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 Christian Klaproth (441 Einträge) September 2017 





   Hausmänner-Report
  Kategorie Privat, erstellt am 03.08.2010 von Christian Klaproth
 
 
Nun sind doch ein... zwei... sieben Tage mehr vergangen, als ich eigentlich wollte, bevor ich hier einen Zwischenbericht abliefere. Das liegt weniger daran, dass ich hier von der Arbeit erschlagen wäre. Nicht, das keine Arbeit anfallen würde. Wäsche waschen, Staub wischen, Saugen, Aufräumen, Einkaufen... da ist für jede Stimmung und Gemütslage etwas dabei. Wäre da nicht DER CHEF, würde DAS OPFER einen recht erholsamen Urlaub verleben.

DER CHEF will nämlich rund um die Uhr - so er denn nicht gerade ein Schönheitsnickerchen hält - nur mit einem Erwachsenen spielen. Das führt dazu, dass der einzige im Haushalt befindliche Erwachsene - so er denn nicht gerade ein Erschöpfungsnickerchen hält - mit der Kinderaufsicht gebunden ist. Somit bleibt die eine oder andere häusliche Tätigkeit auf der Strecke. Das wiederum lässt DAS OPFER den Zorn von DIE GÖTTIN spüren.

Zwischenzeitlich habe ich - um meinem Namen im Rahmen von DAS EXPERIMENT gerecht zu werden - meine kleinkinduntaugliche Spur-N Eisenbahn geopfert. Die Verluste halten sich noch in Grenzen. Das war aber bislang das einzige Mittel, was in der Lage war, Söhnchen zu einer Alleinbeschäftigung zu überzeugen. Was es mir im Gegenzug ermöglicht hat, mal ein Ruhe und ganz entspannt die Küche aufzuräumen. Na? Wer erkennt den Fehler im letzten Satz? Egal.

Mit gemischtn Gefühlen sehe ich nun der zweiten Phase von DAS EXPERIMENT entgegen... Ich werde berichten. Wenn ich bis dahin meine Eisenbahn wieder flott kriege. :)
 
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   DAS EXPERIMENT
  Kategorie Privat, erstellt am 26.07.2010 von Christian Klaproth
 
 
Heute ist es also soweit. Ich feiere meinen inneren Frauentausch. Nur ohne Tauschmutti, was vermutlich auch ganz gut so ist. Nicht, dass ich dieses Fernseh-Format mit Interesse oder gar Begeisterung verfolgen würde, aber die wenigen "Familien", die ich durch die Sendung einseitig kennenlernen durfte, waren Abschreckung genug.

Was es mit diesem Blog-Eintrag und der folgenden Zeit auf sich hat, und welch unfassbaren Herausforderungen vor mir liegen, die ich einfach nur als DAS EXPERIMENT bezeichne, möchte ich grob skizzieren. Der geneigte Leser darf in den folgenden 5 (in Worten fünf!) Wochen dem Chaos der Männerclique virtuell beiwohnen. Oder sollte ich sagen den Männern der Chaosclique?

Ich möchte damit beginnen, die Teilnehmer von DAS EXPERIMENT vorzustellen. Jeder einzelne von ihnen vermag eine Wohnung binnen Minuten in ein absolutes Chaos zu verwandeln. In einen Alptraum verwurschtelter Wurschtelei, bei denen selbst ein Anti-Monk feuchte Hände bekommen dürfte.

Beginnen wir direkt mit dem schlimmsten Crew-Member, dem Papa, im Rahmen von DAS EXPERIMENT auch DAS OPFER genannt. Unglaublich, was seinen ungeschulten Informatiker-Augen in einem Haushalt alles entgehen kann. Dreckwäsche hier, Staub dort, Flecken auf dem Boden, Essensreste im Ausguss. Nur wenn sich ein kleines Spinnlein krabbelnderweise der Dame des Hauses auf mehr als 20 Meter nähert, wird er zum Helden in güldener Rüstung und bewegt sich mit einer entsprechenden Eleganz, um das Untier zu besiegen.

Als nächstes stelle ich den schlimmsten Bewohner des Hauses vor, den Sohn. Während der Dauer von DAS EXPERIMENT wird er auch DER CHEF genannt. Er ist der Taktgeber des Chaos. Wo er spielt, bleibt kein Gegenstand dort, wo er hingehört. Das gilt insbesondere für für ihn gar nicht vorgesehene Gegenstände. Lieblingszitat: Räum Du schonmal auf, ich hol das nächste Spiel.

