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 Christian Klaproth (441 Einträge) November 2017 





   Väter On Tour 2010
  Kategorie Privat, erstellt am 04.11.2010 von Christian Klaproth
 
 
Nachdem ich die bei Väter On Tour 2009 eine Runde ausgesetzt habe, war ich in diesem Jahr wieder mit anderen Vätern besonderer Kinder aus dem  Kinderhospiz Regenbogenland (ein Blick auf die überarbeitete Seite lohnt sich) unterwegs. Diesmal lag unser Reiseziel wenige Kilometer vor den Toren Kölns: Bergisch Gladbach.

Unser Väter-Wochenende fing dieses Mal schon am Donnerstag abends an und löste sich Sonntagmittag wieder auf. Leider musste ein erneut eingeplantes Ritteressen ausfallen, da es wegen zu weniger Anmeldungen vom Veranstalter abgesagt worden ist. Das alternative Pizza-Essen sowie das chinesisch mongolische Buffet waren aber auch lecker, die Unterhaltungen feucht-fröhlich. Es war schön, den Alltag mal für einige Stunden zu vergessen und einfach mal Spaß zu haben.

Ganz im Zeichen der Entspannung verbrachten wir den Samstag im  Mediterana in Bergisch Gladbach. Heidi haben wir dort nicht getroffen, dafür aber die unterschiedlichsten Kombinationen aus Luftfeuchtigkeit und Temperatur genossen. Ich hoffe, die anderen Papas sind jetzt nicht sauer, wenn ich verrate, dass wir dort unter anderem mit Rosenöl-Pads auf den Augen Wellness gemacht haben. Dafür verrate ich ja auch nicht, dass wir vor der Brauerei-Tour am Freitag in Köln Schuhe geshoppt haben. :)

Alles in allem war es wieder ein gelungenes Wochenende. Vielen Dank an das Kinderhospiz Regenbogenland, das ein solches tolles Wochenende möglich gemacht hat, und sich nicht nur um seine kleinen Patienten kümmert, sondern auch mit Angeboten an die Geschwisterkinder, Eltern und Angehörigen richtet. Vielen, vielen Dank!

Neuerdings findet man das Kinderhospiz Regenbogenland übrigens auch auf Facebook:  Kinderhospiz Regenbogenland auf Facebook.
 
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Heute vor 2 Jahren...
Väter on Tour 2008
Jonas ist ein Engel
Jonas im Regenbogenland

 
   Heute vor 2 Jahren...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 01.10.2010 von Christian Klaproth
 
 
... haben wir um das Leben unseres kleinen Engels Jonas gebangt. Was wie ein "gewöhnlicher" Husten begann, entpuppte sich als Lungenentzündung und wurde letztlich wie eine Sepsis behandelt. Und obwohl unser kleiner Mann tapfer gekämpft hat, mussten wir ihn am Ende gehen lassen. Seitdem wacht er über uns und insbesondere über seinen Bruder und passt auf, dass die Familie an diesem Schicksalsschlag nicht zerbricht, sondern stärker zusammenwächst.

Wir danken allen Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten, die in Gedanken bei Joni und bei uns sind und eine Kerze für ihn anzünden. Das gibt uns Kraft und Zuversicht. Das zeigt uns, dass Jonas nicht vergessen wird, sondern in den vielen Herzen weiterlebt, die er mit seiner kurzen Lebensgeschichte berührt hat.

Danke.
 
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Gedenkstätte(n)
Ein Stern für Jonas
Joni fehlt
Jonas ist ein Engel
Niklas und Jonas sind da!!!
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Väter On Tour 2010
 
   Ernsthafte Unterhaltungen
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 11.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Mit zunehmendem Alter entwickeln Kinder in ihrer Weltanschauung Ängste und Sorgen, die es fachmännisch und -fräulich ernstzunehmen gilt. Auch wenn es auf beiden Seiten der Bettkante Tränen gab, möchte ich Euch doch die folgende Unterhaltung mit meinem Sohn nicht vorenthalten, die im Nachhinein betrachtet recht unterhaltsam ist.

Zur Zeit interessiert sich mein Sohn sehr stark für das Universum, die Sterne und die Planeten, sowie auch deren Begleiter, die Monde. Die Frage, wo die Sonne nachts ist, konnte er mir selbstverständlich sofort erklären: Sie steckt im Mond drin. Deshalb leuchtet der Mond nachts ja auch. Die Ungläubigkeit, die sich in meinem Gesicht abgezeichnet haben muss, konnte er durch einen wissenschaftlichen Beleg wegwischen. Er griff zu seinem Plüsch-Kuschel-Mond und zeigte mir, dass dieser auf der Rückseite ein kleines Geheimfach hat, in das man einen kleinen Stern stecken kann. Dort kriecht die Sonne abends also rein und kommt dort morgens ganz langsam wieder heraus. So logisch, so einfach.

Im weiteren Verlauf unserer Astronomie-Revue kamen wir auf die Mondoberfläche zu sprechen. Diese ist durch Meteoriten-Einschläge ganz schön durchlöchert. Plötzlich war Sohnemann ganz aufgeregt und erzählte mir, er habe Angst rauszugehen, weil ihm dann ja ein Meteorit auf den Kopf fallen könne. Meine Erklärungsversuche von wegen Mond und keine Atmosphäre und verglühenden Meteoriten in der Erdatmosphäre kann ich vielleicht in ein paar Jahren nochmal starten. Akut verschlimmerte es das Problem nur: Nun hatte er nicht nur Angst, dass ihm ein Meteorit auf den Kopf fallen können, nein, dann würde er ja auch noch brennen.

Ich versicherte ihm, dass es nicht vorkommen wird, dass ihm auf der Erde ein Meteorit auf den Kopf fallen wird. "Ja, aber WENN..." ist ein gern und häufig angewandtes Stilmittel. Als auch meine höchstwissenschaftlichen Erklärungen nicht mehr fruchteten, griff ich den Satz auf, und sagte, ja wenn mir denn ein brennender Meteorit auf den Kopf fallen würde, dann wäre ich tot und würde in den Himmel kommen. Dann würde ich Joni wiedertreffen. "Und wenn mir und Dir und Mama ein Meteorit auf den Kopf fällt, dann sind wir alle im Himmel." Das konnte ich nur bejahen.

Nach einer kurzen Bedenkzeit sagte Nik dann mit leicht weinerlicher Stimme: "Aber dann ist ja unser Haus leer." Auch das musste ich bejahen. Nun brach es förmlich aus ihm heraus und Kummer und Sorge zeichneten sich in seinem tränenüberströmten Gesicht ab: "Aber wenn das Haus leer ist, dann kommt ein Dieb und nimmt mein Spielzeug mit. Und wenn ich wieder zurückkomme ist mein Spielzeug weg und dann bin ich traurig." Drama, Drama. Ich erklärte ihm, dass man aus dem Himmel nicht wieder zurückkehren würde, wenn man gestorben ist. Und da kam es wieder, das hypothetische Stilmittel: Ja Papa, aber WENN ich wieder zurückkomme und die Spielsachen weg sind, DANN bin ich traurig. Okay. Ich nahm seine Sorge ernst und tröstete ihn noch ein bißchen. WENN wir gehen, und beabsichtigen wiederzukommen, DANN schliessen wir nämlich auch alles ab. Da war er dann doch beruhigt. :)
 
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Bei den Dinos...
Teilungsmuffel
Eifgram
Mama, ist Dir langweilig?
Niklas und Jonas sind da!!!
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Musica Flatulencia
Feta oder heute?
 
   2010
  Kategorie Privat, erstellt am 04.01.2010 von Christian Klaproth
 
 
Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein frohes neues Jahr 2010, Ihr wisst schon, das Jahr, in dem wir  Kontakt aufnehmen. Das Jahr der lustigen  Agenda. Das Jahr, dessen zwanzigster Oktober vermutlich ein begehrter Hochzeitstag sein wird.

Auch wenn die traditionellen Jahresrückblicke, ähnlich wie Schokoladenweihnachtsmänner und -Osterhasen immer weiter vorverlegt werden, so blicke ich erst heute zurück auf das Jahr 2009, dem Jahr der Wirtschaftskrise, Abwrackprämie und Schweinegrippe. Und ich nutze meine exakt 60 Blog-Einträge, die während dieser Zeit entstanden sind, um mich - und Euch - an einige Geschehnisse zu erinnern.

Ein wirkliches Highlight, dass sich zu einem integralen und wunderbar akzeptierten Bestandteil unseres Lebens entwickelt hat, ist der Kindergarten, in den unser ständig " Warum?"-fragendes Söhnchen seit August geht. Vom ersten Tag an geht Nik gerne dorthin und hat auch schon richtig dicke Freundschaften geschlossen. Seitdem macht er auch meist verblüffende Entwicklungen und Fortschritte mit, die deshalb so faszinierend sind, weil sie nicht durch uns - also die Eltern - angestossen werden, sondern von "auswärts" kommen. Ganz deutlich bemerke ich das bei Liedern, die zwischendurch beim Spielen angestimmt werden. Da kommt es dann auch schonmal vor, dass der Tannenbaum nicht nur zur Winterzeit glüht. Und im selben Atemzug der Liedzeile wird man darüber aufgeklärt, dass das Lied zwar von Blättern spricht, der Baum aber Nadeln hat. "Wunderschöne Nadeln", wie Nik feststellte, als wir den diesjährigen Weihnachtsbaum gemeinsam geschmückt haben. Der Vollständigkeit halber sei auch noch erwähnt, dass in 2009 sowohl Schnuller als auch Windeln an den Nagel gehangen werden. Natürlich nur bildlich. Volle Windeln landeten natürlich immer im Windeleimer.

2009 war auch ein Jahr, in dem wir Joni sehr vermisst haben. Gerade Feierlichkeiten - wie der dritte Geburtstag der Jungs, zum ersten Mal ein Geburtstag ohne Joni - rücken den schmerzlichen Verlust immer besonders in das Bewusstsein zurück.

Das Anti-Highlight des Jahres 2009 war sicherlich die Erkenntnis, mit schätzungsweise 600 bis 1200  Untermietern unter einem Dach - genauer gesagt unter einem Dachbalken - zu wohnen. Gruselig, eklig, abartig. Hätten sich die Wespen nicht durch die Wand in unsere Wohnräume gefressen, hätten wir sicherlich nix von der Existenz eines Nestes erfahren und der Sommer wäre friedlich zu Ende gegangen. Aber so...

Hobbymäßig war 2009 ein recht desaströses Jahr, hat sich doch zunächst die Wii mit einem  Laufwerksschaden verabschiedet, später dann meldete die PS3 mit einem  gelben Licht, dass ihr Ende nah wäre und der Betrieb schonmal eingestellt wird. Inhaltlich ingegen, war 2009 für die PS3 ein hervorragendes Jahr: Mit  Killzone 2, inFamous, Fat Princess,  Uncharted 2 und Ratchet & Clank Future: A Crack In Time war so viel hochkarätiger Stoff vorhanden, dass die Zeit gar nicht für alles reichte. Und das waren "nur" die Exklusiv-Titel!

Zuletzt noch der Hinweis, dass ich - mittlerweile im Web 2.0 angekommen - auch  Twitter für mich entdeckt habe. Wer mir dort followen (auf deutsch: folgen) möchte, findet mich  hier.
 
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Frohe Weihnachten 2008?
2007 ... 2008
2006 ... 2007

 
   Börsdi Tuju
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.06.2009 von Christian Klaproth
 
 
Heute vor drei Jahren haben Nik und Jak das Licht der Welt erblickt, und heute feiern wir den ersten Geburtstag der Jungs, bei dem Jonas nur noch in unseren Herzen anwesend ist. Erwartungsgemäß schwierig empfand ich den Gang zum Friedhof, da gerade am Geburtstag der Jungs die Bilder der Geburt, des Bangens, der Hoffnung, der Erleichterungen und der Rückschläge vor dem geistigen Auge sehr präsent sind. Es ist eben neben aller Freude und dem Spaß den Niklas uns beschehrt auch ein Tag an dem Jonas ganz besonders fehlt.

Nik begann den Tag schon recht früh. So gegen 06:00 Uhr. Den Geburtstagstisch hatten wir vorsorglich schon am Vorabend aufgebaut. Als erstes musste Niklas seine Geburtstagskerzen auspusten, um anschliessend genüßlich in seinen Geburtstagsmuffin zu beissen. Was er scheinbar zunächst als Geburtstagsdeko abgestempelt hatte, waren in Wirklichkeit jede Menge verpackte Geschenke, die er sogleich - nach und nach - von ihrer Papierummantelung befreite. Den Platz des besten Geburtstagsgeschenkes - so man denn einen solchen Titel überhaupt ausloben möchte - teilen sich die beiden Geschenke der Großmütter: Ein riesiges Playmobil Flugzeug und ein ebenso riesiger Playmobil Schwerlastkran. Letzterer harmoniert ganz vorzüglich mit dem durch die Schnullerfee überreichten Dumper.

