erstellt am 11.08.2009 von Christian Klaproth
 
 
Die Wirtschaftskrise ist zumindest in Deutschland vorbei. Wo kann ich das besser ablesen, als am Versuch ein neues Auto zu kaufen? Oder ist die Autoindustrie in Deutschland dermaßen von der Abwrackprämie geblendet, dass sie glauben, der Run auf Neuwagen wird ungemindert in der nächsten Zeit anhalten? Ich vermag es nicht zu beurteilen.

Fakt ist: Ich hätte erwartet, als potentieller Kunde für den Erwerb eines Neuwagens etwas mehr "umgarnt" oder zumindest zuvorkommend behandelt zu werden und nicht vor den Kopf gestoßen zu werden. Aber scheinbar haben das deutsche Autohändler nicht nötig. Geht es VW zu gut? Vielleicht. Wieso?

In der vergangenen Woche am Dienstag holte ich ein Angebot für ein neues VW-Fahrzeug (Firmenwagen) ein und ließ den Wagen reservieren. Da die Verhandlungen bis Mittwoch erfolglos blieben (Rabatt? Preisliches Entgegenkommen? Fremdworte!), vereinbarten wir am Donnerstag die Inzahlungsnahme eines gebrauchten Fahrzeuges (quasi Ex-Firmenwagen). Aufgrund logistischer und organisatorischer Rahmenbedingungen, war es mir erst gestern möglich, den gebrauchten Wagen zur Bewertung abzuliefern, was so auch vereinbart war. Da ich es wider Erwarten noch vor Schließung des Autohauses schaffte, dachte ich mir, gebe ich den Schlüssel persönlich bei der entsprechenden Verkaufsberaterin ab.

Einmal abgesehen von der Tatsache, dass ich sie in ihrem Büro bei irgendetwas, das sie hektisch in ihrem Schreibtisch verschwinden ließ, erwischt hatte, und dass sie mir nicht einmal ein Sitzplatz anbot, stieß sie mir doch mit einer unbedacht getätigten Aussage etwas vor den Kopf: "Achso. Ja. Ich schaue mal nach, ob der Wagen noch zum Verkauf steht." BITTE?!? Der ganze Aufwand, gemäß Vereinbarung einen potentiellen Inzahlungsnahmewagen hinzukarren, für den eigens für diese Tour noch eine Umweltplakette besorgt werden musste, dafür, dass sie sagt, sie müsse mal nachschauen, ob der gewünschte Wagen noch verfügbar sei?!?

Da soll nochmal einer behaupten, die deutsche Automobilindustrie stecke in einer Krise, wenn ihnen die Kunden doch so am Allerwertesten vorbeigehen.
 
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Heute schon abgewrackt?

 
   Stringente Support-Prozesse
  Kategorie Internet, erstellt am 06.08.2009 von Christian Klaproth
 
 
Wie schön, dass es doch in unserer hoch technisierten Informationsgesellschaft Vorschriften, Prozesse und Verhaltensrichtlinien gibt. Dies kombiniert mit einem übereifrigen und zuvorkommenden Support-Mitarbeiter ergibt eine Kombination, die einen gleichzeitig zur Weissglut bringt und dabei aber doch das ruhige Gewissen gibt, dass einem schon geholfen wird und alles gut wird... weil man kümmert sich ja. Oder?

Doch fangen wir mal von vorne an: Ich besitze einen Arbeitsrechner. Ein Notebook um genau zu sein. Weil ich ja einen Großteil meiner Zeit beim Kunden vor Ort sitze und überhaupt an verschiedenen Orten eingesetzt werde(n kann), da muss ich eben mit meinem Arbeitsplatz mobil sein. Damit diese Mobilität und mein Einsatz von der technischen Seite her halbwegs abgesichert ist, haben wir Wartungsverträge für die Kisten, die über normale Garantie-Bedingungen hinausgehen. Zum Beispiel einen 24/7/365 Support mit vor Ort Reparatur innerhalb von 24 Stunden.

Dummerweise neigt mein Notebook seit kurzem dazu, sich nach wenigen Minuten Betrieb unaufhaltsam in den Schlafmodus zu begeben, sobald das CD/DVD-Multi-Brenner-Laufwerk in dem dafür vorgesehenen Schacht steckt. Das ist insbesondere deshalb so nervig, weil die Kiste knapp 5 Minuten braucht, bis sie aus dem Schlafmodus wieder vollständig aufgewacht ist. Gut, gemessen an meiner Wachwerdephase ist das schnell... aber während der Arbeit nervt das einfach. Windows meldet mir minütlich auch so tolle Meldungen, dass ich die Hardware (das Laufwerk) nun sicher entfernen könne, dass es wieder erkannt wurde, dass ich es wieder entfernen könne, und so weiter. Hört sich für mich nach einem Wackelkontakt der Anschlüsse an, aber was maße ich mir an, das beurteilen zu können, ich bin ja kein Hardware-Experte.

Nun ist mir auch klar, dass die vom technischen Support nicht sofort bei jedem Hotline-Anruf einen Techniker losschicken, sondern erstmal - möglichst fernmündlich - klären wollen, ob es überhaupt an der Hardware liegt, oder ob nicht ein dummer User einfach nur zu blöd ist, sein Windows zu konfigurieren.

Und genau hier beginnt der Prozess, die Vorschirft, das Standardverhalten, das unausweichlich eingehalten werden muss. Sonst gibt es keinen Support. Also nochmal: Mein CD/DVD-Brenner-Laufwerk ist defekt bzw. veranlasst den Rechner, runterzufahren. Was soll ich laut Hotline machen? Ich möge mir bitte PC Doctor aus dem Internet laden und eine bootfähige CD erstellen. Muuaahahahaha. Sehr witzig!

Es hat mich drei Tage gekostet, diese CD zu erstellen. An jedem Tag erfolgte brav ein Anruf der Hotline bei mir, ob ich denn den Test schon durchgeführt hätte. Der Test lief dann durch, wobei der eigentliche Test des CD/DVD-Laufwerks erfolgreich durchgeführt werden konnte, allerdings auch nur 20 Sekunden dauerte... und so lange kann ich das Laufwerk unter Windows auch benutzen, bevor der Rechner es "abstößt".

Na wie dem auch sei. Der Prozess sieht nun vor, dass wenn der Check keine Fehler ergibt, die Hardware in Ordnung ist. Also ist der Kunde (in dem Fall ich) nur unfähig, sein Windows korrekt zu konfigurieren. Daher der nächste Prozess-Schirtt: Dem Kunden sagen, er soll den Rechner mittels Recovery-CD in den Auslieferungszustand zurückversetzen.

Muuaaahahahaha. Sehr witzig. Ich arbeite mit dem Rechner täglich und habe dort Entwicklungssoftware - ja eine ganze Entwicklungsumgebung aus etlichen Tools und Programmen - installiert. Das ist nicht mal eben in einer Stunde alles wiederhergestellt. Das habe ich dem Support-Menschen auch gesagt. Interessiert den nur herzlich wenig. Nun ruft er mich jeden Tag an, um nachzufragen, ob ich denn den Recovery-Schritt in seinem Prozess schon durchgeführt hätte.

Gna.

Die Kosten, die durch aufgewendete Arbeitszeit da schon reingeflossen sind, hätte man sich prima sparen können und besser ein externes USB-Laufwerk anschaffen können. Nun arbeite ich weiterhin mit ausgebautem Laufwerk und warte auf den täglichen Anruf meines neuen Freundes vom Lenovo-Support. Uuups. Wollte den Markennamen doch nicht nennen. Sorry.
 
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   Führerschein für Eltern
  Kategorie Privat, erstellt am 26.05.2009 von Christian Klaproth
 
 
Hiermit fordere ich einen Führerschein für angehende Eltern, dessen Prüfung bestanden werden muss, bevor ein Paar Nachwuchs zeugen darf. Diese Forderung passt auch prima in die allgemeine wahljahr-populäre Verbotswelle rein. Warum ich das schreibe? Ich bin ernsthaft entsetzt. Entsetzt, über ein neues Fernsehformat, das Anfang Juni starten soll, bei dem Jugendlichen mit Kinderwunsch Babies und Kleinkinder leihweise zur Verfügung gestellt werden. Weil ich für so einen Dreck keine Werbung machen möchte, nenne ich Sendung und Sender nicht namentlich, aber ich fürchte, es weiss ohnehin jeder, um was es geht.

Dabei weiss ich noch nicht genau, worüber ich mehr entsetzt sein soll. Über die Tatsache, dass der 18-jährige Mario, (...) bereits mehrfach wegen Raub, Diebstahl und Körperverletzung angezeigt und zum Aggressionsabbau in der Boxhalle aktiv (...) einen Kinderwunsch mit seiner minderjährigen Freundin hat, über die Eltern von Mario und seiner Perle, die meinen angedachten Führerschein für Eltern mit Sicherheit nie bestanden hätten, oder über die wirklich, wirklich bekloppten Eltern, die ihre Babies für so ein "Expirement" zur Verfügung stellen und sich somit auch geradewegs für meinen geforderten Führerschein disqualifiziert haben. Wie hat man überhaupt geeignete Babies für diesen Job gefunden? Hat man die einfach gefragt, ob sie seelisch gefestigt sind? Wie werden diese Kinder reagieren, wenn sie einmal begreifen, dass ihre Eltern sie "verborgt" haben? Werden sie direkt Amok laufen oder nur Minderwertigkeitskomplexe bekommen?

Welchen Effekt soll das auf die jugendlichen Möchtegern-Eltern haben, denen scheinbar die nötige Reife fehlt? Sollen die sich denken "Oh, das Baby weint nachts, das ist mir aber zu anstrengend, ich warte erstmal noch ein paar Jahre, beende meine Ausbildung und warte, bis ich im Job gefestigt bin, um den Kind auch eine Perspektive zu bieten."? Höhö. Anstatt sie durch lächerliche 4 Tage (inkl. ärztlicher und psychologischer Betreuung) auf den Geschmack zu bringen, sollte man sie lieber 4 harte Wochen auf Schlaf-, Alkohol- und Zigarettenentzug setzen, damit ihnen klar wird, dass man von Hartz IV nicht beides finanzieren kann, persönliches Party-Leben UND Nachwuchs. Wie sollen solche Eltern ihrer Verantwortung gerecht werden, ihren Kindern ein Vorbild sein und ihnen die Welt erklären?

Als Vater einer Familie, die über zwei Jahre so viel Liebe gegeben und so hart um das Leben eines tapferen kleinen Mannes gekämpft hat, empfinde ich es als Schlag ins Gesicht, wie andere Eltern mit ihren Kindern umgehen. Wo soll das nur alles hinführen?
 
