blogworks Logo  
 Christian Klaproth (441 Einträge) November 2017 





   Schadensbilanz
  Kategorie Privat, erstellt am 01.09.2010 von Christian Klaproth
 
 
Mittlerweile ist DAS EXPERIMENT beendet und alle Beteiligten sind ihrer jeweiligen Namen bzw. Rollen gerecht geworden. Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen und den entstandenen Sachschaden aufzunehmen. Dieser wurde fast ausnahmslos von DER BONNIE und DER CLYDE verursacht. Einen kleinen Beitrag hatte auch DER REGEN, der in der bisherigen Berichterstattung noch nicht in Szene getreten war.

DER CHEF und DAS OPFER waren recht erschrocken, als sie über die letzten drei Wochen verteilt folgende (vorwiegend materiellen Verluste) hinnehmen mussten:
  • zerbrochenes, großes Windlicht
  • zerbrochener Teller des Essgeschirrs
  • völlig zerstochener Sessel der Couch-Garnitur
  • zerkratzter Doppelsitzer der Couch-Garnitur
  • eingezogener, stinkender Pissfleck auf der Holzparkett-Boden
  • zerrissene Rücklehnen der Stühle am Esstisch
  • aufgeschlitzte Tapete am Gäste-WC
  • drei Löcher im Bein von DER CHEF
  • lange Risswunden auf dem Handrücken bei DAS OPFER


Achso, und DER REGEN hat dafür gesorgt, dass die lange überfällige Kellerreinigung inkl. Feuchtwischen aller Böden mal durchgeführt worden ist. An dieser Stelle nochmal recht herzlichen Dank!

Glücklicherweise ist DIE GÖTTIN nach ihrer gestrigen Rückkehr und einer ausgiebigen Inspektion des Hauses nicht in Ohnmacht gefallen. Das ist ja schonmal was! :)
 
0 Trackbacks | 2 Kommentare     
Siehe auch...
Hausmänner-Report
DAS EXPERIMENT

 
   Piratiges Zelten
  Kategorie Privat, erstellt am 12.08.2010 von Christian Klaproth
 
 
Kurz vor Beginn der Phase 2 von DAS EXPERIMENT und somit auch kurz vor Ende meines diesjährigen Urlaubs, sagte der Wetterbericht eine regenfreie Nacht voraus, die ich dazu nutzte, das meinem Sohn gegenüber versprochene Verprechen zu halten, und mit ihm eine Nacht im Garten zu zelten. Kurzerhand und weil das Thema so trendy ist, wurde daraus eine Piratenübernachtung. Und zu einer Piratenübernachtung zählt neben dem Zeltaufbau und den sonstigen Vorbereitungen natürlich auch Stockbrot am Lagerfeuer. Aber gehen wir das alles mal der chronologischen Abfolge nach durch.

Am frühen, frühen Nachmittag, quasi am späten Mittag, also so gegen 13:00 Uhr, wenn ich mich richtig erinnere, wollte sich der Vater an den komplizierten, langwierigen und Nerven aufreibenden Aufbau der wasserdichten Schlafplatzumhüllung machen. Um 13:15 Uhr stand das doofe Ding. Zelte sind heutzutage auch nicht mehr das, was sie während meiner Bundeswehrzeit noch waren. Mein letztes Biwak liegt nun schon laaaaaange zurück, aber den Zeltaufbau hatte ich etwas fummeliger in Erinnerung. Harte Kerle, wie wir sind, haben wie die Isomatten weggelassen. Weichei, wie ich nunmal bin (ja sorry, bin Informatiker und kein Safariveranstalter), habe ich den Zeltboden mit Matrazen ausgelegt. Federkern. Gemütlich.

So stand nun unser Zelt über mehrere Stunden in der prallen Nachmittagssonne und heizte sich ordentlich auf. Am frühen Abend machten wir uns dann eine kleine Feuerstelle und backten unser Stockbrot, dessen Teig wir zuvor in mühsamer Handarbeit geknetet haben. Frage meiner Frau: "Sag mal, muss man so ein Feuer nicht vorher anmelden?" Ich: "*schluck* Ähm... Nja... wäre ja nur halb so piratig, wenn man sich dafür eine Genehmigung holen würde." Nachdem wir die halbe Nachbarschaft zugeascht hatten, haben wir das Feuerchen schnell gelöscht. Aber das Stockbrot war sehr lecker!

Während es sich die Mama auf der Couch im Wohnzimmer 5 Meter von uns entfernt beim Abendprogramm mit Duftkerzen, Kaltgetränk und Knabbergebäck gemütlich machte, bezogen Papa und Sohn die saunaähnliche Schlafstätte. Sohn ordnete nochmal einen Schlafsackwechsel an, über den ich zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unglücklich war: Meinen dicken, flauschigen Winterschlafsack wollte er gegen seinen etwas dünneren, durch meine Frau festivalerprobten Schlafsack austauschen. Gesagt, getan. Nachdem dann auch die Atzenmusik der Atzenparty bei den Atzennachbarn vier Häuser weiter verklungen war, konnte auch ich voller Vorfreude des schönen Morgens ins Traumland entgleiten.

Irgendwo zwischen dem Zeltaufbau und meinem nächtlichen Erwachen, muss mir ein Fehler unterlaufen sein: Es war plötzlich total unschön (sohnkompatibler Ausruck für Scheiße) kalt im Zelt. An der Zelthautinnenseite hatten sich kleine Kondenswasserrinnsale gebildet, die langsam den Zeltboden fluteten. Weil ich mich vor Schreck aufgesetzt habe und mit dem Kopf an der Zeltinnenseite entlangstriff, hatte ich entsprechend nasskalte Haare. Sohnemann ging es in seinem dicken Schlafsack prima, hat ganz friedlich geschlafen. Ich bin noch einige Male vor Kälte aufgewacht, um mir den Schlafsack bis unter die Nase zu ziehen.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann durch den Keller ins Haus geschlichen. Sohn hat friedlich gespielt und Papa hat sich erstmal bei Kaffee und Decke auf der Couch aufgewärmt. Sohn fand das alles sehr spannend und möchte das gerne wiederholen. Papa auch. Aber am Klimamanagement müssen wir noch arbeiten.

Und am Ende nochmal für diejenigen, die meine Live-Berichterstattung via  Twitter verpasst haben, die Tweets der Zeltaktion:
  • Tonight's the night! Der Schlafplatz für die heutige Nacht ist schonmal vorbereitet.  http://twitpic.com/2c2alw
  • Ich bin ja ein bißchen Weichei, oder? Aber wir haben nur eine Iso-Matte. :)  http://twitpic.com/2c59ut
  • Für Papa gibt's noch Nacht-Entertainment auf PSP. Sohns Buch hat nicht auf's Foto gepasst. *g*  http://www.twitpic.com/2c59ut
  • Die angeblichen 2 Meter Zelt-Länge sind aber großzügig geschätzt. Ausstrecken Fehlanzeige.
  • Juchu. Nacht im Zelt überlebt. :-)
  • Erstmal einen Kaffee. Oh Zivilisation, Du hast mich wieder! Auch wenn ich heute Nacht nur 5 Meter entfernt von Dir geschlafen habe.
  • Zweiter Kaffee. Ich danke Sid Meier für die Erfindung der Zivilisation! Merke jetzt erstmal, wie mit die Knochen schmerzen.
  • Man sollte Herrn Kondens für die Erfindung seines Wassers in den Kerker stecken. Das Zelt war voll... VON INNEN! Alles nass!!
  • Kaffee Nummer 3. Kurz vor acht. Nu is aber Schluß. Jetzt wird die Mama geweckt, damit wir gemeinsam frühstücken können.
  • Kaffee Nummer 4. Frühstück beendet, ich könnte mich jetzt schlafen legen. Sohn putzmunter. Gleich wird das Zelt abgebaut.
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Hausmänner-Report
DAS EXPERIMENT
Folgebeiträge...
Tischgespräche
 
   Hausmänner-Report
  Kategorie Privat, erstellt am 03.08.2010 von Christian Klaproth
 
 
Nun sind doch ein... zwei... sieben Tage mehr vergangen, als ich eigentlich wollte, bevor ich hier einen Zwischenbericht abliefere. Das liegt weniger daran, dass ich hier von der Arbeit erschlagen wäre. Nicht, das keine Arbeit anfallen würde. Wäsche waschen, Staub wischen, Saugen, Aufräumen, Einkaufen... da ist für jede Stimmung und Gemütslage etwas dabei. Wäre da nicht DER CHEF, würde DAS OPFER einen recht erholsamen Urlaub verleben.

DER CHEF will nämlich rund um die Uhr - so er denn nicht gerade ein Schönheitsnickerchen hält - nur mit einem Erwachsenen spielen. Das führt dazu, dass der einzige im Haushalt befindliche Erwachsene - so er denn nicht gerade ein Erschöpfungsnickerchen hält - mit der Kinderaufsicht gebunden ist. Somit bleibt die eine oder andere häusliche Tätigkeit auf der Strecke. Das wiederum lässt DAS OPFER den Zorn von DIE GÖTTIN spüren.