Am Nachmittag stand dann die erste Kinder-Geburtstagsfete an. Dabei war es nicht nur für Niklas die erste Party, auch für uns war es die erste Kinderparty, die wir veranstaltet haben. Das Thema der Party war Disney Cars, Niklas' Lieblingsfilm. Entsprechend unsicher waren wir, ob Umfang, Inhalt und Rahmenprogramm gefallen würden. Die Anzahl der eingeladenen Kinder errechnete sich aus der Faustformel Alter + 1. Mit Nik und einem Geschwisterkind turnten somit 5 Kleinkinder durch unseren Garten. Dort hatten wir unseren kompletten Fuhrpark (Roller, Dreirad, Laufrad, Bobbycar, usw.) sowie Planschbecken und Wasserstrasse aufgebaut. Zwischendurch gab es Muffins und später Rostbratwurst vom Grill. Am Ende bekam jedes Kind noch ein kleines Abschiedspaket inklusive Trillerpfeife als besonderen Gruß an die anderen Eltern. *g*

Ein besonderer Programmpunkt der Party bestand darin, für Jonas einen Luftballon steigen zu lassen. Diesen hatte Niklas zuvor ausgesucht. Auf dem Ballon waren Micky Mouse und seine Freunde. Auf Kommando lies Niklas den Ballon los und wir schauten diesem nach, bis er nur noch als ganz winziger Punkt am blauen Himmel zu sehen war.

Am Abend konnte Niklas bereits den Text seines Geburtstagsliedes ein wenig auswendig und sang Börsdi Tuju vor sich hin. Auf die Frage, wie alt er denn nun sei, zeigte er mir Zeige- und Mittelfinger. Ich meinte, er wäre jetzt aber ein Jahr älter. Er nahm etwas verkrampft den Ringfinger hinzu und meinte dann zu mir, dass er lieber 2 bleiben wolle. Die Geschenke will er aber behalten. :-)
 
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Gute Manieren... HÄH?
Die Schnullerfee
Wo hat der Jung das her?
Papa, hol Geld!
Jonas ist ein Engel
Halbzeit der Legislaturperiode
29.06.2006, Ein Jahr danach...
Niklas und Jonas sind da!!!
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Wolken, Mond, Warum?
Extrem Mama-Phasing
Impressionen einer Piratenparty
 
   Gedenkstätte(n)
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 05.02.2009 von Christian Klaproth
 
 
Im Prinzip erinnern alle Wohnräume des Hauses an Jonas und die Situationen, die sich mit Jonas an der einen oder anderen Stelle abgespielt haben. Kitzelorgien im Therapiezimmer, Kuscheln und Beruhigen im Kinderzimmer, Medizin verabreichen in der Küche.

Mittlerweile haben wir aber zwei Gedenkstätten geschaffen, sozusagen Orte der intensiven Erinnerung. Zum einen steht im Wohnzimmer ein kleiner Tisch, auf dem (außer nachts) immer eine Kerze brennt, zusammen mit kleinen Engel-Figürchen und einem Foto von Jonas. In Jonis ehemaligen Zimmer haben wir nun einen tollen Platz für die Sternen-Kette gefunden, die als Gemeinschaftswerk vieler Menschen entstanden ist, die an uns gedacht haben und vielleicht auch immernoch denken. Daneben haben wir auch die Urkunde des Sterns gerahmt und aufgehangen, der Jonas gewidmet worden ist.

Da die Niklas-Zimmer-Renovierung letztes Wochenende etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hat als ursprünglich angenommen, sind wir noch nicht dazu gekommen, Jonis Zimmer umzugestalten. Daher sieht man auf dem Bild auch noch die alte Bordüre. Sobald wir den Raum - Niklas neues Spielzimmer - fertig bearbeitet haben, wird es hier sicherlich ein paar Bilder zu sehen geben.
 
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Ein Stern für Jonas
Joni fehlt
Jonas ist bestattet
Jonas ist ein Engel
Niklas und Jonas sind da!!!
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Heute vor 2 Jahren...
 
   Spuren im Schnee
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 12.01.2009 von Christian Klaproth
 
 
Niklas und Papa waren am Samstag bei Jonis Grab. Es war der erste Besuch, seitdem wir diesen starken Schneefall hatten. Und so fanden wir das Grab auch unter einer knapp 15 Zentimeter dicken Schneedecke. Jonas hatte in den Tagen, in denen der Schnee lag, Besuch von einem Häschen oder Kaninchen, zumindest den Spuren im Schnee nach zu urteilen. Niklas fand das ganz großartig und hat erstmal rund um das Grab einen kleinen Tampelpfad angelegt, während Papa zumindest mal den Grabstein vom Schnee befreit hat. Lange konnten wir allerdings nicht bleiben, denn es war wirklich knackig kalt. Lobend möchte ich noch erwähnen, dass Niklas den ganzen weiten Weg vom Friedhofstor bis zu Jonis Grab und auch wieder zurück brav hinter mir hergelaufen ist. Ich konnte ihn beim besten Willen nicht im Buggy durch den Schnee schieben. Er hatte aber auch einen Heidenspaß daran, die Spuren, die der Buggy im Schnee hinterlassen hat, platt zu treten.
 
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Der erste 5-Wort-Satz
Jonas ist bestattet
Jonas ist ein Engel
Niklas und Jonas sind da!!!
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Sprössling
Der Kindergartenplatz
Kugelrund
 
   Frohe Weihnachten 2008?
  Kategorie Privat, erstellt am 24.12.2008 von Christian Klaproth
 
 
Das Weihnachtsfest (zumindest der Heiligabend) war in diesem Jahr nicht so schön, wie in den Jahren zuvor, denn Jonas hat uns schmerzlich gefehlt. Dennoch konnte uns die Freude Niklas' beim Anblick seiner Lego Eisenbahn (und zuvor schon beim bloßen Anblick der Geschenke unter dem Weihnachtsbaum) aufmuntern. Leider haben wir die Ankunft des Weihnachtsmannes taktisch verschlafen. Aber Niklas war nicht wirklich enttäuscht, dass der Weihnachtsmann während seines Mittagsschlafes kam. Schliesslich hat er ja die Geschenke vor Ort gelassen und so musste Niklas auch nicht wirklich sein einstudiertes "Oh Tannebaum... *überleg* ...Blätter" zum besten geben.

Für Jonas haben wir drei Luftballons in den trüben Winterhimmel steigen lassen und gemeinsam hinterhergeschaut, bis wir sie nicht mehr sehen konnten. An den Ballons hing ein ganz spezieller Weihnachtsgruß an Joni mit persönlichen Wünschen / Widmungen unsererseits. Im Garten haben wir zusätzlich noch eine Kerze aufgestellt, die jetzt über die Feiertage brennen wird.

Wir wünschen allen Blog-Lesern frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage.
 
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Weihnachten mit Kindern...
Frohe Weihnachten 2006
Frohe Weihnachten!
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2010
 
   Ein Stern für Jonas
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 10.12.2008 von Christian Klaproth
 
 
Erneut sind wir baff ob der Anteilnahme an Jonas' Schicksal und dem, was sich liebe Menschen aus einem Internet-Forum für Jonas und uns ausgedacht haben. Jonas hat einen eigenen Stern im Sternzeichen der  Giraffe gewidmet bekommen. Die Urkunde darüber erreichte uns schon vor etwa zwei Wochen, aber ich komme erst heute dazu, etwas darüber zu schreiben.

Man kann durchaus sagen, dass die  Giraffe Jonas' Lieblingstier war, denn sein liebstes Spielzeug und Tackeropfer war Sofie, eine Kinder-Kautschuk-Giraffe, die Jonas prima greifen konnte, und mit der es ihm sichtbar Spaß machte, darauf herumzubeissen.

Eine Besonderheit an dem Stern ist natürlich zunächst, dass er sich im Sternzeichen der Giraffe befindet und somit aus Europa ganzjährig am nächtlichen Himmel steht. Eine weitere Besonderheit an diesem Stern ist, dass er eine  scheinbare Helligkeit von 5,8mag besitzt und somit bei guten Wetterbedingungen mit blossem Auge zu beobachten ist. Das menschliche Auge kann - wenn es sich an die Dunkelheit gewöhnt hat und man abseits von störenden Lichtquellen steht - Sterne bis zu einer scheinbaren Helligkeit von 6,0mag sehen. Je kleiner der Wert, desto dunkler der Stern. Der Polarstern hat beispielsweise eine scheinbare Helligkeit von 2,0mag, die Venus hat -4,7mag und die Sonne gar -26,8mag.

Momentan ist es mir nachts ehrlich gesagt zu kalt, aber im Sommer (oder schon im Frühling) werde ich mal mein Teleskop entstauben und wieder einsatzbereit machen, und dann schauen wir uns den Stern in seiner ganzen Pracht an.

Wir danken all den lieben Menschen ganz herzlich, die zu diesem Geschenk beigetragen haben!

Übrigens: Zufälle gibt's! Die Urkunde für den Stern wurde durch die  Wilhelm Förster Sternwarte ausgestellt, an der ich im Jahr 1994 (wenn ich mich richtig erinnere) den "Kleiner Teleskop-Führerschein" gemacht habe, und in deren Förderverein ich mehrere Jahre lang Mitglied war.
 
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Joni fehlt
Jonas ist bestattet
Jonas ist ein Engel
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Gedenkstätte(n)
Heute vor 2 Jahren...
 
   Joni fehlt
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 13.11.2008 von Christian Klaproth
 
 
Nachdem Joni nun schon vor über einem Monat von uns gegangen ist, hatte ich zunächst geglaubt, das Gröbste hinter mir zu haben. Seitdem ich wieder zur Arbeit gehe, bin ich verhältnismäßig abgelenkt, zumindest tagsüber. Aber in den letzten Tagen nimmt mein Verlangen wieder zu, mir Jonas einfach abends mal wieder auf den Bauch zu legen und ihn mit den Händen durch mein Gesicht und durch meine Haare wühlen zu lassen (zumindest die paar, die mir noch geblieben sind). Auch würde ich ihm gerne wieder über den Rücken kraulen und im Nacken kitzeln, weil er sich dann immer wie ein Aal gewunden und gegackert hat. Mit Niklas kann man solche Dinge eher weniger anstellen, weil er vom Gemüt her eher nicht der Kuschler ist, sondern mehr für wilde Wrestling-Moves zu haben ist, auch wenn er gar nicht weiss, was Wrestling ist. Den Big Splash hat er schon gut drauf!

Michaela vermisst Jonas auch sehr stark, gerade jetzt, wo Kinder-Events wie die St.Martins-Umzüge anstehen, auf die wir im letzten Jahr noch gemeinsam zu viert gegangen sind. Und ein bißchen Angst vor Weihnachten haben wir glaube ich beide.

Na okay, hatte nur mal das Bedürfnis, meine Gedanken niederzuschreiben. Das Bild ist schon etwas älter, da war Jonas etwa 1 Jahr alt.
 
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Jonas ist bestattet
Überwältigende Anteilnahme
Jonas ist ein Engel
Niklas und Jonas sind da!!!
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Ein Stern für Jonas
Tapetenwechsel
Gedenkstätte(n)
Heute vor 2 Jahren...
 
   Jonas ist bestattet
  Kategorie Privat, erstellt am 17.10.2008 von Christian Klaproth
 
 
In einer wunderschönen Trauerzeremonie bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein wurde Jonas heute auf dem kirchlichen Friedhof bei uns in der Nähe beigesetzt. Neben Familie und Verwandten waren auch einige Freunde und Mitarbeiter des Regenbogenlandes anwesend. Wie wir es uns gewünscht haben - und wie es Joni auch gefallen hätte - kam niemand in schwarz, sondern in schönen bunten Sachen. Als Gesteck bekam Jonas einen Herz aus weissen Blüten und Engelsflügeln. Die Urne - eine blaue Kugel mit goldenen Sternen - sah in natura noch viel schöner aus, als auf dem Foto, als wir die Urne aussuchten. In goldener Schrift stand dort "2006 Jonas Klaproth 2008".

Jonas auf diesem letzten Weg auf Erden zu begleiten, war in irgendeiner Weise noch schwieriger, als der Abschied im Regenbogenland, als wir Jonas zum letzten Mal gesehen haben und er im Sarg weggebracht worden ist.

Am Grab wurde ein großer roter Luftballon mit einem Foto von Jonas und Engelsflügeln in den Himmel fliegen gelassen (eine sehr schöne Idee, Tante W.!). Jeder der anwesenden platzierte eine kleine Kerze und nahm Abschied. Es war sehr ergreifend.