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   Mittelalterliche Zustände
  Kategorie Gaming, erstellt am 25.05.2009 von Christian Klaproth
 
 
Was musste ich am Wochenende  lesen? In Kalifornien will die Regierung durchsetzen, dass gewalthaltige Videospiele mit einer großen 18 gekennzeichnet werden und nur noch an Personen über 18 Jahre verkauft werden dürfen, anderenfalls drohe den Händlern eine Strafe von 1.000$. Da fühlt man sich als deutscher Videospiele-Konsument doch glatt ins Mittelalter zurückversetzt. Kennzeichnung von Titeln ab 18? Kein Verkauf an Minderjährige? Wo gibt's denn sowas? Das haben wir aber sowas von hinter uns gelassen, da sind wir schon viel weiter hier in good old Germany! :o)

Wir sind zum Glück schon viel, viel weiter. Bei uns werden nämlich auch schon virtuelle T-Shirts von Spielen, die eine USK-Einstufung "ab 18" bekommen haben, verboten. Naja, nicht richtig verboten. Wir dürfen diese T-Shirts nur sehen, aber nicht selber tragen. Virtuelle T-Shirts kann man sowieso nur sehen und nicht selber tragen? Ja, stimmt, ist aber eine unbedeutende Kleinigkeit. Ich meinte, der virtuelle Avatar eines in Deutschland lebenden  Home-Besuchers darf ein virtuelles T-Shirt nicht tragen, während er es allerdings an den virtuellen Körpern der Spieler aus dem europäischen Umland sehen kann. Jugendschutz in all seinen Facetten und seiner ganzen Pracht!!! Schade nur, dass das System Lücken hat, denn beim lokalen Lebensmittelhändler unseres Vertrauens steht die passende Spielhülle des selben "ab 18"-Spiels für jeden Knirps in greifbarer Nähe. Denn "K" wie "Killzone" steht schon etwas weiter unten im alphabetisch sortierten Regal. Allerdings noch oberhalb von Resident Evil 5. Und die Rückseite dieser Spielepackung ist um ein Vielfaches harmloser als ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Killzone". Komisch, komisch. Da lobe ich mir doch die professionellen Elektronikfachmarktketten, die ihre "ab 18"-Spiele in tolle rote Plastikhüllen gesteckt haben, die es verhindern, dass man sich die Spieleverpackung überhaupt erst richtig ansehen kann! Nur so kann Jugendschutz funktionieren.

Eigentlich sollte man sich freuen, dass den amerikanischen Videospielern nun das Lachen im Halse stecken bleibt, wenn sie sich mal wieder lustig über uns Gamer in Deutschland machen. Aber irgendwie empfinde ich eher Mitleid, droht ihnen vermutlich dieselbe  Stigmatisierung wie hierzulande. Und für die Politiker in Deutschland gibt es nun noch ein weiteres schwergewichtiges politisches Argument, warum man denn nicht gegen privaten Waffenbesitz und Schützenvereine, sondern gegen Killerspiele vorgehen soll: Die Amerikaner machen es genauso! Und die haben schliesslich noch viel lockerere Waffengesetze als wir! So!
 
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Wenn schon falsch, dann richtig!
Amoklauf, Killerspiele, wie immer!
Steter Tropfen höhlt das Killerspiel

 
   Wenn schon falsch, dann richtig!
  Kategorie Privat, erstellt am 14.05.2009 von Christian Klaproth
 
 
Wer hätte das gedacht? Noch ehe es die bösen Killerspiele erwischt, darf in Deutschland demnächst kein  Paintball, Gotcha oder  Laserdrome mehr gespielt werden. Zwar zählen die drei letztgenannten nicht zu meinen Hobbies, weshalb mir deren  allgemeines Verbot (also auch für Erwachsene!) eigentlich egal sein könnte, aber ich frage mich, ob keiner merkt, welche Augenwischerei hier vor sich geht?!? Die Hilflosigkeit der Politiker gegenüber der Tatsache, das Kinder und Jugendliche in diesem Land verwahrlosen, weil sich ihre Eltern nicht um sie und ihre vernünftige Erziehung kümmern oder sich niemand ihrer Probleme annimmt (Mobbing und Leistungsdruck in der Schule?), äußert sich durch immer schwachsinnigere Maßnahmen und Gesetze. Fehlgeleiteter Aktionismus im Antlitz der bevorstehenden Wahlen? Was müssen wir nicht schon alles im Namen der Terrorismusbekämpfung oder der geschädigten  Musikindustrie über uns ergehen lassen? Die Verhinderung eines Amok-Laufes heiligt die Mittel. Ob es da überhaupt Zusammenhänge gibt spielt dabei eine untergeordnete bis keine Rolle.

In der Begründung heisst es, durch das Spielen von Paintball würde man das  Töten simulieren. Gewertet werden in einem Wettkampf nur Treffer gegen den Torso (also potentielle Treffer lebenswichtiger Organe) und neuerdings auch gegen den Hals. Treffer gegen Arme und Beine werden nicht gewertet und sind ungültig. Klingt martialisch und brutal? Nun, das sind die aktuell gültigen Regeln des  Florettfechtens. Also wenn schon, denn schon. Da sollte Florettfechten aber bitteschön verboten werden, denn was tut man da denn sonst, als das Töten zu simulieren? Anhänger der Sportarten Karate und Boxen dürfen sich auch schonmal darauf einstellen, künftig heimlich in abgedunkelten und schallisolierten Kellerräumen ihre Wettkämpfe auszutragen. Immerhin soll ja der Zugang zu den UFC Kämpfen in der Kölnarena für Jugendliche  verboten werden. Verbote, Verbote, Verbote! Dadurch wird es für die Kids auch direkt gaaaaanz uninteressant.

Ich würde mir auch ein bißchen mehr Konsequenz wünschen, damit das Unterfangen Jugendschutz auch noch glaubhafter rüberkommt. Ein Verbot der Cowboy und Indianer sowie der Ritter-Sets von Lego und Playmobil wäre durchaus angebracht. Dort wird nämlich der Umgang mit Stich- und Schußwaffen und letzlich auch das Töten simuliert.

Im Hinblick auf mögliche Amokläufe wäre dann schonmal das Wichtigste getan und der Großteil der Bevölkerung beruhigt. Überflüssige und schwer durchzusetzende Gesetzesänderungen, was den privaten Besitz von Schusswaffen, die private Einlagerung von scharfer Munition sowie Regelungen betreffend der Kontrolle korrekter, heimischer Waffenlagerung angeht, würden damit endgültig überflüssig werden und könnten zur Freude und Erleichterung der Waffenlobby vielleicht noch etwas gelockert werden. Wie wär's?
 
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Amoklauf, Killerspiele, wie immer!
Steter Tropfen höhlt das Killerspiel
Folgebeiträge...
Mittelalterliche Zustände
 
   O wie Orakel
  Kategorie Programmierung, erstellt am 30.04.2009 von Christian Klaproth
 
 
Es gibt Bewegung in der Welt der Software-Entwicklung und gespannt schaut die Java-Welt (also auch meiner einer) auf die Konsequenzen der  Übernahme von  Sun durch  Oracle. Mit Sun kauft sich Oracle damit nicht nur die Programmiersprache Java ein, sondern auch die weit verbreitete und kostenlose Datenbank  MySQL, die ihrerseits erst kürzlich von Sun  aufgekauft worden ist.

Was beabsichtigt Oracle mit den neu erworbenen Technologien und Marken? Sollen sie eingestampft werden? Sollen sie fortan kostenpflichtig vertrieben werden? Was geschieht mit den vielen Open Source Ansätzen im Java-Umfeld? Oder auch bei MySQL? Dieser Blog läuft zum Beispiel auf einer MySQL Datenbank. Sollten dafür zukünftig Gebühren anfallen, müsstet Ihr - werte Leserinnen und Leser - künftig pro aufgerufenem Artikel 10 Cent bezahlen. Kleiner Scherz!

Bleibt die Frage, ob sich zukünftig an den Oracle-Produkten (auch im Java-Umfeld) etwas verbessern wird, denn - das zeigt mir meine aktuelle Projekt-Erfahrung - die Java-Persistenz-Software  EclipseLink, die aus dem Produkt TopLink von Oracle  hervorging arbeitet nicht korrekt mit einer  Oracle 10g Datenbank zusammen, wenn man den Oracle-Join-Style benutzt (quasi ein Oracle-Dialekt der Datenbanksprache SQL). Ebenso lässt sich aus einer Oracle-Datenbank kein brauchbarer Export der Daten mit Hilfe des  Oracle SQLDeveloper erstellen. Die erzeugte Datei kann nicht wieder importiert werden.

Solche Probleme würde ich erwarten, wenn ich Produkte verschiedener Hersteller einsetzen würde, aber wenn ich doch schon alles aus einer Hand bekomme, wieso funktioniert das dann bitteschön nicht? Aber, und vielleicht ist das ja der Grund, warum sich Oracle (u.a.) Java gekauft hat: Vielleicht sollen es die eigenen Leute jetzt erstmal richtig lernen! Also dann, auf gutes Gelingen!
 
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   Heute schon abgewrackt?
  Kategorie Privat, erstellt am 22.04.2009 von Christian Klaproth
 
 
Für mich steht fest, dass einer der Favoriten auf das Unwort des Jahres 2009 auf jeden Fall "Abwrackprämie" ist. Ich war ja recht erstaunt, welch imenses Rudelabwracken in Deutschland losgebrochen ist. Als hätten hunderttausende nur darauf gewartet, sich von ihrem alten Hobel zu trennen. Und wie es für ein Massenphänomen irgendwie Gesetz ist, rennen alle blind los, wo es was geschenkt gibt. Wundert sich denn niemand, dass man vor der großen Abwrackung bereits mehr als 2500 EUR Rabatt beim Kauf eines Neuwagens bekommen hat? Vorher gab es je nach Wagen 4000 EUR und einen Satz Winterreifen, heute gibt es die staatliche Umweltprämie. Hm.

Und die Blindheit nimmt zu. Findige Autohersteller haben jetzt erkannt, dass Rabatte out sind. Geldgeschenke für alte Autos sind in. So gibt es jetzt schon bis zu 2500 EUR, auch wenn der alte Wagen noch gar keine 9 Jahre alt ist. Hallo? Merkt wer was? Da gehen Wagen, die man gebraucht für locker 5000 EUR losbekommt für 2500 EUR weg, nur weil's geschenkt ist? Nein, nein, das muss an mir liegen. Ich bin schlicht und ergreifend zu doof, das zu kapieren.

Hat sich eigentlich schonmal jemand über die volkwirtschaftlichen Folgeschäden des Verschrottungsgeldes Gedanken gemacht? Tausende abwrackgeschädigte Neuwagenfahrer, die sonst mit 120 km/h auf die linke Spur ausscheren, tun dies nun mit 80 km/h, weil sie ihr neues Auto auf den ersten 1000 Kilometern vorsichtig einfahren müssen. Staus und Unfälle sind die Folge. Die Mitarbeiter von TÜV und Dekra dürften sich in den kommenden zwei Jahren schonmal auf Kurzarbeit einstellen. Und die Hafenmitarbeiter in Neustadt i.H. werden wohl auch demnächst gekündigt, weil es nix mehr nach Polen zu verschiffen gibt.

Aber die größte Kritik richtet sich eigentlich gegen unsere Regierung und nicht die armen Bürger, die einem 2500-EUR-Geschenk nicht widerstehen können. Wie will man die deutschen Autobauer untertützen, wenn die Umweltprämie auch für japanische, koreanische und überhaupt importierte Autos gewährt wird. Achso, vermutlich historisch bedenklich, würde man sie ausschliessen wollen. Und wer hat sich eigentlich den Alias Umweltprämie einfallen lassen, wenn ich meinen 9 Jahre alten 1,2 Liter Euro-4 Wagen gegen eine hochmodernes 2,5 Liter CO2-Monster eintauschen kann. Zumindest hier hätte man ja mal zugunsten der Umwelt regulierend eingreifen können, und dafür sorgen können, dass der neue Wagen weniger CO2 rausschleudern muss, als der abgewrackte. Bekomme ich auch dann die Abwrackprämie, wenn ich mein Auto gegen ein Fahrrad eintausche? Und für so eine Aktion zahle ich steuern?!?