Es folgen die zwei schlimmsten Hausbesetzer, die seit relativ kurzer Zeit, Bestandteile der Familie geworden sind. Die Rede ist von Bonnie und Clyde, den Hauskatern, die im Laufe von DAS EXPIREMENT einfach DER BONNIE und DER CLYDE genannt werden. Der Name ist Programm. Hoffen wir, dass DAS OPFER nicht ihr erstes Opfer wird. Sonst sieht es schlecht aus mit der weiteren Berichterstattung.

Und dann gibt es da noch DIE GÖTTIN, die gute Seele, liebevolle Ma... was?!? Habe ich gerade die Göttin geschrieben? Ich meinte, die Gattin. Sie nimmt am Experiment durch Abwesenheit teil. Größtenteil. Details folgen.

Und hier kommen die Spielregeln: DAS EXPERIMENT läuft in zwei Phasen ab. Phase 1 dauert zwei Wochen und hat heute begonnen. Dabei hat DAS OPFER Urlaub und DER CHEF keinen Kindergarten. DER BONNIE und DER CLYDE tyrannisieren ohnehin jeden Tag auf's Neue Haus und Leute und DIE GÖTTIN muss arbeiten. Zumindest in dieser ersten Phase kann sie daher allabendlich reglementierend auf das Familienleben einwirken. Wenn nicht zwischendurch bereit telefonische Ansagen reinkommen. :)
Phase 2 wird dann lächerliche drei Wochen dauern, in denen DIE GÖTTIN gänzlich glänzlich abwesend ist. *schluck*

Soweit einmal grob umrissen, um was es sich hier in der Hauptsache in den nächsten Wochen drehen wird. Wohlauf! Dieser Blog verfügt über eine Kommentar-Funktion. Über Mutzusprechung würde ich mich sehr freuen.

Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Sollte ich mich auf diesem Blog bis spätestens September nicht mehr gemeldet haben, dann ist DAS EXPERIMENT fehlgeschlagen und Ihr dürft diese Seite aus Euren Bookmarks entfernen. ;)
 
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   Neulich im Kindergarten...
  Kategorie Privat, erstellt am 05.05.2010 von Christian Klaproth
 
 
Die Welt war noch halbwegs in Ordnung, als ich am Abend des 4ten Mai gegen 19:58 Uhr den folgenden  Tweet absetzte: "Jetzt: #Elternabend im #Kindergarten. Nur Mütter hier. Mal schauen, was das gibt.". Abgesehen von der Tatsache, dass ja im Prinzip jedes der Kinder im Kindergarten auch mindestens einen Papa haben sollte, diese Väter es aber irgendwie geschafft haben, ihre Frauen vorzuschieben, um sich einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher zu machen, fühlte ich mich in der Frauenrunde aus Erzieherinnen und Müttern (noch) nicht unwohl.

Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, welches Drama sich nur wenige Minuten später abspielen würde, als die tiefhängende Sonne, die ihre Strahlen auf der Mattscheibe eines verstaubten Röhrenfernsehers in eine das Fernsehbild übertünchende Blendung verwandelte, mit Hilfe eines großen Tuches des Raumes verwiesen werden sollte. Gezeigt werden sollten Impressionen aus den vergangenen Kindergartentagen, damit die Eltern (also die Mütter und der eine Vater) einen Eindruck vom Kindergartenalltag bekommen. Eine sehr schöne Idee, wie ich finde. Aber zurück zum blendungsvereitelnden Tuchstoff, der in Ermangelung einer weder innen- noch außenseitig angebrachten Jalousie, möglichst oben in die Fenster eingeklemmt werden sollte.

Gentleman, der ich aus tiefster innerer Überzeugung - quasi aus meiner Natur heraus - nunmal bin, sprang ich gazellengleich mit einem kurzen Zwischentritt auf der Couch auf die schmale Fensterbank. Oben angekommen, realisierte ich die Schwierigkeit, gleichzeitig den Stoff oben im aufgeklappten Fenster einzuklemmen, dabei das Gleichgewicht auf der wirklich schmalen Fensterbank zu halten, UND anschliessend das Fenster auch zuzudrücken. Das Angebot der Erzieherin meines Sohnes "Christian, soll ich Dir den Popo stützen?" lehnte ich nach kurzer Überlegung dankend ab. Ihr ahnt schon, was gleich passieren wird?