Nun sind wir ein Stück weit auch erleichtert, dass wir soweit alle "Pflichtveranstaltungen" hinter uns gebracht haben. Am Wochenende werden wir uns um die Bepflanzung des Grabes kümmern. Glücklicherweise wurde auch der Grabstein rechtzeitig aus Österreich geliefert - ein echter Rhein-Kiesel, natürlich abgerundet - so dass wir ihn heute schon am Grab platzieren konnten. Auch ein kleines Grablicht haben wir schon aufgestellt und entzündet.

Mit den vielen kleinen Geldspenden und Blumengutscheinen wird Jonas in den nächsten Wochen und Monaten stets frische Blumen haben.
 
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Überwältigende Anteilnahme
Jonas ist ein Engel
Folgebeiträge...
Joni fehlt
Ein Stern für Jonas
Spuren im Schnee
Gedenkstätte(n)
 
   Überwältigende Anteilnahme
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 14.10.2008 von Christian Klaproth
 
 
Wir sind absolut überwältigt von der Anteilnahme an Jonis Tod und der Vielzahl an Familien, die in Gedanken bei Jonas und bei uns sind und uns Kraft wünschen. Daher wollen wir an dieser Stelle herzlichst Danke sagen. Diese Anteilnahme hat uns wirklich gerührt. Neben den vielen Kommentaren hier im Blog haben uns auch auf postalischem Weg viele Beileidsbekundungen erreicht. Die gewaltige Menge an Leuten, die sich bei uns gemeldet haben, hat uns berührt, und es waren auch viele schöne und tröstende Worte dabei.

Nun erreichte uns der nächste Knaller: Die Mitglieder eines Internet-Forums für Eltern, bei dem sich auch Michaela vor fast drei Jahren angemeldet hatte, haben für uns ein Spendenkonto eingerichtet, um ein Abschiedsgeschenk für Jonas zu organisieren. Die Organisatorin benachrichtigte uns darüber, dass dabei mehr Spenden eingegangen sind, als für das Geschenk notwendig gewesen wären. Diese Differenz soll uns nun überwiesen werden. Im Normalfall würden wir eine solche Geld-Spende nicht annehmen. Da dies aber für Jonas ist, werden wir über unseren Schatten springen und das Geld nehmen, um einen Teil der Bestattungskosten zu decken.

Wir sind wirklich überwältigt und sprachlos und können nur Danke sagen.
 
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Jonas ist ein Engel
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Jonas ist bestattet
Joni fehlt
 
   Jonas ist ein Engel
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 07.10.2008 von Christian Klaproth
 
 
Am Freitag, den 26.09.2008, brachten wir Jonas am Nachmittag ins Krankenhaus, weil wir uns wegen seiner schweren und röchelnden Atmung Sorgen machten. Für uns recht überraschend, wurde uns empfohlen, Jonas aufnehmen zu lassen, um eine weitere Behandlung im Krankenhaus vornehmen zu lassen. Ab Samstag bezeichneten die Ärzte Jonas' Zustand als stabil kritisch und ernst. Michaela sagte mir, sie hätte Angst und ich lies mich von der Arbeit freistellen, bis sich sein Zustand wieder bessern würde und zumindest nicht mehr kritisch wäre. Am Dienstag beschlossen wir, durchgängig bei Jonas zu bleiben. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 01.10.2008, wechselten Michaela und ich unsere gemeinsame Wache an Jonas Bett durch einen Schichtbetrieb ab. Wir beschlossen, dass es keinen Sinn macht, wenn wir beide die ganze Zeit halb wach, halb schlafend verbringen. Stattdessen sollte sich einer von uns schlafen legen, um den anderen dann ablösen zu können.

Während der ganzen Zeit im Krankenhaus musste Jonas etwa alle zwei bis drei Stunden abgesaugt werden, weil seine Lunge, sein Rachen und generell seine ganzen Atemwege zu liefen. Durch das viele Absaugen, musste sein Nasen-Inneres und der Rachenbereich schon sehr angegriffen sein, da neben Sekret auch sehr viel Blut abgesaugt wurde. Nach dem Absaugen hatte Jonas auch häufig Nasenbluten. Es tat uns sehr Leid, dass sehen zu müssen. Mit Hilfe von Medikamenten war er ruhig gestellt, so dass er kein schmerzverzerrtes Gesicht hatte, lediglich stumme Tränen zeigten uns, dass dies alles Jonas gar nicht gefiel.

Am Dienstag - Jonas Zustand hatte sich kein bisschen verbessert - fassten wir all unseren Mut zusammen, hielten unsere Hände, hielten Jonas Hände und sagten ihm, dass er sehr tapfer sei, aber dass wir ihm nicht böse wären, wenn er keine Lust mehr hätte und gehen wolle.

Am Mittwoch hat es den ganzen Tag geregnet und gestürmt, so heftig, dass durch das Oberlicht unserer Küche Wasser drang, was bis dahin nur einmal vorher passierte, seit dem wir in Mönchengladbach wohnen. Ich hatte die Nacht ab etwa 4:00 Uhr bis morgens bei Jonas verbracht und er hat brav geatmet. Michaela war dann von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr da, und ich wieder von 11:00 Uhr bis 13:20 Uhr. Da wir mittlerweile im Rooming-In waren, stand uns ein Mittagessen in der Kantine zu, und weil Michaela bereits zu Hause etwas gegessen hatte, bin ich in die Kantine gegangen. Um 13:45 Uhr bin ich wieder auf Jonas' Zimmer gekommen. Als ich bereits im Zimmer war und an Jonas' Bett stand, spürte ich eine plötzliche Kälte über meine Arme streifen. Michaela schickte mich nach Hause, aber etwas hielt mich am Bett. Wie üblich blickten wir nervös alle paar Sekunden auf die Sättigungswerte. Diese lagen schon den ganzen Tag über bei 85% bis 92%, was im Vergleich zu den Tagen davor ganz gut war. Sogar Windelwechsel und eine Umbettung hat Jonas ohne Sättigungsabfall und Hustenanfall überstanden.

Etwa um 14:00 Uhr fiel die Sättigung dann ohne plötzliches äußeres Anzeichen von fast 90% auf 81%. Jonas Atmung hörte sich wieder etwas blubbernd an, so dass ich das Zimmer verliess, um eine Schwester zu holen und zu bitten, Jonas wieder einmal abzusaugen. Bereits von draussen hörte ich den Alarmton, der anzeigte, dass die Sättigung mittlerweile unter 80% gefallen war. Wie etliche Male in den vergangenen Tagen zuvor, bereitete die Schwester die Absaugung vor. Es liess sich auch etwas Schleim aus Nase und Rachen holen, allerdings blieb die Sättigung unten und fiel noch weiter. Michaela streichelte Jonas Kopf und ich hielt seine Hand. Die Schwester lies nach der Ärztin rufen. Jonas Lippen hatten schon einen leichten Blau-Stich. Die Schwester begann damit, Jonas zu bebeuteln, also mit einer Art Hand-Blasebalg und einer Atemmaske zu beatmen. Zwischenzeitlich blickte ich entsetzt auf meine Hand, die Jonas Hand hielt, und sah, dass diese blau bis lila-farben war. Auch die Ärztin, die die Beatmung übernahm, schaffte es nicht mehr, die Sättigung über 50% zu bringen. Draussen riss der Himmel auf und der stürmige und regnerische Tag verwandelte sich in einen Sonnentag.

Besorgt fragten wir mehrmals nach, wie lange man ihn in diesem Zustand halten könne. Die Ärztin meinte, dass sich Jonas innerhalb von 15 bis 20 Minuten fangen müsste. Es waren schlimme Minuten. Schliesslich merkten wir auch ohne Worte, dass Jonas nicht mehr wollte, dass es nicht mehr ging, und auch die Ärztin schien das zu merken und fragte uns, ob wir Jonas auf den Arm nehmen wollten. Wir würden die zusätzliche Sauerstoffgabe und das Bebeuteln lassen. Wir stimmten sofort zu und Michaela nahm Jonas auf den Arm. Man liess uns auf unseren Wunsch alleine und so verbrachten wir die letzten Momente mit unserem Joni. Michaela hielt ihn in seinen Armen und ich hielt seine Hände fest. Zusammen sagten wir ihm, dass er keine Angst haben müssen, dass wie bei ihm wären. Wir spielten seine Lieblings-Einschlaf-CD ab, mit Vogelgezwitscher, Wellenrauschen und beruhigender Musik. Er schlief ganz friedlich ein. Er holte nur reflexartig noch einige Male Luft und hat nur noch ein einziges Mal kurz gehustet. Eine Schwester teilte uns zwischendurch mit, daß das Herz nicht mehr schlägt. Der Überwachungsmonitor war so gedreht, daß wir nichts mehr sehen konnten.
Etwas später bestätigte uns die Ärztin den Tod, nach etwa 15 Minuten.

Auf unseren Wunsch konnten wir nochmal einige Zeit alleine mit Jonas verbringen. Der weitere Ablauf war uns völlig unklar. Ich verliess den Raum und ging hinüber zum Ärztezimmer. Dort stand die versammelte Mannschaft der Ärzte und Schwestern, teilweise mit Tränen in den Augen. Sie alle kannten Jonas von mehreren Aufenthalten im Krankenhaus und waren seinem Charme und seiner außergewöhnlichen Fröhlichkeit erlegen. Man klärte uns auf, dass Jonas von Gesetzes wegen nochmal untersucht werden müsse. Wir hatten Sorge, dass Jonas "aufgeschnitten" werden müsste, aber der Oberarzt versicherte uns, dass es eine rein äußerliche Untersuchung wäre. Zum einen wollten wir bei dieser Untersuchung nicht dabei sein, zum anderen wollten wir noch andere Kleidung für Jonas holen. Er trug lediglich seine "Krankenhauskleidung", also ein T-Shirt und eine Jogging-Hose. Also fuhren wir erstmal nach Hause zu Niklas und seiner Oma, die dort auf ihn aufpasste.

Michaela rief im Regenbogenland an. Von dort machten sich direkt das komplette Team der Trauerbegleitung auf den Weg. Und zu unserer großer Erleichterung regelten sie alles mit dem Bestattungsinstitut, und es wurde ein Transport von Jonas ins Regenbogenland organisiert. Unser Wunsch war es immer, mit Jonas, wenn das Ende absehbar gewesen wäre, ins Regenbogenland zu gehen. Wir wollten nicht, dass Jonas seine letzten Tage in der kalten Atmosphäre eines Krankenhauses verbringen müsste. Allerdings haben sich die Schwester und Ärzte im Krankenhaus in Neuwerk wirklich rührend und herzlich um Jonas gekümmert. Sie haben uns das Gefühl gegeben, in Jonas nicht nur einen weiteren kleinen Patienten zu sehen.

Zurück im Krankenhaus zogen wir Jonas um, richtig frech, wie es zu ihm passt. Später traf der Bestatter ein und wir verabschiedeten uns kurz von Jonas. Wir konnten ihn nicht auf dem Weg zum Auto begleiten, da er leider mit einer Kuscheldecke über den Kopf zugedeckt werden musste, was Michaela nicht ertragen konnte. Während er schon ins Regenbogenland vorfuhr, holten wir Niklas und ein paar Sachen von zu Hause ab.

Als wir im Regenbogenland ankamen, war Jonas bereits im Abschiedsraum aufgebart. Im Hintergrund lief eine grauenvolle Orgelmusik-CD, welche jedoch umgehend durch das Vogelgezwitscher ersetzt wurde. Er sah aus, als würde er schlafen, als würde er ganz ruhig und friedlich schlafen. Und er sah aus, wie ein Engel. Wunderschöne, makellose, fast weisse Haut, und so, als hätte er ein leichtes Lächeln auf den Lippen. Als wolle er uns bestätigen, dass es ihm dort, wo er jetzt ist, besser geht.

Wir hätten gerne noch so viel mehr Zeit mit Jonas verbracht. Wir hatten so viele Dinge in die Wege geleitet. Eine neue tragbare Nahrungspumpe, um mit Jonas beweglicher zu sein. Winterkleidung, die den Reha-Stuhl mit einpackt. Eine neue zweite Sitzschale, damit das Umsetzen von draussen nach drinnen und umgekehrt leichter würde. Bis August nächsten Jahres - bis der Kindergarten für Jonas und Niklas angefangen hätte - hatten wir bereits alle Hospiz-Aufenthalte geplant. Und in der Kindergarten-Vorgruppe war Jonas genau ein Mal, bevor er krank wurde, und hatte richtig Spaß mit den vielen Kindern um sich herum. Wir sind sehr dankbar, dass wir Jonas so lange kennen lernen durften, nachdem die Ärzte ihm zunächst 4 Wochen bis 4 Monate gegeben hatten. Wir sind dankbar, dass wir seine Epilepsie soweit zurückdrängen konnten, dass wir einen Blick auf seine reine, unschuldige, freudige Seele werfen konnten, dass wir ihn vor seinem Tod richtig kennen lernen durften.