Zwischenzeitlich habe ich - um meinem Namen im Rahmen von DAS EXPERIMENT gerecht zu werden - meine kleinkinduntaugliche Spur-N Eisenbahn geopfert. Die Verluste halten sich noch in Grenzen. Das war aber bislang das einzige Mittel, was in der Lage war, Söhnchen zu einer Alleinbeschäftigung zu überzeugen. Was es mir im Gegenzug ermöglicht hat, mal ein Ruhe und ganz entspannt die Küche aufzuräumen. Na? Wer erkennt den Fehler im letzten Satz? Egal.

Mit gemischtn Gefühlen sehe ich nun der zweiten Phase von DAS EXPERIMENT entgegen... Ich werde berichten. Wenn ich bis dahin meine Eisenbahn wieder flott kriege. :)
 
0 Trackbacks | 5 Kommentare     
Siehe auch...
DAS EXPERIMENT
Folgebeiträge...
Piratiges Zelten
Schadensbilanz
Tischgespräche
 
   DAS EXPERIMENT
  Kategorie Privat, erstellt am 26.07.2010 von Christian Klaproth
 
 
Heute ist es also soweit. Ich feiere meinen inneren Frauentausch. Nur ohne Tauschmutti, was vermutlich auch ganz gut so ist. Nicht, dass ich dieses Fernseh-Format mit Interesse oder gar Begeisterung verfolgen würde, aber die wenigen "Familien", die ich durch die Sendung einseitig kennenlernen durfte, waren Abschreckung genug.

Was es mit diesem Blog-Eintrag und der folgenden Zeit auf sich hat, und welch unfassbaren Herausforderungen vor mir liegen, die ich einfach nur als DAS EXPERIMENT bezeichne, möchte ich grob skizzieren. Der geneigte Leser darf in den folgenden 5 (in Worten fünf!) Wochen dem Chaos der Männerclique virtuell beiwohnen. Oder sollte ich sagen den Männern der Chaosclique?

Ich möchte damit beginnen, die Teilnehmer von DAS EXPERIMENT vorzustellen. Jeder einzelne von ihnen vermag eine Wohnung binnen Minuten in ein absolutes Chaos zu verwandeln. In einen Alptraum verwurschtelter Wurschtelei, bei denen selbst ein Anti-Monk feuchte Hände bekommen dürfte.

Beginnen wir direkt mit dem schlimmsten Crew-Member, dem Papa, im Rahmen von DAS EXPERIMENT auch DAS OPFER genannt. Unglaublich, was seinen ungeschulten Informatiker-Augen in einem Haushalt alles entgehen kann. Dreckwäsche hier, Staub dort, Flecken auf dem Boden, Essensreste im Ausguss. Nur wenn sich ein kleines Spinnlein krabbelnderweise der Dame des Hauses auf mehr als 20 Meter nähert, wird er zum Helden in güldener Rüstung und bewegt sich mit einer entsprechenden Eleganz, um das Untier zu besiegen.

Als nächstes stelle ich den schlimmsten Bewohner des Hauses vor, den Sohn. Während der Dauer von DAS EXPERIMENT wird er auch DER CHEF genannt. Er ist der Taktgeber des Chaos. Wo er spielt, bleibt kein Gegenstand dort, wo er hingehört. Das gilt insbesondere für für ihn gar nicht vorgesehene Gegenstände. Lieblingszitat: Räum Du schonmal auf, ich hol das nächste Spiel.

Es folgen die zwei schlimmsten Hausbesetzer, die seit relativ kurzer Zeit, Bestandteile der Familie geworden sind. Die Rede ist von Bonnie und Clyde, den Hauskatern, die im Laufe von DAS EXPIREMENT einfach DER BONNIE und DER CLYDE genannt werden. Der Name ist Programm. Hoffen wir, dass DAS OPFER nicht ihr erstes Opfer wird. Sonst sieht es schlecht aus mit der weiteren Berichterstattung.

Und dann gibt es da noch DIE GÖTTIN, die gute Seele, liebevolle Ma... was?!? Habe ich gerade die Göttin geschrieben? Ich meinte, die Gattin. Sie nimmt am Experiment durch Abwesenheit teil. Größtenteil. Details folgen.

Und hier kommen die Spielregeln: DAS EXPERIMENT läuft in zwei Phasen ab. Phase 1 dauert zwei Wochen und hat heute begonnen. Dabei hat DAS OPFER Urlaub und DER CHEF keinen Kindergarten. DER BONNIE und DER CLYDE tyrannisieren ohnehin jeden Tag auf's Neue Haus und Leute und DIE GÖTTIN muss arbeiten. Zumindest in dieser ersten Phase kann sie daher allabendlich reglementierend auf das Familienleben einwirken. Wenn nicht zwischendurch bereit telefonische Ansagen reinkommen. :)
Phase 2 wird dann lächerliche drei Wochen dauern, in denen DIE GÖTTIN gänzlich glänzlich abwesend ist. *schluck*

Soweit einmal grob umrissen, um was es sich hier in der Hauptsache in den nächsten Wochen drehen wird. Wohlauf! Dieser Blog verfügt über eine Kommentar-Funktion. Über Mutzusprechung würde ich mich sehr freuen.

Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Sollte ich mich auf diesem Blog bis spätestens September nicht mehr gemeldet haben, dann ist DAS EXPERIMENT fehlgeschlagen und Ihr dürft diese Seite aus Euren Bookmarks entfernen. ;)
 
0 Trackbacks | 1 Kommentar     

Folgebeiträge...
Hausmänner-Report
Piratiges Zelten
Schadensbilanz
Tischgespräche
 
   Feta oder heute?
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 26.04.2010 von Christian Klaproth
 
 
Das vergangene Wochenende lud mit seinem sonnenscheingetränktem Wetter förmlich zu Gartenarbeit, erstem zaghaften Planschen und natürlich Grillen ein. Nachdem wir unser ausgehobenes Gemüsebeet am Samstag endlich (ENDLICH!) mit schätzungsweise 40 40-Liter-Säcken Universalerde zugeschüttet haben und neben Erdbeeren nun auch jede Menge anderes Zeugs gepflanzt haben, hatten wir uns ein entspanntes Grillen auch redlich verdient. Mit ausreichend Warnhinweisen versehen (siehe Bild) brutschelten dann Würstchen und Fleisch vor sich hin.

Für Sohnemann ist es eine aufregende Zeit, kann er doch mit seinen fast vier Jahren endlich den Spielturm samt Rutsche und Schaukel vollumfänglich nutzen. Erfreulicherweise hat er dabei bereits eine Sicherheit erlangt, die es seinen Eltern erlaubt, auch dann ruhig sitzen zu lassen, wenn er seitwärts liegend die Buckelrutsche passiert.

Leider ist der gute Nik was den Gebrauch der deutschen Sprache angeht noch nicht ganz so sattelfest, wie auf der Rutsche. Insbesondere ein kleiner Sprachfehler bereitet uns im Moment Sorge und Schmunzelattacken zugleich. Schwierigkeiten bereitet ihm die Aussprache von "sp", oder besser geschrieben "schp". Stattdessen verwendet er ein "f". Aus spielen wird also ein fielen, aus Spaß ein Faß, usw. Auch Versuche, es deutlich vorzufrechen... 'tschuldigung... vozusprechen, erweisen sich als unfruchtbar. So wird aus einem "sch-p-ielen" ein "p-ielen sch".

Unweigerlich komisch wird es, wenn Söhnchen das gesprochene "f" für sich in ein "sp" verwandelt und seinen Vater die durch die Mutter aus der Küche zwecks Salatzubereitung beauftragte Frage zuruft: "Papaaaa? Ist Du Feta? ... Feta? Oder heute?".
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Ernsthafte Unterhaltungen
Eifgram

 
   Ernsthafte Unterhaltungen
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 11.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Mit zunehmendem Alter entwickeln Kinder in ihrer Weltanschauung Ängste und Sorgen, die es fachmännisch und -fräulich ernstzunehmen gilt. Auch wenn es auf beiden Seiten der Bettkante Tränen gab, möchte ich Euch doch die folgende Unterhaltung mit meinem Sohn nicht vorenthalten, die im Nachhinein betrachtet recht unterhaltsam ist.

Zur Zeit interessiert sich mein Sohn sehr stark für das Universum, die Sterne und die Planeten, sowie auch deren Begleiter, die Monde. Die Frage, wo die Sonne nachts ist, konnte er mir selbstverständlich sofort erklären: Sie steckt im Mond drin. Deshalb leuchtet der Mond nachts ja auch. Die Ungläubigkeit, die sich in meinem Gesicht abgezeichnet haben muss, konnte er durch einen wissenschaftlichen Beleg wegwischen. Er griff zu seinem Plüsch-Kuschel-Mond und zeigte mir, dass dieser auf der Rückseite ein kleines Geheimfach hat, in das man einen kleinen Stern stecken kann. Dort kriecht die Sonne abends also rein und kommt dort morgens ganz langsam wieder heraus. So logisch, so einfach.