So, das musste mal gesagt werden.
 
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Die Krise ist definitiv vorbei
 
   Amoklauf, Killerspiele, wie immer!
  Kategorie Gaming, erstellt am 12.03.2009 von Christian Klaproth
 
 
Eigentlich hat es mir schon gestern in den Fingern gejuckt, aber ich dachte mir, warte mal ab, wie sich die Ermittlungen und die öffentliche Diskussion nach dem  letzten Amoklauf entwickeln. Und gerade, als ich dachte, dass man diesmal vielleicht unvoreingenommen versucht, zu analysieren, was einen Jugendlichen mit 17 Jahren so an den Rand der Verzweiflung treibt, dass er keinen anderen Ausweg mehr aus seiner Misere sieht, gerade als ich dachte, man würde die Durchsetzung bestehender Gesetze in Frage stellen (wenn z.B. ein Vater seine Schusswaffen unrechtmäßig lagert), und gerade als ich noch lass, dass der Täter ein leidenschaftlicher Tischtennisspieler gewesen sei, da hatte ich gehofft, dass nicht erneut gegen die ach-so-bösen "Killerspiele" gehetzt wird. Aber falsch gedacht: Kaum, dass die Ermittler Counterstrike auf dem Rechner des Jungen entdeckt haben, ertönt sofort wieder der Aufschrei nach einem Verbot von Killerspielen. Es hat sich also nichts geändert.

Da ich sowohl Ego-Shooter spiele und bei der Bundeswehr mit Pistole, Gewehr und Maschinengewehr geschossen habe, kann ich sagen, dass diese beiden Dinge in Bezug auf die jeweilige Handhabung aber auch gar nichts gemein haben. Weder befähigt mich der Umgang mit einer echten Pistole dazu, einen Ego-Shooter zu spielen, noch erlerne ich durch das Spielen eines Ego-Shooters den Umgang mit echten Waffen, selbst dann nicht, wenn die Waffen im Spiel Nachbildungen von Original-Waffen sind.

Die  lächerlichste Aussage, die bisher in der neu aufflammenden Diskussion gefallen ist, stammt von Hans-Dieter Schwind, dem Präsidenten der Deutschen Stiftung für Verbrechensbekämpfung. Er behauptet, dass man in Computer-Spielen wie Counterstrike oder Crysis lernen könne, wie man auf der Flucht um sich schießt. Sorry, aber wenn ich mir das alleine bildlich vorstelle, dann erübrigt sich jeglicher weitere Kommentar.

Ich wiederhole gerne nochmal, was ich schonmal geschrieben habe (siehe auch die verlinkten Blog-Einträge): Wir haben in Deutschland das mit Abstand schärfste Jungendschutzgesetz im europäischen Vergleich. Statts ein Verbot für bestimmte Computerspiele zu fordern, würde ich zunächst die Frage klären, wie es dazu kommen konnte, das ein 17jähriger innerhalb der Gesellschaft so schräge Wertvorstellungen entwickeln kann, dass er sich über andere als Herr über Leben und Tod erhebt. Gibt es darauf eine Antwort, könnte man weiter überlegen, ob es vernünftig ist, dass ein Privatmann ein ganzes Waffenarsenal samt Munition in seiner Privatwohnung lagert. Erschreckenderweise gehen die Tendenzen hier wie zuletzt 2007 eher in die Richtung einer  Lockerung des Waffengesetzes. Danach sollte die Frage geklärt werden, wie ein Jugendlicher an ein Computer-Spiel gelangen konnte, dass für Jugendliche ohnehin schon verboten ist. Aber wie ich auch schon einmal geschrieben habe, ist die Klärung solcher Fragen zu unbequem und nicht medienwirksam genug. Stattdessen  zeigen Herr Beckstein und andere lieber mit dem Finger auf "Killerspiele" und rufen "verbieten!".
 
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Siehe auch...
Steter Tropfen höhlt das Killerspiel
Blame it on the Killerspiel
Verbot von Killer-Spielen
Folgebeiträge...
Wenn schon falsch, dann richtig!
Mittelalterliche Zustände
 
   Hasta la vista Vista
  Kategorie Internet, erstellt am 12.02.2009 von Christian Klaproth
 
 
Manchmal wundert sich der geneigte Windows-Benutzer über ominöse Optimierungen der Nachfolgeversionen des Betriebssystems, vor allem wenn dadurch elementare Funktionalität verschwindet und das System (im aktuellen Fall Windows Vista) der latenten Gefahr einer Adobisierung ausgesetzt ist. Nehmen wir mal folgendes (realistisches, da tatsächlich eingetretenes) Szenario an:

Jemand möchte per Email (Outlook natürlich) eine Email verschicken und als Anhang ein paar Fotos versenden. Das geht mit Windows mega-einfach, nämlich per Dreck & Drop. Angenommen, der Versender der Email denkt sich, schicke ich doch einfach mal einen kompletten Ordner voller Fotos, am besten direkt diesen komisch DCIM-Ordner, der sich auf der per USB verbundenen Kamera befindet. Wer hat das schonmal probiert? Was passiert? Rüschtüsch: Nix Fotos in Email, dafür aber eine Verknüpfung auf den Foto-Ordner namens DCIM. Eigentlich schlummert da jetzt ein Anhang namens DCIM.lnk, was ein normaler Windows-Benutzer mit Standard-Einstellungen aber nicht sieht, weil Datei-Endungen ausgeblendet sind. Was sind eigentlich Datei-Endungen?!? ;-)

Nun landet die soeben preparierte Email im Postfach des ahnungslosen Empfängers. Dieser sieht die "Hier sind die Bilder, die Du haben wolltest"-Email und klickt freudiger Erwartung auf den Anhang, und zwar doppelt, wie Bill Gates es uns gelehrt hat. Es öffnet sich ein unübersichtliches, verwirrendes Fensterchen, in dem der Anwender darüber informiert wird, dass mit der Datei-Endung .lnk keine Anwendung verknüpft wäre. Welche soll es denn sein? Wer nun etwas anderes tut, als auf Abbrechen zu klicken, hat schon verloren.

Die meisten normalsterblichen Anwender werden mit dem gezeigten Fensterchen überfordert sein, wollen aber die in der Email vermuteten Fotos sehen, glauben an die Intelligenz und Fähigkeit eines Windows und klicken einfach auf OK. Der recht unscheinbare Haken Sollen zukünftig .lnk Dateien immer mit der gewählten Anwendung gestartet werden? ist standardmäßig aktiviert, und als Anwendung dürfte bei 98% aller Benutzer der Akrobat-Reader von Adobe als erstes gelistet sein.

Nach dem Bestätigen mit OK folgt eine Fehlermeldung vom Akrobat-Reader, der nämlich nix mit einer DCIM.lnk Datei anfangen kann. Das ganze Ausmaß des Grauens wird aber erst ersichtlich, wenn der Benutzer auf seinen Desktop zurückkehrt oder das Start-Menü öffnet: Sämtliche Bildchen tragen das Emblem des Akrobat-Readers und kein Programm lässt sich (für Experten: per Verknüpfung) mehr starten. Stattdessen immer und immer wieder dieselbe Fehlermeldung, dass der Akrobat-Reader die gewählte Datei nicht lesen kann.

Durch einen einfach Klick auf OK hat man sich Windows Vista zerschossen! "Ja Moment", höre ich den XP-Anwender rufen, "da gibt es doch unter Extras -> Ordneroptionen -> Dateitypen die Möglichkeit, die Zuordnung wieder wegzunehmen." Richtig, unter XP gab es die da mal. Nicht so unter Vista. Um es kurz zu machen: Ohne Frickelei in der Registry kann man das Windows wegschmeissen (oder sich auf die Systemwiederherstellung verlassen und hoffen, dass der letzte Rücksetzpunkt noch nicht so lange her ist).

Reparieren lässt es sich folgendermassen:
  • Start -> Ausführen -> "regedit" und Enter drücken.
  • Eintrag HKEY_CURRENT_USER -> Software -> Microsoft -> Windows -> Current Version -> Explorer -> FileExts -> .lnk auswählen.
  • Darin alle Einträge bis auf die erste Zeile löschen.
  • Inahlt der ersten Zeile: Name: (Standard) Typ: REG_SZ Wert: (Wert nicht gesetzt)
  • Registry-Editor schliessen und Windows neu booten.


Weiterhin viel Spaß mit Windows Vista! Ein tolles Produkt.
 
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   Import-Beschränkungen
  Kategorie Gaming, erstellt am 10.02.2009 von Christian Klaproth
 
 
Computer- und Videospiele-Spieler dürften sich in den vergangenen Wochen und Monaten  plutperauscht gefühlt haben, konnte man doch unbeschwert (und völlig legal) Import-Titel von der Insel über Amazon UK (und andere Anbieter) bestellen. Trotz der happigen 7 EUR Versandkosten liessen sich so pro Spiel (!) zwischen 20 und 35 EUR gegenüber den Preisen, die man hierzulande für exakt dieselben Titel hinlegen muss, sparen. Einziger Unterschied: Die Verpackung und die (meist überflüssige) Anleitung sind in englischer Sprache gehalten. Die meisten Videospiele werden heutzutage einmal für ganz Europa produziert und direkt mit allen Ton-Spuren versehen, so dass auch ein Spiel aus UK auf deutsch gespielt werden kann.

Aber damit scheint nun Schluss zu sein, denn über Amazon UK lassen sich ausgerechnet heiss ersehnte und brandaktuelle Titel, wie das Ende Februar erscheinende  Killzone 2 nicht mehr aus Deutschland bestellen. Während man aus Österreich weiterhin alle Titel bestellen kann, bekommen deutsche Kunden die Meldung, dass der oder die ausgewählten Titel nicht für den Versand nach Deutschland geeignet sind. Aus Sicht von Amazon Deutschland ist das auch absolut verständlich: Kostet das Spiel momentan bei den Briten 29,99 GBP (umgerechnet etwa 34 EUR), zahlt man in Deutschland für denselben Titel 71,95 EUR. Kein Wunder also, dass der Versand nach Deutschland nicht mehr klappt.

Amazon UK schiebt technische Probleme vor, und man sei an dem Fehler dran. Würde mich aber nicht wundern, wenn der System-Fehler erst im April behoben wird, wenn spieletechnisch eine Flaute herrscht (was Neuerscheinungen angeht) und sich der Großteil der deutschen Kunden mit entsprechenden Titeln eingedeckt hat. Dann etwa beginnen die Preise ohnehin etwas zu fallen, so dass die Verluste durch die abwandernde deutsche Kundschaft nicht mehr so ins Gewicht fallen.
 