Wir sind überzeugt, daß es nicht viele Kinder wie Jonas gibt. Speziell Michaela ist von der unglaublich intensiven Bindung und der bedingungslosen Liebe von Jonas zu ihr überwältigt. Das erleben sicher nicht viele Mütter in dieser Form. Jonas hat niemals gestänkert oder getrotzt, er hatte immer einen Grund, wenn er geweint hat. Er war unglaublich verschmust und liebevoll. Die Lücke wird niemals zu füllen sein. Aber die Dankbarkeit überwiegt die Trauer. So ein besonderes Kind ist ein Geschenk und wir sind geehrt, daß wir seine Eltern sein durften, wenn auch nur so kurz.

Wir werden Dich immer lieben, Jonas!

 Hier findet Ihr einige Bilder von Jonas in glücklichen Augenblicken...
 
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Jonas im Regenbogenland
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29.06.2006, Ein Jahr danach...
Niklas und Jonas sind da!!!
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Überwältigende Anteilnahme
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Börsdi Tuju
Heute vor 2 Jahren...
Väter On Tour 2010
 
   Jonas im Regenbogenland
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.09.2008 von Christian Klaproth
 
 
Joni hat gestern seinen fünftägigen Kurzurlaub im  Regenbogenland in Düsseldorf angetreten. Nach den ganzen Strapazen der letzten Wochen (Häufiges Erbrechen, Krankenhaus, Medikamentenumstellung...) hat er sich das auch redlich verdient. Im Regenbogenland ist er rund um die Uhr betreut und es fehlt ihm an nichts. Sogar seine Therapie wird im Regenbogenland durchgeführt, wofür die Therapeutin aus Mönchengladbach extra nach Düsseldorf fährt.

Wie mir zu Ohren gekommen ist, soll Jonas sich dort blendend mit einem kleinen Mädchen verstehen, das ebenfalls im Regenbogenland Urlaub macht. Ich habe sogar etwas von einer Hochzeit gehört. Tststs... für Frauengeschichten ist er aber noch etwas jung. Jonas ist im Regenbogenland wohl deshalb so beliebt, weil er ziemlich verschmust ist und es einfach geniesst, wenn man mit ihm kuschelt.

Niklas war gestern zwar etwas traurig und wollte "Joni Hause mit" nehmen, aber auch für ihn werden die noch folgenden 4 Tage etwas besonderes, da er nun die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Eltern hat. Und zugegebenermassen stellt der Kurzurlaub des Tackermeisters auch für uns Eltern eine kleine Erholung dar, da neben der reinen Tatsache, dass ein Kind weniger zu wickeln ist, auch so Aufgaben wie Medikamente vorbereiten und verabreichen, Nahrungsplan einhalten, Sondieren, therapeutische Turnübungen veranstalten und nächtliche Beruhigungsaktionen wegfallen. Dennoch vermissen wir den 15-Kilo-Krümel schon jetzt und freuen uns, wenn er Freitag wieder nach Hause kommt.
 
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Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
Erste Nacht wieder zu Hause
Jonas-Update
Jonas hält uns in Atem
Niklas und Jonas sind da!!!
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Jonas ist ein Engel
Väter On Tour 2010
 
   Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 11.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Die heutige Kontrastmittel-Untersuchung, die bei Jonas durchgeführt worden ist, hat ergeben, dass er keinen Reflux hat, und es liegt auch kein Problem mit dem Dünndarm vor.

Während der Untersuchung wurde Jonas sogar mit dem Kopf nach unten gelagert, und trotzdem kam keine Nahrung die Speiseröhre hoch. Die Ärzte hatten noch den Verdacht, dass es vielleicht ein  Reflux ist, in dessen Folge die Magensäure in Speiseröhre und Hals zu einem erbrechen führen könnte.

Auch die Verdauung im  Dünndarm funktioniert soweit tadellos. Eine weitere Überlegung bestand darin, dass sich eventuell eine Dünndarm-Schlinge unglücklich verlagert haben könnte, und so zu einem zwischenzeitlichen Verschluss (oder zumindest Engpass) werden könnte. Aber auch das ist nicht der Fall, wie die Bilder gezeigt haben.

Nun werden im Laufe des Tages wohl noch Folge-Aufnahmen gemacht, um auch den Weg der Nahrung durch den  Dickdarm sichtbar zu machen und dort vielleicht eine Unregelmäßigkeit zu finden.

Jonas hatte laut Auskunft der Schwester, die ihn begleitet hat, sowohl bei der Ruckel-Fahrt zum Untersuchungsraum als auch bei der Untersuchung selber viel Spaß und hat viel gelacht. Das wundert uns nicht, denn der Jonas mag es eher wild. Und wenn sie ihn (bildlich gesprochen) auf den Kopf gestellt haben, dann hatte er einen Heidenspaß.
 
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Jonas im Regenbogenland
 
   Erste Nacht wieder zu Hause
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 08.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Jonas hat nach seinem verlängertem Krankenhausaufenthalt die erste Nacht wieder zu Hause verbracht. Gestern Abend konnten wir den Zwerg von der Station abholen. Ich glaube, Jonas hat ganz genau gemerkt, dass er wieder zu Hause in seiner gewohnten Umgebung geschlafen hat. Einmal abgesehen von der Tatsache, dass er nun nicht mehr eine Hand voll Neugeborener schreien gehört hat (sondern seinen Bruder Niklas), scheint auch der Duft und die normalen Geräusche des Hauses dazu beizutragen, dass er sich wohl fühlt. Zumindest hat er mich heute morgen direkt mit einem Lächeln begrüßt. Und einer übervollen Windel. *urgs*

Aber wir sind ja froh, dass der Darm wieder richtig funktioniert. Was er genau hatte, ist nicht ganz klar. Zumindest hatte sein Darm vorübergehend die Aktivität eingestellt, was zur Folge hatte, dass überschüssige bzw. halbverdaute Nahrung oben raus musste. Da trotz Gewichtszunahme bei gleichbleibender Medikamenten-Dosis zwei von drei Spiegeln etwas erhöht waren, haben wir ausserdem seine Dosis für Ergenyl und Sabril etwas abgesenkt. Nun müssen wir abwarten, ob er unter den abgesenkten Spiegeln vermehrt zum Krampfen neigt.
 
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Jonas im Regenbogenland
 
   Jonas-Update
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Hier ein kurzes - unerfreuliches - Update zu Jonas' Gesundheitszustand: Im Laufe des gestrigen Tages musste sich Jonas dreimal übergeben, und das, obwohl er mittlerweile verdünnte Heilnahrung bekommt. In der letzten Nacht wurde Jonas dann auch ein Zugang gelegt und eine Infusion angeschlossen. Die Ärzte beginnen damit, sich langsam Sorgen zu machen. Daher wird heute im Laufe des Vormittags ein  CT vom Kopf erstellt, bei dem ausgeschlossen werden soll, dass Jonas einen Über- oder Unterdruck im Kopf hat und überprüft werden soll, dass sein Shunt noch richtig funktioniert. Weiterhin hat er einen erhöhten  Valproin-Spiegel, was durch die Gabe von Ergenyl (Anti-Epileptikum) kommt und auch schonmal Übelkeit hervorrufen kann. Zwar hatte Jonas im letzten halben Jahr keine Probleme mit der Dosis, aber er kann auch aus heiterem Himmel eine Unverträglichkeit gegen das Mittel entwickelt haben. Das wäre äußerst tragisch, da es das Mittel ist, das seine Krampfanfälle deutlich reduziert hat.

Die Anzeichen sprechen zwar immernoch für eine Magen-Darm-Infektion, allerdings schleppt Jonas die nun schon 7 Tage mit sich rum, weshalb bereits eine Besserung eingetreten sein sollte. Wir warten nun ab, wie das Ergebnis des CTs aussieht.

Update: Das CT hat ergeben, dass es sich bei Jonas aktuell nicht um einen Überdruck im Kopf handelt, was uns extrem erleichtert, weil Jonas somit erstmal nicht eine erneute Kopf-Operation bevorsteht. Es bleibt das etwas beunruhigende Gefühl, dass wir nicht genau wissen, was er hat. Nun setzen wir auf eine Reduziereung des Medikamenten-Spiegels.
 
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Erste Nacht wieder zu Hause
Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
Jonas im Regenbogenland
 
   Jonas hält uns in Atem
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 30.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
In der Nacht von Montag auf Dienstag versetzte uns Jonas einen so großen Schreck, dass wir Angst hatten, er würde ersticken. Gegen Mitternacht ertönte aus Jonas Zimmer per Babyphone zunächst ein Husten, dann ein leichtes Weinen, eher Wimmern. Ich vermutete einen Schnulli-Verlust und tappte rüber, um Jonas seinen Schuller zu reichen und fand ihn aber in einer recht großen Lache von Erbrochenem.

Dann beging ich den Fehler, Jonas aus dem Schlamassel auf den Rücken zu drehen. Was ich nicht mitbekommen hatte war, daß Jonas vermutlich noch Reste des Erbrochenem in der Nase hatte, was ihm dann in den Rachen lief. Jedenfalls fing er stärker an zu weinen. Mittlerweile kam auch meine Frau dazu, um Jonas zu helfen. Sie nahm ihn hoch, woraufhin Jonas noch heftiger weinte und sich erneut sehr stark übergeben musste. So stark, dass sekundenlang keine Luft mehr holte, es aber hektisch versuchte. Nach etlichem Klopfen und Wenden ertönte dann wieder - in diesem Moment für uns erlösendes - Geschrei.

Wir verlagerten das Geschehen aus Jonas Zimmer heraus in die Küche, wo er sich weiter so stark übergeben musste, dass wir letzlich aus Angst, er würde uns ersticken, die Feuerwehr bzw. den Notarzt gerufen haben, der Jonas ins nachegelegene Krankenhaus gebracht hat.

Erbrechen kann bei Jonas immer ein Indiz dafür sein, dass sein Shunt-Ventil nicht mehr korrekt funktioniert, weshalb man sich - mittlerweile 00:45 Uhr - seiner sofort angenommen hat. Eine Fieber-Messung hat 34 Grad Körpertemperatur ergeben, weshalb Jonas zunächst warm eingepackt worden ist. Im ersten Moment waren wir von einer Art Kreislauf-Problem ausgegangen, da wir es nicht geschafft hatten, das Kinderzimmer wegen des schwül-warmen Wetters auf unter 29 Grad abzukühlen. Die Ärzte meinten aber, dass er dann eher eine höhere Körpertemperatur hätte haben müssen.

Jonas - der bereits auf der Krankenwagenfahrt wieder lachte - war während des Aufenthaltes im Krankenhaus sehr ruhig und lieb und behielt auch sämtliche Flüssigkeit und Nahrung bei sich, so als wäre nichts gewesen. Deshalb holten wir uns Jonas gestern Abend - auf eigene Verantwortung - wieder nach Hause. Wir waren der Meinung ihn selber zu Hause intensiver pflegen zu können, und weil er sich nicht mehr übergeben musste war auch kein akuter Flüssigkeitsmangel zu befürchten.

Heute Nacht machte uns Jonas allerdings einen Strich durch die Rechnung. Zu ziemlich exakt der gleichen Zeit wie in der vergangenen Nacht musste er sich wieder so stark übergeben, dass wir ihn aus Sorge, es können doch etwas Ernstes sein, wieder ins Krankenhaus gebracht haben.

Seitdem ist Jonas wieder das bravste Kind der Welt und hat auch nicht mehr gespuckt. Die Ärzte gehen bislang von einem Darm-Infekt aus, müssen aber noch einige Laborwerte abwarten. Soweit der Stand der Dinge.
 
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Erste Nacht wieder zu Hause
Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
Jonas im Regenbogenland
Jonas ist ein Engel
 
   Ich bin wach, holt mich hier raus!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 21.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
Kleinkinder entwickeln eine Vielzahl von Möglichkeiten, auf den Umstand hinzuweisen, dass sie - meistens mitten in der Nacht - wach geworden sind. Niklas beherrscht drei Methoden, die sich zwar hinsichtlich der Intensität ihrer Forderung unterscheiden, aber annähernd denselben Effekt erzielen: Papa springt auf und kümmert sich.

