blogworks Logo  
 Christian Klaproth (441 Einträge) September 2017 





   Tischgespräche
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 25.02.2011 von Christian Klaproth
 
 
Ab und zu ist mein 4jähriger Sohn in der Stimmung, richtig tiefschürfende Unterhaltungen zu führen. So auch neulich, als er mir mit seinen Worten wiedergab, was er im Kindergarten über Ernährung und Verdauung gelernt hatte. Im Kern ging es um die Frage, warum Kinder so gerne Naschen. Über dem Ganzen schwebte der pädogogische Zeigefinger der Ermahnung, nicht zu viel Süßes zu essen. Das so zum Hintergrund.

Mit der Verdauung ist das nämlich so: Vom Mund aus nach unten, also innen im Körper lang, verlaufen mehrere Schläuche. Und jeder dieser Schläuche transportiert was anderes. Ein Schlauch ist für das Trinken, einer für das Essen und einer für das Naschen, wenn man mal Naschgefühle bekommt. Einige Leute haben auch noch mehr Schläuche. Für Nudeln, für Kartoffeln und für Fleisch. Wenn man nun das unbändige Verlangen nach Süßkrams hat, dann fordert der Naschen-Schlauch nach Input. Gibt man ihm aber zu viel, kann das im Schlauch stecken bleiben und sich dort ansammeln. Wenn der weiter wächst kann er irgendwann platzen. Und dann muß man brechen. Ich denke, bei den letzten Ausführungen hat mein Sohn die Erklärungsversuche aus dem Kindergarten um ein paar eigene kreative Ideen erweitert.

In der Tat konnte ich das beschriebene Phänomen - zumindest anhand äußerer Symptome - selbst schon beobachten, was mir meine Frau auch noch in Dekaden unter die Nase reiben wird. Einmal, während der Adventszeit, war ich mit meinem Sohn einkaufen. Im Supermarkt lief ein Nikolaus herum, der hatte zwei Säcke dabei. In einem Sack waren Orangen, im anderen Schoko-Nikoläuse. Jedes Kind durfte sich aus einem der Säcke ein Teil rausnehmen. Natürlich hat mein Sohn zu dem wohlduftenden vitaminarmen Schoko-Nikolaus gegriffen. Was soll ich Euch sagen? Ich erlebte das bis dahin mit Abstand entspannteste Einkaufen, das ich mit meinem Sohn je erlebt habe. Kein Herumrennen und Verstecken, kein Regale Ausräumen, kein Weinen oder Wutgebrüll. Bis kurz vor der Kasse hörte ich nix, außer dem wohligen Schmatzen einer schokoverschmierten Schnute und dem leisen Knistern der Schoko-Nikolaus-Folie.

Kurz vor der Kasse fiel Sohnemann dann ein, daß er ja durstig wäre. Da sein 100g-Schoko-Nikolaus bis auf die an Händen und Mund befindlichen Reste komplett verspeist war, bestand die latente Gefahr eines Schreianfalls, sollte dem Wunsch nach einem Getränk nicht unmittelbar und sogleich nachgekommen werden. Ein Wasser wurde rigoros abgelehnt. Stattdessen sollte es eines dieser 200ml-Zuckerwässerchen in einer schmalen, weichen Plastikflasche sein, das an so einem Plastik-Drehverschluß geöffnet wird. Kein Problem. Gefordert, geliefert. Und in fast einem Zug geleert.

In der Form gestärkt - Sohn wurde langsam scheinbar müde - wurde das Absolvieren des Kassenbereiches sowie die Verstauung von Einkäufen und Nachwuchs ins Auto zu einem Kinderspiel. Zu Hause angekommen erwartete uns schon die Mama und konnte kaum glauben, daß es ein wirklich entspanntes Einkaufen gewesen sein soll. Ich berichtete von dem tollen Nikolaus der noch viel tollere Schoko-Nikoläuse verteilt hatte. Und noch in dem Moment, als meine Frau Luft holte, um zu fragen, wo denn der Rest der Schokolade sei, weil ich dem Jungen ja nicht etwa einen ganzen Schoko-Nikolaus habe essen lassen, platze meinem Sohn der Süßkram-Schlauch, und die braun-flüssige Süß-Sauer-Soße ergoß sich über den Küchenboden. Wieder was gelernt.
 
0 Trackbacks | 1 Kommentar     
Siehe auch...
Piratiges Zelten
Hausmänner-Report
DAS EXPERIMENT

 
   Sicherheitsfrage
  Kategorie Internet, erstellt am 11.01.2011 von Christian Klaproth
 
 
Heute geht es mal nicht um unser aller Sicherheitslage, sondern um die Sicherheitsfrage. Nein, das ist eine echt schlechte Wortwitz-Einleitung in ein Thema, das uns alle etwas angeht. Ihr kennt das auch, oder? Diese kleinen fiesen Sicherheitsfragen, die wir gestellt bekommen, wenn wir das Passwort zu einer unserer geliebten Social-Community-Web-Zwei-Punkt-Null Internet-Seite vergessen haben. Cookies und Auto-Login machen aber auch so was von vergesslich. Ts, ts, ts.

Mal Hand auf's Herz: Wer hat schonmal den Geburtsnamen der Mutter als Sicherheitsfrage hinterlegt? Also den echten Geburtsnamen! Der eigenen Mutter! Oder den Namen des Haustieres? Das ist gar nicht so einfach. Ich meine, wer mich kennt, der kennt ja auch den Namen meines Haustieres. Selbst wer mich nicht kennt, kennt den Namen meines Haustieres. Einmal bei Facebook ein Foto des Fellkneuls gepostet, Name des Haustieres drunter und BÄM! Kannste bei Wiki-Leaks googlen: Hier, ja, der Klaproth, Antwort auf die Passwort-Frage lautet "Schnurzelchen". Also gebe ich doch bei diesen Passwort-Sicherheitsfragen niemals nich die Wahrheit an, oder? Also mal ehrlich: Gebt Ihr bei diesen Fragen wirklich an, was da gefragt wird? Wer bei Passwort-Fragen wahrheitsgemäße Antworten gibt, der benutzt auch eine Payback-Karte.

Mädchenname der Mutter. Ehrlich. Ich meine, ich kann mich ja noch glücklich schätzen, schon so alt zu sein, dass meine Mutter nicht bei irgendwelchen Netzwerken angemeldet ist. Womöglich noch direkt als meine Mutter verlinkt. Und Mädchenname im Klartext? Wobei... weiß ich das sicher?

Ich persönlich habe ja das Problem, dass ich im Falle eines vergessenen Passwortes noch eher nach drei bis vier Versuchen auf mein Passwort komme, als dass mir nochmal die super-originell ausgedachte Antwort auf die Geheimfrage einfallen würde. Daher überliste ich nun diese heimtückische Passwort-Phrase, indem ich einfach als Mädchennamen meiner Mutter den Namen meines Haustieres angebe. Hrhr. Aber pssst... nicht weitersagen.
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     


 
   Neulich im Videospiele-Regal
  Kategorie Gaming, erstellt am 17.11.2010 von Christian Klaproth
 
 
Als ich letztens auf Socken ins Wohnzimmer schlich, nachdem ich den Controller zur Seite gelegt und das Licht bereits gelöscht hatte, um das dort vergessene Babyphone zu holen, lies mich ein leises Gewisper innehalten, und ich konnte einer Unterhaltung im Videospiele-Regal beiwohnen, dessen wortgetreuer Wiedergabe ich mich jetzt bemühe...

"Hi Cod!"
"Schalömmchen Moh, wie geht's?"
"Naja, muss. Seitdem Du in der Stadt bist, bin ich nicht mehr so gefragt."
"Ach Moh, lass den Turban nicht hängen. Die Leute stehen eben mehr auf traditionelles Gameplay. Run'n'Gun, wie die Deutschen sagen."
"Ich habe mir solche Mühe gegeben mit dem Deckungssystem und dem ganzen Gerutsche und so. Verstehe ich nicht. Bei Dir ist nicht nur das Gameplay traditionell, sondern auch die Grafik."
"Ey! Spielst Du auf die niedrige Auflösung einiger Texturen oder gepixelter Tiefenunschärfe an? Fass Dich mal an die eigene Nase. Im Geschwindigkeitsrausch Deiner Quad-Sequenz wimmelt es vor Treppchenbildung. Und wo ist überhaupt Deine klaffende Kriegsverletzung geblieben?"
"Hat mir die USK am Eingang abgenommen. Und bei Dir?"
"Ja, kenn ich. Bei mir schweben einige Leichen, weil die Typen nach ihrem Ableben spontan steife Gelenke bekommen müssen."
"Ach Cod, ich wünschte, ich könnte Dir vom Umfang des Online-Multiplayer-Parts wenigstens annähernd das Wasser reichen."
"Ja, Moh, Dein Online-Geplänkel ist natürlich nicht so beliebt, allein schon, weil die Hälfte der Leute auf der Map als Opfer herumlaufen müssen."
"Nein, nein, nicht Opfer. Opfor."
"Papperlapapp. Die Leute wollen sich kleine Hakenkreuzchen auf die Player-Cards malen. Das kommt bei den Massen an."
"Verdammt. Und ich dachte, dass frei wählbare Clantags ab Level 0 der große Wurf wären."
"Mit Linkin Park im Abspann lässt sich eben kein Preis verdienen."
"Sagt der mit Eminem und P!nk. Nur die Harten komm'n in Garten."
"Ähm, Moh, Du hast da was am Mundwinkel."
"Wo? Ach das? Ja, das ist amerikanischer Patriotismus. Schlimm, nech?"
"Ja, kenn ich. Ein Glück pack ich nur am Ende die glitschig triefende Patriotismus-Keule aus. Ansonsten halte ich mich eher bedeckt. Aber dafür nehme ich am Ende auch JFK auf die Schippe und lasse ihn gegen Zombies antreten."
"Mann, und ich sach noch, Leute, sach ich, macht was mit Zombies. Das kommt immer gut."

"Du Cody?"
"Ja Mohy?"
"Wollen wir uns darauf einigen, dass wir beide hinter den durch unsere Marketing-Fuzzis geschürten Erwartungen zurückgeblieben sind?"
"Schätze, Du hast Recht."
"Ja komm, lass uns mal entspannt durch die Hose atmen und schauen wie sich Speedy und Granny so die Ränge ablaufen."
"Okay. Heute Abend Halo?"
"Nee Du, brauch noch'n paar Achievements in Super Gummiboot Adventures."
"Achso. Dann langweile ich mich eben wieder mal, während ich hier und da ein paar Online-Parties grundlos auflöse. Die regen sich immer so schön auf, die Spieler."
 
0 Trackbacks | 1 Kommentar     
Siehe auch...
Review: Dead Space Ignition
Review: Flight Control HD
Turm-Abwehr Galore
Review: DeathSpank (PS3)
CasualNation Racers
Ein (Spiele-)Berg Arbeit
Folgebeiträge...
Pile of Greater Shame
Der Kampf mit dem Kampf
 
   Neulich im Kindergarten...
  Kategorie Privat, erstellt am 05.05.2010 von Christian Klaproth
 
 
Die Welt war noch halbwegs in Ordnung, als ich am Abend des 4ten Mai gegen 19:58 Uhr den folgenden  Tweet absetzte: "Jetzt: #Elternabend im #Kindergarten. Nur Mütter hier. Mal schauen, was das gibt.". Abgesehen von der Tatsache, dass ja im Prinzip jedes der Kinder im Kindergarten auch mindestens einen Papa haben sollte, diese Väter es aber irgendwie geschafft haben, ihre Frauen vorzuschieben, um sich einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher zu machen, fühlte ich mich in der Frauenrunde aus Erzieherinnen und Müttern (noch) nicht unwohl.

Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, welches Drama sich nur wenige Minuten später abspielen würde, als die tiefhängende Sonne, die ihre Strahlen auf der Mattscheibe eines verstaubten Röhrenfernsehers in eine das Fernsehbild übertünchende Blendung verwandelte, mit Hilfe eines großen Tuches des Raumes verwiesen werden sollte. Gezeigt werden sollten Impressionen aus den vergangenen Kindergartentagen, damit die Eltern (also die Mütter und der eine Vater) einen Eindruck vom Kindergartenalltag bekommen. Eine sehr schöne Idee, wie ich finde. Aber zurück zum blendungsvereitelnden Tuchstoff, der in Ermangelung einer weder innen- noch außenseitig angebrachten Jalousie, möglichst oben in die Fenster eingeklemmt werden sollte.

Gentleman, der ich aus tiefster innerer Überzeugung - quasi aus meiner Natur heraus - nunmal bin, sprang ich gazellengleich mit einem kurzen Zwischentritt auf der Couch auf die schmale Fensterbank. Oben angekommen, realisierte ich die Schwierigkeit, gleichzeitig den Stoff oben im aufgeklappten Fenster einzuklemmen, dabei das Gleichgewicht auf der wirklich schmalen Fensterbank zu halten, UND anschliessend das Fenster auch zuzudrücken. Das Angebot der Erzieherin meines Sohnes "Christian, soll ich Dir den Popo stützen?" lehnte ich nach kurzer Überlegung dankend ab. Ihr ahnt schon, was gleich passieren wird?