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   Verkettung unglücklicher Umstände?
  Kategorie Privat, erstellt am 15.12.2008 von Christian Klaproth
 
 
Preisfrage: Wie lange benötigt man an einem Freitag, um von Düsseldorf nach Berlin zu kommen. Das hängt vom Verkehrsmittel ab? Stimmt. Sagen wir mal mit einem Flugzeug. Und sagen wir mal, wir nehmen eine Fluggesellschaft, von der wir glauben, dass sie pünktlich und zuverlässig ist. Was? Mit Einchecken und Gepäckabfertigung sowie Gepäckausgabe am Zielort in knapp zwei Stunden? Weit gefehlt! Etwas mehr als 7 Stunden haben wir (eine 24-köpfige Reisegruppe, auf dem Weg zur Weihnachtskonferenz und -feier) benötigt. Eine Verkettung unglücklicher Umstände könnte man es nennen. Und nach der Wahrscheinlichkeit dieser Umstände zu urteilen, dürfte sich die folgende Geschichte nicht wiederholen.

Unser Flieger sollte um 08:15 Uhr in Düsseldorf starten. Um 08:15 Uhr erhielten wir die Auskunft, dass der Flieger, der uns nach Berlin bringen sollte, noch in Berlin stünde und aufgrund eines ganz schlimmen Schneesturms nicht starten kann. Mit etwa einer halben Stunde Verspätung starteten Kollegen, die über einen Billigflieger gebucht worden sind. Deren Maschine konnte merkwürdigerweise in Berlin abheben. Egal.

Gegen 09:15 Uhr gab es das nächste Informationsupdate: Die Maschine steht noch immer in Berlin, neue Auskünfte würde es um 10:15 Uhr geben. So gegen 10:00 Uhr erfuhren wir auf Nachfrage (!), dass der Flug mittlerweile annuliert worden ist und alle Passagiere nun auf Folgemaschinen umgebucht werden. Hat das schonmal jemand mitgemacht? Eine Umbuchung (zumindest bei dem teuren Anbieter) heisst nämlich: Zur Gepäckausgabe, Gepäck abholen, Sicherheitsbereich verlassen, neu einchecken und nochmal schön alles erneut absuchen lassen. Man könnte ja zwischendurch eine Bombe gebastelt haben. Aggressionspotential war jedenfalls genug vorhanden.

So gegen 11:00 Uhr befanden wir uns dann erneut im Sicherheitsbereich, das Gepäck war erneut aufgegeben. Diesmal sollte unsere Maschine aus Wien kommen. Und sie sollte um 12:35 Uhr (!!!!) Richtung Berlin abfliegen. Während der langen Wartezeit durften wir mit überteuerten Brötchen und Kaffees Hunger und Müdigkeit bekämpfen. Das wurde selbstredend NICHT von der Fluggesellschaft bezahlt. Während der Wartezeit trafen wir dann noch Ross Antony, der in echt genauso aussieht, wie im Fernsehen, nur dass er in echt richtig tiefe Augenringe hat. Vermutlich ist er auch mit Luftha.... haha... wollte ich ja nicht nennen... also vermutlich ist er mit demselben Anbieter geflogen.

Gegen 12:00 Uhr wurde dann das Abfertigungsgate nochmal von 72 auf 84 geändert... etwas Bewegung tut sicherlich gut. Um 12:20 Uhr hauchte eine Mitarbeiterin der Fluggesellschaft äußerst witzig über die Lautsprecher die Mitteilung heraus, dass wir doch bitte nicht denken sollten, dass die soeben vorgefahrene Maschine die unsrige wäre. Das wäre bereits der nächste Flug, die Maschine aus Wien habe etwa eine Stunde Verspätung. Ahja. Nächster anvisierter Starttermin war nun also 13:35 Uhr. Wohlgemerkt sollte es eigentlich um 08:15 Uhr losgehen.

Zwischenzeitlich entschuldigte sich die Dame noch bei den Passagieren anderer Maschinene, dass es so voll am Gate wäre. Das läge an den "Berlinern", die noch auf ihre Maschine warten. Tut mir Leid, tut mir Leid... falls wir jemanden im Weg gesessen oder gestanden haben. Glauben Sie mir, es war kein selbstgewähltes Schicksal.

Der Flieger aus Wien traf dann auch so gegen 13:20 Uhr ein, und es war klar, dass wir nie und nimmer um 13:35 starten würden. So teilte uns die freundliche Dame dann mit, dass wir sie gerne lünchen dürften (endlich mal ein Angebot zur Versöhnung), dass wir aber erst eine Startfreigabe für 13:47 Uhr bekommen hätten und alsbald mit dem Besteigen der Maschine beginnen würden, sobald der Kapitän anrufen würde. Noch wolle er die Passagiere nicht an Bord haben. Wir witzelten schon, dass er sich noch um seine Crew kümmern müssen, als um etwa 13:45 Uhr die Information herausgegeben wurde, dass einer der Sitze der Flugbegleiter defekt wäre und man aus versicherungstechnischen Gründen so nicht starten dürfe. Herrje... hätte dem Piloten der Boden nicht reichen können? Musste es auf dem Sitz passieren? Spaß beiseite, war auch gar nicht witzig.

Die Startfreigabe war ungenutzt verstrichen, es war kurz vor 14:00 Uhr... und die Dame der Fluggesellschaft gab belustigt zum besten, dass die Techniker eine halbe Stunde angesetzt haben. Und sie wolle uns vorab schonmal darüber informieren, dass man kein Ersatzflugzeug mehr habe. Würden die Techniker den Sitz nicht repariert bekommen, dann würde der Flug ersatzlos ausfallen. Aber die Helden des Tages, die Techniker, die wir leider nicht zu Gesicht bekommen haben, haben es irgendwie geschafft, den Sitz zu reparieren und so sind wir dann doch noch an Bord gekommen und mussten nach dem Einsteigen auch nur noch knapp eine Viertel Stunde auf die Startfreigabe warten. An genaueres kann ich mich nicht erinnern, denn das lange Warten hat mich so müde gemacht, dass es erst wieder erwacht bin, als wir um kurz vor 15:00 Uhr in Berlin aufgesetzt haben.

Die erwarteten winterlichen apokalyptisch-endzeitlichen Katastrophenbedingungen in Berlin konnten wir leider nicht erkennen. Innerhalb eines halben Tages scheint der Wintereinbruch spurlos verschwunden zu sein, so dass wir uns schon gefragt haben, ob das mit dem ersten Flieger und dem Start in Berlin nicht geflunkert war. Wer also einen überraschungsgeladenen innerdeutschen Reisetag verbringen möchte, dem rate ich, keinen Billigflieger zu buchen, denn der fliegt noch halbwegs wie angegeben... wie langweilig!
 
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   Mentalistischst bekloppt!
  Kategorie Privat, erstellt am 17.11.2008 von Christian Klaproth
 
 
Unglaublich, für wie blöd der deutsche Fernsehkonsument verkauft wird. In einer unvergleichlich peinlichen Gella-Gaudi haben sich ein Mentalist, ein Mentalistenassistent und ein mental mentalistischer Rabe zum Gespött des Landes gemacht. Vielleicht hat es ja die erhofften Werbeeinnahmen gebracht, aber mit diesem Griff ins Klo dürfte der Uri auf Pro7 nicht mehr so schnell zu sehen sein. Frühstens in 8 Jahren. Warum?

Während der Sendung sollte der Kontakt zu Ausserirdischen hergestellt werden. Klasse! Auf was auch immer mit dieser russischen Empfangsanlage gezielt wurde (ich gebe zu, ich habe schon vor der ersten Werbepause mental abgeschaltet und ein LBP-Review geschrieben), Fakt ist: Der der Sonne am nächsten gelegene Stern ist Alpha Centauri. Mal angenommen, Alpha Centauri hätte ein Planetensystem mit einem Planeten mit Leben drauf. Mal angenommen, es handelt sich um eine Zivilisation auf dem technischen Stand, Radio-Signale empfangen zu können. Mal angenommen, die horchen bei den Billionen von Sternen an ihrem Nachthimmel zufälligerweise in unsere Richtung. Die Entfernung zu Alpha Centauri beträgt großzügig abgerundet 4 Lichtjahre. Einmal angenommen, die verstehen den Uri sofort und brauchen nicht Jahre für die Dekodierung und antworten umgehend. Dann würden wir eine Nachricht in frühstens 8 Jahren bekommen. *prust* Vielleicht sollte man den Leuten sagen, dass sie Uri frühstens in 8 Jahren wieder ausgraben müssen... zur großen dreistündigen Fernseh-Gala "Heute kommt die Antwort..."!

Würde mich nicht wundern, wenn statts der harmlosen Antwort-Nachricht direkt die Alien-Invasion inklusive Vernichtung der Menschheit erfolgt, bei so viel offensichtlicher Dummheit!
 
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   LittleBigKundenver*****ung bei Neckermann
  Kategorie Gaming, erstellt am 05.11.2008 von Christian Klaproth
 
 
Liebe Blog-Leser, heute muss ich meinen Blog einmal als Sprachrohr verwenden, um meinem Ärger Luft zu machen. Der Hintegrund ist die Tatsche, dass Neckermann meint, sie könnten nach belieben mit ihren Kunden umspringen. Aber kurz zurück auf Start und alles von vorne erzählt.

Durch einen Hinweis im Internet bin ich auf ein Schnäppchen im Online-Shop von Neckermann aufmerksam geworden. Dort wurde  LittleBigPlanet für die PS3 für 39,99 EUR angeboten. Weiterhin konnte man einen 10 EUR Gutschein-Code angeben, so dass man inkl. Versandkosten für das Spiel gerade mal 35,99 EUR hätte zahlen müssen, anstelle von 69,99 EUR wie anderswo üblich. Ein sehr gutes Angebot, wie es schien. Um nun nicht doppelt und dreifach Versandkosten zu zahlen, beschlossen wir auch gleich die Weihnachtsgeschenke für Niklas dort mitzubestellen, da sie im Vergleich zu anderen Online-Shops gleich viel kosteten. So haben wir dann eine Bestellung von insgesamt knapp 200 EUR aufgegeben.

Zu unserer Freude erfolgte die erste Lieferung sehr schnell. Niklas Geschenke wurden zusammen mit einem Schreiben geschickt, in dem Stand, dass LittleBigPlanet am 05.11.2008 verschickt werden würde. Das war erstmal nicht weiter verwunderlich. Laut Hersteller-Angabe erscheint es ja auch erst am 05.11.2008.

Gestern allerdings erhielt ich erneut von Neckermann ein Schreiben. Darin stand zu meiner Verwunderung, dass LittleBigPlanet entgegen der ersten Zusage nun doch nicht geliefert werden könne. Man entschuldigte sich und teilte mir mit, ich solle doch einfach bei Neckermann online nachschauen, ob ich nicht etwas Vergleichbares finden würde. Und was finde ich, wenn ich bei Neckermann online nachschaue? LittleBigPlanet für 69,99 EUR. Das heisst doch, es ist sehr wohl lieferbar. Es ist nur nicht zu dem zunächst angebotenen Preis lieferbar! Eine Begründung seitens Neckermann wäre hilfreich gewesen, warum der Artikel denn nicht lieferbar ist.

Einige andere Besteller haben im Internet gepostet, dass sie auf Nachfrage an der Hotline die Auskunft bekommen hätten, dass das Spiel nicht mehr lieferbar sei, weil es von so vielen Leuten bestellt worden ist. Für 69,99 EUR kann man es aber noch bestellen. Andere Kunden haben gesagt bekommen, der ursprüngliche Preis sei ein Tippfehler gewesen.