Im weiteren Verlauf unserer Astronomie-Revue kamen wir auf die Mondoberfläche zu sprechen. Diese ist durch Meteoriten-Einschläge ganz schön durchlöchert. Plötzlich war Sohnemann ganz aufgeregt und erzählte mir, er habe Angst rauszugehen, weil ihm dann ja ein Meteorit auf den Kopf fallen könne. Meine Erklärungsversuche von wegen Mond und keine Atmosphäre und verglühenden Meteoriten in der Erdatmosphäre kann ich vielleicht in ein paar Jahren nochmal starten. Akut verschlimmerte es das Problem nur: Nun hatte er nicht nur Angst, dass ihm ein Meteorit auf den Kopf fallen können, nein, dann würde er ja auch noch brennen.

Ich versicherte ihm, dass es nicht vorkommen wird, dass ihm auf der Erde ein Meteorit auf den Kopf fallen wird. "Ja, aber WENN..." ist ein gern und häufig angewandtes Stilmittel. Als auch meine höchstwissenschaftlichen Erklärungen nicht mehr fruchteten, griff ich den Satz auf, und sagte, ja wenn mir denn ein brennender Meteorit auf den Kopf fallen würde, dann wäre ich tot und würde in den Himmel kommen. Dann würde ich Joni wiedertreffen. "Und wenn mir und Dir und Mama ein Meteorit auf den Kopf fällt, dann sind wir alle im Himmel." Das konnte ich nur bejahen.

Nach einer kurzen Bedenkzeit sagte Nik dann mit leicht weinerlicher Stimme: "Aber dann ist ja unser Haus leer." Auch das musste ich bejahen. Nun brach es förmlich aus ihm heraus und Kummer und Sorge zeichneten sich in seinem tränenüberströmten Gesicht ab: "Aber wenn das Haus leer ist, dann kommt ein Dieb und nimmt mein Spielzeug mit. Und wenn ich wieder zurückkomme ist mein Spielzeug weg und dann bin ich traurig." Drama, Drama. Ich erklärte ihm, dass man aus dem Himmel nicht wieder zurückkehren würde, wenn man gestorben ist. Und da kam es wieder, das hypothetische Stilmittel: Ja Papa, aber WENN ich wieder zurückkomme und die Spielsachen weg sind, DANN bin ich traurig. Okay. Ich nahm seine Sorge ernst und tröstete ihn noch ein bißchen. WENN wir gehen, und beabsichtigen wiederzukommen, DANN schliessen wir nämlich auch alles ab. Da war er dann doch beruhigt. :)
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Bei den Dinos...
Teilungsmuffel
Eifgram
Mama, ist Dir langweilig?
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Musica Flatulencia
Feta oder heute?
 
   Wespen, sie werden Dich kriegen!
  Kategorie Privat, erstellt am 08.09.2009 von Christian Klaproth
 
 
Nach Ratten, Hochwasser, Vulkanen und verstopften Abflüssen, könnte das der nächste abendfüllende Kracher einer deutschen Produktion des Privatfernsehens werden. Und unser Haus hätten wir bis vor zwei Wochen durchaus als Echt-Kulisse zur Verfügung stellen können. Wer es hier oder auf  Twitter verfolgt hat, der weiss ja vielleicht schon, dass wir unerwünschte Untermieter (oder sollte ich Übermieter sagen?) hatten. Wären es einige wenige gewesen, wäre es vielleicht nicht einmal aufgefallen. Es war aber direkt ein ganzer Staat! Ein Wespen-Staat!!

In einem Hohlraum am Rande unserer Dachgaube hatten es sich diese kleinen pelzigen Tierchen bequem gemacht. Wahrscheinlich wäre das auch nie großartig aufgefallen, hätten sich die Viecher nicht dazu entschlossen, die Wand nach innen zu durchnagen und unsere obere Etage zu inspizieren. Ausgerechnet an einem Wochenende, als wir eine wirklich schmucke Fliegengittertür für unsere Küche zusammenschraubten, machten wir die grausige Entdeckung: Im Badezimmer der oberen Etage lagen geschätzte 200 bis 300 tote Wespen, die vermutlich versucht hatten, durch das geschlossene Fenster nach draussen zu gelangen. In der oberen Küche befand sich auf dem Boden ein kleines Häufchen Holz-Krümel, und bei einem Blick an die Decke, sah man ein etwa drei Wespenkörper langes Loch klaffen. Zu allem Überfluß herrschte durch dieses Loch ein reges Kommen und Gehen.

Nach dem fluchtartigen Verlassen und hermetischem Abriegeln der Etage zum Treppenhaus hin, wurde umgehend der Kammerjäger bestellt. Dem aufmerksamen Beobachter bot sich aus dem Garten ein Bild des Grauens, zumindest wenn man wie ich zwar nicht allergisch aber doch mit einer gewissen Panik gegenüber Wespen reagiert. An den Innenscheiben der oberen Etage krabelte und wuselte es, und am äußeren Rand der Dachgaube bündelte sich hinter der Regenrinne der gelb-schwarze Flugverkehr.

Der Kammerjäger kam zwei Tage später, und nochmal zwei Tage später war Ruhe im Karton. Zumindest nach äußerlicher Begutachtung und kurzer Visite der oberen Etage. Nochmal drei Tage später musste es sein: Ich nahm mir vor, den Ekel zu unterdrücken (da wusste ich ja noch nicht, was mich erwarten würde), die Leichen zu beseitigen sowie die Wand / die Decke zu öffnen, um das Ausmaß des Schadens aufzudecken.

Erste Amtshandlung: Staubsauger klar machen und Wege zu den Fenstern frei-fumpen, um etwas gegen den ekelhaften Gestank unternehmen zu können. Frei-Fumpen? Die Wespen verschwanden mit einem lustigen Fump! im Saugrüssel. Naja, wirklich lustig war es nicht. Zweite Amtshandlung: Leiter aufstellen und mal vorsichtig gegen Wand und Decke klopfen. Nachdem direkt eine Hand voll Wespen aus dem Loch knapp an mir vorbeigeflogen sind, kurz aufschreien und zur dritten Amtshandlung übergehen: Leiter wieder abbauen und eine gaaaaaanz lange Stange holen.

Mit der Stange stocherte ich dann etwas in dem Loch herum und vergrößerte die Öffnung geringfügig. Dach- und Wandrigipsplatte stiessen hier aufeinander, so dass die Öffnung langsam größer wurde und immer mehr tote Wespen aus dem Loch purzelten. Mit Hamme und Meissel wurde die Wand etwas großzügiger bearbeitet. Der faulig-modrige Gestank motivierte mich dahingehend, mein Haus großflächiger zu zerstören. Irgendwann sinkt die Hemmschwelle, so dass auch Teile der Decke dran glauben mussten. Immer wenn ich dachte, mehr Nest kann da nicht sein, wurde ich durch herunterplatschende und larvenkörpergetränkte Nestteile eines besseren belehrt. Am Ende umfasste das abgetragene Nest einem gut gefülltem Drittel eines blauen Müllsacks und wog schätzungsweise vier bis fünf Kilo. Die Suche nach der Königin hatte ich nach ein paar Stunden entnervt aufgegeben, weil das einfach zu viele Wespen und Larven waren, und der Gestank der vom Eigengewicht aufplatzenden Larven, wenn sie zu Boden fielen, den ein oder anderen Würgereflex bei mir auslösten.

Unbestrittenes Highlight und tatsächlich filmreif war eine Szene, in der ich versuchte, unsere kleine Digitalkamera in das Loch zu schieben, um ein Foto des pechschwarzen Zwischenraumes zu machen. Gerade als ich nun mit Kamera und beiden Händen in dem Loch hing, kam eine Wespe aus dem Loch geflogen. Um ein Haar wäre ich von der wackeligen Leiter gekippt.

Mittlerweile habe ich den Zwischenraum mit Bauschaum geflutet, so dass ich nächstes Wochenende ans Verputzen gehen kann. Dann nochmal ein Wochenende und wir können Wand und Decke neu tapezieren.

In den nächsten Tagen werde ich einmal das reichliche Bildmaterial sichten und Euch mit dem einen oder anderen Detail meiner Arbeit beglücken. Bis dahin, sum-sum!
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Wespentaille gefällig?
Nature strikes back!

 
   Wespentaille gefällig?
  Kategorie Privat, erstellt am 17.08.2009 von Christian Klaproth
 
 
Geschnitten oder am Stück? Ich versuche mal mit Humor zu nehmen, was gar nicht lustig ist und zur Zeit mächtig auf unsere schicksalsgebeutelte Stimmung drückt. Ja man meint fast zu glauben, das Schicksal hätte ein Auge darauf, dass uns auch ja nicht langweilig wird oder wir womöglich mal verschnaufen dürften. Aber ich fange mal - wie so oft - von vorne an, bevor ich das Ende vorwegnehme.