Nein, ahnt Ihr nicht. Ätsch. Ich bin nämlich nicht abgerutscht und im hohen Bogen auf das kleine Kaffee- und Kuchenbuffet gefallen, aber es kommt noch besser. Also ich stehe da auf der Fensterbank, dieser echt schmalen Fensterbank, und drücke das Fenster zu. Dass ich mir dabei die Finger eingeklemmt habe, ist eine unbedeutende Nebenanekdote, die für sich genommen gar nicht spektakulär genug gewesen wäre, um hier niedergeschrieben zu werden, die allerdings hervorragend dazu beiträgt, den Spannungsbogen noch etwas weiter zu spannen. Okay, ich werde also wohl ein bißchen das Gleichgewicht verlieren, den Bruchteil einer Sekunde grübeln, ob ich mir nicht doch den Popo hätte stützen lassen sollen und einen beherzten Rückwärtsschritt zurück auf die Couch machen. Ich möchte, dass Ihr die Situation vor Eurem geistigen Auge habt: Da sitzen also um kurz nach 20:00 Uhr rund 15 Frauen im Couch-Kreis und schauen erheitert und erwartungsvoll dem einzigen Mann zu, der auf der echt fies schmalen Fensterbank herumturnt. Besagter Mann wird also diesen bereits erwähnten beherzten Rückwärtsschritt-Sprung machen. Und RRRRIIIITSCH, hab ich den Damen 'nen Chippendale gemacht.

Tja. Da ist mir in der Tat Hose vom Schritt an abwärts ungelogen knapp 40cm aufgerissen. Schön genau nicht an der Naht lang, sondern so mitten im Stoff. Nun vermag ich nicht genau einzuschätzen, ob es Erheiterung oder Entsetzen in den Gesichtern der Mütter war, das zu Entgleisungen in selbigen führte, als der Blick auf meinen Innenschenkel und die Unterhose (zum Glück hatte ich an diesem Abend auch eine an, kleiner Scherz, hrhr) freigegeben wurde. Söhnchens Erzieherin war sichtlich geschockt und äußerte nach einer kurzen mir unangenehmen Inspektion der Rissstelle besorgt, was meine Frau wohl denken würde, wenn ich nach einem Elternabend, auf dem sonst nur Mütter waren, SO nach Hause kommen würde.

Schließen wir dieses Kapitel. Und nein, es gibt keine Fotos! Und NEIN, mich kann man nicht buchen!!!
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Hebelwirkung

 
   Teilungsmuffel
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Es ist ernüchternd und amüsant zugleich, wenn Sohnemann zunächst einsichtig und lieb erscheint und dann kindlich naiv aber doch andersherum will. So geschehen letztens, während des Genusses eines mit Schokotröpfchen durchsetzten Stütchens, bei dem sich folgendes Gespräch zwischen Vater und Sohn zutrug:

Papa: Oh, was ist das denn leckeres?
Sohn (mit vollem Mund): Ein Fokobrötfen.
Papa: Mmmhm. Das sieht aber lecker aus. Schmeckt das gut?
Sohn: Ja. Papa, willst Du mal prodieren? (Sohnisch für "probieren")
Papa: Oh ja, sehr gerne! (Erwartungsvolles Ausstrecken der Hand...)
Sohn: Dann musst Du mich fragen, Papa.
Papa: Achso. Ja also dann. Darf ich von Deinem Brötchen etwas probieren?
Sohn: Nein.

Hmpf.
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Eifgram
Mama, ist Dir langweilig?
Kindermund...
Schleichende Entwicklung
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Ernsthafte Unterhaltungen
Musica Flatulencia
 
   Eifgram
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Die März-Bloggerei starte ich mal mit einer Quizfrage: Was ist ein Eifgram? Nun, soviel darf ich vorab verraten, es ist eine Wortschöpfung meines Sohnes. Tante  Goggel liefert für den Begriff gerade mal einen einzigen Treffer, der allerdings nicht wirklich zielführend ist, wenn es um die Beantwortung dieses Rätsels geht. Ich habe auch einige Zeit benötigt, bis ich dahinter gekommen bin, von was Sohnemann da ganz aufgeregt erzählt und ganze Lieder singt. Hier mal die Tipps, die den Begriff eingrenzen:
  • Im Spaceshuttle fliegt ein Eifgram mit.
  • Diesel 10 hat einen Eifgram.
  • Mit einem Autotür-Getränkehalter, einer abgewickelten Papp-Küchenrolle und einer gehörigen Portion Fantasie, kann man einen improvisierten Eifgram basteln.

Viel Spaß beim knobeln, die Lösung gibt es in ein paar Tagen. :)

Update: Haha, mittlerweile gibt es für den Suchbegriff Eifgram zwei Treffer.

Update 2: Wie in den Kommentaren mittlerweile zu lesen ist, lautet die Lösung des Rätsels "Greifarm".
 
0 Trackbacks | 3 Kommentare     
Siehe auch...
Mama, ist Dir langweilig?
Kindermund...
Von Lumpen und Laternen
Nackte Nachbarin und überzeugende Argumente
Kausalzusammenhänge
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Teilungsmuffel
Ernsthafte Unterhaltungen
Musica Flatulencia
Feta oder heute?
 
   Kindermund...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 10.12.2009 von Christian Klaproth
 
 
Ich glaube, nun haben wir als Eltern endgültig unsere Autorität verloren - sofern wir sie denn jemals wirklich besessen haben und Niklas uns das nicht nur Glauben machen wollte.

Wir saßen also letztens abends zusammen im Wohnzimmer, um uns gemeinschaftlich vom Sandmann hochoffiziell den Traumsand in die Augen streuen zu lassen. Doch noch bevor es richtig dazu kam, verteilte Nik die in die Runde mitgebrachte Wäscheklammern, mit denen er zuvor gespielt hatte. Sein oberwitziger Vater - also ich - kam dann auf die glorreiche Idee, man könne sich die Wäscheklammer ans Ohrläppchen klippen.

"Christian!!!", pfiff es es mir scharf von meiner Frau entgegen. "Mach das nicht, Du bist doch ein Vorbild!". "Kistian ist kein Vorbild, er ist nua Papa! Nua!!", ergriff mein Sohn Partei für mich. Har-har. Triumphal grinsend und meinen Sohn auf meiner Seite wähnend, steckte ich mir die Wäschklammer an den Bart.

Vom Bart pflückte Sohnemann die Klammer weg, was mir kurzzeitig Schmerzen und eine entsprechende Lautäußerung verursachte und meinen Sohn zu der Aussage brachte: "Papa, Du bist doof." Gerade noch schmerzbenommen hole ich Luft, um auf's vehemenslichste zu widersprechen. Sowas sagt man aber nicht, wie kannst Du nur, ja hast Du denn gar keinen Respekt, geh mal vor'm Ende... die Palette der Sprüche, die  Katia Saalfrank tagtäglich zu hören bekommt, lag mir quasi auf der Zunge, geriet aber mit meinen Erkenntnissen nach  Gordon in Konflikt, was mich zu einem Moment der Innehaltung zwang.

Diesen kurzen Moment meiner perplexen Lethargie nutzte jedoch mein Sohn, um sich an seine Mutter mit der folgenden völlig ernsthaft und mit Bestätigung erwartender Betonung gestellten Frage zu wenden. "Du Mama, der Papa ist doch doof, oder?".

Da sah ich sie in meiner hilflosen Sprachlosigkeit sitzen: Weiße aufeinander gepresste Lippen, der ganze Körper bebend, die Wangen tränenüberflutet. Meine Frau. Im inneren Konflikt. Hin- und hergerissen. Auf der einen Seite die Mutter, die erzieherische Strenge, die das Kind zurechtweisen möchte, auf der anderen Seite das Gewissen, welches ermahnt, die Wahrheit zu sagen. Und so stand für diesen Abend fest: Ja, der Papa ist doof.

Hmpf.
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Schleichende Entwicklung
Vorweihnachtsstimmung
Von Lumpen und Laternen
Nackte Nachbarin und überzeugende Argumente
Kausalzusammenhänge
Wer ist hier der Boss?
Verblüffende Kinderlogik
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Mama, ist Dir langweilig?
Eifgram
Teilungsmuffel
 
   Nackte Nachbarin und überzeugende Argumente
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.11.2009 von Christian Klaproth
 
 
Bereits in vergangenen Einträgen konnte ich nicht damit zurückhalten, wie faszinierend ich die kindliche Logik unseres Sohnes finde. Letztens führten wir eine kurze Diskussion, bei der ich im nachhinein denke, mein Sohn muss ja sonstwas von seinem Papa denken. Als ob er hinter seiner nackten Nachbarin her wäre. Tststs.

Nackte Nachbarin

Eines nachmittags steuern wir fußläufigerweise den Bäcker unseres Vertrauens an und kommen unausweichlich am Haus unserer Nachbarin vorbei. Zumindest wenn wir den kürzesten Weg zum Bäcker nehmen. Unsere Nachbarin - das weiss auch der Nik - zieht demnächst um. In seinem unbremslichen Mitteilungsdrang klärt mich also mein Sohn auf, dass unsere Nachbarin dort nicht mehr wohne. Nun wunderte ich mich etwas, dass der Umzug schon vollzogen sein soll, da mir ein entsprechender Hinweis nicht zugetragen worden ist. Da ich aus meiner schier unerschöpflichen Erfahrung weiss, dass ein Umzug aus einem Auszug und einem anschliessenden Einzug besteht, werde ich also meinen Sohn fragen: "Ja wie? Ist die Lisa (Anm.d.Red.: Name geändert) schon ausgezogen?" Woraufhin mein Sohn in seine Antwort all die Empörung eingebracht hat, die ein dreijähriger so an den Tag legen kann: "Neeeiiiiiin. Die schläft doch hier gar nicht mehr.". Hmpf. Ich hoffe nun, dass mein Sohn nicht nachhaltig daran glaubt, sein Vater interessiere sich für den Bekleidungsgrad seiner Nachbarinnen. Peinlich.

Überzeugende Argumente

Es ist Teil unseres Abendrituals geworden, dass ich Nik auf eine besondere Art und Weise in sein Bett trage. In den meisten Fällen wünscht er sich den rückenmaltretierenden Gabelstapler. Dabei bin ich der Gabelstapler und meine nach vorne abgewinkelten Arme sind die Gabeln. Darauf liegt er dann und gackert, wenn der ausgestreckte Meter nicht durch die etwas schmalere Tür passt. Gelegentlich - aber selten - kommt es vor, dass er sich eine andere Transportart wünscht. Letztens zum Beispiel, da wollte er Huckepack genommen werden. Und an dieser Stelle möchte ich genau schildern, was passiert ist, auf das es anderen Vätern eine Warnung sei.
Mein Sohn flüsterte mir also etwas so leise zu, dass ich mich zu ihm runterbeugen und nachfragen musste. "Hu-cke-PACK", flog es mir förmlich und spürbar entgegen. Zu dem P in Hucke-P-ack gesellte sich etwas Speichel und Speisequark, den er zuvor gegessen hatte. Da er normalerweise nicht zu einer feuchten Aussprache tendiert, werte ich das als Bestandteil seiner infantilen Taktik. Ich richtete mich also wieder auf und nutze beide Hände, um mein Gesicht zumindest von den gröbsten Tröpchen zu befreien. In diesem Moment sah ich nicht, dass Nik bereits ausholte... wahrscheinlich, um mir einen Entschuldigungsklaps oder sowas zu geben. So einen freundschaftlichen Tätschler, der sagen soll, entschuldige Papa, soll nicht nochmal vorkommen. Leider landete der Tätschler unerwartet in den Weichteilen des unvorbereiteten Vaters, was ihn buchstäblich in die Knie zwang. Sohnemann erkannte die Gelegenheit, umkreiste mich, nahm kurz Anlauf. Und schwups, schon hatte ich einen 16 Kilo Rucksack auf dem Rücken hängen. Eine durchaus überzeugende Weise, mich dazu zu "bewegen", ihn Huckepack zu tragen.
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Kausalzusammenhänge
Wer ist hier der Boss?
Verblüffende Kinderlogik
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Von Lumpen und Laternen
Vorweihnachtsstimmung
Schleichende Entwicklung
Kindermund...
Mama, ist Dir langweilig?
Eifgram
 
   Verblüffende Kinderlogik
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 28.09.2009 von Christian Klaproth
 
 
Es ist wirklich schön, die Welt durch Kinderaugen nochmal neu zu entdecken. Dazu trägt auch eine naive Prise Kinderlogik bei, die zugleich sehr stolz macht, zu welchen logischen Schlüssen die Kleinen schon kommen, auf der anderen Seite aber auch zu Tränen in den Augen führen, da man sich vor Lachen kaum halten kann.