LittleBigPlanet selber scheint bislang den Vorschusslorbeeren gerecht zu werden. Nachdem ich ironischerweise am 30.09.2008 noch zwei Zugangscodes für die Beta-Phase gewonnen hatte, konnte ich es mir vorab schon einmal kurz ansehen.
 
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Siehe auch...
LittleBigPech
Folgebeiträge...
Review: LittleBigPlanet (PS3)
 
   Steter Tropfen höhlt das Killerspiel
  Kategorie Gaming, erstellt am 26.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Was ist es in der letzten Zeit doch herrlich ruhig geworden um die Killerspiel-Debatte? Nagut, die Hersteller müssen die Verpackungen der Spiele  mittlerweile mit 12 Quadratzentimeter großen Freigabe-Hinweis-Schildern verschandeln, aber in Zeiten zunehmender Veröffentlichungen als Download, ist das für die Konsumenten sicherlich zu verschmerzen. Vermutlich ist der letzte Amoklauf schon zu lange her, da muss eben mal wieder eine  Studie herhalten, um die Anti-Killerspiel-Welle in der vergesslichen Bevölkerung mal wieder ins Gedächtnis zurückzurufen.

Merkwürdig. Die Studie stammt aus Bayern. Kommt da nicht auch der Killerspiel-Stoibär her? Egal, sicherlich reiner Zufall. Und dass die Studie an einer Hauptschule durchgeführt wurde, ist eine Entscheidung, die sicherlich auf hochwissenschaftlichen Analysen basiert ist, um auch ja einen repräsentativen Ausschnitt der (jugendlichen) Gesellschaft zu haben. Schliesslich soll die Studie ja auch aussagekräftig sein. Dass die Gewaltbereitschaft an Hauptschulen höher ist, als an Realschulen und Gymnasien, und das Gewalt dort zum Unterrichtsalltag gehört, sind natürlich nur unbestätigte Vorurteile.

Die Studie kommt also zu dem Ergebnis, dass gewalthaltige Medien (allen voran die Computerspiele) die Bereitschaft, Gewalt anzuwenden, bei den Hauptschülern gesteigert habe. Ich würde eher vermuten, dass Jugendliche, deren Hemmschwelle, Gewalt anderen Mitmenschen gegenüber anzuwenden, quasi nicht vorhanden ist, auch großen Spaß daran finden, gewalthaltige Computerspiele zu spielen. Ich glaube aber kaum, dass diese virtuellen Taten einen Einfluss auf Entscheidungen im realen Leben haben. Vielmehr schreibe ich es  nachwievor einer falschen Erziehung, dem sozialen Umfeld und der fehlenden Vermittlung von Werten zu, dass diese Kinder sozial inkompetent sind und Konflikte vornehmlich per Gewalt lösen.

Bei der Herkunft aus Bayern verwundert es dann auch nicht, dass die Macher der Studie ein Verbot von gewalttätigen Computer- und Videospielen auf politischer Ebene fordern. Also ich für meinem Teil bin noch nie von einem gewalttätigen Spiel attackiert worden. Und erwachsene Menschen einer Zensur auszusetzen, weil unfähige Eltern ihre Kinder nicht erziehen können, kann keine Lösung sein, weil es an dem eigentlichen Problem nichts ändert. Ich fordere eher ein Verbot der Killerspiel-Debatte, weil die senkt meine Hemmschwelle. :)
 
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Siehe auch...
Blame it on the Killerspiel
Verbot von Killer-Spielen
Folgebeiträge...
Amoklauf, Killerspiele, wie immer!
Wenn schon falsch, dann richtig!
Mittelalterliche Zustände
 
   Ohne Jonas? Ohne uns!
  Kategorie Privat, erstellt am 19.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ist das zu glauben? Wir dürfen mit Jonas nicht in die M*tro zum Einkaufen gehen. Der Grund scheint seine Behinderung zu sein, der wahre Grund jedoch ist die Unflexibilität des Martkleiters. Der hat zumindest entschieden, dass wir mit unserem Kinderwagen nicht eingelassen werden. Nach kurzer Diskussion am Telefon (nein, der Herr konnte nicht persönlich mit uns sprechen, sondern war nur per Telefon zugegen), konnten wir zumindest glaubhaft machen, dass Jonas nicht sitzen kann und daher auf den Kinderwagen (mit Liegeposition und 5-Punkt Gurtsystem, u.a. wegen der Epilepsie) angewiesen ist. Seine Vorschläge, das 21 Monate behinderte Kind doch alleine im Auto zu lassen bzw. eine von der M*tro zur Verfügung gestellte Maxi-Cosi-Sitzschale (geeignet bis 9 Kilo... für den 13 Kilo schweren Jonas) zu verwenden, fruchteten bei uns nicht, so dass unser bislang nie zur Anwendung gekommenes Prinzip Ohne Jonas? Ohne uns! dazu fürhte, dass man mit uns eben keinen Umsatz macht.
 
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Siehe auch...
Jonas hat eine PEG!
Verdacht auf West-Syndrom
Folgebeiträge...
Jak Rassel
Jonas erlebt die Welt neu
 
   Wegwerfgesellschaft
  Kategorie Privat, erstellt am 18.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Nach Wegwerfkameras, Wegwerfgrills, Wegwerfmülltüten und der Ankündigung von Wegwerfhandys gibt es nun auch Wegwerf-DVDs. Was es damit auf sich hat? Eine speziell beschichtete DVD zerstört sich innerhalb von 48 Stunden nach dem Abspielen von selbst. Allerdings - so hoffe ich - nicht so zerstörerisch, wie die Wegwerfnachrichten bei James Bond. Denn soweit ich weiss, gibt es noch keine Wegwerf-DVD-Player. Zukünftig soll es auch Varianten mit deutlich verkürzter Lebensdauer geben, die sich dann bereits nach 8 Stunden nicht mehr abspielen lassen. Da frage ich mich doch, was passiert bei einem Stromausfall? Was wenn während ich einen Film schaue etwas Wichtiges dazwischenkommt und ich den Film erst am nächsten Tag weiterschauen möchte? Zerstört sich nur der bereits abgespielte Bereich? Mit einem Preis von 3,99 EUR sind die auch nicht wirklich günstig, denn zum selben Preis bekomme ich auch DVDs, die die Lebenszeit der beigefügten Wegwerf-Fernsehzeitschrift übersteigen. Ein fragliches Konzept also, mal ganz abgesehen von dem entstehenden Sondermüll. Mann, Mann, Mann. Was kommt als nächstes? Wegwerfautos, die man nicht mehr betanken muss?
 
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   Anti-Lotto
  Kategorie Privat, erstellt am 06.12.2007 von Christian Klaproth
 
 
Ich habe da eine geniale neue Lotto-Spiel-Idee. Wie wäre es, wiederholtes fast perfektioniertes Fehltippen ebenfalls zu prämieren? Wir haben es tatsächlich geschafft, an drei aufeinanderfolgenden Ziehungen mit steigernder Schein-Zahl (2-3-5, jeweils komplett ausgefüllt), was also insgesamt 108 Lotto-Tipps sind... mit dieser Menge von Tipps haben wir es also tatsächlich geschafft, insgesamt 10 Mal 2 Richtige zu Tippen. 98 Mal haben wir es also geschafft nur einen oder gar keinen richtigen Treffer zu landen. Auf einem Schein haben wir von insgesamt 72 angekreuzten Zahlen insgesamt nur drei richtige Zahlen, über drei Tipps verteilt, versteht sich. Da soll uns erstmal einer nachmachen!! :-)

Das Schlimme ist ja jetzt nur... nun redet man sich ein, bei einer vierten Ziehung können ja nicht schon wieder alle Tipps daneben liegen, oder? Was wenn wir nun (Jackpott ist ja geknackt) nicht mehr mitspielen, und dann ausgerechnet unsere Zahlen kommen... Also ich bin für ein Anti-Lotto, bei dem Fehltippen belohnt wird. *g*
 
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   Mii-Wettbewerbskanal
  Kategorie Gaming, erstellt am 12.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Ich glaube, eine langweiligere Übersetzung von Check Mii Out Channel als in Mii-Wettbewerbskanal gibt es kaum, oder? Dennoch eine feine Geste von Nintendo: Seit heute gibt es einen neuen kostenlosen Online-Kanal für die Wii, in dem man seine selbstgemachten Miis der Welt präsentieren kann und zusätzlich an speziellen Mii-Wetbewerben teilenhmen kann, bei denen es darum geht, bestimmte Vorgaben zu erfüllen.

Die aktuelle Aufgabe besteht darin, einen Mario ohne Kappe als Mii zu designen. Nach sechs Tagen werden alle eingereichten Miis online zur Wahl gestellt. Vermutlich wird dann nach einer weiteren Woche der Sieger gekürt und eine neue Aufgabe gestellt.

Schade nur, dass unter den ersten Miis, die in Deutschland online gestellt worden sind, ein Adolf-Mii mit den Initialen A.H. dabei ist. Kinders, Kinders... wenn Ihr wollt, dass Euer Hobby ein besseres Ansehen geniesst und Casual-Online-Gamer nicht direkt abgeschreckt werden, dass lasst so eine Sch***e sein. Damit ist wirklich niemanden geholfen.
 
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Ruht sich Nintendo aus?
Aufgeladene Stürmer sind online schwach
Review: Excite Truck (Wii)
Retro-Sternensammlung
Egoistisches Deutschland?
Review: Kororinpa (Wii)
Review: Super Monkey Ball Banana Blitz (Wii)
Review: Wario Ware Smooth Moves (Wii)
Review: Wii
Folgebeiträge...
Platz 9 !!
Relaunch mit fahlem Beigeschmack
Sensationeller Service bei Nintendo
 
   Stille Post bei der Bahn
  Kategorie Privat, erstellt am 23.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
Wer kennt sie nicht, die Ausflüchte und Ausreden der Bahn, wenn wie üblich der Großteil aller Züge Verspätungen zwischen 5 und 15 Minuten hat. Meistens lautet es lapidar wegen Verzögerungen im Betriebsablauf, manchmal wird es aber auch etwas origineller.

Heute bin ich dann allerdings Zeuge zweier Durchsagen geworden, die mich an der Glaubwürdigkeit der Ausreden nicht mehr zweifeln lassen, sondern mir gezeigt haben, dass es sich um plumpe Willkürlichkeiten handelt. Wie fast jeden Morgen bin ich heute mit der RB33 von Oberhausen (2 Minuten Verspätung btw.) nach Duisburg gefahren. Dort wurde ich Zeuge der folgenden Durchsage: Meine Damen und Herren auf Gleis 5, bitte beachten Sie, der Rhein-Hellwig-Express aus Paderborn zur Weiterfahrt nach Düsseldorf hat wegen Streckenbauarbeiten heute eine Verspätung von 10 Minuten.

<IRONIE>Streckenbauarbeiten lassen ja zumindest hoffen, dass die neuerliche Preiserhöhung im ÖPNV tatsächlich in die Sanierung des Gleisnetzes fliesst.</IRONIE>

Kurzerhand bin ich auf den ("glücklicherweise") 25 Minuten verspäteten RE5 aus Emmerich umgestiegen und so noch früher als sonst zum Flughafen Düsseldorf Fernbahnhof gekommen. Dort musste ich dann folgende Durchsage hören: Meine Damen und Herren auf Gleis 6, bitte beachten Sie, der Rhein-Hellwig-Express aus Paderborn nach Düsseldorf wird heute wegen einer Türstörung 10 Minuten später hier eintreffen. Ah-ja!