Variante 1: Weinen. Weinen hilft immer. Denn wenn man nur ausreichend lange weint, dann passiert etwas. Und passiert doch nichts, dann steigert man sich einfach ein bißchen rein und schreit. Spätestens dann steht Papa Gewehr bei Fuß, gibt den in den weiten des Bettes verloren gegangenen Schnulli oder den Kuschel-Hundi, deckt die kalten Füßchen wieder zu, streichelt den Kopf, flüstert ein paar beruhigende Worte und schlurft wieder in Richtung Bett. Alles ist gut. Das interessante an Variante 1: Das Kind schläft eigentlich während der ganzen Zeit. Schnulli oder Hundi wirken dann wie ein umgelegter Schalter, und Ruhe kehrt ein.

Variante 2: Den Zimmerservice rufen. Niklas hat an seinem Bett einen Winnie Pooh. Der strahlt blaue Bilder an die Decke und spielte sanfte Waldgeräusche und leise Musik. Dafür hat er am Bauch ein sternförmige Taste. Drückt man diese Taste wiederholt, dann plingt es. Dieses Pling reicht aus, die Sendeschwelle des Babyphones zu übersteigen, weshalb es nachts auf meinen Nachttisch gerne mal Pling, Pling, Pling... macht. Da das relativ nervig ist, führt auch diese Variante dazu, dass Papa nach wenigen Sekunden erscheint, den Kopf streichelt, die Decke zurechtzuppelt und Sohnemann innerhalb gefühlter 0,7 Sekunden wieder in die Traumwelt entschwunden ist.

Variante 3: Papa rufen. Es ist so herzzerreissend süß, wenn Niklas zaghaft "Papa?" ruft, dass Papa einfach nicht widerstehen kann und dem Ruf folgen muss. Der Nachteil an Variante 3: Die Nacht ist beendet. Denn wenn Niklas so wach ist, dass er Papa rufen kann, dann schläft er auch nicht mehr ein. Aber glücklicherweise hat Niklas Variante 3 bislang nur morgens nach sechs Uhr angewandt.

Ich warte übrigens noch auf den Tag, dass Niklas mal von alleine aufsteht, denn sein Bett ist nicht geschlossen. Wenn er wollte, könnte er auch alleine aufstehen, aber vermutlich ist es ihm in seinem Zimmer noch zu dunkel dafür.

Jonas beherrscht neben Variante 1 übrigens auch noch zwei weitere Varianten, den Papa ansteppen zu lassen.

Variante 4: Gackern. Jonas wird ja häufiger nachts wach. Gelegentlich kommt es dann vor, dass Jonas nicht zu Variante 1 greift, sondern eine Art Lach-Flash hat. Dann hört es sich so an, als würde er gackern und zwischendurch mit einem lauten Gegluckse die Luft einziehen. Damit Niklas bei einer solchen nächtlichen Ruhestörung nicht zu Variante 2 greift, muss der Jonas also schnell beruhigt werden, was nicht immer gelingt. Aber solange es nicht in Variante 1 abdriftet, ist das schonmal gut. :)

Variante 5: Mit dieser Taktik schafft es Jonas, dass Papa die 10 Meter vom elterlichen Schlafzimmer bis in Jonas' Zimmer in unter 3 Sekunden absolviert (inklusive Aufstehen und Türen öffnen)!! Mit einem lauten Klonk! haut Jonas seinen Kopf gegen die Holzstäbe seines Pflegebettes. Das macht er nicht mit Absicht, er kann seinen Kopf eben nicht so gut halten. Gelegentlich scheint Jonas nachts eine Trainingseinheit einzulegen. Dann drückt er seinen Oberkörper mit den Armen nach oben und hebt den Kopf. Weil er ihn aber nicht so lange halten kann, kippt er zur Seite um. Sollte er nun unglücklicherweise zuvor zu sehr zum Bettrand gerobbt sein, kommt es zu dem beschriebenen Effekt. Aber erstaunlicherweise hat sich Jonas bei diesen Übungen noch nie ernsthaft weh getan. Allerdings dauert es dann seine Zeit, bis man ihn wieder zum Schlafen überredet hat.
 
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Schrumpelfinger
Jonas erlebt die Welt neu
Niklas und Jonas sind da!!!
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Der Künstlöhr
Wer ist hier der Boss?
Nach Hause telefonieren...
 
   Halbzeit der Legislaturperiode
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Unsere auf den Tag genau vor zwei Jahren ins Amt geborene Regierung zieht eine Halbzeit-Bilanz und blickt optimistisch in die Zukunft. Bislang wurde in den Reihen der untergebenen Eltern nur leise Protest über die Neuregelung zu Schlafgewohnheiten und Essenszeiten geäußert, so daß das Präsidenten-Duo auch weiterhin vorschreiben wird, wann Ruhezeiten zulässig sind und wann ausgiebig gespielt werden muss.

Die Forderung, die Stubenreinheit in das Parteiprogramm der SPD (Schnuller Partei Deutschland) aufzunehmen, wurde vom Vorsitzenden Niklas bislang vehement abgelehnt. "Der Füllstand bisheriger Windeln wurde ja schon als voll bezeichnet", hiess es aus Regierungskreisen, "aber die sollen mal abwarten, was richtig volle Windeln sind." - "Zum Glück", so Papa, "sind heutige Fünf-Kammer-Und-Siebzehn-Lagen-Hightech-Windeln so gespickt mit Weltraum- und Raketentechnik, dass ich mir keine großen Sorgen für die Zukunft mache."

Auch der Ex-Milch-Präsident Jonas, seines Zeichens Minister für das Ressort Tackern und Sabbern, lehnt Änderungen am Parteiprogramm kategorisch ab und fordert stattdessen einen Ausbau der Schmusezeiten, auch über den Feierabend hinaus. Insbesondere Nachtschmusen ist ein in der Vergangenheit häufig geforderte Maßnahme, die jedoch vermehrt auf heftige Kritik in den elterlichen Bereichen der Bevölkerung stoesst.

Soweit die Meldungen aus der Politik. Und hier wieder eine Aufzählung von Regeln, die junge Eltern unbedingt berücksichtigen sollten:
  • Spielzeug hat auf dem Wickeltisch nichts zu suchen, denn ein Massivholz-Spielzeug-Bus entwickelt eine ungeahnte kinetische Energie, die am Boden in Deformationsenergie umgewandelt wird, wenn er herunterfällt. Sehr schmerzhaft, wenn das deformierte Objekt Papas großer Zeh ist!
  • Ein Kleinkindmund ist ein unerschöpflicher Quell tropfenden Speichels, der vor allem dann nahezu sprudelt, wenn kurz zuvor sämtlicher Speichel ordentlich weggewischt worden ist. Der Speichelfluss lässt sich durch Schultern des Kindes bei gleichzeitigem Tragen eines Diensthemdes verstärken.
  • Man kann noch so stolz auf den Sprössling sein, der den heissen Haps auf dem Löffel selber kaltpusten kann. Man wird sich wünschen, er hätte es nie gelernt, denn er pustet auch dann, wenn er den Mund noch voll hat.
  • Unter 4 Augen kann der Nachwuchs die komplette Choreographie des Krabbelgruppenabschiedsliedes auswendig. Während des Liedes in der Krabbelgruppe wird er teilnahmslos in der Gegend herumschauen.
  • Wenn es darauf ankommt, dass Sohnemann auf der einstündigen Autofahrt schläft, damit er später nicht so knatschig ist, wird er erst 5 Minuten vor Ankunft einschlafen. Auf kurzen Strecken unter 10 Minuten schläft er grundsätzlich sofort ein.


Wir wünschen Niklas und Jonas alles Gute zum vollendeten zweiten Lebensjahr und viel Glück und Gesundheit auf dem Weg zur 3!
 
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29.06.2006, Ein Jahr danach...
Niklas und Jonas sind da!!!
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Schrumpelfinger
Jonas ist ein Engel
Börsdi Tuju
Impressionen einer Piratenparty
 
   Jonas erlebt die Welt neu
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 24.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ich saß gerade mit Niklas im Sandkasten, da tönte ein gellender Schrei durch's Haus. Jaaaa, Jonas... jaaaa! Suuuuper!!. Im allerersten Moment dachte ich noch, es wäre etwas Fürchterliches passiert. Aber scheinbar war es eher etwas Erfreuliches und nichts Schlimmes. Christian! Christian! Der Jonas steht!!, hörte ich es aus der ersten Etage rufen. Schnell bin ich mit Niklas hochgeflitzt, und hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, dann hätte ich es wohl nicht geglaubt: Jonas hat tatsächlich - natürlich an den Händen gestützt - bestimmt 20 Sekunden lang gestanden. Und danach gleich nochmal 10 Sekunden. Das ist sensationell und mit Sicherheit Jonas starkem Willen und der hervorragenden Arbeit der Therapeuten des  Zentrum für Körperbehinderte zu verdanken. Für Jonas muss es gerade der Durchbruch in eine komplett neue Welt sein, dass er spürt, sein Gewicht auf seinen eigenen Beinen zu stützen. Zumindest hat er - nicht zuletzt durch die euphorische Anfeuerung seiner Eltern - bis über beide Ohren gestrahlt!

Ich hoffe, ich kann demnächst einmal ein entsprechendes Foto nachreichen.
 
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Jak Rassel
Ohne Jonas? Ohne uns!
Jonas kommt nach Hause
Niklas und Jonas sind da!!!
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Ich bin wach, holt mich hier raus!
Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
Jonas ist ein Engel
 
   Jak Rassel
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 26.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
Auch für unseren Jonas stand in der vergangenen Woche die U7-Untersuchung an, an der er naturgemäß etwas außer Konkurrenz teilgenommen hat. Neben seiner verbesserten Kopf- und Rumpfhaltung verfügt er auch über ein wesentlich besseres Greifen. Wie man sieht, übt er schon fleissig das Posen mit dem Mikrofon. Würde mich nicht wundern, ihn bald als Jak Rassel bei DSDS zu sehen. :)

Beachtlich ist die Tatsache, dass er gewichts- und körpergrößenmäßig nur noch ganz knapp hinter Niklas liegt. Die Ernährung, die größtenteils über die PEG läuft, funktioniert also ganz prima und ist auch richtig dosiert. Nach wie vor hat er das Problem, dass er Nachrung nicht normal zu sich nehmen kann, da ihm ein Würgereflex einen Strich durch die Rechnung macht. Trotzdem trainiert er fleissig... am liebsten mit Schokolade. Die kann er nämlich schon lutschen. Papas Finger bekommt er hingegen nicht mehr! Mittlerweile hat Jonas so scharfe Zähne und eine unheimliche Kraft im Kiefer, dass ich Angst um meinen Finger habe, auch wenn Jonas immer so wohlig darauf herumgeschmatzt hat.
 
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Ohne Jonas? Ohne uns!
Platt!
Jonas in der Zeitung
Niklas und Jonas sind da!!!
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Jonas erlebt die Welt neu
Jonas ist ein Engel
 
   Fleissiges Helferlein
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 15.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
So ein Garten macht schon eine Menge Arbeit. Speziell das abendliche bewässern des Rasens nimmt eine Menge Zeit in Anspruch (wobei ich ja zugeben muss, dass der meditative Aspekt des Rasen-Sprengens nicht zu verachten ist).

Dennoch bin ich froh, in Niklas eine Garten-Hilfe gefunden zu haben. Bewaffnet mit seinem eigenen Gartenschlauch, ist er nicht mehr zu bremsen. Und da Niklas sehr gründlich ist mit dem, was er tut (wenn Papa staubsaugt, zeigt Niklas genau auf die Stellen, an denen noch nicht gesaugt worden ist), wässert er auch jede Stelle des Rasens, zur Not auch bis zur Überschwemmung. Er wässert auch jede Stelle seines Körpers. Deshalb trägt er auch schnell trocknende UV-Kleidung und original Crocs. Auch Mama, Papa und Jonas werden gewässert. Deshalb muss der Jonas auch schnell nach drinnen ins trockene, wenn draussen der Niklas wässert. Eigentlich wird alles gewässert, was nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht wird. Aber wenn man das weiss, kann man sich ja drauf einstellen.

Trotzdem bin ich auch ein kleines bisschen froh, wenn es heute Abend mal regnet (ist zumindest angesagt), dann wird der Garten einfach mal automatisch bewässert.
 