Am Wochenende entstand in einer unglaublich harmonischen und produktiven Familien-Bastel-Bau-Aktion eine gerahmte Fliegengittertür. So richtig professionell, mit selbstgebautem Rahmen, Zwischenstreben, bespannt mit Fliegengitterfolie, versehen mit Scharnieren und richtig festgedübelt in der Wand. Sogar einen Türgriff haben wir nicht vergessen. Alles pikobello. Auslöser für die Türbauaktion waren übrigens vermehrt Wespen, die beim morgendlichen Frühstück keine 5 Minuten auf sich warten liessen, sobald man ein Brot mir Marmelade oder ähnlich süßes Zeug auf den Tisch stellte.

Während der Bastelarbeiten zu unerer Anti-Wespen-Tür benötigten wir Werkzeug von oben, zu dessen Beschaffung sich meine Frau auf den Weg machte. Nur wenige Augenblicke später war sie ohne Werkzeug aber etwas blass um die Nase wieder unten und bat mich, mal oben schauen zu gehen. Wir hätten ein Wespennest. Irgendwann in der letzten Woche - das betreffende Zimmer in der obersten Etage betreten wir eher selten und ich war zuletzt vor knapp einer Woche da oben - ist den Biestern buchstäblich der Durchbruch gelungen. Exakt an der Stelle, wo die Seitenwand der Dachgaube und die Dachschräge zusammentreffen, klafft ein kleines schwarzes Loch, durch das sekündlich Wespen hineinklettern und auch wieder im Loch verschwinden. Im Lagerraum nebenan krabbelten bestimmt 10 Wespen auf der Scheibe des Fensters. Von innen natürlich.

Aus taktischer Sicht handelt die Königin nicht sehr intelligent. So scheint sie reihenweise Scouts in die Wohnung zu entsenden, von denen sie aber nie wieder etwas hört. Die befolgen scheinbar den Befehl, Licht - und somit einen Ausgang - zu finden, was spätestens an den Scheiben der Fenster endet. Loyale Ergebenheit und fehlender Zweifel an den Plänen der Königin führt zum tragischen Tod dieser Erkundungswespen. Was bei mir allerings ein mulmiges Gefühl hervorruft, zeugen die geschätzten 200 bis 300 toten Wespen (innerhalb von knapp einer Woche) in unserem oberen Badezimmer doch davon, dass sich hinter dem kleinen Loch in der Wand eine etwas größere Kolonie gegründet hat.

Ein aufmerksamer Beobachter, hätte den Wespenbefall auch vom Garten aus beobachten können. Zum einen sieht man die Wespen am Fenster des Lagerraums krabbeln, zum anderen sieht man an der betreffenden gelöcherten Stelle aussen, ein reges Kommen und Gehen. An der Stelle, an der die Regenrinne seitlich der Gaube verläuft, gehen schätzungsweise und hochgerechnet 50 Wespen pro Minute ein und aus.

Das vollständige Ausmaß des Schadens werden wir frühstens am Donnerstag sehen, wenn wir die Wand aufreissen, um das mögliche Nest zu entfernen. Heute Abend wird der Kammerjäger anrücken und das Zimmer nach seiner Behandlung hoffentlich lebend und unzerstochen wieder verlassen. Dann wird es noch zwei Tage dauern, bevor wir relativ unbedenklich die Wand öffnen können. Ich freue mich. :-(
 
0 Trackbacks | 1 Kommentar     

Folgebeiträge...
Wespen, sie werden Dich kriegen!
 
   Gedenkstätte(n)
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 05.02.2009 von Christian Klaproth
 
 
Im Prinzip erinnern alle Wohnräume des Hauses an Jonas und die Situationen, die sich mit Jonas an der einen oder anderen Stelle abgespielt haben. Kitzelorgien im Therapiezimmer, Kuscheln und Beruhigen im Kinderzimmer, Medizin verabreichen in der Küche.

Mittlerweile haben wir aber zwei Gedenkstätten geschaffen, sozusagen Orte der intensiven Erinnerung. Zum einen steht im Wohnzimmer ein kleiner Tisch, auf dem (außer nachts) immer eine Kerze brennt, zusammen mit kleinen Engel-Figürchen und einem Foto von Jonas. In Jonis ehemaligen Zimmer haben wir nun einen tollen Platz für die Sternen-Kette gefunden, die als Gemeinschaftswerk vieler Menschen entstanden ist, die an uns gedacht haben und vielleicht auch immernoch denken. Daneben haben wir auch die Urkunde des Sterns gerahmt und aufgehangen, der Jonas gewidmet worden ist.

Da die Niklas-Zimmer-Renovierung letztes Wochenende etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hat als ursprünglich angenommen, sind wir noch nicht dazu gekommen, Jonis Zimmer umzugestalten. Daher sieht man auf dem Bild auch noch die alte Bordüre. Sobald wir den Raum - Niklas neues Spielzimmer - fertig bearbeitet haben, wird es hier sicherlich ein paar Bilder zu sehen geben.
 
0 Trackbacks | 2 Kommentare     
Siehe auch...
Ein Stern für Jonas
Joni fehlt
Jonas ist bestattet
Jonas ist ein Engel
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Heute vor 2 Jahren...
 
   Tapetenwechsel
  Kategorie Privat, erstellt am 02.02.2009 von Christian Klaproth
 
 
Tapetenwechsel wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch gerne mal stellvertretend für Urlaub, Erneuerung und damit auch Regeneration verwendet. Nicht so bei uns! Tapetenwechsel steht für Renovierung, und obwohl wir gar keine Tapete im eigentlichen Sinne gewechselt haben, stand das Wochenende ganz im Zeichen der Wandbehandlung. Mannomann, ich habe mich selten eine so blöde Einleitung schreiben sehen.

Am Freitagabend schnappte sich Niklas seinen gepackten Koffer, sagte "Tschüss" zur Mama und hatte gerade mal noch für einen Luftkuss Zeit: Es ging nämlich zur Oma nach Oberhausen. Nach einem Kraft-Tank-Abend ging es dann am Samstag frisch ans Werk: Es galt die beiden Kinderzimmer von Niklas und Jonas umzugestalten. Mittlerweile nutzt Niklas beide Kinderzimmer, eines als Spielzimmer und eines als Schlafzimmer. Gerade Jonis Zimmer Bedarf doch einer Überarbeitung, da wir es abgesehen vom nicht mehr vorhandenen Pflegebett kaum verändert haben. Und ausserdem ist der Niklas ja mittlerweile kein Baby mehr und schon ein Kleinkind. Da ist eine Teddy-Bordüre oder eine pastellige Winnie-Pooh Bordüre nicht mehr zeitgemäß.

Leider war die ganze Aktion etwas aufwendiger als zunächst geschätzt: Schon die Bordüre, die sich zu Klebzeiten hier und da selbständig gelöst hatte, wehrte sich vehement dagegen, von der Wand entfernt zu werden. So fand ich unter anderem heraus, dass die eigentlich recht dünne Bordüre aus drei einzelnen Schichten bestand, von denen die unterste die dünnste war. Faszinierend.

Während meine Frau den eher kreativen Teil der Motiv-Auswahl und -Platzierung vornahm, malerte ich an die Stelle der Bordüre einen grünen Trennstreifen zwischen dem oberen Weiss und dem unteren Hellgelb. Zum Abkleben der Ränder hätte ich definitiv ein höherwertiges Klebeband nehmen sollen. Das von mir verwendete Klebeband löste sich hier und da gaaaaaanz leicht, was aber zur Folge hatte, dass sich die grüne Farbe unter das Klebeband schön nach oben und unten zog.  Kapillareffekt nennt man das auch. Hab ich aber erst mitbekommen, als ich mich am Ende meiner Arbeit angekommen meinte und nur noch eben das Klebeband entfernen wollte. Am späten Sonntagnachmittag tat ich dann den letzten korrigierenden Pinselstrich, um die Fransen des grünen Balkens auszubessern. Zwischenzeitlich habe ich aber noch diesen schicken Baum in die Ecke des Zimmers gepinselt. Unterdessen hat Michaela verschiedene Disney-Hunde, Schmetterlinge und eine große Hundehütte an die Wand gezaubert (ist nicht alles auf dem Bild zu sehen). Abgerundet wird das Gesamtbild durch zwei neue Käferlampen.

 Tine Wittler wäre stolz auf uns!!

Ich bin schon sehr, sehr gespannt darauf, was Niklas für Augen machen wird, wenn er das erste Mal sein neues Zimmer betritt. Leider kann ich das selber nicht live miterleben, weil dann schon auf der Arbeit sitzen werde. Ich werde es mir aber berichten lassen...
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Sprössling
Joni fehlt

 
   Der Winter kann kommen
  Kategorie Privat, erstellt am 05.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Wie sagte meine Frau so schön: "Mannomann, jetzt haben wir aber ordentlich Holz vor der Hütte." Gut - ich kenne diesen Satz aus meiner heissen Jugend noch in einem anderen Zusammenhang, aber wörtlich genommen stimmt die Aussage seit letztem Wochenende.