Von fliegenden Autos...

Neulich fuhren wir mit Niklas auf dem Rücksitz einkaufen. Überlässt man ihn zeitweise der Selbstbeschäftigung, beginnt er mehr und mehr, mehr oder weniger verständliches Zeug zu brabbeln oder zu singen. In seinem letzten Monolog stiess er allerdings auf einen nicht zu lösenden Widerspruch, der der Hilfe der anwesenden Eltern bedurfte. Die wissen ja schließlich alles. Warum? Na weil sie Mama und Papa sind.

"Hää? Wir können doch gar nicht nach oben fahren!?!", ertönte ein verwunderter Ausruf auf dem Fond. "Papa, Du musst doch hoch fahren!" - "Hoch fahren?" - "Ja, müssen wir fliegen. So hoch in den Himmel fliegen!" Ich war etwas verwundert und verstand die plötzliche Aufregung nicht. "Ich kann nicht hochfliegen. Unser Auto ist doch kein Flugzeug. Wieso müssen wir denn doch fliegen?" - "Hat doch der Pfeil gezeigt! Müssen wir hoch fliegen!" Und in der Tat sind wir auf dem Weg zum Supermarkt an einer Einbahnstraße vorbeigekommen, in die man nicht einbiegen darf, was durch ein Verkehrsschild angezeigt wird, für dessen Befolgung man strenggenommen abheben müsste. Es zeigt eben einen weissen Pfeil auf blauem Grund, und der zeigt nunmal geradewegs nach oben.

Augenblasen

Das schöne Wetter der letzten Tage verbrachten wir auch draußen im Garten. Und weil die Sonne so hell schien, wollte sich Nik seine Sonnenbrille aufsetzen. Da wir ihm diese schon vor etwas längerer Zeit geholt haben und sein Kopf seitdem auch schon an Umfang zugenommen hat, baten wir ihn, zunächst vorsichtig zu probieren, ob die Brille denn noch richtig passen würde und ob sie nicht zu klein wäre. Nach kurzer Anprobe meinte er dann: "Wir haben Glück!" - "Ja?" - "Ja, die passt!" - "Toll." - "Ja, die ist nicht zu klein." - "Prima." - "Ja, bekomme ich keine Blasen an den Augen." - "Häää!?!"

Zur Erläuterung (Rückblick): Letztens mussten wir feststellen, dass Niklas scheinbar sämtliche Schuhe - aufgrund eines Wachstumsschubes an den Füßen - zu klein geworden sind. Dies äußerte sich durch zwei Blasen - an jedem der beiden großen Onkels eine. Da es sich bei den betroffenen Schuhpaaren natürlich um seine Lieblingsschuhe handelte, mussten wir ihm erklären, dass er die Blasen an den Füßen von den zu kleinen Schuhen bekommen hat, und dass das nicht gut wäre. Ergo bekommt man von einer zu kleinen Brille auch Blasen an den Augen!
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Einfach mal abhängen...
Extrem Mama-Phasing
Wolken, Mond, Warum?
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Wer ist hier der Boss?
Kausalzusammenhänge
Nackte Nachbarin und überzeugende Argumente
Von Lumpen und Laternen
Schleichende Entwicklung
Kindermund...
 
   Schmunzel-Spam Nummer 8
  Kategorie Internet, erstellt am 08.06.2009 von Christian Klaproth
 
 
Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es nun seit der letzten Episode meiner Schmunzel-Spam Serie her. Seit dem hat das Spam-Volumen nicht etwas abgenommen, nein. Aber zum einen sind die Spam-Filter besser geworden, so daß gar nicht mehr so viel Müll in meinem Postfach landet, zum anderen waren die Vertreter, die es dann doch noch in mein Postfach geschafft haben entweder nicht originell oder nicht jugendfrei.

Nun aber ereilte mich ein Hilferuf aus Hong Kong, der ganz offensichtlich seinen Ursprung in der englischen Sprache hat und so schlecht ins Deutsche übersetzt worden ist, dass es schon wieder witzig ist. Klingt eindeutig nach automatisierter Übersetzungsmaschine, aber lest selbst.

Von: L. Xiao Gang

Meine aufrichtige Entschuldigung für meine unethisch / unprofessionellen Vorgehen Ihnen auf dieser sehr August Anfrage, aber ich würde bitten, dass Sie den Inhalt dieser E-Mail ausnahmsweise vertraulich und Wahrung der Vertraulichkeit der Informationen, die privilegierten, die Ursache in unserer Interaktion.


Lieber Xiao-san,

illustre Grüße (august greetings) nach Hong Kong! Ausnahmsweise gehe ich mit dem Inhalt Ihrer Email nicht ganz so ethisch und vertrauensvoll um, wie Sie das gerne sehen würden, aber auf diesem öffentlichen Weg erreichen wir gemeinsam noch viel mehr Leute, als Sie nur per Email. Da Ihr Land dem unseren politisch schon weit voraus ist und Internet-Zensur bereits durchgeführt werden darf, besteht auch kein Grund zur Sorge, dass jemand anderes aus Ihrem Land diese Zeilen lesen wird. :)

Ich bin Herr L. Xiao Gang, die derzeit Vice Chairman, Operations Executive, Bank of China Limited, Hongkong.

Und ich bin Herr C. Klaproth, weiß und sitzend, Träger des grünen Judo-Gürtels und Father of a son, Mönchengladbach, Germany.

Bitte ich um Ihre Partnerschaft und es sich um securring Groß Mittel-und Wohnungswesen. Der Empfänger ist verstorben und hat keine nächsten Angehörigen, hier der Grund, ich wende mich an Sie. Sie sind Namensvettern.

Ach was. Sollten Ryu Klap Roth oder Chun Kla Pi erfolgreich in Immobilien gemacht haben?

Um so mehr, möchte ich versichern, dass diese Transaktion hat keine "Risiko-Strings" mit ihm verbunden ist. Bitte geben Sie Ihr Interesse, indem Sie mich über meine private E-Mail (...) für weitere Informationen. Bitte beachten Sie auch die folgenden, Ihren vollständigen Namen, Adresse und Staatsangehörigkeit.

Was in aller Welt sind denn bitteschön Risiko-Strings? Haben die vielleicht eine Perforation im Schritt? Tante Goggle hilft. Es geht anscheinend um Infektionsgefahren:  Risiko String. Puh... da bin ich aber schonmal erleichtert, dass dieser Kelch an mir vorübergeht.

Vielen Dank im Vorgriff auf Ihre Antwort.

Nein, Xiao-san, ich danke Ihnen!!! Zum einen haben Sie mich vor einer echt fiesen Ansteckung geschützt und zum anderen sorgen Autoren wie Sie dafür, dass mir für meine Schmunzel-Spam-Serie nicht der Stoff ausgeht. Danke, danke, danke!! ;-)
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam

 
   Er kennt sie alle...
  Kategorie Internet, erstellt am 09.03.2009 von Christian Klaproth
 
 
... der Akinator. Wer? Der Akinator!

Neulich erzählte mir meine Frau von einer Internetseite, über die sie gestolpert ist. Nein, sie erzählte nicht nur von ihr, ich musste "es" direkt ausprobieren. Unter  akinator.com bekommt man von einer kleinen Zeichentrickfigur Fragen zu einer Person gestellt, die man selber in Gedanken hat. Eine ganz beliebige Person, egal, ob Mann oder Frau, noch lebend oder schon in den Geschichtsbüchern verewigt, ob reale Person oder Romanfigur. Der Akinator kennt sie alle, und nach wenigen Antworten präsentiert er dem verblüfften Internet-Surfer ein Foto der Person.

"Pah!", dachte ich, und schon ging es los. Mein erster Test: Osama Bin Laden. Darf ich den Namen hier überhaupt ausschreiben, oder wird mein Blog nun durch den Nachrichtendienst ausgewertet?!? Wie dem auch sei: Nach wenigen Fragen wusste der Akinator, wen ich im Sinn hatte. Dasselbe Kunststück gelang ihm auch mit Barrack Obama. "Nun...", dachte ich mir... sind wahrscheinlich zwei der Top-5-Ausprobier-Typen, klar, dass der die kennt.

Also unterzog ich den Akinator einem finalen Test und beantwortete seine Fragen wahrheitsgemäß, meine Videospiel-Lieblingsfigur vor dem geistigen Auge. Und was soll ich sagen, auch Ratchet aus Ratchet & Clank hat er korrekt angezeigt. Da war ich richtig baff.

Wer also Lust auf eine kurzweilige Internet-Unterhaltung hat, darf dem  Akinator mal ein paar Fragen beantworten und staunen.
 
0 Trackbacks | 1 Kommentar     

Folgebeiträge...
Schlaflos in Mönchengladbach
 
   Mentalistischst bekloppt!
  Kategorie Privat, erstellt am 17.11.2008 von Christian Klaproth
 
 
Unglaublich, für wie blöd der deutsche Fernsehkonsument verkauft wird. In einer unvergleichlich peinlichen Gella-Gaudi haben sich ein Mentalist, ein Mentalistenassistent und ein mental mentalistischer Rabe zum Gespött des Landes gemacht. Vielleicht hat es ja die erhofften Werbeeinnahmen gebracht, aber mit diesem Griff ins Klo dürfte der Uri auf Pro7 nicht mehr so schnell zu sehen sein. Frühstens in 8 Jahren. Warum?

Während der Sendung sollte der Kontakt zu Ausserirdischen hergestellt werden. Klasse! Auf was auch immer mit dieser russischen Empfangsanlage gezielt wurde (ich gebe zu, ich habe schon vor der ersten Werbepause mental abgeschaltet und ein LBP-Review geschrieben), Fakt ist: Der der Sonne am nächsten gelegene Stern ist Alpha Centauri. Mal angenommen, Alpha Centauri hätte ein Planetensystem mit einem Planeten mit Leben drauf. Mal angenommen, es handelt sich um eine Zivilisation auf dem technischen Stand, Radio-Signale empfangen zu können. Mal angenommen, die horchen bei den Billionen von Sternen an ihrem Nachthimmel zufälligerweise in unsere Richtung. Die Entfernung zu Alpha Centauri beträgt großzügig abgerundet 4 Lichtjahre. Einmal angenommen, die verstehen den Uri sofort und brauchen nicht Jahre für die Dekodierung und antworten umgehend. Dann würden wir eine Nachricht in frühstens 8 Jahren bekommen. *prust* Vielleicht sollte man den Leuten sagen, dass sie Uri frühstens in 8 Jahren wieder ausgraben müssen... zur großen dreistündigen Fernseh-Gala "Heute kommt die Antwort..."!

Würde mich nicht wundern, wenn statts der harmlosen Antwort-Nachricht direkt die Alien-Invasion inklusive Vernichtung der Menschheit erfolgt, bei so viel offensichtlicher Dummheit!
 
0 Trackbacks | 1 Kommentar     


 
   Super Nik Episode 2
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 22.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Und hier kommt auch schon der zweite Teil der Super Nik Saga, frisch aus der Klappi Films Produktion, raufgeladen auf YouTube, runtergeladen auf Eure Bildschirme. :)

Auch die zweite Episode ist recht sinnfrei und vermutlich für die Eltern am unterhaltsamsten. Aber macht Euch selber einen Eindruck vom neusten Geniestreich des Geniestreichers.

 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Super Nik Episode 1
Folgebeiträge...
Wer ist hier der Boss?
Nach Hause telefonieren...
Käsetoast
 
   Super Nik Episode 1
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 15.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Heute möchte ich Euch voller Stolz die erste Produktion von Klappi Films zeigen. Man muss auch einfach mal mit dem aktuellen Trend gehen und in Zeiten von Vlogs (sozusagen Video-Blogs) bewegte Bilder zeigen. Nun möchte ich Euch nicht abschrecken, indem ich meine Blog-Einträge einfach in eine Webcam spreche, sondern vielmehr die spannenden Episoden mit den Abenteuern von Super Nik und Super Jak präsentieren. Ebenso wie Marvel seit einiger Zeit erfolgreich Comics verfilmt, handelt es sich bei den Abenteuern von Nilk und Jak auch um die Verfilmung einer  Comic-Vorlage.

So. Nun aber genug der Vorworte, lassen wie die knallharte Action der ersten Episode für sich sprechen. Viel Spaß mit der ersten Episode von Super Nik!

 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Nik und Jak müssen ins Bett
Die Abenteuer von Nik und Jak
Folgebeiträge...
Super Nik Episode 2
Wer ist hier der Boss?
Käsetoast
 
   Schrumpelfinger
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 07.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
Der Niklas ist an und für sich ein ganz Reinlicher. Zwar matscht er gerne im Essen herum und er paniert seine nassen Hände auch im Sandkasten, aber die Freude ist meistens von kurzer Dauer, weil er dann seine Hände sauber gemacht bekommen möchte (sofern er es nicht selber abbekommt, was ihn stört).