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Zuwendungserschleichend
Besitzergreifend
Niklas und Jonas sind da!!!
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Maximilian, der Große
Niklas geht spazieren
Niklas guckt Fußball
 
   Besitzergreifend
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
Der Niklas hat wieder ein neues Wort gelernt, dass er gerne, häufig und energisch einsetzt, wenn er etwas sieht, das er unbedingt haben muss. "Meine!", ruft er laut, anstelle von "Da!". Wenn er ein bißchen aufgeregt ist, dann ruft er auch nur "Mein!". Das bedeutet dann soviel wie, "Ich habe es zuerst gesehen und meine Besitzansprüche klar zum Ausdurck gebracht, und nun gib mir das, was mir gehört, sonst schreie ich Dir die ganze Bude zusammen!". Wenn man der Forderung nicht nachkommt, oder es sogar wagt, ihm zu widersprechen, weil das Brot auf dem eigenen Teller nicht seins ist, dann gibt es zwei Möglichkeiten, wie die Konversation weitergehen kann, wobei die eine Möglichkeit lediglich ein Umweg ist und zum selben Ziel führt: Entweder er ruft "Mann!" und lässt einen schrillen Wutschrei ab, oder er setzt direkt den Wutschrei ab. Manchmal ist er dann doch mit Argumenten davon zu überzeugen, dass das Brot auf seinem Teller in Menge und Konsistenz dem Brot auf Papas Teller entspricht. *seufz*

Jonas ist ähnlich besitzergreifend, wenn auch nicht mit Worten, dann doch mit einem stahlharten Griff, der King Kong an der Leine halten würde. Was Jonas zu greifen bekommt und nicht von alleine wieder loslässt, das hält er mit eiserner Faust fest. Das kann dann zu einem Problem führen, wenn es ein elterlicher Finger ist, weil der nächste Schritt nach dem Festhalten meistens das Tackern ist. Im Tackern ist der Jonas ganz groß. Und er hat riesigen Spaß dabei, zumindest wenn sein Opfer so herrlich schmerzerfüllt jaulen kann, wie der Papa.

Apropos Jaulen: Meine Frau hat ja auch Spaß, wenn ich vor Schmerzen nicht mehr geradeaus gucken kann. Sie hat mir ein Lederhalsband geschenkt. Nein, nicht was Ihr jetzt denkt, Ferkel! Na auf jeden Fall wollte sie mir zeigen, wie man die Größe des Halsbandes verstellen kann... WÄHREND ES UM MEINEN HALS GELEGT WAR! Sie zog - schwuppdiwupp - an zwei Stellen des Bandes, woraufhin das ganze Band nicht nur unter Spannung stand, sondern auch ein Büschel meiner Haare in der Nackenregion in einer kleinen Lederschlaufe ziemlich stramm festhingen. Während mir vor Schmerzen die Tränen in die Augen schossen und ich nur noch rief "Nimm es mir ab! Nimm es mir ab!", krümmte sie sich vor Lachen. Lieb, wie sie ist, hat sie mich dann doch noch befreit. Ab jetzt kann ich die Größe des Bandes zum Glück ja auch alleine verstellen.

In diesem Sinne, frohe Pfingsten!
 
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Nicht die Mama!
Hebelwirkung
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Zuwendungserschleichend
Fleissiges Helferlein
Niklas geht spazieren
 
   Ohne Jonas? Ohne uns!
  Kategorie Privat, erstellt am 19.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ist das zu glauben? Wir dürfen mit Jonas nicht in die M*tro zum Einkaufen gehen. Der Grund scheint seine Behinderung zu sein, der wahre Grund jedoch ist die Unflexibilität des Martkleiters. Der hat zumindest entschieden, dass wir mit unserem Kinderwagen nicht eingelassen werden. Nach kurzer Diskussion am Telefon (nein, der Herr konnte nicht persönlich mit uns sprechen, sondern war nur per Telefon zugegen), konnten wir zumindest glaubhaft machen, dass Jonas nicht sitzen kann und daher auf den Kinderwagen (mit Liegeposition und 5-Punkt Gurtsystem, u.a. wegen der Epilepsie) angewiesen ist. Seine Vorschläge, das 21 Monate behinderte Kind doch alleine im Auto zu lassen bzw. eine von der M*tro zur Verfügung gestellte Maxi-Cosi-Sitzschale (geeignet bis 9 Kilo... für den 13 Kilo schweren Jonas) zu verwenden, fruchteten bei uns nicht, so dass unser bislang nie zur Anwendung gekommenes Prinzip Ohne Jonas? Ohne uns! dazu fürhte, dass man mit uns eben keinen Umsatz macht.
 
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Jonas hat eine PEG!
Verdacht auf West-Syndrom
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Jak Rassel
Jonas erlebt die Welt neu
 
   Schnick-Schnack-Schnuck 2.0
  Kategorie Privat, erstellt am 10.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ich werde alt. Oder die Zeiten haben sich geändert. Oder beides. Zu dieser Erkenntnis bin ich heute Vormittag, während einer ausgedehnten Arzt-Session gekommen. Ich habe mich zu einer Allergie-Untersuchung begeben, da ich vermute, auf eines von Jonas' Medikamenten allergisch zu reagieren, aber dazu später mehr. Jedenfalls, während ich da so im Warteraum sitze, knapp 45 Minuten warte und mal wieder eine Runde Ratchet & Clank auf der PSP daddel, muss ich unweigerlich einer Mutter und ihrer Tochter zuhören, die neben mir sitzen und den Raum mit ihrem Schnick-Schnack-Schnuck-Spiel beschallen.

Also zu meiner Zeit, da gab es bei Schnick-Schnack-Schnuck drei mögliche Handzeichen: Stein, Schere und Papier. So meine ich mich jedenfalls zu erinnern. Der Witz bei dem Spiel ist, dass jeder dieser Gegenstände gegen einen anderen gewinnt und gegen den anderen verliert. Also Papier zum Beispiel wickelt den Stein ein, wird aber von der Schere zerschnitten usw.

Heute konnte ich allerdings die Advanced-Version des Schnick-Schnack-Schnuck-Spiels kennenlernen, sozusagen mit Wettkampfregeln. Da gibt es nämlich noch einen Brunnen. Schere und Stein fallen in den Brunnen, das Papier deckt den Brunnen zu. Okay, soweit noch nachvollziehbar. In der professionellen Variante wird aber heutzutage auch beidhändig gespielt. Allerdings scheint nur die Tochter in der Profiliga zu spielen, denn nur sie durfte die neuen Power-Ranger Schnick-Schnack-Schnuck Pokemon Spongebob Moves aus den Ärmeln zaubern: Regen, Feuer und Wind. Ich sage Euch, die Mutter hatte keine Schnitte gegen das Mädel: Regen lässt die Schere rosten, weicht das Papier auf und löscht das Feuer. Feuer schmilzt die Schere ein, bringt den Brunnen zum kochen und verbrennt das Papier. Und Wind ist der Joker: Der weht nämlich einfach alles weg!

Ich habe jetzt jedenfalls schon Bammel vor meiner ersten Schnick-Schnack-Schnuck-Runde mit meinen Jungs. Am besten fange ich heute schonmal mit dem Training an.

Achso: Und das Ergebnis meines Allergietests: Auf einer Skala von 0 bis 100 bin ich mit 165 Punkten allergisch gegen Sabril. Die Ärztin meinte, ich soll es unter keinen Umständen schlucken. Demnächst werde ich also Handschuhe tragen müssen, wenn ich Jonas seine Medikamente zermörsere und in Wasser auflöse. :-/
 
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   Jonas in der Zeitung
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 07.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Am gestrigen Mittwoch erschien in der  Neues Deutschland unter dem Titel  "Wichtig ist der Augenblick" ein Artikel über die Karnevalsfeier im  Kinderhospiz Regenbogenland. Der Artikel enthält zwei Absätze, in denen es um Jonas, Niklas und seine Eltern geht (ich berichtete ja schon, dass wir ein Interview gegeben haben). Ich finde den Artikel wirklich sehr schön geschrieben. Zur Krönung enthält er auch noch ein Foto von Jonas als Pirat.

Ich warte zur Zeit noch auf eine Genehmigung des Autors, dass ich den Artikel zumindest auszugsweise hier veröffentlichen darf. Besonders lobend möchte ich die ND-Redaktion erwähnen, die mir nach nur wenigen Minuten auf meine Anfrage hin den Artikel als PDF-Datei zugeschickt hat.
 
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Halt Pohl!
Piraten-Jak und Super-Nik
Niklas und Jonas sind da!!!
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Jak Rassel
Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
Jonas ist ein Engel
 
   Halt Pohl!
  Kategorie Privat, erstellt am 05.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Wie bereits angekündigt hatten wir am Rosenmontag den Karnevalszug unmittelbar vor der Haustür. Nach langem Überlegen haben wir uns dazu entschlossen, den Niklas kurz vor Beginn des Umzuges zu wecken, was seinen üblicherweise dreistündigen Mittagsschlaf auf eine Stunde reduzierte - was nebenbeigesagt zu einem knatschigen Nachmittag führte. Jonas haben wir - die goldene Regel der Jonashandhabung befolgend (Wecke NIEMALS einen schlafenden Jonas!) - schlafen gelassen, und so hat er trotz des Lärms den Umzug komplett verschlafen.

Da das Wetter nicht mitspielte, und es wie aus Kübeln geschüttet hat, und es zudem auch noch eisig kalt war, zogen wir Niklas seinen Schneeanzug an, was leider dazu führte, dass das Super-Baby-Kostüm nicht mehr gepasst hat. So ist Niklas also als Kind im Schneeanzug verkleidet auf den Umzug gegangen. Papa war mit einem riesigen Clowns-Hut und einer roten Nase ausgestattet.

Hier ein guter Tipp, wie man an viel Kamelle kommt: Einfach mit einem unheimlich süßen Kind - wie zum Beispiel dem Niklas - am Strassenrand stehen. Die Kamelle (und sonstige Goodies wie Sitzkissen, Bälle oder rasselähnliche Klatschen) wird an einen herangetragen und persönlich überreicht. :) Etwas Kondition muss man aber schon mitbringen, denn auch ein 12-Kilo-Niklas wird nach einer halben Stunde ziemlich schwer.

Apropos schwer: Meine Frau hat dem Niklas etwas absolut wunderbares beigebracht. Ein kurzes "Halt Dich fest!" reicht aus, damit der Niklas mich mit beiden Armen umfasst. Zwar entlastet das nicht im geringsten, es beflügelt aber ungemein und verleiht frische Kräfte, denn man kann sich dabei herrlich einbilden, der Niklas würde einen umfassen und kuscheln. :)

Der Karnevalsumzug war dann recht zügig schon vorüber, womit wir leider dem knatschigen Nachmittag länger als geahnt ausgesetzt waren. Aber zum Glück gab es für den Niklas noch mehr zu sehen: Keine 15 Minuten nach dem Umzug kamen zwei Männer mit so tragbaren Puste-Gebläsen und beförderten die auf den Gehwegen liegen gebliebene Kamelle auf die Strasse wo direkt im Anschluss drei Reinigungswagen drübergefahren sind. Lastwagen gucken ist ja ganz großes Kino! Gleich nach Bus gucken. *g*

Achso, und etwas gelernt haben wir auch noch. In unserem Stadtteil von Mönchengladbach lautet der  Narrenruf weder Helau noch Alaaf, dafür aber "Halt Pohl", was soviel heisst wie "Halt die Stange". Nunja... kein Grund gleich umzuziehen, aber Helau gefällt mir besser.
 
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Piraten-Jak und Super-Nik
Jäcken-Stress beim Stillstuhlkauf
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Jonas in der Zeitung
Karneval 2009
 
   Piraten-Jak und Super-Nik
  Kategorie Privat, erstellt am 01.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Am Dienstag Nachmittag waren wir zu Gast im  Kinderhospiz Regenbogenland, um dort zusammen mit den Jungs und anderen Kindern Karneval zu feiern. Die Stimmung war einfach wundervoll und dank der zahlreichen ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiter, die sich rührend um die Kinder gekümmert haben, konnten wir Eltern auch mal in Ruhe einen Kaffee trinken und uns unterhalten. Der Niklas war im Prinzip während der ganzen drei Stunden eine Dauerleihgabe an die Mitarbeiter des Hospizes.

Niklas war als Super-Baby verkleidet. Da seine Fortbewegung immer mehr in Richtung Rennen geht, flatterte sein Cape auch ab und an schon ordentlich. Jonas war als Pirat Jak verkleidet, wobei sein Stoppelbart mit der Zeit verschwunden ist. Bei Papa ist das ja eher andersherum. Mit der Zeit nimmt der Bart zu.

Mittendrin haben wir sogar ein Interview für einen Reporter gegeben, der auch von Jonas ein Foto gemacht hat. Er wollte wissen, ob das Fröhlichsein und Jonas' Behinderung zusammenpassen. Eigentlich eine komische Frage, wenn man sich den Jonas angeschaut hat. Je lauter andere Kinder oder Erwachsene gelacht haben, desto fröhlicher war auch Jonas und hat bis über beide Ohren gestrahlt. Bislang habe ich allerdings noch nichts gehört, ob und wo es einen entsprechenden Artikel gegeben haben soll. Mal abwarten.