Dank der tatkräftigen Unterstützung eines kleinen Holzträgers, konnten wir schon jetzt ungefähr 8 Kubikmeter feinstes, trockenes und unbehandeltes Holz aufstapeln. Sichtlich stolz posiert Niklas dann auch vor seinem Werk. Nagut, Papa hat etwas mitgeholfen, und Mama hat uns mit Kaltgetränken gesponsort. Nennen wir es einfach eine Familienproduktion. Etwa 4 bis 5 Meter Kubikmeter sollen noch folgen, wobei wir für die folgenden Holzlieferungen noch einen geeigneten Lagerplatz finden müssen.

Der Winter kann also kommen und wir freuen uns scnon auf gemütliche Abende vor dem Kaminofen.
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Gemütlichkeit

 
   Nature strikes back!
  Kategorie Privat, erstellt am 13.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
Die Natur schlägt eines Tages zurück, sagt man ja gerne, um Umweltsündern ein schlechtes Gewissen zu machen und sie einzuschüchtern, aber meistens passiert dann doch nichts. Ich bin mir nach meinen letzten Beobachtungen gar nicht mehr so sicher, ob nicht unser Haus innerhalb der hiesigen Flora und Fauna zu einem Primärziel erklärt worden ist.

Dass es hier in Mönchengladbach (ich nenne es mittlerweile liebevoll Monsun-City) keinen normalen Regen gibt, das haben wir nun schon mehrfach mitbekommen. Entweder es ist trocken, oder aber es regnet sprichwörtlich wie aus Eimern, so dass innerhalb kürzester Zeit die Straßen (und unser Garten) zentimetertief unter Wasser stehen.

Flora: Seit geraumer Zeit wächst in unserem Garten (und auch entlang von Terasse und Hof) Unkraut, dass dem Namen schon nicht mehr gerecht wird. Unheimlichkraut müsste es heissen. Es wächst schnell, es ist widerspenstig, es ist stachelig, UND es ist grün!! Mittlerweile haben wir uns sogar schon einen Butangas-Brenner zugelegt, um dem Kraut ein Ende zu setzen.

Fauna Teil 1: Nun ist aber auch die Tierwelt drauf und dran, uns zu zeigen, wo es lang geht. Letztens wollte ich ein an unserer Haustür hängendes braunes Laubblatt entfernen. Im letzten Moment musste ich innehalten, weil es aussah, als würde sich das Blatt mit Beinen am Gitter des Fensters unserer Eingangstür festhalten. Mein Gott, es waren Beine!!!. Was da saß, entpuppte (hehe, wörtlich) sich zu einer gigantomanischen Terror-Motte. Ich schwöre, ich habe in meinem Leben zuvor noch nicht eine so große Motte gesehen. Die Flügelspannweite betrug sicherlich 15 cm, und der Körper (*schüttel*) war bestimmt 2 cm dick!! Und bevor Fragen kommen: Nein, ich habe es nicht mit einer Fledermaus verwechselt. Jedenfalls lies sich dieses Tier nicht durch gutes Zureden durch den geöffneten Briefkastenschlitz davon überzeugen, eine andere Haustür zu blockieren. Heldenmutig griff meine Frau zum Telefon und rief die Nachbarin um Hilfe, die das Tier mit blossen Händen weggepflückt und in ihren Garten gesetzt hat.

Fauna Teil 2: Heute, der Kampf gegen die fiesen Wusel-Ameisen. Seit einigen Tagen beobachten wir im Erdgeschoss vermehrt Ameisen-Vorkommen. Zuerst fielen sie uns an der Milchbar der Jungs auf. Mööp. Alarm. Dies ist ein flascher Ort für eine Ameise! Fachmännisch verfolgen wir die Ameisen-Strasse, die sich mittlerweile gebildet hat, zur unteren Ecke der Wohnzimmertür. Unter dem Holzrahmen kommen sie her! Also flink nach draussen geschaut, und siehe da: Eine noch fettere Ameisen-Strasse erstreckt sich über unsere Haus-Fassade. Prompt habe ich mit Silikon einige offene Löcherchen geschlossen. Und keine 5 Minuten später gab es aussen an der Wohnzimmertür einen Stau! Schnell noch ein Gemisch aus Honig und Hefe an die Wand geklatscht, und siehe da? Ameisen am Ballermann (siehe Foto). Big Party. Koma-Saufen. Soll auch alles sein, nur nicht bei uns im Haus. Bedenklich finde ich nur meine Beobachtung, dernach die Ameisen Nahrung die Hauswand hochgetragen haben. Wäre ihr Nest im Boden, dann sollten sie Leckereien nach unten tragen. Warten wir mal die nächsten Tage ab.
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     

Folgebeiträge...
Wespen, sie werden Dich kriegen!
 
   Fleissiges Helferlein
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 15.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
So ein Garten macht schon eine Menge Arbeit. Speziell das abendliche bewässern des Rasens nimmt eine Menge Zeit in Anspruch (wobei ich ja zugeben muss, dass der meditative Aspekt des Rasen-Sprengens nicht zu verachten ist).

Dennoch bin ich froh, in Niklas eine Garten-Hilfe gefunden zu haben. Bewaffnet mit seinem eigenen Gartenschlauch, ist er nicht mehr zu bremsen. Und da Niklas sehr gründlich ist mit dem, was er tut (wenn Papa staubsaugt, zeigt Niklas genau auf die Stellen, an denen noch nicht gesaugt worden ist), wässert er auch jede Stelle des Rasens, zur Not auch bis zur Überschwemmung. Er wässert auch jede Stelle seines Körpers. Deshalb trägt er auch schnell trocknende UV-Kleidung und original Crocs. Auch Mama, Papa und Jonas werden gewässert. Deshalb muss der Jonas auch schnell nach drinnen ins trockene, wenn draussen der Niklas wässert. Eigentlich wird alles gewässert, was nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht wird. Aber wenn man das weiss, kann man sich ja drauf einstellen.

Trotzdem bin ich auch ein kleines bisschen froh, wenn es heute Abend mal regnet (ist zumindest angesagt), dann wird der Garten einfach mal automatisch bewässert.
 
0 Trackbacks | 2 Kommentare     
Siehe auch...
Zuwendungserschleichend
Besitzergreifend
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Maximilian, der Große
Niklas geht spazieren
Niklas guckt Fußball
 
   Trockenlegung
  Kategorie Privat, erstellt am 22.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Bei Klaproths werden nicht nur die Popos der Kinder trockengelegt, nein auch der Heizungskeller musste nun dran glauben. Dank der tatkräftigen Unterstützung des Onkels meiner Frau, der extra die lange Anreise aus Osnabrück auf sich nahm, konnte ich das Problem tropfender Rohre und sich öffnender Sicherheitsventile in den Griff bekommen. Nagut, ich bin ja ehrlich, das ausführende Organ war der Fredi, ich stand lediglich mit meinen dummen Fragen daneben. :-)

Hintergrund: Unsere Überdruckbehälter waren mit Wasser gefüllt und konnten keinen Überdruck mehr aufnehmen. Daher suchte sich das Wasser einen anderen Weg und entwich durch Sicherheitsventile (und vielleicht auch die eine oder andere lockere undichte Stelle) und flutete den Heizungsraum.

Nun - nach etwa einer Woche - ist der Boden des Heizungsraumes komplett trocken, sogar an der Wand, wo ein Großteil des Rohrwirrwarrs verläuft. Nebenbeigesagt habe ich mich beim Anblick der Heizungsanlage so gefühlt, wie sich ein Nicht-Informatiker beim Anblick meiner Java-Programme fühlen dürfte. *g*
 
0 Trackbacks | 2 Kommentare     
Siehe auch...
Gemütlichkeit
36 Stunden Umzug
Mönchengladbach, wir kommen!

 
   Platt!
  Kategorie Privat, erstellt am 22.03.2008 von Christian Klaproth
 
 
Nach dem gestrigen arbeitsreichen Tag bin ich heute ziemlich platt, habe aber endlich mal wieder Zeit gefunden, hier einen Eintrag zu schreiben. Seit gestern haben wir in unserem Garten einen  Spielturm für unsere Jungs zu stehen. Material, Verarbeitung und Aufbauanleitung waren sehr gut, dennoch haben wir einen ganzen Tag mit zwei Mann daran gebaut und sind auch noch nicht ganz fertig. Es fehlen noch die Schaukel-Aufhängungen, für die ich mir erstmal einen 12mm Holzborer organisieren musste. Leider ist nach dem gestrigen Mistwettertag unser Rasen eine einzige Schlamm-Fläche, auf der man eine Leiter nicht richtig stellen kann... und ausserdem regnet und schneit es immernoch. Da kann die Schaukel auch noch einen Tag warten (habe ich beschlossen). Weiterhin werden noch einige Haltegriffe und ein Fernrohr angebracht.

Der bisherige Aufbau wurde auf zahlreichen Fotos dokumentiert, von denen ich einige zu einem  Album zusammengefasst habe. Weitere Bilder (bei hoffentlich besserem Wetter) folgen noch.