Neulich war Niklas in der Badewanne. Und weil es unerträglich warm und die Wassertemperatur angenehm war, war er etwas länger in der Wanne. Beim Abtrocknen auf dem Wickeltisch kam dann der Schreck: Schrumpelfinger!! Alle Finger waren mit Schrumpel bedeckt. Niklas konnte das zunächst nicht richtig einordnen, wischte seine Hände aneinander, und als er bemerkte, dass es nicht abgeht, fragte er "Aua?" und begann seine Finger einzeln abzupusten. Das half nicht. Auch Papas gutes Zureden, dass das nichts Schlimmes sei, und dass es von alleine wegginge, halfen nicht. Niklas musste weinen.

Erst im Wohnzimmer lies er sich beruhigen. Der Fotoaparat, den Niklas von Tante Christine aus Berlin zum Geburtstag bekommen hat, konnte ihn von seinen Fingern ablenken. Dann der entscheidene Fehler von Papa: "Niklas, schau mal, Deine Finger sind wieder in Ordnung!". Ich hätte ihn besser nicht an seine Finger erinnert, denn für die nächste Zeit, war Niklas damit beschäftigt, auf dem Wohnzimmer-Boden nach Schrumpel zu suchen, das scheinbar von seinen Fingern abgefallen war.

Ist schon irgendwie süß, wie die Kleinen ihre Welt entdecken. :)
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Halbzeit der Legislaturperiode
Niklas flog Dschö
Niklas guckt Fußball
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Ich bin wach, holt mich hier raus!
Der Künstlöhr
Einfach mal abhängen...
 
   Halbzeit der Legislaturperiode
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Unsere auf den Tag genau vor zwei Jahren ins Amt geborene Regierung zieht eine Halbzeit-Bilanz und blickt optimistisch in die Zukunft. Bislang wurde in den Reihen der untergebenen Eltern nur leise Protest über die Neuregelung zu Schlafgewohnheiten und Essenszeiten geäußert, so daß das Präsidenten-Duo auch weiterhin vorschreiben wird, wann Ruhezeiten zulässig sind und wann ausgiebig gespielt werden muss.

Die Forderung, die Stubenreinheit in das Parteiprogramm der SPD (Schnuller Partei Deutschland) aufzunehmen, wurde vom Vorsitzenden Niklas bislang vehement abgelehnt. "Der Füllstand bisheriger Windeln wurde ja schon als voll bezeichnet", hiess es aus Regierungskreisen, "aber die sollen mal abwarten, was richtig volle Windeln sind." - "Zum Glück", so Papa, "sind heutige Fünf-Kammer-Und-Siebzehn-Lagen-Hightech-Windeln so gespickt mit Weltraum- und Raketentechnik, dass ich mir keine großen Sorgen für die Zukunft mache."

Auch der Ex-Milch-Präsident Jonas, seines Zeichens Minister für das Ressort Tackern und Sabbern, lehnt Änderungen am Parteiprogramm kategorisch ab und fordert stattdessen einen Ausbau der Schmusezeiten, auch über den Feierabend hinaus. Insbesondere Nachtschmusen ist ein in der Vergangenheit häufig geforderte Maßnahme, die jedoch vermehrt auf heftige Kritik in den elterlichen Bereichen der Bevölkerung stoesst.

Soweit die Meldungen aus der Politik. Und hier wieder eine Aufzählung von Regeln, die junge Eltern unbedingt berücksichtigen sollten:
  • Spielzeug hat auf dem Wickeltisch nichts zu suchen, denn ein Massivholz-Spielzeug-Bus entwickelt eine ungeahnte kinetische Energie, die am Boden in Deformationsenergie umgewandelt wird, wenn er herunterfällt. Sehr schmerzhaft, wenn das deformierte Objekt Papas großer Zeh ist!
  • Ein Kleinkindmund ist ein unerschöpflicher Quell tropfenden Speichels, der vor allem dann nahezu sprudelt, wenn kurz zuvor sämtlicher Speichel ordentlich weggewischt worden ist. Der Speichelfluss lässt sich durch Schultern des Kindes bei gleichzeitigem Tragen eines Diensthemdes verstärken.
  • Man kann noch so stolz auf den Sprössling sein, der den heissen Haps auf dem Löffel selber kaltpusten kann. Man wird sich wünschen, er hätte es nie gelernt, denn er pustet auch dann, wenn er den Mund noch voll hat.
  • Unter 4 Augen kann der Nachwuchs die komplette Choreographie des Krabbelgruppenabschiedsliedes auswendig. Während des Liedes in der Krabbelgruppe wird er teilnahmslos in der Gegend herumschauen.
  • Wenn es darauf ankommt, dass Sohnemann auf der einstündigen Autofahrt schläft, damit er später nicht so knatschig ist, wird er erst 5 Minuten vor Ankunft einschlafen. Auf kurzen Strecken unter 10 Minuten schläft er grundsätzlich sofort ein.


Wir wünschen Niklas und Jonas alles Gute zum vollendeten zweiten Lebensjahr und viel Glück und Gesundheit auf dem Weg zur 3!
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
29.06.2006, Ein Jahr danach...
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Schrumpelfinger
Jonas ist ein Engel
Börsdi Tuju
Impressionen einer Piratenparty
 
   Schmunzel-Spam Nummer 7
  Kategorie Internet, erstellt am 10.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Heute erreichte mich eine Multi-Kulti-Email, die ich ob des englischen Titels Lose Weight Easily ungesehen löschen wollte. Vielleicht war es das Ergebnis der Wii Fit BMI-Messung am vergangenen Wochenende, das mich dazu brachte, doch einen kurzen Blick in die Email zu werfen. :) Zumindest war ich schonmal erstaunt, dann doch etwas auf deutsch zu lesen... oder auch nicht?

Salut,
Natürliche Gewichtsabnahme Pillen.


Salut,
Fehlfunktion Spam Filter.

Wir überprüfen alles, was Sie wissen müssen über alles Gute Pillen
Gewichtsverlust. Wir haben dazu beigetragen, viele Menschen mit den besten
Gewichtsverlust Pillen, Jetzt sind Sie dran.


Häh?!? Ich bin dran? Womit? Werde ich jetzt überprüft? Ich habe nachweislich keine terroristischen Kontakte und ich zahle auch die GEZ-Gebühren. Und wozu genau haben sie beigetragen? Haben viele Menschen mit ihren Pillen abgenommen? Oder sind viele Menschen umgekommen? Bitte überprüfen Sie diese Dinge, die ich wissen möchte, bevor ich dran bin.

Wir sind sehr zuversichtlich, unsere Pillen sind 100% wirksam, wir geben
ihnen entfernt Kostenlose


Nee, is klar. Wie weit entfernt von kostenlos sind denn die Pillen? 100 EUR, 200 EUR?

Garantierte Gewicht zu verlieren, schnell, oder wir geben Ihr Geld zurück.

Wem geben Sie mein Geld zurück? Nein, also es tut mir Leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich von Ihrem Angebot nur entfernt überzeugt bin. Ich werde mein Glück weiterhin mit Wii Fit versuchen. Das ist auch nur entfernt kostenlos, macht aber viel mehr Spaß, als Pillen zu schlucken.

Entfernte Grüße,
Christian
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam
Folgebeiträge...
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Von Weltraum-Touristen und falschen Formularen
  Kategorie Privat, erstellt am 05.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ich musste heute morgen auf dem Weg zur Arbeit gleich mehrfach herzhaft lachen, als ich in den Nachrichten die folgenden Meldungen gehört habe.

Der Reaktor-Zwischenfall in Slowenien war ein Missverständnis. Der europaweite Atom-Alarm wurde ausgelöst, weil die Herrschaften in Krsko ein falsches Formular benutzt haben. Bitte? Mein Vertrauen in die Technik ist erschüttert. Wie muss ich mir das vorstellen? Da sitzt jemand in der Verwaltung und soll nun eine Meldung nach Brüssel schicken... wegen Kühlwasseraustritt. Nun sucht er in den Vordrucken unter "K". K-atastrophe, K-ernschmelze, K-ühlwasseraustritt. Da hat sich der Gute dann einfach vergriffen oder wie? Ist die Technik denn schon soweit, dass das wenigstens per Fax nach Brüssel geschickt worden ist, oder läuft das über den postalischen Weg und der Zwischenfall liegt vielleicht schon eine Woche zurück? Mein lieber Herr Gesangsverein.

Aber getoppt hat die Meldung aus dem Ort, dessen Vokale man geklaut hat, nur durch die Meldung der Nasa, man habe Probleme mit der Raumsonde Phoenix. Diese hätte den Befehl, zu graben, ignoriert, und würde stattdessen weiter Fotos von der Mars-Oberfläche machen. Hallo? Ist doch auch mehr als verständlich. Wenn mich jemand in eine kleine Kapsel zwängt und durch's All schiesst und ich dann nach zehn Monaten endlich wieder festen Boden unter den Füßen habe, und das auch noch auf dem Mars... dann mache ich doch als Touri erstmal ein paar Fotos und geniesse die Aussicht, als direkt an Arbeit zu denken und im Dreck zu buddeln. Was hat Mission Control denn anderes erwartet? Ts, ts, ts...
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     


 
   Zuwendungserschleichend
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 12.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
Niklas kennt ein neues Spiel - oder sagen wir es wie es ist: Er hat eine neue Masche. Wenn er sich weh tut, dann pusten wir auf die betreffende Stelle, und zum Abschluss gibt es ein sachtes Küsschen drauf (vorausgesetzt, es handelt sich nicht um eine offende Wunde).

Gestern Abend sitze ich nach einem actionreichen Gartentag beim Jonas im Zimmer im Schaukelstuhl. Während Jonas langsam eindöst, spielt Niklas nebenan in seinem Zimmer. Klonk! "Au,au.", höre ich Niklas jammern. Tip-tap-tip-tap kommt er angelaufen und hält mir seinen Ellenbogen unter die Nase, zeigt auf eben jenen und sagt "Au.". Klare Sachlage, da muss getröstet und gepustet werden. Zum Abschluss ein Küsschen, und die Welt ist wieder in Ordnung. Kaum dass Niklas in seinem Zimmer verschwunden ist, höre ich schon wieder das Klonk! Tip-tap-tip-tap. "Au,au.", jammert Nik erneut und ich leiste erneut Erste Puste. Nach dem dritten und vierten Mal bin ich dann hintergeschlichen und habe mal vorsichtig um die Ecke in das Zimmer gelünkert. Und was muss ich da sehen? Der kleine Simulant! Klopft seinen Ellenbogen mit voller Absicht gegen sein Lauflernauto (was jetzt sein Indoor-Flitzer ist) und macht sich wieder auf den Weg zu mir. Ganz unschuldig fordert er mich wieder auf, zu pusten. Ich sage ihm, dass er geschummelt hat und sich gar nicht wirklich am Ellenbogen weh getan hat. Aber was ein wahrer Bengel ist, zeigt er sich natürlich unbeeindruckt, haut mit der Hand auf die Lehne des Schaukelstuhls (nicht so doll, dass es weh tut, aber auch nicht so lasch, dass es unrealistisch aussieht), hält mir den Zeigefinger entgegen und sagt "Au,au.".
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Besitzergreifend
Nicht die Mama!
Hebelwirkung
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Fleissiges Helferlein
Maximilian, der Große
Niklas geht spazieren
Niklas guckt Fußball
 
   Besitzergreifend
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
Der Niklas hat wieder ein neues Wort gelernt, dass er gerne, häufig und energisch einsetzt, wenn er etwas sieht, das er unbedingt haben muss. "Meine!", ruft er laut, anstelle von "Da!". Wenn er ein bißchen aufgeregt ist, dann ruft er auch nur "Mein!". Das bedeutet dann soviel wie, "Ich habe es zuerst gesehen und meine Besitzansprüche klar zum Ausdurck gebracht, und nun gib mir das, was mir gehört, sonst schreie ich Dir die ganze Bude zusammen!". Wenn man der Forderung nicht nachkommt, oder es sogar wagt, ihm zu widersprechen, weil das Brot auf dem eigenen Teller nicht seins ist, dann gibt es zwei Möglichkeiten, wie die Konversation weitergehen kann, wobei die eine Möglichkeit lediglich ein Umweg ist und zum selben Ziel führt: Entweder er ruft "Mann!" und lässt einen schrillen Wutschrei ab, oder er setzt direkt den Wutschrei ab. Manchmal ist er dann doch mit Argumenten davon zu überzeugen, dass das Brot auf seinem Teller in Menge und Konsistenz dem Brot auf Papas Teller entspricht. *seufz*

Jonas ist ähnlich besitzergreifend, wenn auch nicht mit Worten, dann doch mit einem stahlharten Griff, der King Kong an der Leine halten würde. Was Jonas zu greifen bekommt und nicht von alleine wieder loslässt, das hält er mit eiserner Faust fest. Das kann dann zu einem Problem führen, wenn es ein elterlicher Finger ist, weil der nächste Schritt nach dem Festhalten meistens das Tackern ist. Im Tackern ist der Jonas ganz groß. Und er hat riesigen Spaß dabei, zumindest wenn sein Opfer so herrlich schmerzerfüllt jaulen kann, wie der Papa.