Nein, ahnt Ihr nicht. Ätsch. Ich bin nämlich nicht abgerutscht und im hohen Bogen auf das kleine Kaffee- und Kuchenbuffet gefallen, aber es kommt noch besser. Also ich stehe da auf der Fensterbank, dieser echt schmalen Fensterbank, und drücke das Fenster zu. Dass ich mir dabei die Finger eingeklemmt habe, ist eine unbedeutende Nebenanekdote, die für sich genommen gar nicht spektakulär genug gewesen wäre, um hier niedergeschrieben zu werden, die allerdings hervorragend dazu beiträgt, den Spannungsbogen noch etwas weiter zu spannen. Okay, ich werde also wohl ein bißchen das Gleichgewicht verlieren, den Bruchteil einer Sekunde grübeln, ob ich mir nicht doch den Popo hätte stützen lassen sollen und einen beherzten Rückwärtsschritt zurück auf die Couch machen. Ich möchte, dass Ihr die Situation vor Eurem geistigen Auge habt: Da sitzen also um kurz nach 20:00 Uhr rund 15 Frauen im Couch-Kreis und schauen erheitert und erwartungsvoll dem einzigen Mann zu, der auf der echt fies schmalen Fensterbank herumturnt. Besagter Mann wird also diesen bereits erwähnten beherzten Rückwärtsschritt-Sprung machen. Und RRRRIIIITSCH, hab ich den Damen 'nen Chippendale gemacht.

Tja. Da ist mir in der Tat Hose vom Schritt an abwärts ungelogen knapp 40cm aufgerissen. Schön genau nicht an der Naht lang, sondern so mitten im Stoff. Nun vermag ich nicht genau einzuschätzen, ob es Erheiterung oder Entsetzen in den Gesichtern der Mütter war, das zu Entgleisungen in selbigen führte, als der Blick auf meinen Innenschenkel und die Unterhose (zum Glück hatte ich an diesem Abend auch eine an, kleiner Scherz, hrhr) freigegeben wurde. Söhnchens Erzieherin war sichtlich geschockt und äußerte nach einer kurzen mir unangenehmen Inspektion der Rissstelle besorgt, was meine Frau wohl denken würde, wenn ich nach einem Elternabend, auf dem sonst nur Mütter waren, SO nach Hause kommen würde.

Schließen wir dieses Kapitel. Und nein, es gibt keine Fotos! Und NEIN, mich kann man nicht buchen!!!
 
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Hebelwirkung

 
   Besitzergreifend
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
Der Niklas hat wieder ein neues Wort gelernt, dass er gerne, häufig und energisch einsetzt, wenn er etwas sieht, das er unbedingt haben muss. "Meine!", ruft er laut, anstelle von "Da!". Wenn er ein bißchen aufgeregt ist, dann ruft er auch nur "Mein!". Das bedeutet dann soviel wie, "Ich habe es zuerst gesehen und meine Besitzansprüche klar zum Ausdurck gebracht, und nun gib mir das, was mir gehört, sonst schreie ich Dir die ganze Bude zusammen!". Wenn man der Forderung nicht nachkommt, oder es sogar wagt, ihm zu widersprechen, weil das Brot auf dem eigenen Teller nicht seins ist, dann gibt es zwei Möglichkeiten, wie die Konversation weitergehen kann, wobei die eine Möglichkeit lediglich ein Umweg ist und zum selben Ziel führt: Entweder er ruft "Mann!" und lässt einen schrillen Wutschrei ab, oder er setzt direkt den Wutschrei ab. Manchmal ist er dann doch mit Argumenten davon zu überzeugen, dass das Brot auf seinem Teller in Menge und Konsistenz dem Brot auf Papas Teller entspricht. *seufz*

Jonas ist ähnlich besitzergreifend, wenn auch nicht mit Worten, dann doch mit einem stahlharten Griff, der King Kong an der Leine halten würde. Was Jonas zu greifen bekommt und nicht von alleine wieder loslässt, das hält er mit eiserner Faust fest. Das kann dann zu einem Problem führen, wenn es ein elterlicher Finger ist, weil der nächste Schritt nach dem Festhalten meistens das Tackern ist. Im Tackern ist der Jonas ganz groß. Und er hat riesigen Spaß dabei, zumindest wenn sein Opfer so herrlich schmerzerfüllt jaulen kann, wie der Papa.