 Album "Spielturmbau zu Brabbel"
 
0 Trackbacks | 5 Kommentare     

Folgebeiträge...
Jak Rassel
 
   Gemütlichkeit
  Kategorie Privat, erstellt am 21.12.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nachdem meine Frau von einem herben Rückschlag getroffen worden ist und erneut krank im Bett liegt, gibt es einen kleinen weihnachtlichen Lichtblick der Gemütlichkeit: Rechtzeitig vor dem Fest ist unser Kaminofen eingetroffen, aufgestellt und angeschlossen worden. Seit gestern beheizen wir somit mindestens das Erdgeschoss unseres Hauses nur noch mit diesem Ofen, demnächst auch die erste Etage.

So konnte ich mich heute auch gleich sportlich betätigen, indem ich eine Tonne Holz von einem Anhänger unter unser Vordach umgelagert und gestapelt habe. Der Einbau des Ofens gestaltete sich etwas schwierig, wurden wir doch durch den Schnitt der Wände und den Verlauf der existierenden Kamine arg getäuscht. So endete der Kamin, an dem wir den Ofen anschliessen wollten im ersten Stock. Mittels eines "Wanddurchbruches" innerhalb der Seitenwand (klingt abgefahren und hat mindestens genausoviel Dreck gemacht) wurde der Ofen dann aber doch an einen funktionierenden Kamin angeschlossen.

Morgen wird der Ofen noch um ein Nikl- und Jonas sicheres Kinderschutzgitter ergänzt, aber auch so hält der Niklas instinktiv einen gewissen Abstand, da der Ofen doch ordentlich Wärme abstrahlt.

So, Weihnachten kann kommen...
 
0 Trackbacks | 3 Kommentare     
Siehe auch...
Erste Impressionen
36 Stunden Umzug
Mönchengladbach, wir kommen!
Folgebeiträge...
Weihnachten mit Kindern...
Trockenlegung
Der Winter kann kommen
 
   Erste Worte eines Umzugshelfers
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 18.10.2007 von Christian Klaproth
 
 
Abgesehen von meiner Schwiegermutter, die den zweiten Teil des  36 Stunden Umzug begleitet hat, hat natürlich auch unser Umzugshelfer Niklas ordentlich mit angepackt, als es darum ging, ordentlich verstaute Sachen, wahllos in der Wohnung zu verteilen. :)

So langsam scheint Nik zu verstehen, dass die bislang eher willkürlich produzierten Laute, die aus seinem Mund kommen, auch zu etwas zu gebrauchen sind. Dass seine Eltern springen, wenn er schreit, hat er glaube ich schon in der zweiten Lebenswoche verstanden und verinnerlicht. Dass seine Mama aber angesprungen kommt und ihn freudestrahlend mit großen Augen anschaut, wenn er laut "Maamaaaa!!" ruft, dass scheint ihn doch noch zu verwundern.

Obwohl ja sein erstes glasklar und absolut deutlich artikuliertes - aber nicht reproduzierbares - Wort Tragegurt war (vor etwas 5 bis 6 Wochen), scheine ich somit aber das Rennen um das erste Wort (Mama oder Papa) verloren zu haben. Auch was den Musik-Geschmack angeht, scheint meine Frau tagsüber ganze Arbeit zu leisten. Statts Dänzflohr, Räp oder Täkno scheint Niklas mehr Gefallen an einer eher headbangigen Musikrichtung zu finden. Immerhin zeigt er erste Fussballer-Talente, in dem er mit dem linken Fuss (wie der Papa!!) Dinge durch die Gegend tritt. :)
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Erste Impressionen
36 Stunden Umzug
Mönchengladbach, wir kommen!
Folgebeiträge...
Früh übt sich...
Weihnachten mit Kindern...
Niklas der Hausmann
Nicht die Mama!
 
   Stand der Dinge
  Kategorie Privat, erstellt am 01.10.2007 von Christian Klaproth
 
 
Hier mal wieder ein Lebenszeichen von den Neu-Mönchengladbachern. *wink*

Pünktlich zum Ende meines Urlaubes soll heute der große Tag der Internet-Freischaltung sein. Ich bin schon sehr darauf gespannt, was mich erwartet, wenn ich heute Abend nach Hause komme. Glücklicherweise hat sich die Bahn (oder besser gesagt die Lokführer) dafür entschieden, erst ab Freitag zu streiken... Würde aber ins Bild passen, wenn die während meines Urlaubs nichts tun und danach erstmal richtig losstreiken. Meiner Frau geht es den Umständen entsprechend schon wieder etwas besser, in der letzten Woche lag sie flach, weil sie eine Infektion so richtig mitgenommen hat.

Niklas und Jonas haben sich schon prächtig eingelebt. Niklas geniesst seine neuen Freiheiten: Großes eigenes Zimmer mit jeder Menge Platz für alle Spielsache (auf dem Foto im Hintergrund zu erahnen), großes Wohnzimmer mit angrenzendem Therapieraum (für Jonas) mit jeder Menge Platz zum herumlaufen. Großer Garten mit einer Wiese, auf der man weich fällt. Und eine große Holztreppe, die hinauf zu seinem Zimmer führt, die er schon alleine heraufklettern kann, was er natürlich nicht alleine macht, sondern immer eine ängstlich hinterherkriechende Aufsichtsperson bei sich hat. Jonas fühlt sich augenscheinlich sehr wohl, da er im neuen Therapieraum je nach Lust und Laune relativ schnell zwischen Therapiestuhl, Fatboy und Hängemattenschaukel wechseln kann und mit dem Therapiestuhl auch bequem mitgenommen werden kann. Äußerst praktisch: Jonas mag am liebsten durch die Gegend geschoben werden, Niklas schiebt Jonas am liebsten durch die Gegend. Äußerst unpraktisch: Niklas kann noch nicht lenken und würde die Wohnzimmermöbel rammen, weshalb ihm beim (stundenlangen !!!) schieben, immer jemand helfen muss. :)
 
0 Trackbacks | 2 Kommentare     
Siehe auch...
100000
Analog-Zeitalter
Erste Impressionen
36 Stunden Umzug
Mönchengladbach, wir kommen!

 
   100000
  Kategorie Privat, erstellt am 17.09.2007 von Christian Klaproth
 
 
Für einen Informatiker ist es aus binärer Sicht durchaus ein besonderer Geburtstag, wenn die sechste Stelle in binärer Darstellung anbricht. So bin ich denn nun 100000 geworden, die Million sollte auch noch geknackt werden. :)

Was gibt es ansonsten Berichtenswertes? In unserem Haus geht es voran: Nach einem ausgehobenen Rattennest, einem Spinnennest und kubikmeterweise entsorgtem Unkraut sieht der Garten schon sehr hübsch aus. Das Highlight erwarten wir für's nächste Frühjahr, da meine Frau über 300 Blumenzwiebeln im Garten verbuddelt hat.

Nach einem Kabelbrand in Niklas Zimmer haben wir sämtliche K*d*-Steckdosensicherungen durch etwas hochwertigere Sicherungen von reer ersetzt. Bei der K*d*-Sicherung hat sich bei eingestecktem Stecker die Metallklammer, die für das Rückdrehen der Sicherung zuständig ist im Gehäuse verselbstständigt und einen direkten Kontakt zwischen den beiden Polen hergestellt (siehe Foto). Nach einer kurzen Stichflamme, dessen Zeugin unsere Kinderfrau geworden ist, ist dann auch die Sicherung rausgesprungen. Da haben wir echt Glück gehabt.

Im Keller haben wir dann auch die Überreste eines anderen Kabelbrandes entfernt (der schon vor unserem Einzug stattgefunden hat) und durch einen vernünftigen Schalter und neue Leitungen ersetzt.

Und schliesslich haben wir uns einen Satelliten-Anlagen-Bauer ins Haus geholt, der uns unsere neue Schüssel auf's Dach gesetzt hat und die vorhandene Hausverkabelung nutzen konnte, so daß wir nun Fernsehen in bester Qualität geniessen können, wenn uns die Jungs denn lassen. Achso: Und Niklas kann mittlerweile frei laufen!