Apropos Jaulen: Meine Frau hat ja auch Spaß, wenn ich vor Schmerzen nicht mehr geradeaus gucken kann. Sie hat mir ein Lederhalsband geschenkt. Nein, nicht was Ihr jetzt denkt, Ferkel! Na auf jeden Fall wollte sie mir zeigen, wie man die Größe des Halsbandes verstellen kann... WÄHREND ES UM MEINEN HALS GELEGT WAR! Sie zog - schwuppdiwupp - an zwei Stellen des Bandes, woraufhin das ganze Band nicht nur unter Spannung stand, sondern auch ein Büschel meiner Haare in der Nackenregion in einer kleinen Lederschlaufe ziemlich stramm festhingen. Während mir vor Schmerzen die Tränen in die Augen schossen und ich nur noch rief "Nimm es mir ab! Nimm es mir ab!", krümmte sie sich vor Lachen. Lieb, wie sie ist, hat sie mich dann doch noch befreit. Ab jetzt kann ich die Größe des Bandes zum Glück ja auch alleine verstellen.

In diesem Sinne, frohe Pfingsten!
 
0 Trackbacks | 2 Kommentare     
Siehe auch...
Nicht die Mama!
Hebelwirkung
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Zuwendungserschleichend
Fleissiges Helferlein
Niklas geht spazieren
 
   Schnick-Schnack-Schnuck 2.0
  Kategorie Privat, erstellt am 10.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ich werde alt. Oder die Zeiten haben sich geändert. Oder beides. Zu dieser Erkenntnis bin ich heute Vormittag, während einer ausgedehnten Arzt-Session gekommen. Ich habe mich zu einer Allergie-Untersuchung begeben, da ich vermute, auf eines von Jonas' Medikamenten allergisch zu reagieren, aber dazu später mehr. Jedenfalls, während ich da so im Warteraum sitze, knapp 45 Minuten warte und mal wieder eine Runde Ratchet & Clank auf der PSP daddel, muss ich unweigerlich einer Mutter und ihrer Tochter zuhören, die neben mir sitzen und den Raum mit ihrem Schnick-Schnack-Schnuck-Spiel beschallen.

Also zu meiner Zeit, da gab es bei Schnick-Schnack-Schnuck drei mögliche Handzeichen: Stein, Schere und Papier. So meine ich mich jedenfalls zu erinnern. Der Witz bei dem Spiel ist, dass jeder dieser Gegenstände gegen einen anderen gewinnt und gegen den anderen verliert. Also Papier zum Beispiel wickelt den Stein ein, wird aber von der Schere zerschnitten usw.

Heute konnte ich allerdings die Advanced-Version des Schnick-Schnack-Schnuck-Spiels kennenlernen, sozusagen mit Wettkampfregeln. Da gibt es nämlich noch einen Brunnen. Schere und Stein fallen in den Brunnen, das Papier deckt den Brunnen zu. Okay, soweit noch nachvollziehbar. In der professionellen Variante wird aber heutzutage auch beidhändig gespielt. Allerdings scheint nur die Tochter in der Profiliga zu spielen, denn nur sie durfte die neuen Power-Ranger Schnick-Schnack-Schnuck Pokemon Spongebob Moves aus den Ärmeln zaubern: Regen, Feuer und Wind. Ich sage Euch, die Mutter hatte keine Schnitte gegen das Mädel: Regen lässt die Schere rosten, weicht das Papier auf und löscht das Feuer. Feuer schmilzt die Schere ein, bringt den Brunnen zum kochen und verbrennt das Papier. Und Wind ist der Joker: Der weht nämlich einfach alles weg!

Ich habe jetzt jedenfalls schon Bammel vor meiner ersten Schnick-Schnack-Schnuck-Runde mit meinen Jungs. Am besten fange ich heute schonmal mit dem Training an.

Achso: Und das Ergebnis meines Allergietests: Auf einer Skala von 0 bis 100 bin ich mit 165 Punkten allergisch gegen Sabril. Die Ärztin meinte, ich soll es unter keinen Umständen schlucken. Demnächst werde ich also Handschuhe tragen müssen, wenn ich Jonas seine Medikamente zermörsere und in Wasser auflöse. :-/
 
0 Trackbacks | 2 Kommentare     


 
   Schmunzel-Spam Nummer 6
  Kategorie Internet, erstellt am 01.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Obwohl ich nicht an der Börse tätig bin, erreichte mich heute ein absolut geheimer Insider-Tipp. Finde ich nett von den Leuten (leider besteht der Absender nur aus einer mir keinen Sinn ergebenden Buchstabenkette), dass sie diesen Profit nicht alleine einfahren möchten, sondern einen Normal-Sterblichen wie mich daran teilhaben lassen wollen. Aber mal zum Inhalt der E-Mail.

KAUF-TIPP DER WOCHE
30% IN 7 Tages
DONNERSTAG 13. Maerz


Mist, heute ist schon der 1. April... habe ich da noch eine Chance einzusteigen?

LESEN SIE DIE NACHRICHTEN

Zu Befehl! Waffenverbot für Kindergartenkinder, Lockerung der Kennzeichnung von genfreiem Futter und Feinstaub-Verbot in Köln. Habe ich was übersehen?

Glücksgraphit Inc. (Anm. d. Red. Name der Firma geändert), eine Wyoming Firma, hat eine Gruppe von Mineralanspruechen in einem bekannten mineraltragendem Gebiet, suedoestlich in British Columbia (B.C.), das fertig ist fuer kommerzial mining.

Mönsch... davon habe ich noch gar nichts in den Nachrichten gehört. Vielleicht kann ich diese Info ja auch an eine Nachrichtenagentur verkaufen.

Graphite: Die Ergebnisse der Arbeit von Fachleuten ausserhalb der Firma hat gezeigt, dass der formlose graphitic Erzinhalt der Glücksgraphit Gruppe ist kommerzial Grade und ist von einer gewerblich nuetzlichen Konzentration. Am Ende des Sommerberichts 2002 das formlose Graphit in dem Gabiet der Glücksgraphit Eigentuemer hat einen Gehalt von 6.667.000 Tonnen.

Sechs Millionen Tonnen! Ist nicht wahr. Und dazu noch kommerziell grade... man stelle sich bloß vor, es wäre kommerziell schief. Nicht auszudenken, was dann mit dem Börsen-Kurs geschehen würde. Apropos! Jetzt mal Butter bei die Fische und Fakten auf den Tisch!

Mit einem laufeuden, Gehalt von 6.677.000 Tonnen kann Glücksgraphit mit einem Lauf der Miene van 475.000 Tonnen jedes der 14 Jahren bediena Ueber die 14-jaehrige Periode dies wuerde erzeugen:
Umsatz $167.544.720
Bergbaukosten $ 53.188.800
Brutto Profitiert $114.355.920
Diese Figuren sind auf einem 9% Ertrag von 6.677.000 Tonnen basiert. Daher waere es 598.734 (Tonnen des Grafits) x $280, U.S., das pro Tonne benutzt wird, gleichend $167.544.720 basiert an pro Tonne gemiened.


Mann, Mann, Mann. Ich lass mich doch hier nicht verkackeiern. Hier mal mein Kauftipp für Euch: Bei Lidl gibt's das Pfund Gehacktes für 1,99 EUR und an der Kasse ein Video Eures Einkaufs direkt gratis dazu! Das nenne ich mal einen Geheimtipp.

Die Millionen nicht locker machend,
Christian
 
0 Trackbacks | 1 Kommentar     
Siehe auch...
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam
Folgebeiträge...
Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Schmunzel-Spam Nummer 5
  Kategorie Internet, erstellt am 07.03.2008 von Christian Klaproth
 
 
Tanja scheint mich zu mögen, denn sie hat mir (erneut) eine Email geschickt, mit der sie mich auf eine ganz tolle Online-Community hinweisen möchte, ach was sage ich da, sie hat mich direkt eingeladen! Aber lest selbst, was sie mir schreibt:

Tanja hat Dich ins RotlichtVZ eingeladen!
Sofort einloggen und auf einen Schlag vernetzt sein. Suchen, finden oder
einfach rausfinden, wer mit Dir sex daten möchte. Leichter als SMS, schöner als
eMail und noch dazu Deine Kontakt-Zentrale (für Frauen und Männer).

Klicke auf diesen Link, um Deine Einladung abzuholen: ...


Liebe Tanja,

Dich schickt ein Engel. Gerade heute habe ich ein leichtes Ziehen auf dem rechten Ohr und dachte gerade über die Möglichkeit einer Rotlichtbetrahlung nach, da erreicht mich Deine Email. Ich hätte nie zu wagen geglaubt, dass es zu dem Thema Rotlicht eine eigene Online-Community gibt. Nun freue ich mich schon auf Testberichte und den Erfahrungsaustausch zu Rotlichtlampen. Als ich unsere Rotlichtlampe bei meinem Sohn anwenden wollte, der im Bettchen lag, stellte sich heraus, dass bei unserem Modell das Stromkabel länger sein könnte! Meine bisherigen Versuche eine Rotlicht-Community zu finden, scheiterten daran, dass mir Suchmaschinen dazu immer unpassende Treffer angezeigt haben, auf denen es irgendwie nicht um Rotlichtlampen ging. Damit die Community aber noch recht lange existiert, noch ein kleiner Hinweis, den ich als treusorgender Internetnutzer loswerden möchte: Nach  letzten Meldungen werden Internet-Seiten mit "VZ" im Namen nämlich der Reihe nach abgemahnt. Wäre ja schade, wenn Deine Seite bald schon wieder dicht machen muss. Was Du mit Sex-Daten meinst, habe ich noch nicht verstanden. Ich hoffe doch, dass in der Community überwiegend anonym Daten ausgetauscht werden. So, werde jetzt gleich mal meine Einladung abholen, und hoffe, Du bist mir nicht böse, dass ich auf Deine bisherigen 37 Einladungen für das Nachbarschaftsnetzwerk einsamer Hausfrauen nicht reagiert habe. :-) :-)

Rot leuchtende Grüße,
Christian
 
0 Trackbacks | 3 Kommentare     
Siehe auch...
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam
Folgebeiträge...
Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Matrix Ping Pong
  Kategorie Internet, erstellt am 05.03.2008 von Christian Klaproth
 
 
Es ist schon ziemlich alt (in Internet-Zeitrechnung sogar uralt, nämlich über 2 Jahre), aber ich bin erst letztens drüber gestolpert und finde es absolut genial. Daher hier, für alle, die es noch nicht kennen, und für mich, der es sich gerne nochmal und nochmal anschaut: Matrix Ping Pong. :)

 
3 Trackbacks | 1 Kommentar     


 
   Schmunzel-Spam Nummer 4
  Kategorie Internet, erstellt am 28.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Heute fand ich einen Brief einer mir bis dato unbekannten und mysteriösen Galina in meinem Email-Eingang, den ich auszugsweise hier zitieren möchte.

Hallo. Uber meinen Brief verwundere sich bitte nicht! Wahrscheinlich verwundertest du dich wenn diesen Brief bekommen hat? Ich sah deinen account auf der deutschen Web-Seite der Bekanntschaften. Die Web-Seite heisst " Singles. Friend " oder "Parship". Du hast dort die Registrierung.?

Hallo Galina, wie Du richtig vermutest, wundere ich mich etwas über Dein Schreiben. Auf den von Dir genannten Web-Seiten bin ich nicht registriert, aber umso schöner, dass Du dennoch einen Weg gefunden hast, mir zu schreiben!

Ich habe entschieden, den Brief fur dich zu schreiben. Moglich konnen wir die prachtigen Beziehungen schaffen? Eben wird unsere Bekanntschaft vom grossen Gluck moglich sein. Ich will daran glauben. Viele Leute suchen seine Liebe und das Gluck. Eben wird unsere Bekanntschaft vom Anfang der Liebe moglich sein. Ich will die ernsten und vorliegenden Beziehungen haben. Ich denke dass du Mann mit dem ich bist ich kann glucklich sein.

Ähm, Galina, da muss ich Dich enttäuschen, ich bin nämlich glücklich verheiratet...

Ich rege auf mich wenn ich diesen Brief fur dich schreibe. Ich will dass du mir glaubst. Ich suche die vorliegende Liebe. Ich will dass du
mir geantwortet hast. Schreibe mir die Antwort. Du kannst sehen dass wir die ernsten und grossen Gefuhle schaffen konnen.