Das nächste Karneval-Highlight steht uns am (Rosen-)Montag ins Haus... oder besser gesagt vor dem Haus, denn der Neuwerker Karnevalszug führt genau auf der Straße vor unserem Haus entlang. Wir werden berichten.
 
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Halt Pohl!
Jonas in der Zeitung
Niklas der Hausmann
Karneval 2009
 
   Eine runde Sache
  Kategorie Privat, erstellt am 27.01.2008 von Christian Klaproth
 
 
Gestern waren die Jungs mit ihren Eltern auf dem XXsten Geburtstag ihrer Oma (ich glaube, ich darf nicht schreiben, dass sie ein halbes Jahrhundert hinter sich gebracht hat), auf dem man eindrucksvoll erkennen konnte, dass die kapazitären Grenzen einer Wohnung durch eine Vielzahl von Gästen schnell erreicht werden können. Im Klartext heisst das, dass die knapp 30 Gäste plus deren Kinder für ordentlich Wirbel gesorgt haben, so dass Niklas und Jonas voll in ihrem Element waren. Jonas, dessen Therapiestuhl wir dabei hatten, hat streckenweise sehr viel gelacht, weil er ja auf Krach und Leute steht, und Niklas fand es ganz großartig, die anderen Gäste mit seinen Späßen zu unterhalten. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Drei warme Hauptgerichte, plus kaltes Buffet, plus Salate, Kuchen und Pudding konnten bis zu unserer Abreise nicht gänzlich vernichtet werden.

Als Geschenk brachten wir einen Original-Klaproth mit. Nicht Öl auf Leinwand, aber dafür Wasserfarbe auf Papier. In einem technisch hoch aufwendigen Verfahren ist es gelungen, Abdrücke von Niklas Hand (Jonas kann seine Hand auf Kommando leider nicht öffnen) und Jonas Fuß (Niklas wäre zu kitzelig am Fuß) sowie der elterlichen Daumen abzunehmen. Das hier dargestellte Exemplar hat es nicht in die Endausscheidung geschafft. Drei dieser Unikate haben wir erstellt, eines haben wir verschenkt, eines behalten wir und das dritte wird an den Meistbietenden versteigert. :)
 
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   Schrecksekunde
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 24.01.2008 von Christian Klaproth
 
 
Kurzer Schreckmoment gestern Nachmittag: Jonas hat während des Schlafens starkes Nasenbluten. So stark, dass sich durch ein doppelt gelegtes Handtuch und durch den Bettbezug auf der Matraze ein etwa handtellergroßer Blutfleck gebildet hat. Ich befürchte, dass sind die Situationen, die wir bewältigen müssen, weil Jonas Medikamente mit so starken Nebenwirkungen gegen seine Epilepsie nehmen muss. Das Ergenyl mindert die Blutgerinung, und so kann ein "normales" Nasenbluten ziemlich schockierend sein. Nachdem meine Frau Rücksprache mit dem Krankenhaus gehalten hat (Jonas schafft es nicht nur, Tage zu erwischen, an denen der Kinderarzt geschlossen hat, er trifft auch die Mittagspause!), konnten eine paar Nasentropfen und eine spezielle Lagerung die Blutung stillen. Bis heute morgen hat Jonas auch nicht nochmal aus der Nase geblutet, so dass wir erstmal davon ausgehen, dass tatsächlich nur ein kleines Äderchen geplatzt ist. Wir sind allerdings in erhöhter Alarmbereitschaft, um ggf. doch noch ins Krankenhaus zu fahren.
 
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Jakisfaction!
Jonas bekommt nun Sabril
Diesmal kein Sonntag
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Weihnachten mit Kindern...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 27.12.2007 von Christian Klaproth
 
 
... ist wirklich etwas wunderschönes und unvergleichlich.

Niklas hat wohl die Welt nicht mehr verstanden, als er unter dem hell erleuchteten Weihnachtsbaum lauter in buntem Papier eingewickelte neue Spielsachen vorgefunden hat. Wahrscheinlich bringt er das mit seinen 17 Monaten noch nicht mit Weihnachten in Verbindung, aber er hat schon sehr viel mehr mitbekommen und realisiert als noch letztes Weihnachten (naja, kein Wunder). Gänzlich ausgeflippt ist er, als seine Eisenbahn von Fisher-Price von alleine losfuhr, wenn man dem Lokführer auf den Kopf drückt. So habe ich ihn noch nie juchzen hören!

Jonas ist natürlich auch nicht zu kurz gekommen: Er hat neues Fühl-, Kuschel- und Tacker-Material bekommen. Für ihn war der Weihnachtsabend (naja, eher Tag) auch etwas besonderes, denn er lacht und strahlt immer, wenn andere Leute in seiner Nähe lachen. Und da der Niklas pausenlos aufgeflippt ist, war natürlich auch Jonas gut drauf.

Die Eltern wurden dann auch mit einer durchgeschlafenen Nacht und Ausschlafen bis 6:30 Uhr belohnt (statts wie üblich 5:00 Uhr). Von daher könnte gerne jeden Tag Weihnachten sein, wenn die Kinder dann immer so schön platt sind. *g*

Anmerkung zum Bild: Es handelt sich hierbei um eine Montage, da beide schwer lachend auf einem Foto zu erwischen sind. Die Bilder sind kurz vor Weihnachten entstanden.
 
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Gemütlichkeit
Jakisfaction!
Erste Worte eines Umzugshelfers
Frohe Weihnachten 2006
Niklas und Jonas sind da!!!
Frohe Weihnachten!
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Frohe Weihnachten 2008?
 
   Jakisfaction!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 27.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
I can't get noohooo... JAK-IS-FACTIOOONN!!

Heute Abend kommt unser kleiner Zwerg wieder nach Hause. Und die gute Nachricht: Es gab eine Befund-Verbesserung im EEG. Die Vergangenheit hat uns zwar schon gelehrt, dass eine Verbesserung im EEG nicht zwangsläufig auch bedeutet, dass Jonas besser drauf ist, aber zumindest mal macht es ja Hoffnung. So ein kurzer Krankenhaus-Aufenthalt zeigt uns allerdings immer wieder, wie sehr wir den Jonas vermissen, wenn er nicht zu Hause ist. Da fehlt einfach was.
 
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Jonas bekommt nun Sabril
Niklas und Jonas sind da!!!
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Weihnachten mit Kindern...
Schrecksekunde
Jonas ist ein Engel
 
   Jonas bekommt nun Sabril
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 23.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Jonas ist seit heute morgen mal wieder stationär im Krankenhaus aufgenommen worden. Diesmal ist es aber ein geplanter (und hoffentlich kurzer) Aufenthalt, bei dem das Medikament  Sabril über drei Tage hinweg eindosiert wird. Bei einer Verträglichkeit und einer entsprechenden Besserung im EEG soll es zusätzlich zum Ergenyl dauerhaft gegeben werden. Wir drücken Jonas kräftig die Daumen, dass es gute Wirkung zeigt und sein Gesamtbefinden verbessert.
 
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Diesmal kein Sonntag
Niklas und Jonas sind da!!!
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Jakisfaction!
Schrecksekunde
 
   Diesmal kein Sonntag
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.10.2007 von Christian Klaproth
 
 
Seit gestern Nachmittag befindet Jonas wieder im Krankenhaus, diesmal in Krefeld. Wir haben unsere Gold-Locke dorthin gebracht, weil er sich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen nach den Mahlzeiten auffällig intensiv übergeben hatte, was ein Indiz auf eine Verrutschung oder Fehlfunktion des Shunts sein könnte. Daher wollten wir nichts riskieren und haben Jonas ins Krankenhaus gebracht. Die erste Erleichterung: Die Entzündungswerte sind nicht erhöht und rein äußerlich sieht der Shunt auch okay aus. Es könnte also daran liegen, dass Jonas seit zwei Tagen nicht mehr Ergenyl als Tropfen, sondern als Granulat verabreicht bekommt. Warten wir mal ab, was die Ärzte herausfinden.

Normalerweise sucht sich Jonas für solche Aktionen immer ein Wochenende aus, meistens den Sonntag. Von unserem Ex-Kinderarzt wurden wir schon empört gefragt, warum wir ihn den übergehen würden und immer direkt ins Krankenhaus fahren würden. Naja, ein Grund, warum es unser Ex-Kinderarzt ist. :) Wir suchen uns das sicherlich nicht aus. Aber Jonas sorgt zumindest dafür, dass es nicht langweilig wird. Diesmal hat er sich keinen Sonntag ausgesucht, sondern einen Feiertag in der Woche...
 
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Besuch beim Augenarzt
Niklas und Jonas sind da!!!
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Jonas bekommt nun Sabril
Schrecksekunde
 
   Stand der Dinge
  Kategorie Privat, erstellt am 01.10.2007 von Christian Klaproth
 
 
Hier mal wieder ein Lebenszeichen von den Neu-Mönchengladbachern. *wink*

Pünktlich zum Ende meines Urlaubes soll heute der große Tag der Internet-Freischaltung sein. Ich bin schon sehr darauf gespannt, was mich erwartet, wenn ich heute Abend nach Hause komme. Glücklicherweise hat sich die Bahn (oder besser gesagt die Lokführer) dafür entschieden, erst ab Freitag zu streiken... Würde aber ins Bild passen, wenn die während meines Urlaubs nichts tun und danach erstmal richtig losstreiken. Meiner Frau geht es den Umständen entsprechend schon wieder etwas besser, in der letzten Woche lag sie flach, weil sie eine Infektion so richtig mitgenommen hat.

Niklas und Jonas haben sich schon prächtig eingelebt. Niklas geniesst seine neuen Freiheiten: Großes eigenes Zimmer mit jeder Menge Platz für alle Spielsache (auf dem Foto im Hintergrund zu erahnen), großes Wohnzimmer mit angrenzendem Therapieraum (für Jonas) mit jeder Menge Platz zum herumlaufen. Großer Garten mit einer Wiese, auf der man weich fällt. Und eine große Holztreppe, die hinauf zu seinem Zimmer führt, die er schon alleine heraufklettern kann, was er natürlich nicht alleine macht, sondern immer eine ängstlich hinterherkriechende Aufsichtsperson bei sich hat. Jonas fühlt sich augenscheinlich sehr wohl, da er im neuen Therapieraum je nach Lust und Laune relativ schnell zwischen Therapiestuhl, Fatboy und Hängemattenschaukel wechseln kann und mit dem Therapiestuhl auch bequem mitgenommen werden kann. Äußerst praktisch: Jonas mag am liebsten durch die Gegend geschoben werden, Niklas schiebt Jonas am liebsten durch die Gegend. Äußerst unpraktisch: Niklas kann noch nicht lenken und würde die Wohnzimmermöbel rammen, weshalb ihm beim (stundenlangen !!!) schieben, immer jemand helfen muss. :)
 
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100000
Analog-Zeitalter
Erste Impressionen
36 Stunden Umzug
Mönchengladbach, wir kommen!

 
   Besuch beim Augenarzt
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 27.08.2007 von Christian Klaproth
 
 
Heute hatten unsere zwei kleinen Männer ihren ersten Besuch beim Augenarzt.

Bei Niklas wurden in der ersten Untersuchung keine Auffälligkeiten entdeckt, sieht soweit also erstmal alles ganz gut aus. Eine genauere Vermessung soll noch folgen, allerdings müssen wir Nik-Man dafür zwei Tage vorher Tropfen in die Augen geben, woraufhin er nur noch verschwommen sehen wird. Ich mag mir noch gar nicht ausmalen, wie schrecklich diese Tage werden, denn er ist so schon sehr temperamentvoll, wenn etwas nicht ganz so läuft, wie er das gerne hätte. Wenn dazu noch eine Sehbeeinträchtigung kommt... oh je.

Bei unserem Jonas sah das Ergebnis der Augenuntersuchung erstmal nicht so rosig aus: Zunächst einmal war die Untersuchung sehr schwierig, weil Jonas die Augen entweder schliesst, oder aber verdreht, sobald er sie offen hat. Unter diesem Umständen macht eine genauere Vermessung bei Jonas laut dem Augenarzt erstmal keinen Sinn. Eine Reaktion auf Licht zeigten die Pupillen nicht, so dass auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass Jonas eventuell blind ist. Weitere Kontrollen sollen folgen.

Unser Eindruck ist, dass Jonas vor allem durch sein Gehör und über Berührungen der Haut seine Umgebung wahrnimmt. Vielleicht auch ein Indiz dafür, dass er seine Augen nicht so verwenden kann, wie er vielleicht möchte.
 