Soweit der Kurzabriss mit den Highlights der vergangenen Tage. Fotos und Details folgen, sobald wir unseren DSL-Zugang wieder haben.
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Geburtstagsspiele
Folgebeiträge...
Stand der Dinge
 
   Analog-Zeitalter
  Kategorie Internet, erstellt am 11.09.2007 von Christian Klaproth
 
 
Willkommen (zurück) im Analog-Zeitalter! Da es bei Alice nicht möglich ist, mit unserem aktuellen Vertrag umzuziehen (es handelt sich um einen älteren Tarif, der nicht mehr angeboten wird), was normalerweise 2 Wochen dauert, muss zuvor der Tarif gewechselt werden, was allerdings erstmal drei Wochen dauert und nicht zeitgleich mit dem Umzug passieren kann. Dumm gelaufen. So musste ich den alten Alice-Vertrag kündigen und am neuen Wohnort einen neuen abschliessen. Freundlicherweise wird uns der Monat ohne Telefon und Internet gutgeschrieben. Hilft leider wenig bei der Tatsache, dass ich mich mal an den Anfang meiner Uni-Zeit zurückversetzt fühle, als noch die alleinige Einwahl ins Internet schon eine ultraspannende Sache war... und erst die atemberaubenden 42,5 kBit. WAHNSINN! Ich bitte um Verständnis, dass ich diesmal kein Bild mit hochlade. :O)
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     

Folgebeiträge...
Stand der Dinge
 
   Erste Impressionen
  Kategorie Privat, erstellt am 06.09.2007 von Christian Klaproth
 
 
In den folgenden Tagen und Wochen soll es immer mal wieder kurze Impressionen aus unserem Haus geben zusammen mit einem kleinen Status-Bericht, wie weit wir sind. Die dringlichsten Themen sind aktuell das Auspacken der Kisten (die Möbel stehen soweit mit wenigen Ausnahmen), der Garten (ich brauche dringend einen Mä-Mä-Mäher), der Keller (scheint soweit trocken zu sein, bedarf aber einer dringenden Grund-Renovierung) und die Renovierung der zweiten Etage. Da ich ab nächster Woche Urlaub habe, werden wir hoffentlich die oder andere Aufgabe erledigen können. Weiterhin warten wir auf einen Elektriker, der die Küchen-Beleuchtung in Ordnug bringt, einen Telekomiker, der uns unseren Telefonanschluss legt sowie auf eine Erleuchtung, wie wir zukünftig Fernsehen können/wollenn/sollen, denn wir haben weder eine Schüssel, noch Kabel... und der Antennen-Empfang ist mehr als dürftig. Abgesehen von einem verschneiten RTL-2 haben wir noch nicht viel gesehen. *seufz*

Das Bild, das ich Euch als ersten Eindruck zeige, bietet sich dem Besucher des Hauses, wenn er durch den Haupteingang hereinkommt und seinen Blick unmittelbar nach links richtet. Dort führt eine Holztreppe in den ersten Stock. In die Wand ist eine guss-eiserne Platte mit einem Bild eingelassen, davor hat meine Frau erste Deko-Element platziert. :) Es beginnt, wohnlich zu werden...
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
36 Stunden Umzug
Mönchengladbach, wir kommen!
Renovierung abgeschlossen
Renovierungsarbeiten
Folgebeiträge...
Stand der Dinge
Es geht voran...
Erste Worte eines Umzugshelfers
Gemütlichkeit
 
   36 Stunden Umzug
  Kategorie Privat, erstellt am 03.09.2007 von Christian Klaproth
 
 
Hiermit gestehe ich öffentlich: Ich habe mich verschätzt! :-)

Der auf einen Tag (gemeint ist ein Arbeitstag, ca. 8 Stunden) geschätzte Umzug (Möbel abbauen, verladen, rüber fahren, ausladen, aufbauen, fertig) fing am Samstag früh um 07:00 Uhr an und endete am Sonntag um 19:00 Uhr. Ohne Unterbrechung! Ohne Schlaf! Aber nicht nur, was die Zeit angeht, habe ich mich verschätzt, auch dem mit dem Platzangebot des Miet-LkW. Dabei hatten wir noch richtig Glück: Eigentlich wollte ich die längste Variante eines Sprinter anmieten. Da die Autovermietung nach Bestätigung der Reservierung ein entsprechendes Fahrzeug nicht bereitstellen konnte, haben wir das nächst größere Modell zum selben Preis bekommen. Das war schon ein Erlebnis, so einen "richtigen" LkW zu fahren und auch die elektrische Laderampe hinten war recht praktisch. Dennoch war selbst der größere LkW nicht ausreichend, um alles in einer Fahrt mitzunehmen.

Am Samstag um 15:00 Uhr brachen wir das Auseinanderbauen der Möbel und das Verladen ab, da der Wagen ohnehin fast komplett voll war und fuhren Richtung Mönchengladbach. Zum bereits bestehenden Zeitproblem kam noch hinzu, dass der LkW auch nicht 1km/h schneller als 90km/h fuhr, was speziell auf den folgenden Nachtfahrten sehr einschläfernd wirkte. Aber der Reihe nach.

Bis auf wenige Möbel (Betten in den Kinderzimmern), haben wir es bis 20:00 Uhr gerade mal geschafft, den Wagen auszuladen. Unsere angeheuerten Helfer waren noch nicht umzugserprobt, aber ich schätze, selbst geschultes Umzugspersonal wäre nicht mit allem fertig geworden. Gegen 21:00 Uhr habe ich mich dann mit meiner Schwiegermutter nochmals auf den Weg nach Oberhausen gemacht, wo wir bis in die frühen Morgenstunden geschraubt, gepackt und geschleppt haben. Um 03:00 Uhr - mittlerweile war es Sonntag - waren wir wieder mit rasanten 90km/h auf der Autobahn.

Das Problem: Um 09:00 Uhr musste der Wagen am Servicepoint in MG abgegeben werden. Also blieb keine Zeit zum Verschnaufen. Der Wagen musste ausgeräumt werden. Bis 08:00 Uhr hatten wir alles ausgeladen, um 08:45 Uhr Stand der Wagen fertig zur Abgabe beim Servicepoint.

Nun stand die ganze Wohnung voller zerlegter Möbel und gepackter Kisten. Um diesen Zustand zu beenden und langsam Licht in das Chaos zu bringen, mussten wir die Möbel zumindest soweit aufbauen, dass das Einräumen beginnen kann. Da ich aber die Woche über arbeiten bin, mussten die wichtigsten und größten Möbel bereits am Sonntag aufgebaut werden. Koffeintablette sei Dank, haben wir ordentlich viel geschafft und bis 19:00 Uhr durchgehalten, danach bin ich wie ein Stein ins Bett gefallen und habe erstmal bis 06:00 Uhr heute früh durchgeschlafen...
 
0 Trackbacks | 1 Kommentar     
Siehe auch...
Mönchengladbach, wir kommen!
Renovierung abgeschlossen
Renovierungsarbeiten
Folgebeiträge...
Erste Impressionen
Stand der Dinge
Erste Worte eines Umzugshelfers
Gemütlichkeit
Trockenlegung
 
   Mönchengladbach, wir kommen!
  Kategorie Privat, erstellt am 31.08.2007 von Christian Klaproth
 
 
Die Nervosität nimmt zu, das Kribbeln intensiviert sich, die Spannung steigt, denn morgen ist es endlich soweit: Die Klaproths sind on-the-road. On-the-road to Mönchengladbach, um es genauer zu sagen. Nachdem wir in den letzten 10 Jahren zusammengerechnet in 6 verschiedenen Wohnungen gelebt haben, haben wir zwar eine gewissen Routine entwickelt, was das Umziehen angeht, allerdings steigt auch mit jedem Umzug der Wunsch nach einer "festen" Bleibe. Die hoffen wir nun, in unserem Haus in Mönchengladbach gefunden zu haben.

Der Wechsel der Rhein-Seite lässt mich als gebürtigen Berliner eher kalt. Hätte ich damals die Havel-Seite wechseln müssen, wäre das für mich schlimmer gewesen. :) Nun gut, die Leute sprechen in MG etwas anders als in OB... einen meiner zukünftigen entfernten Nachbarn (wohnt 5 bis 6 Häuser weiter) hatte ich letztens getroffen, als wir noch mit den Renovierungen dran waren. "Isch weiset nisch jenau", aber er hörte sich nicht unmittelbar hoch-deutsch an. Eher so wie das, was ich als unwissender Berliner als Kölnerisch bezeichnen würde. Oder heisst es Kölsch? Nein, das war ja das mit Wasser verdünnte Bier.

Wie dem auch sei: Haltet morgen die Autobahnen frei (dazu zählen die A3, die A40, die A57 und die A44), denn Stau können wir morgen gar nicht gebrauchen! Und drückt uns mal die Daumen, dass nichts zu Bruch geht. Meine Frau kringelt sich jetzt schon vor lachen (herzlichen Glückwunsch nochmal von dieser Stelle aus) und ich mache mir fast in die Hose, denn morgen muss ich einen 7,5-Tonner Lastwagen fahren, was dann trotz der vielen Umzüge, ein Novum für mich ist.

Berichte folgen...
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Renovierung abgeschlossen
Renovierungsarbeiten
Folgebeiträge...
36 Stunden Umzug
Erste Impressionen
Stand der Dinge
Es geht voran...
Erste Worte eines Umzugshelfers
Gemütlichkeit
Trockenlegung
 
   Renovierung abgeschlossen
  Kategorie Privat, erstellt am 21.08.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nach wie vor ist die Eintragsdichte in meinem Blog in letzter Zeit etwas gesunken. Der Hauptgrund - neben einer Vielzahl von Schulungen, die ich zur Zeit vorbereiten und halten muss - sind unsere Renovierungsarbeiten im neuen Haus. Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte: Wir haben uns ein Haus gekauft. Anbei auch mal eine erste Aussenaufnahme unseres neuen Heims.

Vorvorletztes Wochenende haben wir die beiden Kinderzimmer und das Schlafzimmer im ersten Stock renoviert (Impressionen folgen noch), vorletztes Wochenende dann die Küche und letztes Wochende das Wohnzimmer und unseren Mehrzweckraum im Erdgeschoss. In diesem Raum wollen wir unter anderem die Therapiegerätschaften für Jonas unterbringen.