Ui, nun beruhig Dich bitte erstmal. Du steigerst Dich da in etwas hinein... Ich glaube Dir ja, dass Du eine Liebe suchst, aber es liegt eben keine vor. Und geantwortet haben kann ich Dir noch nicht, da ich ja soeben erst Deinen Brief erhalten habe. Momentan sehe ich keine grossen Gefühle, ich sehe grosses Kino. Ich befürchte, ich verstehe Dich nicht ganz.

Ich studierte deutsch in der Schule und das College. Du verstehst meinen deutsch? Ich werde mich bemuhen, richtig auf deutsch zu schreiben. Ich will dass du mich verstehst.

Erstes Semester, was?

Was du uber mich ausfuhrlich erfahren wolltest? Ich will dass du uber mich mehr erfahrst. Ich werde uber mich erzahlen. Ich werde mich bemuhen, auf deine Fragen zu antworten.

Du, Galina, nichts für ungut, aber im Prinzip möchte ich nichts weiter über Dich erfahren. In unserem Land kann es als Unhöflichkeit ausgelegt werden, wenn man sich jemandem so aufdrängt. Andererseits: Du hast Deinen ganzen Mut zusammengenommen, um ausgerechnet mir zu schreiben, da möchte ich Dir doch die Chance geben, Dich näher vorzustellen. Wer bist Du denn eigentlich genau?

Ich die russische Frau.

Ach die? Mach keinen Quatsch!

Ich lebe in Lettland. Meine Stadt Riga. Es ist Hauptstadt in Lettland. Wahrscheinlich weisst du meine Stadt? Ich lebe eine. Ich habe die kleine Wohnung. Ich miete diese Wohnung. Meine Eltern leben neben mir, im benachbarten Haus. Ich helfe seinen den Eltern wenn ich eine solche Moglichkeit habe. Ich habe die Bruder und der Schwestern nicht. Nur der Cousin und die Cousine.

Ja, das ist doch mal schön so mit der ganzen Familie... alle beisammen...

Ich habe die Grossmutter und den Grossvater. Sie leben in Portugals. Sie sind in Portugals 10 Jahre ruckwarts abgereist. Moglich kann ich die Grossmutter und den Grossvater kurz danach auch besuchen.

Das tut mir aber Leid. Vielleicht hätte jemand Deinen Grosseltern sagen sollen, dass sie besser vorwärts abgereist wären, dann wären sie vielleicht auch schon angekommen.

Ich arbeite in der Handelsfirma. Der Verkauf der Buchproduktion. Ich arbeite vom Buchhalter. Ich bin Vom Helfer des Hauptbuchhalters. O, mein Vorgesetzte die sehr strenge Frau. Aber rechtmassig. Wahrscheinlich gefallt mir meine Arbeit. Mir ist es einfach interessant. Ich habe das grosse Gehalt nicht. Bei den Frauen das Gehalt klein. Auch ist viel es Arbeitlosen. Immer kann man den neuen Arbeiter auf einen beliebigen Arbeitsplatz finden. Und deshalb zahlt unsere Leitung das grosse Geld nicht. Aber das Geld ist wichtig fur mich nicht.

Das ist ja alles furchtbar interessant. Ich könnte Dir noch stundenlang zuhören. Leider hat mein Weihnachtsmannkostüm für übernächstes Jahr ein kleines Loch unter der rechten Achsel, das dringend gestopft werden muss. Ich werd' dann mal...

Meinen hat der Vater die staatliche Rente in diesen Moment. Er arbeitet nicht. Meine Mutti arbeitet in der gesellschaftlichen Organisation. Sie untersucht die naturlichen Erscheinungen. In der Kindheit kam ich sehr oft auf die Arbeit zur Mutti. Mir war es interessant dass zu sehen geschieht mit den naturlichen Erscheinungen. Wie das Wetter andern wird. Wenn der Regen wird.

*gähn* (Anm. d. Autors, also von mir: Ich lasse jetzt die nächsten 4 Absätze weg, in denen sich Galina über die Liebe und die Einsamkeit auslässt.)

Warum ich suche Mann in Deutschlands? Du willst daruber fragen? Ich glaube dass fur die Liebe und das Gluck existiert der Hindernisse und der Entfernungen nicht. Meine Freundin beratete mir, nach dem Mann in Deutschland zu suchen. Es ist meine beste Freundin. Wir sind noch von der Schulzeit befreundet. Ich und sie lernten in einer Schule. Fruher lebten wir in einem Haus. Auch waren unsere Eltern von den Familien befreundet. In diesen Moment lebt meine Freundin in Deutschland. Die Stadt B-Baden. Sie lebt in Deutschland zwei Jahre. Meine Freundin hat den deutschen Mann verheiratet. Sie hat den deutschen Mann im Internet gefunden. Sie hat seinen geliebten Mann gefunden. Sie haben im Internet kennengelernt. Sie ist in Deutschland zu seinem dem Mann abgereist. Sie haben liebgewonnen. Meine Freundin hat ein Problem wenn sie in Lettland lebte. Sie und die Eltern gerieten in die Autokatastrophe. Es war schrecklich. Meine Freundin und ihre Mutti hat ubergelebt. Und ihr Vater ist umgekommen. Meine Freundin hat die Verletzung bekommen. Sie hort nicht und sagt in diesen Moment nicht. Sie konnte nicht lange zum guten Leben zuruckkehren. Aber rechtzeitig hat sie die Krafte, um gefunden, zu beginnen, sich zu leben und zu freuen. Sie hat seine Liebe gefunden. Ihr Mann hort nicht und sagt auch nicht. Sie sind Mann und die Frau jetzt. Meine Freundin und Mann sind zusammen sehr glucklich. Ich bin froh dass meine beste Freundin in diesen Moment glucklich ist.

Nimm mir das nicht übel, ich frage nur, weil ich es verstehen möchte: Deine Freundin wurde nach einem Autounfall in Lettland taubstumm und fand einen taubstummen Mann in Deutschland, den sie dann allerdings verheiratet hat. Ja aber an wen denn? Die beiden hätten doch zusammengepasst? Das ist ja alles so tragisch, aber was hat das Ganze jetzt mit uns zu tun? (Anm. d. Autors, also von mir: Ich lasse jetzt die nächsten 3 Absätze weg, in denen sich Galina über ihre Freundin, die Liebe und Träume auslässt.)

Ich werde deinen Brief warten. Dein Brief wird mich glucklich machen. Versprich, zu antworten!!! Ich bin obligatorisch ich werde antworten. Ich werde dir die Fotografie schicken. Ich schreibe den Brief dir. Ich gehe im Internet - Cafe selten. Meistens verwende ich Das Internet in der offentlichen Bibliothek oder in supermarket. Ich habe dir den Brief von anderem allgemein e-mail geschrieben.

Schreibe mir die Antwort auf meinen personlich e-mail.
Meinen personlich E-mail: ???@yahoo.com
Deine Galina


Liebe Galina, ich danke Dir für Deinen ehrlichen und umfangreichen Brief. Leider bin ich zwischenzeitlich eingeschlafen und kann Dir nicht mehr antworten. Aber Du bist ja obligatorisch und wirst das schon wegstecken. Hier in Deutschland warten noch etliche Männer-Herzen, die es zu erobern gilt. Und falls Du Dich von der ganzen Schreiberei auch mal erholen möchtest, dann reise doch rückwärts nach Portugals, vielleicht haben wir dann die nächsten 10 Jahre Ruhe vor Dir!

Missachtungsvoll,
Christian
 
0 Trackbacks | 2 Kommentare     
Siehe auch...
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam
Spam, Spam, Spam...
Folgebeiträge...
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Hebelwirkung
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 25.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Am Sonntag gab es schon wieder eine Premiere: Niklas war mit seinem Papa zum ersten Mal im Schwimmbad. Nachdem Niklas in den letzten Wochen schon häufiger duschen war und es ihm sichtlich Spaß bereitete, hielten wir die Zeit für gekommen, die Schwimmflügel einzuweihen. Dabei standen die Chancen auf einen harmonischen, spaßigen Schwimm-Sonntag zunächst nicht gut: Niklas hatte bis kurz vor 10:00 Uhr noch nicht sein übliches Vormittagsgeschäft verrichtet, zumal er an einigen Tagen bis dahin schon einen Doppelmöck abgeliefert hat. Papa schickte ein Stoßgebet gen Himmel, dass die Schwimmwindel hält und es nicht zu einem kompletten Plantschbecken-Räumung kommen wird. Aber die Sorgen waren unberechtigt. Das Schwimmbaderlebnis war vermutlich so aufregend, dass Niklas darüber alles andere vergessen hat.

Das erste Highlight war die Familienumkleide: Nachdem ich Niklas fertig umgezogen hatte und selber gerade mit blankem Hintern in der Umkleide stand, entdeckte mein kleiner Physiker-Sohn den Hebel, der die Tür-Verriegelung zu beiden Seiten öffnete. Sehr zur Belustigung der wartenden Familie, die auch in die Familienumkleide wollte. Eine verzwickte Situation übrigens: Reflexartig möchte man gewisse Stellen verdecken, dann möchte man eigentlich die Türen wieder schliessen, merkt dann aber, dass man ja als erstes den Niklas vom Hebel wegbekommen muss, weil ein Schliessen der Türen sonst nicht viel bringt. So musste ich Niklas mit einem Keks bestechen, damit er auch ja den Hebel in Ruhe lässt.

Während Niklas in der heimischen Badewanne Kapitän ist und den Ton angibt, hatte er doch einigen Respekt vor den Ausmaßen und den Wassermassen des Plantschbeckens. Sein anfangs ängstliches Festhalten und kurzes Weinen verschwand sofort, als er bemerkte, dass es richtig Spaß machen kann, den Papa mit Wasser vollzuspritzen. Nach einiger Zeit hatte sich Niklas auch daran gewöhnt, dass man im Wasser nicht so schnell laufen kann. Zum Schluß hatte er sich von anderen Kindern abgeschaut, dass man den Kopf unter Wasser tauchen kann, und so musste ich einige Male flink zupacken, wenn Niklas der Meinung war, er müsse die Düse am Boden des Beckens mit den Händen untersuchen.

Nach einer Pause und nachdem Niklas einem größeren Jungen erstmal gezeigt hat, wie man Becher und Bälle stapeln kann (Niklas ist Meister im Stapeln), waren dann auch schon knapp 1 1/2 Stunden rum, und wir mussten gehen. Nicht einfach, unsere Bade-Tasche, den Kleider-Bügel, ein paar Schuhe und die Eintrittskarte zu tragen, nach einer der wenigen freien Familienumkleiden zu suchen und dabei den Niklas auf den rutschigen Fliesen an der Hand zu halten. Ich kann Euch sagen... Den Tür-Hebel hatte ich mit der Tasche verdeckt! Auf der Rückfahrt hat es übrigens keine 2 Minuten gedauert, bis Niklas vor Erschöpfung im Autositz eingeschlafen ist.
 
0 Trackbacks | 2 Kommentare     
Siehe auch...
Frauenrunde
Von Chefköchen und anderen Sensationen
Niklas der Hausmann
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Nicht die Mama!
Besitzergreifend
Zuwendungserschleichend
Einfach mal abhängen...
Neulich im Kindergarten...
 
   Von Chefköchen und anderen Sensationen
  Kategorie Privat, erstellt am 13.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines 19 Monate jungen Kleinkindes und die Kreativität seiner Mutter führen dazu, dass ich mein Abendbrot nun schon von meinem Sohn zubereitet bekomme. Er versuchte sich als erstes an einer eigenen Interpretation einer Bolognese-Sauce, die auch sehr gut geschmeckt hat, wobei ich mir bei Niklas' Gesichtsausdruck nicht sicher bin, ob er nicht dabei dachte: "Häh, häh, und ich verrate Dir nicht, dass ich gerade in die Sauce gesabbert habe!!". Vielleicht war es aber auch genau diese Nuance an Zutat, die die Sauce zu etwas besonderem gemacht hat. ;)

Kein Wunder, dass der Niklas bei uns nun kochen muss, hängt doch seine Mutter neuerdings nur noch am Fenster und wartet darauf, dass einem gewissen Herrn Pitt der Treibstoff just vor unserer Haustür ausgeht und er mit unserer Alize-Flatrate einen Anruf tätigen möchte. So zumindest meine Vorstellung, denn eines Abends steht meine Frau mit vorgeschobener Unterlippe und Dackelblick vor mir, um dann den Finger vorwurfsvoll Richtung Fernseher zu richten, wo gerade der neue Alize-Werbespot mit Brett Pitt läuft und zu sagen: "Wir haben doch auch Alize!". Ts ts.