Apropos Jaulen: Meine Frau hat ja auch Spaß, wenn ich vor Schmerzen nicht mehr geradeaus gucken kann. Sie hat mir ein Lederhalsband geschenkt. Nein, nicht was Ihr jetzt denkt, Ferkel! Na auf jeden Fall wollte sie mir zeigen, wie man die Größe des Halsbandes verstellen kann... WÄHREND ES UM MEINEN HALS GELEGT WAR! Sie zog - schwuppdiwupp - an zwei Stellen des Bandes, woraufhin das ganze Band nicht nur unter Spannung stand, sondern auch ein Büschel meiner Haare in der Nackenregion in einer kleinen Lederschlaufe ziemlich stramm festhingen. Während mir vor Schmerzen die Tränen in die Augen schossen und ich nur noch rief "Nimm es mir ab! Nimm es mir ab!", krümmte sie sich vor Lachen. Lieb, wie sie ist, hat sie mich dann doch noch befreit. Ab jetzt kann ich die Größe des Bandes zum Glück ja auch alleine verstellen.

In diesem Sinne, frohe Pfingsten!
 
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Nicht die Mama!
Hebelwirkung
Niklas und Jonas sind da!!!
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Zuwendungserschleichend
Fleissiges Helferlein
Niklas geht spazieren
 
   Sie hat es !!!
  Kategorie Gaming, erstellt am 16.05.2007 von Christian Klaproth
 
 
Meine Frau ist wirklich die Beste!! Da ist sie heute früh direkt losgezogen, um mir den neusten Teil der Ratchet & Clank Serie für die PSP noch am Erscheinungstag zu holen. Ich kann es kaum erwarten, die Jungs heute Abend ins Bett gebracht zu haben. *g*

Nachdem Ratchet und Clank bisher nur auf der PS2 (und dort exklusiv) zu sehen waren, machen sie ab heute (zumindest in Europa, denn in Amiland gibt es den neusten Ableger bereits seit November letzten Jahres) auch die PSP unsicher. Während die ersten drei Teile der Serie echte Knaller sind, empfand ich den vierten Teil Ratchet: Gladiator etwas enttäuschend. Sowohl Story, Handling als auch Minispiel-Anteil fühlten sich nicht mehr so richtig nach Ratchet & Clank an. Mit dem PSP-Teil soll das anders werden: Zwar wird das Spiel nicht mehr von Insomniac Games sondern von High Impact Games entwickelt, dafür geht es wieder mehr in Richtung des ersten Teils. Und der Untertitel Size Matters lässt vermuten, dass Clank eine gewichtige Rolle spielen wird. Vor allem die Story mit den witzigen Zwischensequencen, das genial durchdachte Leveldesign mit etlichen Secrets sowie die herrlich innovativen und unrealistischen Waffen haben das galaktische Duo zu meiner Lieblingsserie gemacht, bei der man die Teile wegen der motivierenden Gold- und Platin-Bolts und Waffenupgrades auch gerne noch ein zweites oder drittes Mal durchspielt. Sehr gespannt bin ich auch auf den Multiplayer-Part im Infrastruktur-Modus!

Ich werde berichten...
 
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Neues von Ratchet und Clank
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Review: Ratchet & Clank Size Matters (PSP)
 
   Riesige Wiedersehensfreude
  Kategorie Privat, erstellt am 04.02.2007 von Christian Klaproth
 
 
Während der letzten Woche war ich beruflich im süddeutschen Raum unterwegs. Ich war positiv überrascht, welche Entwicklungsfortschritte der Niklas während meiner Abwesenheit gemacht hat. Das fällt vermutlich nur dann so stark auf, wenn man den Racker einige Tage lang nicht sieht.

Er greift jetzt viel, viel koordinierter als noch in der letzten Woche. Bis dahin hat er immer eher zufällig etwas in die Hand genommen und es dann natürlich festgehalten, die zweite Hand zur Hilfe genommen und ab damit in den Mund, egal was es ist. Nun sieht er etwas und streckt seine Hand in die Richtung und - sofern es innerhalb seiner Reichweite liegt - holt es sich heran. Er kann Dinge auch noch schneller mit den Augen verfolgen als vorher. Und auch optisch sieht er ein Stück weit verändert aus... irgendwie älter... aber nicht so, dass man meinen möchte, dass ich ihn nur eine Woche lang nicht gesehen hätte.

Das Wiedersehen war phänomenal. Niklas strahlte über das ganze Gesicht, als ich zur Tür reinkam und mich gesehen hat.