Sobald wir das weitere Bildmaterial gesichtet haben, werde ich mal ein weiteres Fotoalbum mit Bildern aus dem Haus anlegen. Bis dahin bitte ich noch um etwas Geduld.
 
0 Trackbacks | 1 Kommentar     
Siehe auch...
Renovierungsarbeiten
Lebenszeichen
Folgebeiträge...
Mönchengladbach, wir kommen!
36 Stunden Umzug
Erste Impressionen
 
   Renovierungsarbeiten
  Kategorie Privat, erstellt am 13.08.2007 von Christian Klaproth
 
 
Die notwendigen Renovierungsarbeiten an unserem neuen Haus haben wir soweit fast abgeschlossen, damit in nicht einmal mehr drei Wochen unser Umzug stattfinden kann. Die beiden Kinderzimmer sowie das elterliche Schlafzimmer sind fertig. Bei den Jungs haben wir uns für ein sehr helles gelb (fast weiss) entschieden mit einer dezenten Bordüre auf etwa drei Viertel Wandhöhe. Der Rest der Wand oberhalb der Bordüre sowie die Decken haben wir in weiss gehalten. Somit musste das grelle gelb bzw. kräftige orange der vorherigen Eigentümer weichen und haben Töne gewählt, die Jonas nicht so schnell überreizen.

Aktuell arbeiten wir uns noch durch die Küche, die aber größtenteils fertig ist, sowie unseren zukünftigen "Mehrzweckraum". Hier sollen Therapiegerätschaften für Jonas Platz finden sowie ein Arbeitsplatz für Papa oder Mama und vielleicht auch noch Spielfläche für Niklas. Vor uns liegt noch das Wohnzimmer und der Keller, wobei letzterer wohl eher nach dem Umzug angegangen werden kann. Zu guter letzt wären dann noch die Aussenarbeiten zu erwähnen, denn der Garten entspricht auch noch nicht ganz unseren Vorstellungen von einem kleinen Stück Erholungsgebiet.

Ich hoffe, ich komme demnächst mal dazu, die Bilder von der Kamera auf den Rechner zu übertragen, damit ich auch mal Bilder unseres neuen Heims zeigen kann.
 
6 Trackbacks | 4 Kommentare     
Siehe auch...
Lebenszeichen
Folgebeiträge...
Renovierung abgeschlossen
Mönchengladbach, wir kommen!
36 Stunden Umzug
Erste Impressionen
 
   Lebenszeichen
  Kategorie Privat, erstellt am 08.08.2007 von Christian Klaproth
 
 
Werte Leserschaft, ich wollte an dieser Stelle einfach nur mal ein Lebenszeichen hinterlassen und mitteilen, dass es uns soweit gut geht, sich momentan aber die Ereignisse etwas überschlagen, so dass mir wenig (bis keine) Zeit geblieben ist, hier neue Einträge zu hinterlassen. Da ich auch heute nicht die Zeit habe, alles in seiner Ausführlichkeit zu beschreiben, hier nur grob die Neuigkeiten:
  • Das letzte EEG bei Jonas hat eine so deutliche Verbesserung gezeigt, dass sich die Ärztin zweimal davon überzeugen musste, ob sie auch das EEG des richtigen Kindes vor sich hat. Darüber sind wir, wie Ihr Euch vorstellen könnt, sehr glücklich. Tatsächlich hatten wir in der letzten Zeit bei Jonas auch spürbare Verbesserungen im Verhalten feststellen können. Dazu aber (hoffentlich bald) mehr...
  • Die Sache mit Jonas' PEG hingegen ist leider noch nicht ausgestanden...
  • Nebenbei haben wir uns noch ein Haus gekauft und sind etwas im Stress, was die Renovierungsarbeiten und die Umzugsplanung und -Vorbereitung angeht. Auch dazu gibt es natürlich nochmal Details (und auch Bilder). Für jetzt nur die Info: Es geht nach Mönchengladbach!
  • Niklas läuft bereits alleine um den Wohnzimmertisch und kann seit neustem auch schon an einer Hand laufen.

Vielleicht komme ich in den nächsten Tagen nochmal dazu, die genannten Highlights näher zu beleuchten, aber momentan stecke ich in einem Schulungsmarathon: Von 11 Arbeitstagen am Stück habe ich gerade einmal einen Tag, an dem ich keine Schulung halte. *uff* An den Wochenenden dazwischen verbringen wir einen Großteil unserer Zeit im Haus und renovieren. Daher bitte ich um Nachsicht, wenn der nächste Eintrag wieder etwas auf sich warten lässt.
 
0 Trackbacks | 0 Kommentare     
Siehe auch...
Schock zum Wochenbeginn
Folgebeiträge...
Renovierungsarbeiten
Renovierung abgeschlossen
 
 Profil 
 
Name: Christian Klaproth
Herkunft: Deutschland
Beruf: Software Consultant

zuletzt gelesen: iOS Dev Tutorials
zuletzt gesehen: Sherlock Season 1
zuletzt gespielt: Uncharted Golden Abyss (PSVita)
zuletzt gehört: Dubstep
 
   


 Twitter 
 
 
   


 Aktuelle Anzeigen 
 
 
   


 Kategorien von Christian Klaproth 
 
Gaming (82)
Internet (31)
Modellbahn (5)
Privat (111)
Programmierung (53)
Unsere Zwillinge (159)
 
   


 Stichwörter von Christian Klaproth 
   Xcode  allergie  aufreger  auto  blog  comedy  ebay  eclipse  eisenbahn  eoj  epilepsie  essen  familie  frauen  fun  games  garten  haus  hospiz  iOS  iPhone  internet  java  jonas  karneval  kindergarten  kino  kunst  lego  mac  meldungen  musik  natur  niklas  pech  php  playmobil  ps2  ps3  psn  psp  psvita  retro  review  spam  sport  tv  urlaub  video  wii  wow 
 
   


 Die letzten 8 Einträge von Christian Klaproth 
 
22.03.2012, Livin da PSVita loca
15.03.2012, Kreativpause
22.09.2011, Review: resident evil 4 HD (PS3)
19.08.2011, iOS Dev Tagebuch #2
16.08.2011, Gamescom 2011
15.08.2011, iOS Dev Tagebuch #1
04.07.2011, DotS-Entwicklertagebuch - Teil 3: 1000 Minuten
28.06.2011, Ei-Oh-Ess und Objective-Zeh
 
   


 Archiv 
 
März 2012 (2 Einträge)
September 2011 (1 Eintrag)
August 2011 (3 Einträge)
Juli 2011 (1 Eintrag)
Juni 2011 (2 Einträge)
Mai 2011 (1 Eintrag)
März 2011 (2 Einträge)
Februar 2011 (2 Einträge)
Januar 2011 (3 Einträge)
Dezember 2010 (2 Einträge)
November 2010 (4 Einträge)
Oktober 2010 (1 Eintrag)
 
   


 Suche 
 
   
 
   


 Kalender 
 
<<November 2017>>
MoDiMiDoFrSaSo
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
27282930   
 
   


 Bilder-Gallerie 
 
Battle LA_12-45-10.jpgscreenshot_01.jpgdefender_sack_logo.jpgtowerdefense_newsicon.jpg
Alle anzeigen...
 
   


 Photo-Alben 
 
Animal Crossing (Wii) (25)
Die Abenteuer von Nik und Jak (4)
Handy-Bilder (7)
Nik und Jak 2006 August (9)
Nik und Jak 2007 April/Mai (7)
Nik und Jak 2007 Juni/Juli (1)
Schicksal eines Schneemanns (5)
Spielturmbau zu Brabbel (10)
 
   




 Ältere Einträge aller BLOGs 
 
Besser spät, als nie (Michaela Klaproth)
Livin da PSVita loca (Christian Klaproth)
Kreativpause (Christian Klaproth)
Drei Jahre ist es her (Michaela Klaproth)
Review: resident evil 4 HD (PS3) (Christian Klaproth)
iOS Dev Tagebuch #2 (Christian Klaproth)
Gamescom 2011 (Christian Klaproth)
iOS Dev Tagebuch #1 (Christian Klaproth)
 
   


 Die 5 meistgelesenen Einträge 
 
Review: Söldner-X 2 Final Prototype (Christian Klaproth) (36526)
Jonas ist wieder zur Kontrolle im Krankenhaus (Michaela Klaproth) (31775)
Niklas und Jonas sind da!!! (Christian Klaproth) (15440)
Jonas ist ein Engel (Christian Klaproth) (10007)
2D Java Gaming Engine "ZwoDee" (Christian Klaproth) (7747)
 
   


 Links 
 
 Kinderhospiz Regenbogenland
 GEBIT Solutions GmbH
 psinsider.de
 Polyneux
 end of level boss
 kwoelfer's BLOG
 
   




Blog Top Liste - by TopBlogs.de  Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de  Bloggeramt.de
tracker

 
Home  Login  Email  Stats  Help