Da sage nochmal einer, bei der Bahn würden keine kreativen Köpfe sitzen, wenn sie jetzt schon für eine Verspätung zwei Ausreden erfinden. :)
 
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Siehe auch...
Die Bahn ist 1337

 
   Babynahrung Rückruf-Aktion
  Kategorie Privat, erstellt am 09.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Mit einiger Verwunderung und auch etwas erschrocken mussten wir heute zur Kenntnis nehmen, dass die bebivita 1 Babynahrung, die Jonas seit geraumer Zeit bekommt, wegen eines Krankheitserregers zurückgerufen wird. Nun fragen wir uns natürlich, ob die kürzlich bei Jonas aufgetretene Infektion durch diese Nahrung verursacht worden ist, konnten die Ärzte doch bis zum Schluss keinen Grund für seine Erkrankung feststellen. Ich werde nächste Woche jedenfalls nochmal auf der Station im Krankenhaus anrufen, zu welchem Ergebnis die zuletzt angelegte Blutkultur geführt hat. Sollte dabei der Erreger  Enterobacter sakazakii festgestellt worden sein, so ist die Wahrscheinlichkeit doch recht hoch, dass sie aus der Nahrung stammt.
 
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Siehe auch...
Lachen nicht verlernt
Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus

 
   Die Bahn ist 1337
  Kategorie Privat, erstellt am 06.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nachdem die Bahn es nun scheinbar aufgegeben hat, ihre Züge pünktlich fahren zu lassen, scheint man sich auf ein neues Kundenbindungssystem zu konzentrieren. Neue Zielgruppe scheint die hippige,  scriptkiddige, simsige Internet-Jamba-Generation zu sein. Neuerdings werden nämlich die Anzeigetafeln teilweise im  1337 5P34K Modus betrieben. Dumm nur, dass sich die Future-Research-Abteilung der Bahn die Sache nicht bis ins letzte Detail angeschaut hat, bevor es zur Anwendung kam. Heute morgen habe ich mich jedenfalls gewundert, wieso mein Zug einen Zwischenhalt am Alughafen macht. *g*
 
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Folgebeiträge...
Stille Post bei der Bahn
 
   Aufgeladene Stürmer sind online schwach
  Kategorie Gaming, erstellt am 04.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Mit Mario Strikers Charged Football hat Nintendo den ersten online spielbaren Wii-Titel in Europa herausgebracht. Während sich MSCF hervorragend spielt und in allen Bereichen wie Grafik, Sound, Gameplay und Präsentation punkten kann, fällt die Online-Unterstützung aus meiner Sicht sehr enttäuschend aus. Vielleicht wurden meine Erwartungen aber auch nur durch die Ankündigungen vorab zu hoch geschürt.

Versprochen wurde ein Liga-System mit tagesbestem Spieler und Saison-Tabellen. Daraus geworden ist ein System, das Spieler lediglich für's dauerhafte Spielen belohnt. Gerade die Zielgruppe der Gelegenheitsspieler wird an diesem System kaum Freude finden. Aber zu den Details...

Ein Online-Match besteht aus einer Best-Of-3 Serie. Wer zuerst 2 von 3 Spielen gewinnt, gewinnt die Serie. Für das Online-Ranking spielt das aber keine Rolle, denn einzig entscheidend sind die drei Einzelspiele. Dort erhält man 10 Punkte für ein gewonnenes Spiel und einen Punkt für ein verlorenes. Für jedes Tor, das man erzielt, wird dem Konto ein weiterer Punkt gutgeschrieben. Das ist auch schon alles.

Da verwundert es kaum, dass die "Europa-Liga" von einem Spieler angeführt wird, der zwar die meisten Punkte hat, aber mehr Spiele verloren als gewonnen hat. Die pure Menge an Spielen bringt es.

Was hätte man hier für ein tolles Wertungssystem erstellen können: Extra-Punkte hätte man für Trickschüsse, Weitschüsse, Fallrückzieher, Kopfbälle oder abwechlungsreiches Spiel vergeben können. Punktabzüge für ständiges Blutgrätschen oder generell ständige Wiederholung derselben Aktion. So bahnt sich jetzt schon an, was vielleicht in der Zukunft an der Tagesordung sein wird: Man trifft online bei allen Spielern nur noch die selbe Team-Konstellation an und jeder verwendet die Moves von Knochentrocken und Hammerbruder. Prima! So macht das Spaß! Ebenso hätte man Extra-Punkte vergeben können, wenn man gegen einen Spieler gewinnt, der in der aktuellen Tabelle weit über einem steht.

Zusätzlich der Motivation (für Gelegenheitsspieler) entgegenwirkend: Eine Saison dauert genau eine Woche. Die Liga wird einmal pro Woche resettet und jeder fängt wieder bei Null an. Paarungen werden (nach meinem bisherigen Eindruck) durch Zufall zusammengewürfelt und haben nichts mit der aktuellen Position in der Gesamttabelle zu tun.

Was man zum Online-Modus noch positives sagen kann, ist die Tatsache, dass man mit einem Gast zusammen spielen kann. Das bedeutet, dass zwei Spieler gleichzeitig in einem Team online gegen ein anderes Team antreten können. Und per Freundescode-Austausch kann man gegen seine Freunde ausserhalb der Liga-Wertung antreten. Hier allerdings auch schon wieder ein Kritik-Punkt: Man kann nicht mit einem Freund online zusammen ein Spiel in einem Team absolvieren, es geht nur gegeneinander.

Alles in allem ist MSCF ein wirklich grandioses und spaßiges Fußball-Spiel, dass online aber weit mehr Potential hat.
 
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Folgebeiträge...
Ruht sich Nintendo aus?
Mii-Wettbewerbskanal
Sensationeller Service bei Nintendo
 
   Der Pakt
  Kategorie Privat, erstellt am 23.05.2007 von Christian Klaproth
 
 
Spielwaren-Hersteller und Kleinkinder oder Babies scheinen einen Pakt geschlossen zu haben, der Eltern in den Wahnsinn treiben soll: Unter dem Deckmantel des Sicherheitsaspektes haben Spielzeug-Hersteller die Batteriefachdeckel von Düdel-Spielsachen mit Schrauben versehen, so dass genervte Eltern nicht mal eben die Batterien entfernen können, wenn die  Angler-Preis Schaukel-Schnecke zum 37ten Mal in Folge ein und dieselbe kurze jazzige Melodie abspielt. Sehr zum Amüsement der Zwerge, verzweifelt ein noch so handwerklich begabter Papa, wenn er in Rage versucht, die Schrauben mit den Fingernägeln zu lösen, noch bevor das nächste Düüd-di-düüd-di-düüd-di-düüd-di-di-del-di-düüd aus der unschuldig grinsenden Schnecke ertönt. Immerhin kann man der Schnecke den Kopf abreissen, sollte dabei aber tunlichst vermeiden, das Unterteil zu schau... Düüd-di-düüd-di-düüd-di-düüd-di-di-del-di-düüd... *grmpfl* Dieser Kontakt lässt sich aber auch sowas von leicht auslö... Düüd-di-düüd-di-düüd-di-düüd-di-di-del-di-düüd... *GNAAA!*
 
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   Kurzer Ausflug in die Mac-Welt
  Kategorie Privat, erstellt am 23.05.2007 von Christian Klaproth
 
 
Gestern wurde unser heiss ersehntes MacBook von Apple geliefert, was zunächst einmal Freudenhormone freisetzte. Allerdings dauere die Freude nicht allzulange an, denn schnell stellte sich heraus, dass das als Neuware verkaufte MacBook bereits gebraucht war. Einmal abgesehen davon, dass die Lieferung im kleinen MacBook-Tragekarton direkt erfolgte, der nicht nochmal verpackt war (siehe Foto, vielleicht kann man erkennen, wie dreckig das hier ankam), fanden sich in der Verpackung bereits ausgepackte Kabel und kleine Plastik-Taschen, die bereits leer waren. Alleine die kleine Fernbedienung war noch original eingeschweist. Dem geknickten Handbuch lag ein unbeschrifteter, zerkratzter und vollgestaubter Rohling bei, von dem wir am Ende gar nicht mehr wissen wollten, was drauf sein könnte.

Die Bestätigung erhielten wir dann nach dem Einschalten: Das Gerät begrüßte meine Frau nicht als neue Benutzerin sondern loggte sich mit einem Konto xy direkt ein. Der Vorbesitzer hat zwar ansonsten keine großartigen Spuren hinterlassen (sieht man einmal von seinem Benutzer-Bild ab, auf dem wir seine Handinnenfläche und eine Ecke seines Kopfes sehen konnten), war aber scheinbar nicht in der Lage seinen selbst angelegten Lokal-Admin Account wieder zu löschen. So richtig aufgefallen ist uns das als Neu-Mac-Nutzer erst, als wir unseren Drucker einrichten wollten und zur Eingabe eines Passwortes aufgefordert wurden, dass wir nie festgelegt hatten.

Ich habe daraufhin mit dem Service von discount24 (darf ich in dem Zusammenhang mit dem Eintrag hier sicherlich nicht erwähnen, mach' ich aber trotzdem) telefoniert. Die Dame war noch bemüht, die Situation zu retten, konnte mir aber im Endeffekt keine Service-Nummer eines Verantwortlichen vermitteln, noch ein Tauschgerät auf den Weg bringen, da der Artikel ausverkauft sei. Kein Wunder, war es doch ein verlockendes Angebot für 999,- EUR. So bleibt uns nur die Möglichkeit einer Retoure, denn ein gebrauchtes Gerät wollen wir zu dem Preis nicht haben, selbst wenn das Angebot 200 EUR unter dem üblichen Preis für dieses Gerät liegt... und einen Grund, warum der Vorbesitzer es zurückgegeben hat, muss es ja auch geben. Wollen wir hoffen, dass die Rückbuchung des Geldes zügig erfolgt.

Im Endeffekt wären wir wohl besser beraten gewesen, direkt bei Apple zu kaufen. Wir stuften discount24 als seriös ein, weil es sich um ein Unternehmen der Otto-Group handelt, und nicht eine 08/15-Online-Bude ist.

Naja, hinterher ist man immer klüger...
 
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   Abzocke mit SMS im Internet
  Kategorie Internet, erstellt am 27.10.2006 von Christian Klaproth
 
 
Diese Woche hatte ich morgens meinen Geist beim Packen meiner Sachen nicht ganz beisammen und habe mein Handy zu Hause vergessen. Einen Umstand, auf den ich meine Frau per SMS aufmerksam machen wollte, woraufhin ich mich nach kostenlosen SMS-Versendern im Internet umgeschaut habe. Was mir dabei alles unter den Browser gekommen ist, ist echt alamierend.