Gestern dann haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht (natürlich auch mit Jonas zusammen), wobei das Bild entstanden ist. Hm... dabei haben meine Frau und ich vor der Geburt der Kinder noch untereinander "ausgemacht", dass wir nie Mützen mit Öhrchen haben wollen. *g*
 
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Schlafmütze
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Typisch Frau oder was?
  Kategorie Privat, erstellt am 02.01.2007 von Christian Klaproth
 
 
Dieser Eintrag richtet sich primär an die Männer da draussen mit der Frage: Sind Eure Frauen auch so? Ich will kurz schildern, was passier ist. Zu Sylvester - es war irgendwann mittags - sitze ich mit meiner Frau im Wohnzimmer. Sie sitzt im Schaukelstuhl, liest ein Klatsch-Blatt und lästert über das tuffige Strickjäckchen von David Beckham. Ich sitze auf der Couch und blättere in der neuen Gamepro. Nebenbei läuft der Fernseher. Aus dem Augenwinkel sehe ich, dass soeben der Film Don Juan mit Jonny Depp in der Hauptrolle anfängt. Weil ich weiss, dass meine Frau diesen Schauspieler toll findet, sage ich zu ihr: "Oh sieh mal, Schatz, ein Film für Dich!". Sie schaut von ihrer Zeitschrift auf, nicht wissend, welcher Film läuft. Man sieht eine Szene, in der eine Männerhand in Großaufnahme einen Manschettenknopf schliesst. "Ohhhh...", frohlockt sie, "mit Johnny Depp!!". Ich schätze, man hat mir mein Entsetzen angesehen. Ich meine, man erkennt einen Schauspieler an seinem Gesicht, bei einem markanten oder muskulösen Körper vielleicht noch an der Silhulette. Aber an der Hand?!? Ich tippe mal, meine Frau würde mich an meiner Hand nicht erkennen, selbst wenn ich mir einen Knoten in den Finger mache. Und weil ich so entsetzt war, hat sie auch sogleich versucht, mich mit dem Bügelwasser zu vergiften. :) Aber davon wird sie ja vielleicht selber berichten wollen.
 
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   Eau de Müff
  Kategorie Privat, erstellt am 06.10.2006 von Christian Klaproth
 
 
Am letzten Wochenende war ich nach bestimmt zwei Jahren mal wieder im Kino. Welcher Film, mag sich der geneigte Leser fragen, hat es wohl geschafft, mich nach  Der Untergang wieder ins Lichtspielhaus zu locken. Es handelt sich dabei um  Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders, ein Film, der sicherlich ungerochen an mir vorrübergezogen wäre, hätte mein Frau das gleichnamige Buch von  Patrick Süskind nicht gelesen und den Film selber sehen wollen.

Der Film spielt im 18ten Jahrhundert und erzählt die Geschichte von Jean-Baptiste Grenouille, der mit einem ultrasensiblen Riechorgan als Waise aufwächst und Gerüche äußerst genau wahrnehmen und differenzieren kann. Nachdem er etwas herumgekommen ist und bei dem Parfumeur Baldini in Paris landet (gespielt von Dustin Hoffman und ein echtes Highlight des Films), beschließt er, den Duft von 13 Jungfrauen zu konservieren, um ein legendäres Parfum herzustellen. Dass die Damen dabei leider ihr Leben lassen müssen, stört ihn weniger. Nachdem Grenouille zu Beginn des Film hingerichtet werden soll, und der Film eine Rückblende seines Lebens darstellt, verwunderte es mich etwas, dass der Film zwar auf dem gleichen Marktplatz aber in einem wohlduftenden Nudistencamp endet.

Highlight für mich, war die Szene, in der Baldinis Haus in sich zusammenstürzt, nachdem ihm Grenouille ein ganzes Buch voller Parfum-Rezepte vollgeschrieben hatte und auf Schnuppertour ging. Der Film brilliert mit eindrucksvollen Bildern des Paris des 18ten Jahrhunderts. Aufwendige Kostüme und Kulissen lassen einen in diese Atmosphäre eindringen.

Ansonsten hinterlies der Film bei mir eher einen Geruch der Verwirrung. Mit Grenouille hatte ich eher Mitleid, als dass er als der brutale Massenmörder dargestellt wurde. Am Ende wird er vom Vater der 13ten Zutat seines Parfums sogar als Sohn bezeichnet. In der Schlussszene, tropft sich Grenouille mit seinem Duftwässerchen voll und wird von ein paar durchlöcherten Parisern aufgefressen.

Häh?

Na ich bin vielleicht ein Banause, aber ich habe den Film einfach nicht verstanden. Echt merkwürdig diese Franzosen. Aber dennoch war er recht unterhaltsam. :)
 
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 Profil 
 
Name: Christian Klaproth
Herkunft: Deutschland
Beruf: Software Consultant

zuletzt gelesen: iOS Dev Tutorials
zuletzt gesehen: Sherlock Season 1
zuletzt gespielt: Uncharted Golden Abyss (PSVita)
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