Um nun nicht den Zorn meiner besseren Hälfte auch mich zu lenken, möchte ich auch gerne von mir und meinem Fleck auf dem Oberhemd berichten: Am Montag war ich etwas in Eile, um rechtzeitig als Dozent zu einer Schulung zu kommen. Nach der Rasur habe ich den Aftershave-Balm etwas zu schwungvoll in mein Gesicht befördert, so dass ein kleiner Tropfen auf mein Hemd kleckerte. Kritiker könnten nun zu Recht hinterfragen, wieso ich denn mein Oberhemd schon vor Beendigung meiner Körperpflege angezogen hatte. Kleinigkeiten! Durch kurzes Wischen und Rubbeln stellte ich also fest, dass der Fleck nicht zu entfernen war (im Gegenteil!) und fragte meine Frau, ob der Fleck denn im Laufe der Zeit raustrocknen würde, was sie verneinte und wissenschaftlich mit der Aussage fundierte, dass da ja Fett im Balsam enthalten wäre. Durch ein Experiment wollte ich dieses Axiom widerlegen und hing mein Hemd auf einem Bügel auf. Am Dienstag (zweiter Tag der Schulung) konnte ich den Fleck am Morgen nicht mehr erkennen, zog das am Vortag versaute Hemd an und ging mit einem wissenden Grinsen in die Küche, wo meine Frau mit der Zubereitung des Frühstücks beschäftigt war. Ohne "Ätsch" aber mit einer gewissen Satisfaktion wollte ich ihr zeigen, dass der Fleck über Nacht rausgetrocknet sei, was sich allerdings als Fehlinformation herausstellte. Zwar war der Fleck nicht mehr so stark zu sehen, wie am Vortag, aber er war noch da, was mir dann auch einleuchtete (bzw. die Deckenlampe in der Küche leuchtete es mir), da ich zuvor im dunklen Schlafzimmer nach dem Fleck gesucht habe und ihn im funzeligen Licht der Flurbeleuchtung nicht erkannt habe. Hömpf.
 
0 Trackbacks | 2 Kommentare     
Siehe auch...
Niklas der Hausmann
Folgebeiträge...
Frauenrunde
Hebelwirkung
 
   Schmunzel-Spam Nummer 3
  Kategorie Internet, erstellt am 03.12.2007 von Christian Klaproth
 
 
Mein heutiger Montag startet mit einer Email, die mir schon wieder Tränen in die Augen treibt. Dieses mal handelt es sich meiner Meinung nach um die  Borg, die mich zu einer Mitarbeit überreden wollen.

Begruessen Sie!

Eine ungewöhnliche, aber innovative Anrede! Mein Interesse ist schon geweckt, da weiss ich noch gar nicht, worum es eigentlich geht.

... Es ist eine beste Partnerprogramm fuer einen Mensch, der einen Nebendienst in Internet sucht. Erlauben Sie bitte uns Ihnen ein paar Besonderheiten zu erklaeren und eine interessante Information Ihnen zu geben, dass Sie keine Notwendigkeit haben, um eine andere Arbeit in Internet zu suchen. Sie koennen unseres Angebot sehr interessant und nuetzlich finden. Wenn Sie ein paar freie Stunde pro Tag und minimale Computerfertigkeiten haben, dann Sie ein Mensch sind, der sehr nuetzlich als Mitarbeiter fuer uns ist.

Für meinen Geschmack wird hier der Begriff "Mensch" übertrieben betont, was ein eindeutiges Indiz für eine fremde Lebensform ist, die hier auf der Erde nach Mitarbeitern sucht. Es klingt im letzten Satz sogar etwas nach Experimenten... zumindest manifestiert sich bei mir das Bild eines Entführten in der Hand ausserirdischer Wissenschaftler auf einem Seziertisch. Aber es kommt noch deutlicher...

... Jetzt arbeiten wir mit folgenden Hauptangelegenheiten: Invistitione, Infomationstechnologie, Menschquellen. Wir hoffen, dass Sie die Bedeutung unserer Mission verstehen und unser Mitglied von unseres grossen Kollektiv sein wollen.

Menschquelle? Soll ich etwas als lebende Batterie für das Alien-Mutterschiff dienen? Kollektiv? Na wenn das kein Hinweis auf die Borg ist!

... Danach , als wir ihre Resuemee bekommen und es eroerten, wir werden froh Sie in unserer Gesellschaft zu sehen. Wir hoffen, dass Sie fuer unseres Angebot interessiert sind und wir Sie zwischen unsere beste Mitarbeiter sehen werden.

Liebe Borg,
Ich entscheide mich hiermit gegen eine Erörterung Ihrerseits, da ich mich dafür entschieden habe, noch einige Zeit lebendig auf der Erde zu verbringen. Es tut mir Leid, Sie enttäuschen zu müssen, wo sie doch solche Hoffnungen und hohen Erwartungen in mich gesetzt haben. Ich kann mich allerdings nicht mit dem Gedanken anfreunden, zwischen Ihren besten Mitarbeitern verteilt zu werden. Kleiner Tipp: Machen Sie doch schonmal ein Arbeitsamt auf dem Mars auf. In einigen Dekaden wird es dort vor Human Resources nur so wimmeln.
Mit vulkanischen Grüßen,
Christian Klaproth
 
0 Trackbacks | 1 Kommentar     
Siehe auch...
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam
Folgebeiträge...
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Schmunzel-Spam Teil 2
  Kategorie Internet, erstellt am 23.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Heute erreichte mich eine neue E-Mail aus der Kategorie Schmunzel-Spam, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Natürlich habe ich auch diesmal eine passende Antwort. Heute schreibt mir die liebe Anja:

Hallo,
hab vor paar Tagen ein Con dom von der Seite geschickt bekommen und muss sagen
das ist der Hammer. Meine Freundin verträgt die Pil le leider nicht. Darum hab
ich mal die Con dome ausgetestet und muss sagen es ist sehr gefühls echt.
http://...
Kannst es ja auch mal versuchen. Wirst es nicht bereuen ;)


Liebe Anja,
zunächst einmal mein aufrichtiges Beileid, dass Deine Freundin die Pille nicht verträgt. Dass Ihr beiden nun stattdessen Kondome als Verhütungsmittel einsetzt, finde ich sehr vernünftig, auch wenn ich Dich beruhigen kann, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass Deine Freundin von Dir schwanger werden wird. Du hast übrigens Glück, dass ich Deine Email überhaupt erhalten habe! Hättest Du Condom, Pille oder gefühlsecht korrekt geschrieben, hätte mein Spam-Filter wohl zugeschlagen. Nochmals danke für Deine Empfehlung, auch wenn ich ein Kondom sicherlich auf eine andere Weise gebrauchen würde, als Du. :-) :-)
Weiterhin viel Spaß und schreib mal wieder,
Christian
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Schmunzel-Spam
Folgebeiträge...
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Schmunzel-Spam
  Kategorie Internet, erstellt am 06.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Heute erreichte mich eine als Delivery-Fehler verpackte Spam-Mail, die mich zum Schmunzeln brachte. Daher möchte ich hier allen Lesern, die Spam-Mails (wie ich sonst auch) ungelesen löschen, einige Zitat-Highlights präsentieren. Es beginnt recht freundlich...

Guten Tag!

Gleichfalls! Bevor ich weitermache, noch der Hinweis: Ich habe die folgenden Zeilen tatsächlich ungeschnitten und unkorrigiert übernommen...

laut unserer Umfrage sind 88% Menschen in Ihrem Alter mit ihrem Monatseinkommen unzufrieden und wurden es gern erhöhen. Deswegen mochte ich Ihnen eine Teilzeitbeschäftigung anbieten. Um von 292 bis 777 Euro pro Woche zu verdienen, mussten Sie wöchentlich von 4 bis 5 Stunden arbeiten.

Soweit, sogut. Prima Einleitung. Ich bin im Thema, auch wenn ich mich nicht zu den 88% der Menschen in meinem Alter zählen würde. Woher kennen die eigentlich mein Alter? Egal... bei 292 bis 777 EUR für 4 bis 5 Stunden, da sage ich ja prinzipiell schonmal nicht nein. Und schon gar nicht, wenn mir so exakte Zahlen genannt werden, dann muss das ja was ernsthaftes, seriöses sein. Also weiter im Text...

Sie brauchen ein Telefon Mobiltelefon, einen Computer und E-Mail. Wenn Sie diese Zeilen lesen können, verfugen Sie über alles, um mit Ihrer Arbeit zu beginnen.

Moment mal, wieso sollte ich ein Telefon Mobiltelefon haben, wenn ich diese Zeilen lesen kann? Ich rufe meine Mails nicht mit dem Handy ab. Ich befürchte, ich bin für den Job nicht qualifiziert.

Die Suche nach neuen Mitarbeitern dauert bis Ende des Monats,; bis jetzt haben wir 14 freie Stellen in Ihrem Land von unseren Kunden bearbeiten. Das ist ganz leicht, was aber Qualität voraussetzt. Sie werden von mir eingeschult und bekommen alles, was für diese Arbeit erforderlich ist.

Bis Ende des Monats ist ja noch etwas Zeit, daher bin ich zuversichtlich, dass alle offenen Stellen besetzt werden können. Vor allem, bei dem genialen Konzept dieser "Firma". Offene Stellen werden einfach durch Kunden besetzt. Mein Gott, wie genial! Man stelle sich dieses Konzept für Hotlines vor!! Offene Stellen werden einfach umgehend von anrufenden Kunden besetzt, was aber natürlich Qualität voraussetzt... Oder habe ich an dem Satz was missverstanden?

Von Ihnen wird kein Startkapital gebraucht.

Na das wäre ja noch doller!

Wer sind wir?

Ja, das würde mich auch interessieren. Und vor allem: Woher haben die meine Email-Adresse?

Wir sind ein großer multinationaler Autoverkäufer. Falls Sie sich entscheiden sollen, für uns zu arbeiten, stellen Ihnen unser Buero zur Verfügung 5% Rabatt beim Kauf eines Autos von uns als zusätzlichen Bonus und helfen Ihnen wenn es erforderlich ist, einen Kredit dafür zu kriegen.

Wow... ich bekomme ein Büro gestellt? Und noch 5% Rabatt... und einen Kredit. Schade nur, dass ich gerade kein neues Auto brauche. Ansonsten würde es mir schwer fallen, der Verlockung zu widerstehen.

Wir würden froh, extra Ihnen Information persönlich zu übermitteln. Wir benutzen keine automatisierten Antwortprogramme, jeder Brief wird von uns gelesen und persönlich beantwortet.
Um unsere Antwort zu beschleunigen, schicken Sie bitte an meine E-Mail einen Brief.


Was sind denn automatisierte Antwortprogramme? Gibt es sowas? Tsts... schliesslich antworte ich hier ebenfalls persönlich auf das Schreiben. Wie ich allerdings an eine E-Mail einen Brief schicke, weiss ich nicht. Dafür bräuchte ich erstmal eine Anleitung.

Tragen Sie bitte folgende Information ein:
1. Ihren Namen
2. Ihr Alter
3. Ihr Land


Na das ist jetzt aber praktisch: Alle diese Informationen haben die ja schon. Meinen Namen kennen die sicherlich, weil er sich aus meine Email-Adresse ableiten lässt. Meine Email-Adresse haben die auch, sonst hätte ich die Mail ja nicht bekommen. Und mein Alter ist auch bekannt, sonst hätten sie ja nicht schreiben können, dass 88% aller Menschen in meinem Alter mit ihrem Einkommen unzufrieden sind. Dann muss ich sicherlich nicht antworten, sondern nur abwarten, bis extra mir weitere Informationen persönlich übermittelt werden.

Im Voraus möchte ich Ihnen sagen, dass unsere Antwort Sie erst in 3-4 Arbeitstagen erreichen kann, weil unsere Mailserver überlastet sind. Sie können aber sicher sein,, dass Ihr Brief gelesen und beantwortet werden wird.

Klingt ja fast wie eine Drohung, die mich abermals in die Verlockung führt, da nun doch mal drauf zu antworten. ;-) Wenn die Mail-Server überlastet sind, sollte man vielleicht vom Freemail-Anbieter gmail.com auf einen anderen wechseln. Nur so ein kleiner kostenloser Tipp am Rande.

In Erwartung Ihrer Antwort,
Zina P.
Leiter der Personalabteilung


Lieber Zina, da Du Leiter der Personalabteilung bist, hast Du sicherlich das Privileg, Schulungen und Seminare zur Fortbildung besuchen zu dürfen. Ich empfehle einen Deutsch-Kurs sowie ein Internet-Grundlagen-Seminar. Gerne erstelle ich dazu ein entsprechendes Angebot und sende an Deine Email einen Brief.

Huch? Was ist denn das? Da ist ja noch eine Email in meinem Postfach... der Betreff lautet: "Ich biete Ihnen eine vorteilhafte Stelle in meiner Agentur an." Was bin ich gefragt! Was steht denn in dieser Mail drin?