Als einen Vertreter möchte ich hier  smsfree24.de nennen und gleichzeitig ausdrücklich darauf hinweisen, KEINE SMS VON DIESER SEITE ZU SCHICKEN. Warum? Zunächst mal sollte es einen stutzig machen, wenn man seine komplette Anschrift angeben muss, obwohl man nur eine kostenlose SMS versenden möchte. Angeblich soll man die Anschrift angeben, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Bei einem Blick in die  AGBs (die nicht als Text, sondern als Grafik angezeigt wird!) wird klar, dass es sich bei der kostenlosen SMS in Wirklichkeit um einen Vertrag mit einer britischen Firma und um ein kostenpflichtiges Abo über 24 Monate für 8 EUR pro Monat handelt. Die Sachpreise des Gewinnspiels (Handys, XBoxen und IPods) scheinen dabei vom LKW gefallen zu sein, denn es gibt insgesamt Preise im Wert von 5000 EUR zu gewinnen. Unten sind die Preise aufgelistet, und dort steht, dass es allein Geldpreise von 5000 EUR zu gewinnen gibt. Äußerst ominös.

Andere SMS-Seiten im Internet lassen einen erst frickelig Formulare ausfüllen und auf Werbebanner klicken, um einen dann mitzuteilen, dass das Tageskontingent aufgebraucht sei (morgens um 8:00 Uhr!). Das hätte man auch vorher als Hinweis anzeigen können.

Und eine weitere Kategorie von Anbietern möchte zunächst eine SMS mit einem Aktivierungscode auf mein Handy schicken. Wie sinnvoll ist das bitte? Warum wohl sollte ich ein Internet-SMS-Service nutzen wollen, wenn ich ein eigenes Handy habe?!?

Fazit: Vermutlich hat sich die Dialer-Mafia ein neues Betätigungsfeld gesucht, daher am besten das eigene Handy nicht zu Hause vergessen!!
 
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   Staubtrockene Servicewüste
  Kategorie Privat, erstellt am 11.10.2006 von Christian Klaproth
 
 
Heute musste ich mal wieder die Erfahrung machen, wie ernüchternd der Anruf bei einer Behörde sein kann, vor allem, wenn man nur die "0-Durchwahl" zum zentralen Telefon-Empfang hat. Es ergab sich folgende Situation:

[Ich warte auf die Strassenbahn und habe noch ca. 6 Minuten und denke mir, erledige doch kurz diesen Anruf bei [Behörden-Name], dann ist die Wartezeit sinnvoll genutzt.]
[Ring, ring, ring]
[Automatische Bandansage] Willkommen bei [Behörden-Name]. Leider sind alle unsere Leitunden belegt, sie werden mit dem nächsten freien Mitarbeiter verbunden.
[2 Minuten Musik-Gedüdel]
Frau H.: "[Behörden-Name], Frau H., was kann ich für Sie tun?"
Ich: "Guten Morgen, meine Name ist Klaproth. Ich rufe wegen eines Termines an, den wir mit Ihnen vereinbart haben und leider nicht wahrnehmen können. Eine Mitarbeiterin sollte heute vorbeikommen. Wir haben die letzten beiden Tage vergeblich versucht, jemanden bei Ihnen zu erreichen."
Frau H.: "Aha. Kommen Sie aus Essen?"
Ich: "Nein, aus Oberhausen."
Frau H.: "Aus Oberhausen?"
Ich: "Ja."
Frau H.: "Oh, da verbinde ich Sie mal mit der Kollegin."
Ich: "Vielen Dank."
[Ca. 60 Sekunden Musik-Gedüdel]
Frau H.: "[Behörden-Name], Frau H., was kann ich für Sie tun?"
Ich: "Guten Morgen, meine Name ist Klaproth... moment, Frau H.? Haben wir nicht gerade eben miteinander gesprochen?"
Frau H.: "Ach ja, da sind sie wieder bei mir gelandet. Ist keiner drangegangen. Kleinen Moment bitte, ich versuche Sie nochmal zu verbinden."
[Ca. 60 Sekunden Musik-Gedüdel, dazwischen Piepen]
Frau H.: "Hallo?"
Ich: "Ja, ich bin noch da."
Frau H.: "Hören Sie, ich erreiche da gerade niemanden. [zu sich selber] Was machen wir denn da? [wieder zu mir] Ich versuche nochmal eine andere Nummer."
[Ca. 60 Sekunden Musik-Gedüdel, Blick auf die Anzeige: Strassenbahn kommt in einer Minute.]
Frau D.: "[Abteilungsname], Frau D., ja bitte?"
Ich: "Guten Morgen, mein Name ist Klaproth. Ich wurde mit Ihnen verbunden, es geht um einen Termin."
Frau D.: "Ja mit wem sollten Sie denn verbunden werden?"
Ich: "Das weiss ich nicht, Ihre Kollegin Frau H. meinte, sie würde mal eine Nummer probieren."
Frau D.: "[hält die Hand halb auf den Hörer] Mit wem wolltest Du den verbinden? [Getuschel] [wieder zu mir] Ich verbinde Sie."
[Ca. 60 Sekunden Musik-Gedüdel, ich steige in die Strassenbahn und denke mir Häää? Sitzen die in einem Raum?.]
Frau D.: "Hallo?"
Ich: "Ja, ich bin noch da."
Frau D.: "Ja worum geht es denn?"
Ich: "Wir können einen Termin, der für heute angesetzt wurde, leider nicht wahrnehmen, da unser Sohn krank geworden ist und im Krankenhaus liegt."
Frau D.: "Sagen Sie mir nochmal Ihren Namen bitte."
Ich: "Klaproth. K-L-A-P-R-O-T-H."
Frau D.: [Tippert auf einer Tastatur] "Ja richtig. Frau K. sollte bei Ihnen vorbeikommen."
Ich: "Genau, aber es geht heute nicht, weil unser Sohn im Krankenhaus liegt."
Frau D.: "Ach so. Ja da müsste ich Sie mal mit einer Kollegin verbinden, die dafür zuständig ist. Kleinen Moment bitte."
[Ca. 60 Sekunden Musik-Gedüdel]
Frau D.: "Die Frau K. erreiche ich im Moment nicht, weil sie nicht am Platz ist. Sie ist vermutlich nur kurz im Haus unterwegs. Können Sie es später nochmal versuchen?"
-- CUT --

An dieser Stelle beschreibe ich jetzt nicht, was ich innerlich gedacht habe. Immerhin konnte ich der Dame noch die direkte Durchwahl abschwatzen. Warum die erste Dame oder spätestens die zweite Dame nicht einfach eine Notiz für Frau K. hinterlegen konnten, ist mir ein Rätsel. Aber deshalb arbeite ich ja auch nicht bei einer Behörde!
 
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Fehlplazierte Service-Freundlichkeit

 
   Ein Loblied auf die Sternchen
  Kategorie Privat, erstellt am 04.10.2006 von Christian Klaproth
 
 
Gemeint sind heute weder die kleinen weißen Punkte am Nachthimmel, noch die 17 Fußnoten unter der Handy-Tarif-Werbung. Heute spreche ich über die Bewertungssternchen bei eBay, genauer gesagt über die Bewertungsabgabe selber. Seit 1999 habe ich mir ein - für einen Privatmann stattliches - Konto von 105 positiven Bewertungen unterschiedlicher eBayer er- und versteigert. 100% positiv, keine einzige Negativ-Wertung. Wenn man ganz genau nachschaut, müsste sich aus 1999 noch eine neutrale Bewertung finden. Damals habe ich ein Autoradio samt CD-Wechseler versteigert. Der Empfänger meinte, der CD-Wechsler wäre kaputt, ich solle das Teil zurücknehmen und das Geld zurücküberweisen, anderenfalls würde er mich mal besuchen kommen. Da dieser eBayer am Telefon wie ein Migrant geklungen hat, habe ich besser mal das Geld zurückgegeben, den CD-Wechsler - der prima funktionierte - Jahre später als Bastler-Zubehör versteigert, und mich mit dem Spack auf eine neutrale Bewertung geeinigt. Eigentlich wollte er mir eine negative Bewertung geben. Warum? Habe ich doch das Geld erstattet, was eher als positiv zu werten ist. Aber egal, Thema gegessen.

Letzte Woche Montag habe ich bei eBay nun mein heiss ersehntes Field Commander für die PSP ersteigert. Angeblich original eingeschweisst, für 15 EUR weniger als im Laden. Der Typ hat über 9000 Bewertungen, davon 99% positiv. Noch am Montag habe ich den fälligen Betrag per PayPal bezahlt. Am Dienstag bekomme ich eine Benachrichtigung, dass der Artikel verschickt worden sei. Warum ich keine positive Bewertung bekomme, weiss ich nicht, denn als Käufer kann ich es nicht besser machen, als innerhalb der ersten Minute nach Ende der Autkion das Geld zu überweisen. Stattdessen finde ich in der Benachrichtigung den Satz "Wenn sie den Artikel erhalten und geprüft haben, geben Sie Ihre eBay-Bewertung ab, sie erhalten dann auch eine Bewertung von mir." Hää? Achso. Na klar! Sollte ich den Typen schlecht bewerten - was ich eigentlich tun sollte, denn ich warte immernoch auf die Lieferung, ebenso wie auf die Antwort eine Anfrage per Email vom Freitag - kassiere ich auch eine negative Bewertung, jede Wette!! Also sollte ich den Typen doch zumindest neutral bewerten, oder? Ich meine, den Versand kann man schneller hinbekommen, zumal wenn er schreibt, der Artikel wäre unterwegs.

Die Bewertungskultur bei eBay sieht aber so aus, dass man grundsätzlich eine positive Bewertung abgibt, denn wenn man negativ stimmt, ist man böse und hat es nicht anderes verdient, als auch eine negative Bewertung zu bekommen. Und weil ich gerne weiterhin ein "sauberes" Konto haben möchte, werde ich also weiter brav abwarten und am Ende zähneknirschend eine positive Bewertung abgeben.
 
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   Fehlplazierte Service-Freundlichkeit
  Kategorie Privat, erstellt am 28.09.2006 von Christian Klaproth
 
 
Es ist noch gar nicht so lange her, da berichtete ich über meine Erfahrungen mit der Bahn, speziell im Hinblick auf Verspätungen und den Informationen, die den Reisenden und Pendlern weitergegeben werden. Neuerdings scheinen die Zugbegleiter angehalten zu sein, Verspätungen möglichst genau und freundlich an die Fahrgäste weiterzugeben. Das führt im Zug zu solch tollen Lautsprecher-Ansagen wie: "Wir werden Duisburg Hauptbahnhof mit einer Verspätung von einer Minute erreichen. Wir bitten dies zu entschuldigen und hoffen auf Ihr Verständnis."
Hm... eine Minute, krasse Sache. Bei den üblichen 10 bis 15 Minuten Verspätung, die eigentlich immer auf Fehler in einer Signalanlage zurückzuführen sind, da muss man eine Minute Verspätung doch als pünktlich bezeichnen. Und dafür wird man dann aus dem Schlaf gerissen.

Auch sehr schön und unangebracht übergenau fand ich folgende Ansage: "Momentan haben wir eine Verspätung von 59 Minuten und bitten dies zu entschuldigen." Hallo? Kann man sich nicht eingestehen, dass Verspätungen mittlerweile in Stunden ausgedrückt werden können?

Ich grusel mich ja schon etwas vor dem Herbst. Dann nämlich hat die Bahn mit einem völlig überraschenden, kaum erforschten Naturphänomen zu tun, dem man machtlos gegenübersteht: Laub auf den Schienen. Na dann, auf die nächsten Verspätungen!
 
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The Train After Tomorrow
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Staubtrockene Servicewüste
Ach ja, die Bahn...
 
   Der Sommer 2006
  Kategorie Privat, erstellt am 27.07.2006 von Christian Klaproth
 
 
Irgendwie kann ich mich nicht daran erinnern, dass wir schonmal einen so heissen und dabei auch so lange heissen Sommer in Deutschland hatten. Ich befürchte zwar, dass nachfolgende Sommer aufgrund des Wandels des globalen Klimas schlimmer sein werden, aber für's erste reicht der aktuelle Sommer vollkommen aus, um sich mal so richtig zu beschweren. Der Verschleiss an T-Shirts, Hemden und Unterwäsche ist kaum mehr zu toppen. Die kleinen Schoko-Plättchen im Schoko-Müsli schmilzen und kleben an der Innenseite der Tüte.
Bei den wunderbaren Wagons des Rhein-Express fallen reihenweise die Klimaanlagen aus, und Fenster haben diese hochmodernen Wagons leider auch keine mehr. Top! Bei der Rheinbahn sieht es nicht viel besser aus: Zwar kann man hier Fenster öffnen, allerdings fühlt sich der Fahrtwind auf der Haut so an, als stünde jemand mit einem Fön vor einem. Schon der morgendliche Spaziergang vom U-Bahnhof zur Arbeit ist bei 25 Grad im Schatten eine schweistreibende Angelegenheit. Der Flüssigkeitsbedarf ist so hoch, dass man den ganzen Tag nur noch auf Toilette rennt.
Und zu allem Überfluss trägt die Horror-Tante, die jeden Morgen mit mir zusammen in den Zug einsteigt - ich nenne sie liebevoll die Assi-Schabracke - und mit ihren beiden Freundinnen (alle schätze ich so Anfang 40, wollen aber nochmal wie Ende 20 wirken) und ihrer Lästerei über Kollegen das ganze Abteil nervt, kurze und tief eingeschnitte Kleider, was besonders auf der Rückfahrt (da habe ich sie leider wieder im Zug) zu enormen Geruchspenetrationen führt.
Die abendliche Abkühlung in Form von tischtennisballgrossen Hagelkörnern mit unheimlich starken Regen hat leider auch nicht so viel gebracht: Im Anschluss hat nur der Boden etwas gedampft und die Luft war noch schwüler als vorher.
 
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   The Train After Tomorrow
  Kategorie Privat, erstellt am 13.06.2006 von Christian Klaproth
 
 
The Train After Tomorrow trifft es ganz gut, oder aber auch Es fährt kein Zug nach Emmerich.
Mal ganz im Ernst: Was sich die Deutsche Bahn aktuell leistet, das passt doch auf keine Kuhhaut mehr. Seitdem die Fußball-WM läuft gibt es Verspätungen über Verspätungen. Nicht, dass es die vorher nicht gegeben hätte. Aber normalerweise bewegen sich die ganz alltäglichen Verspätungen irgendwo zwischen 5 Minuten und 20 Minuten. Seitdem wir aber die WM im Lande haben, liegen die Verspätungen eher im Bereich zwischen 60 Minuten und 2 Stunden. Von Düsseldorf nach Oberhausen zu kommen, war heute wahrlich keine Freude. Zumal der vermeintliche Zug die ganze Zeit am Bahnsteig stand, nur die Anzeige wechselte ständig zwischen unterschiedlichen verspäteten Zügen hin und her. Nicht, dass mal eine hilfreiche Ansage gekommen wäre. Laufend sind Leute in den stehenden Zug eingestiegen und der Schaffner hat sie immer wieder rausgeworfen. Der Zug würde gar nicht fahren, weil kein Lokführer frei wäre. Komisch. Wie ist der Zug dann in den Bahnhof gekommen. Nach fast einer Stunde kam dann endlich ein hoffnungslos überfüllter Zug, der nach Oberhausen fuhr.
Herzlich Willkommen an Bord des Regional-Express... blablabla, tönte es aus den Lautsprechern, momentan haben wir eine Verspätung von 58 Minuten und bitten dies zu entschuldigen. 58 Minuten. Wieso sagt der nicht einfach eine Stunde?!? Vermutlich gibt es ab einer Stunde Verspätung Geld zurück, was?
*frust*
 
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Fehlplazierte Service-Freundlichkeit
Ach ja, die Bahn...
 
   Grmpfllhmff...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 06.05.2006 von Christian Klaproth
 
 
Was tut man nicht alles für die Sicherheit der zukünftigen Kinder? Man kauft beispielsweise den Testsieger unter den Kindersitzen/Babyschalen - natürlich in zweifacher Ausfertigung - nur um festzustellen, dass die hinteren Sicherheitsgurte zu kurz sind, um die Sitze ordnungsgemäß einzubauen. Das Vorgängermodell des jetzigen Sitzes (ohne Seitenaufprallschutz) hatte noch gepasst, was wir vorher ausprobiert hatten.
Nach kurzer Recherche im Internet haben wir herausgefunden, dass wir mit unserem Problem (und unserem Auto) nicht alleine dastehen. Es gibt eine ganze Reihe von Fahrzeugen (und zwar auch von größeren Autos), in die die Sitzschalen bekannter Hersteller nicht passen, weil die Sicherheitsgurte zu kurz sind.
Die nächste Ernüchterung: Gurtverlängerungen sind seit einiger Zeit in Deutschland nicht mehr zugelassen. Hmpf. Und nun? Weitere Ernüchterung: Die Hotline des Auto-Herstellers gibt die Auskunft, dass Umbauten an sicherheitsrelevanten Merkmalen des Autos nicht vorgenommen werden (vielleicht mal abgesehen von der Deaktivierung des Beifahrer-Airbags, was uns aber nichts bringt, da wir ja Zwillinge bekommen).
Bleibt wohl also nur, der quasi illegale Einbau einer Gurtverlängerung, die das Schloß, in dem der Gurt einschnappt, so verlängert, dass es sich weiter aus den Sitzen herausziehen lässt. Vielleicht drücken die Beamten der Kontrolle, in die ich 100%ig hineinkommen werde, ein Auge zu, wenn ich glaubhaft rüberbringen kann, dass diese Maßnahme ausschließlich der Befestigung der Kindersitze dient und sich sonst hinten niemand sitzt und regulär angeschnallt werden müsste...
Irgendwie scheint mir das Thema Kinder und Autos noch nicht so ganz durchdacht...
 
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Zwischenstatus
Zwillingswagen-Kofferraum-Matrix

 
   Jäcken-Stress beim Stillstuhlkauf
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 28.02.2006 von Christian Klaproth
 
 
Fehler macht man, damit man aus ihnen lernt.
So geschehen am Rosenmontag.
Meine Frau liegt zur Zeit im Krankenhaus (nichts wirklich ernstes, den Kleinen geht es gut, am Mittwoch wird sie vermutlich wieder entlassen), und da denke ich mir, mach' ihr doch mal eine Riesenüberraschung und kaufe ihr den Hauck Glider Recline, von dem sie schon so viel geschwärmt (und auch probegesessen hat). Es handelt sich dabei um einen Still-Schaukel-Stuhl - muß man vielleicht dazusagen.
Ich bin also an besagtem Rosenmontag in ein Möbelgeschäft gefahren, oder sagen wir besser geschlichen, denn ein Vorankommen war auf den Zugangsstraßen kaum möglich. Weniger wegen irgendwelcher Umzüge, sondern weil es einfach brechend voll war. Im Möbelladen dröhnt einem sofort laute Beschallung entgegen. Funken-Mariechen tanzen. Ein unprofessioneller hypernervöser Moderator erzählt irgendwas von einem Orden. Täätää, täätää, täätää. Himmel und Menschen. Irgendwann gelingt es mir, eine Verkäuferin zu erwischen. Sichtlich genervt lauscht sie meiner Frage und schaut mich wie ein Auto an, als das Wort Stillstuhl fällt. Sie sah nicht aus, als würde sie überlegen, auf welcher Epoche ein solchen seltsam anmutendes Möbelstück stammen könnte. Sie fauchte schlichtweg: "Sowas haben wa nich. Schaukelstuhl? Jehn se mal in die Schlafzimmer-Abteilung. Vielleicht steht sowat da als Deko rum." Besten Dank! So macht man mit mir keine Geschäfte. Zum Glück! Denn so bin ich auf ein Internet-Angebot aufmerksam geworden, wo es den Stuhl (EVP: 329,- EUR) für 209,- EUR gibt!
Wer günstiges Schwangerenequipment sucht, sollte mal einen Blick auf bottosso.de werfen!
 
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Halt Pohl!
 
   MAX DRIVE (PS2) ist Schrott!
  Kategorie Gaming, erstellt am 23.08.2005 von Christian Klaproth
 
 
Das erste Mal, als mir das MAX DRIVE von Codejunkies meine PS2-Memory-Card unlesbar gemacht hat, war ich im Prinzip selber schuld. Liegt doch der deutschen Version extra ein kleiner separater Hinweis-Zettel bei, auf dem steht, dass man darauf achten soll, dass der kleine Wählhebel an dem USB-Memory-Stick nicht auf Schreibschutz stehen soll, wenn man Daten auf den Stick aufspielen möchte.
Was der Zettel verschwiegen hat, ist die Tatsache, dass die mitgelieferte Software den Zustand des Wählhebels ignoriert. Versehentlich hatte sich bei mir dieser Hebel umgelegt (was ich erst im Nachhinein bemerkt habe, allerdings ist der Widerstand dieses Hebels auch nicht sehr hoch). Die Software hat mir munter einen weiterlaufenden Fortschrittsbalken angezeigt, als ich mehrere meiner Spielstände von über zwei Jahren PS2-Zocken auf den Stick verschieben wollte, um etwas freien Platz auf der Memory-Card zu bekommen. Erst nach dem nächsten Neustart der Konsole bemerkte ich, dass alle Spielstände auf der Memory-Card nur noch als unlesbare blaue Quadrate angezeigt worden sind, die zudem auch noch mit einem Schreibschutz belegt waren. Auf dem Stick ist natürlich nie etwas angekommen. Der war ja schreibgeschützt.

Aber: Man lernt ja bekanntlich aus Fehlern. Diesmal (knapp ein Jahr später) habe ich zunächst die Spielstände, die ich auf den USB-Stick verschieben wollte, nur kopiert. Dabei habe ich extra nur vergleichsweise "unwichtige" Spielstände von Games genommen, die ich vermutlich eh nicht mehr spielen werde. Im Anschluß habe ich diese Spielstände erneut markiert und löschen ausgewählt. Brav zeigt die Software wieder einen Fortschrittsbalken und ich dachte schon, ich hätte diesmal alles richtig gemacht. Danach war die gesamte Memory-Card laut MAX DRIVE Software leer. Ein Blick auf die Memory-Card über den PS2-Browser zeigte mir wieder alle Spielstände als blaue Quadrate. Somit waren die mir eigentlich wichtigen Spielstände und Online-Accounts wieder alle gelöscht.

Herzlichen Dank und ein großes Kompliment an Codejunkies für das durchweg gelungene MAX DRIVE!
 
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Ratchet: Deadlocked
 
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Name: Christian Klaproth
Herkunft: Deutschland
Beruf: Software Consultant

zuletzt gelesen: iOS Dev Tutorials
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zuletzt gespielt: Uncharted Golden Abyss (PSVita)
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