Hallo!
laut unserer Umfrage sind 00% Menschen in Ihrem Alter mit ihrem Monatseinkommen unzufrieden und wurden es gern erhöhen. Deswegen mochte ich Ihnen eine Teilzeitbeschäftigung anbieten. Um von 231 bis 700 Euro pro Woche zu verdienen, mussten Sie wöchentlich von 3 bis 5 Stunden arbeiten.


Hömpf? Ihr Kollege Zina hatte da scheinbar andere Umfrage-Ergebnisse vorliegen. Ausserdem kann man bei dem besser verdienen... hm... andererseits kann man bei Ihnen auch weniger arbeiten, was ja auch nicht schlecht ist.

... In Erwartung Ihrer Antwort,
Alex A.
Leiter der Personalabteilung


Lieber Alex, ich kann Dir die Email eines Leidensgenossen geben. Er ist ebenfalls Leiter einer Personalabteilung eines multinationalen Autoverkäufers. Ich habe ihm ein Schulungsangebot zukommen lassen. Wende Dich bitte mit einem Brief an seine Email, dann können wir über einen Rabatt beim Preis der Schulung sprechen. Deine Mail-Server-Probleme bei gmail.com könnten sich demnächst von alleine lösen, da ich Deinem Kollegen Zina empfohlen habe, den Mail-Anbieter zu wechseln.
 
0 Trackbacks | 5 Kommentare     
Siehe auch...
Spammomanie
Spam, Spam, Spam...
Folgebeiträge...
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Super-Nik in Comic Nr. 4
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 18.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
Die vierte Episode der Abenteuer von Nik und Jak ist ein Solo-Auftritt von Super-Nik geworden. Fans von Super-Jak müssen aber nicht traurig sein, denn eine weitere Episode mit ihm ist bereits in Arbeit.

 Die Abenteuer von Nik und Jak Teil 4

Die neue sowie die drei vorherigen Comic-Episoden können auch über das  Foto-Album (etwas weiter unten in der rechten Übersichtsleiste) betrachtet werden.

Viel Spaß beim Lesen!
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Nik und Jak müssen ins Bett
Die Abenteuer von Nik und Jak
Folgebeiträge...
Das kleine Genie
 
   Nik und Jak müssen ins Bett
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 10.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Aufgrund der positiven Resonanz auf die ersten beiden Nik und Jak Abenteuer haben wir nun auch den dritten Auftritt des Helden-Duo veröffentlicht. Es zeigt den ganz alltäglichen Wahnsinn, wenn zwei kleine Super-Racker ins Bett gehen sollen, obwohl noch so viele Schurken zu besiegen und so viele Welten zu retten sind.

 Nik und Jak Teil 3

Bei den Foto-Aufnahmen zum dritten Comic-Teil sind übrigens keine Schnuller oder Babies zu Schaden gekommen, was man von Papa jetzt nicht so direkt sagen kann. :-)

Viel Spaß mit dem dritten Teil, eine vierte Episode ist in Arbeit.
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Die Abenteuer von Nik und Jak
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Super-Nik in Comic Nr. 4
Super Nik Episode 1
 
   Die Abenteuer von Nik und Jak
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Die lustigen Abenteuer von Nik (alias Niklas) und Jak (alias Jonas) erscheinen nun auch als Comic! Die beiden Superhelden müssen dabei in erster Linie gegen die hinterhältigen Eltern-Fieslinge Mam (alias Mama) und Pap (alias Papa) bestehen. Die ersten beiden Teile sind online - macht Euch auf etwas gefasst!

 Nik und Jak Teil 1
 Nik und Jak Teil 2
 Nik und Jak Teil 3

Weitere Teile sind in Arbeit und werden nach und nach online gestellt. Demnächst wird es dann auch eine eigene Internet-Seite der beiden Super-Helden aus Eigenproduktion geben. Stay tuned!!

Update: Aufgrund der kurzfristig enorm positiven Resonanz, wurde auch schon der dritte Teil des Helden-Duos veröffentlicht. Alle Teile finden sich auch in einem neu angelegten Fotoalbum auf dieser Seite (siehe Navigationsleiste rechts).
 
0 Trackbacks | 1 Kommentar     
Siehe auch...
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Nik und Jak müssen ins Bett
Super-Nik in Comic Nr. 4
Super Nik Episode 1
 
   Die Bahn ist 1337
  Kategorie Privat, erstellt am 06.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nachdem die Bahn es nun scheinbar aufgegeben hat, ihre Züge pünktlich fahren zu lassen, scheint man sich auf ein neues Kundenbindungssystem zu konzentrieren. Neue Zielgruppe scheint die hippige,  scriptkiddige, simsige Internet-Jamba-Generation zu sein. Neuerdings werden nämlich die Anzeigetafeln teilweise im  1337 5P34K Modus betrieben. Dumm nur, dass sich die Future-Research-Abteilung der Bahn die Sache nicht bis ins letzte Detail angeschaut hat, bevor es zur Anwendung kam. Heute morgen habe ich mich jedenfalls gewundert, wieso mein Zug einen Zwischenhalt am Alughafen macht. *g*
 
0 Trackbacks | 2 Kommentare     

Folgebeiträge...
Stille Post bei der Bahn
 
   Niklas die Tanzmaus
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 14.05.2007 von Christian Klaproth
 
 
Das neuste, womit sich Niklas beschäftigt, ist seine Fisher Price Eisenbahn, die, wenn man die Bodenplatte am Platz der lokomotivführenden Giraffe drückt, eine von vielen lustigen Kurz-Songs abspielt. Dabei tanzt und freut er sich, dass es wirklich Freude bereitet, ihm zuzusehen.

Woher stammt allerdings dieser Rythmus in seinem Blut? Woher diese musikalische Ader? Vom Papa? Eher nicht. Als so richtig musikalisch würde ich mich nicht bezeichnen. Auf die Frage, welches Instrument ich wohl damals im Schulunterricht zugewiesen bekommen habe, vermutete meine Frau schon, es handele sich um den  Triangel, aber da musste ich sie enttäuschen, denn es gibt etwas noch einfacheres: Es waren die  Klanghölzer. Kennt von Euch noch jemand Klanghölzer? Das sind diese zwei Holzstöcke, die man aufeinander klöppeln muss, wobei die untere Hand recht verkrampft gehalten wird, damit der Holzstab aufliegt. Warum ich das Paar Klanghölzer aber auch noch mit einem unmusikalischen Mitschüler teilen musste, der statts auf's Holz auf meinen Daumen drosch, ist mir ein Rätsel. Dafür war ich im Sportunterricht nicht der letzte, der von der Bank gewählt wurde. ;-)

Fazit: Den Rythmus müssen die Kinder von meiner Frau haben, mal schauen wie es zukünftig mit deren Musikgeschmack aussieht. Vor dem gruftig heiser gegröhlten Step by Step, uuhhuuu Bäiibii... fürchte ich mich ja schon ein bißchen. *duck*
 
0 Trackbacks | 1 Kommentar     
Siehe auch...
Das SEK im Einsatz
Der Durchbruch!
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Unkomplizierte Werbung
  Kategorie Privat, erstellt am 27.08.2006 von Christian Klaproth
 
 
In Zeiten von Sternchen-Krieg und Fußnoten-Flut finde ich es beachtlich, dass es noch Leute mit genial einfachen Geschäftsideen gibt und diese auch genial einfach und unkompliziert bewerben. In Krefeld begegnete uns der Transporter samt Anhänger, der auf dem Bild zu sehen ist. Obwohl... vielleicht hätte doch noch eine Fußnote auf dem Stoßdämpfer stehen sollen: Nehme jedes Auto *) ungefragt. :)
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     


 
   Ich liebe deutches Land...
  Kategorie Privat, erstellt am 16.06.2006 von Christian Klaproth
 
 
Ich muss zugeben, dass meine tollkühnen Vorhersagen nicht 100%ig eingetroffen sind bzw. teilweise nicht mehr eintreffen können. Bis auf die Tatsache, dass Deutschland Fußballweltmeister wird. Keine Frage. Erst Recht nach der gezeigten Leistung gegen Costa Rica und Polen. Gut, ich bin sicherlich nicht ganz objektiv. Aber selbst ein englischer oder brasilianischer Fan muss sich, wenn er ehrlich ist, eingestehen, dass Deutschland bislang die beste Figur in dieser WM gemacht hat.

Die Dekorateure kleiner Läden, die sich passend zur WM mit Fan-Equipment präsentieren wollen, sollten ihre Ware allerdings nicht in Fernost kaufen, oder zumindest einmal Korrekturlesen, bevor sie einen Schal aufhängen. Vielleicht ist er ja aber auch von der Großmutter handgestrickt. Da kann man über so eine kleine Rechtschreibschwäche durchaus hinwegsehen, oder? (Gesehen in einem Geschäft in Düsseldorf)
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Deutschland wird Fußballweltmeister!

 
 Profil 
 
Name: Christian Klaproth
Herkunft: Deutschland
Beruf: Software Consultant

zuletzt gelesen: iOS Dev Tutorials
zuletzt gesehen: Sherlock Season 1
zuletzt gespielt: Uncharted Golden Abyss (PSVita)
zuletzt gehört: Dubstep
 
   


 Twitter 
 
 
   


 Aktuelle Anzeigen 
 
 
   


 Kategorien von Christian Klaproth 
 
Gaming (82)
Internet (31)
Modellbahn (5)
Privat (111)
Programmierung (53)
Unsere Zwillinge (159)
 
   


 Stichwörter von Christian Klaproth 
   Xcode  allergie  aufreger  auto  blog  comedy  ebay  eclipse  eisenbahn  eoj  epilepsie  essen  familie  frauen  fun  games  garten  haus  hospiz  iOS  iPhone  internet  java  jonas  karneval  kindergarten  kino  kunst  lego  mac  meldungen  musik  natur  niklas  pech  php  playmobil  ps2  ps3  psn  psp  psvita  retro  review  spam  sport  tv  urlaub  video  wii  wow 
 
   


 Die letzten 8 Einträge von Christian Klaproth 
 
22.03.2012, Livin da PSVita loca
15.03.2012, Kreativpause
22.09.2011, Review: resident evil 4 HD (PS3)
19.08.2011, iOS Dev Tagebuch #2
16.08.2011, Gamescom 2011
15.08.2011, iOS Dev Tagebuch #1
04.07.2011, DotS-Entwicklertagebuch - Teil 3: 1000 Minuten
28.06.2011, Ei-Oh-Ess und Objective-Zeh
 
   


 Archiv 
 
März 2012 (2 Einträge)
September 2011 (1 Eintrag)
August 2011 (3 Einträge)
Juli 2011 (1 Eintrag)
Juni 2011 (2 Einträge)
Mai 2011 (1 Eintrag)
März 2011 (2 Einträge)
Februar 2011 (2 Einträge)
Januar 2011 (3 Einträge)
Dezember 2010 (2 Einträge)
November 2010 (4 Einträge)
Oktober 2010 (1 Eintrag)
 
   


 Suche 
 
   
 
   


 Kalender 
 
<<September 2017>>
MoDiMiDoFrSaSo
    010203
04050607080910
11121314151617
18192021222324
252627282930 
 
   


 Bilder-Gallerie 
 
Battle LA_12-45-10.jpgscreenshot_01.jpgdefender_sack_logo.jpgtowerdefense_newsicon.jpg
Alle anzeigen...
 
   


 Photo-Alben 
 
Animal Crossing (Wii) (25)
Die Abenteuer von Nik und Jak (4)
Handy-Bilder (7)
Nik und Jak 2006 August (9)
Nik und Jak 2007 April/Mai (7)
Nik und Jak 2007 Juni/Juli (1)
Schicksal eines Schneemanns (5)
Spielturmbau zu Brabbel (10)
 
   




 Ältere Einträge aller BLOGs 
 
Besser spät, als nie (Michaela Klaproth)
Livin da PSVita loca (Christian Klaproth)
Kreativpause (Christian Klaproth)
Drei Jahre ist es her (Michaela Klaproth)
Review: resident evil 4 HD (PS3) (Christian Klaproth)
iOS Dev Tagebuch #2 (Christian Klaproth)
Gamescom 2011 (Christian Klaproth)
iOS Dev Tagebuch #1 (Christian Klaproth)
 
   


 Die 5 meistgelesenen Einträge 
 
Review: Söldner-X 2 Final Prototype (Christian Klaproth) (35112)
Jonas ist wieder zur Kontrolle im Krankenhaus (Michaela Klaproth) (31711)
Niklas und Jonas sind da!!! (Christian Klaproth) (15243)
Jonas ist ein Engel (Christian Klaproth) (9673)
2D Java Gaming Engine "ZwoDee" (Christian Klaproth) (7704)
 
   


 Links 
 
 Polyneux
 end of level boss
 kwoelfer's BLOG
 Kinderhospiz Regenbogenland
 GEBIT Solutions GmbH
 psinsider.de
 
   




Blog Top Liste - by TopBlogs.de  Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de  Bloggeramt.de
tracker

 
Home  Login  Email  Stats  Help