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Schock zum Wochenbeginn
Erneuter Fieberkrampf
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Diesmal kein Sonntag
 
   Lebenszeichen
  Kategorie Privat, erstellt am 08.08.2007 von Christian Klaproth
 
 
Werte Leserschaft, ich wollte an dieser Stelle einfach nur mal ein Lebenszeichen hinterlassen und mitteilen, dass es uns soweit gut geht, sich momentan aber die Ereignisse etwas überschlagen, so dass mir wenig (bis keine) Zeit geblieben ist, hier neue Einträge zu hinterlassen. Da ich auch heute nicht die Zeit habe, alles in seiner Ausführlichkeit zu beschreiben, hier nur grob die Neuigkeiten:
  • Das letzte EEG bei Jonas hat eine so deutliche Verbesserung gezeigt, dass sich die Ärztin zweimal davon überzeugen musste, ob sie auch das EEG des richtigen Kindes vor sich hat. Darüber sind wir, wie Ihr Euch vorstellen könnt, sehr glücklich. Tatsächlich hatten wir in der letzten Zeit bei Jonas auch spürbare Verbesserungen im Verhalten feststellen können. Dazu aber (hoffentlich bald) mehr...
  • Die Sache mit Jonas' PEG hingegen ist leider noch nicht ausgestanden...
  • Nebenbei haben wir uns noch ein Haus gekauft und sind etwas im Stress, was die Renovierungsarbeiten und die Umzugsplanung und -Vorbereitung angeht. Auch dazu gibt es natürlich nochmal Details (und auch Bilder). Für jetzt nur die Info: Es geht nach Mönchengladbach!
  • Niklas läuft bereits alleine um den Wohnzimmertisch und kann seit neustem auch schon an einer Hand laufen.

Vielleicht komme ich in den nächsten Tagen nochmal dazu, die genannten Highlights näher zu beleuchten, aber momentan stecke ich in einem Schulungsmarathon: Von 11 Arbeitstagen am Stück habe ich gerade einmal einen Tag, an dem ich keine Schulung halte. *uff* An den Wochenenden dazwischen verbringen wir einen Großteil unserer Zeit im Haus und renovieren. Daher bitte ich um Nachsicht, wenn der nächste Eintrag wieder etwas auf sich warten lässt.
 
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Schock zum Wochenbeginn
Folgebeiträge...
Renovierungsarbeiten
Renovierung abgeschlossen
 
   Mittendrin statt nur dabei...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 16.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
... so oder so ähnlich lautet Jonas' neues Motto, seit er seinen eigens für ihn maßangefertigten Stuhl samt fahrbarem Untergestell bekommen hat. Nicht nur, dass er wie auf dem Foto zu ersehen ist einen riesen Spaß in dem Stuhl hat, wir können ihn nun auch viel besser am Familienleben teilhaben lassen.

Morgens kann Jonas nun mit uns am Frühstücktisch sitzen, ebenso wie abends zum Abendbrot - natürlich immer vorausgesetzt, Jonas ist auch wach und gut drauf. Denn die goldene Regel im Umgang mit Jonas lautet immernoch: Wecke nie einen schlafenden Jonas. ;)

Aber auch sonst erleichtert der Stuhl einiges. Dadurch, dass das Gestell auf sehr leichtgängigen Rollen montiert ist, kann man Jonas sehr einfach in der Wohnung überall mit hinnehmen. Okay, die Treppe rauf oder runter geht natürlich nicht. Aber durch die Höhenverstellung lässt sich Jonas zum Beispiel auf Spielhöhe zum Niklas herunterstellen. Niklas findet den Stuhl auch toll, zumindest ist er ganz aufgeregt, wenn er Jonas durch die Gegend schieben kann. Natürlich nur unter Aufsicht! Denn so sicher ist Niklas noch nicht zu Fuß unterwegs.

An Jonas neuem Stuhl lässt sich ansonsten so ziemlich alles einstellen und justieren: Kopflehne, Seitenstützen, komplette Sitzfläche. Und selbstverständlich ist Jonas in dem Stuhl gut angeschnallt, damit ihm nichts passieren kann, wenn er einmal absichtlich oder aus Versehen Schwung holt und nach vorne kippt.
 
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Schock zum Wochenbeginn
Jak-Man kommt nach Hause
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Schock zum Wochenbeginn
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 10.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
Die Woche begann gestern mit einem kleinen Schock: Die  PEG hat sich bei Jonas entzündet! Details darüber, wie das Ganze aussieht, möchte ich der Leserschaft hier ersparen. Es ist wirklich kein schöner Anblick. Umgehend sind wir mit Jonas ins Krankenhaus gefahren, diesmal allerdings nach Krefeld und nicht nach Duisburg. Nach dem letzten Diagnose-Bingo, bei dem für uns nicht nachvollziehbar zunächst eine Lungenentzündung bei Jonas ausgeschlossen und wenig später - nach erneuter Beratung der Ärzte - diagnostiziert wurde und aufrgund anderer Dinge, sind wir mit Duisburg nicht mehr zufrieden und haben die Klinik gewechselt. Nun sind wir wieder im entfernteren Krefeld, fühlen uns dort aber besser aufgehoben, so dass wir die längeren Wege in Kauf nehmen. Gestern stellte sich dann allerdings heraus, dass es schlimmer aussieht, als es ist. Eine Operation ist zunächst nicht notwendig. Die Entzündung wird äußerlich (antiseptische Kühlung) und innerlich (Antibiotikum) bei uns zu Hause behandelt.

Vermutlich - aber das ist meine persönliche Spekulation - hätte diese Entzündung verhindert werden können, wenn die Ärzte in Duisburg ein Magenschutzmittel verschrieben hätten. Zumindest erhielt ich in Krefeld die Auskunft, dass  solche Mittel die  Magensäure neutralisieren oder zumindest abschwächen und üblicherweise bei PEG-Patienten verschrieben werden, da früher oder später ein  Reflux auftreten wird. Damit nicht etwa die konzentrierte Magensäure in die Lunge gerät und weil PEG-Patienten ohnehin flüssige Nahrung erhalten und keine "großen Stücke" verdauen müssen, wird die Magensäure abgeschwächt. Die Ursache für Jonas' Entzündung ist nämlich, dass sich etwas Magensäure zwischen Schlauch uns Haut verirrt hat (was nicht ausgeschlossen werden kann).
 
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Erneuter Fieberkrampf
Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
Folgebeiträge...
Mittendrin statt nur dabei...
Lebenszeichen
Besuch beim Augenarzt
 
   29.06.2006, Ein Jahr danach...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nichts ist mehr, wie es vorher einmal war.

Anstelle vom Bundesliga-Trubel mit Winnie Schäfer ist das Laufstall-Treiben mit Winnie Pooh getreten. Winnie, Winnie wohin ich schaue: Winnie das Handtuch, Winnie die Bettdecke, Winnie der Waschlappen, Winnie die Zahnbürste, Winnie das Plüschtier, Winnie das Buch...

So einen kleinen Knirps beim Spielen zu beobachten, erinnert mich an die guten alten Point&Click Adventure Zeiten ala Monkey Island oder Maniac Mansion. Kommt man mal nicht weiter, probiert man einfach alle Möglichkeiten aus, Gegenstände zu kombinieren und erhält meistens die Nachricht: "Nichts geschieht.". Kombiniere Schnuller mit Beisring. Nichts geschieht. Kombiniere Schnuffel-Tuch mit Fühlbuch. Nichts geschieht. Kombiniere Spieldecke mit Kuschel-Fanti. Nichts geschieht. Kombiniere Babysabber mit Mama. HAHAAA! Reaktion! Mama springt schreiend auf und sucht nach einem Tuch.

Noch ein Hinweis an alle Jungvät- und Jungmütter oder solche die es werden wollen: Wenn Ihr die süßlich riechenden, kleinen schwarzen, grünen, gelben und braunen Kleckse in den Windeln Eurer Krümel als unangenehm empfindet, dann wartet ab, bis Ihr Euren ersten bis in den Nacken hochgeschissenen Karotten-Kartoffel-Biorind-Schlamassel vor Euch zu liegen habt. *fg*

Und noch eine Beobachtung konnte ich im letzten Jahr vornehmen: Murphies Gesetz, das verantwortlich dafür ist, dass Marmeladenbrote immer auf die Marmeladenseite fallen, trifft auch voll und ganz auf Babies zu.
  • Du kannst zehn Minuten lang nach dem Fläschchen-Geben auf den Rücken klopfen und ein Sabbertuch unter das Kinn halten, und nichts passiert. Aber in dem Moment, wo Du den Wurm über die Schulter legst, kommt der feuchte Bauer, der es Dir warm über den Rücken laufen lässt. Es sei denn, Du planst einen Ausflug und ziehst den Wonneproppen besonders schick an. Dann wartet er noch, bis er im Autositz Platz genommen hat.
  • Du kannst zwei Minuten lang in gedeckter Haltung und hochgeklappter Windel Fieber im Po messen, ohne dass etwas passiert. Aber in dem kurzen Moment, in dem Du die alte Windel wegziehst, um eine neue Windel unter die Maus zu zwängen, da kommt die Wurst. Oder schlimmer noch, Dünnflitsch-Flitze-Kacke und Hochdruck. Eine ungünstige Kombination.
  • Nächtliches Schreien und Quängeln ist auch so ein Thema: Du denkst Dir im Halbschlaf, dass die Zuckerschnute schon wieder von alleine einschläft und versuchst selbiges. Gelingt aber nicht. Also wirst Du richtig wach, schlurfst benommen ans Kinderbett und noch auf dem Weg dahin, denkt sich der Kleine: "Oh nee, warte mal. Papa und Mama wollen bestimmt noch schlafen, ich bin mal besser wieder ruhig." Kaum bist Du am Bett angekommen, vernimmst Du das monotone, leicht schnaufige Atmen desjenigen, der den Schlaf der Gerechten schläft. Du torkelst zurück in Dein Bett... und gerade, als Du in die Traumwelt entgleitest, beginnt das Spiel von vorne.
Aufgrund der Erkrankung Jonas' haben meine Frau und ich auch Dinge gelernt, von denen wir vorher niemals gedacht haben, dass wir sie mal bräuchten: Magensonden legen, Nahrungspumpe anschliessen und bedienen, PEG-Verbandswechsel, fast 20 Medikamente und deren Dosierung auswendig kennen und verabreichen, Bewegungstherapie nach Bobat und Voita. Darüberhinaus geniessen wir ein Privileg, dass normalerweise nur Rentnern jenseits der 60-Jahre-Marke zuteil wird: Wir werden namentlich in der Apotheke begrüßt, was uns auch anerkennende Blicke der elitären Stammkundschaft einbringt.

Aber alles oben genannte (ob scherzhaft oder ernsthaft) vergisst man zwischenzeitlich, wenn die Jungs lachen und gut drauf sind. Das sind dann die Momente, die man geniessen kann und die einem deutlich machen, warum man das alles auf sich nimmt.

In diesem Sinne, herzlichen Glückunsch, Niklas und Jonas, zu Eurem ersten Geburtstag!

 
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Niklas und Jonas sind da!!!
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Das kleine Genie
Halbzeit der Legislaturperiode
Jonas ist ein Engel
Börsdi Tuju
Impressionen einer Piratenparty
 
   Bewegung und Genesung
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 18.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nach einer längeren Pause kommen hier wieder mal neue Infos von den Zwillingen.

Jonas geht es schon etwas besser, auch wenn er noch nicht wieder gesund ist und es wohl noch etwas dauern wird, bis er sich von seiner Lungenentzündung erholt hat. Er hustet noch recht stark und hört sich auch noch etwas heiser an, aber zumindest scheint die Entzündung zurückgegangen zu sein, denn er bekommt kein Fieber mehr. Heute bekommt er das letzte Mal Antibiotikum, dann ist die Behandlung abgeschlossen. Zur Sciherheit werden wir wohl in den nächsten Tagen nochmal unseren Kinderarzt ansteuern, damit er abhorchen kann, ob soweit erstmal alles in Ordnung ist.

Soviel zum Thema Genesung, nun zur Bewegung und damit auch von Jonas zu Niklas: Unser kleiner Nik-Man ist jetzt mobil und kann sich seit letzter Woche mit den Händen vorwärts ziehen. Sieht ein wenig so aus, wie die tiefste Gangart bei der Bundeswehr, macht ihn aber sichtlich stolz, da er - das notwendige Interesse vorausgesetzt - nun selber dahin gelangen kann, wo er hinmöchte. Das notwendige Interesse ist natürlich instinktiv dort vorhanden, wo der kleine Niklas nichts verloren hat. Der erste Härtetest galt dem Stromkabel unseres Druckers, gefolgt vom Bügelbrett, dass einem Rütteltest standhalten musste. Prompt haben wir die ersten Schranktüren in der Küche gesichert. Für die Eltern besonders positiv ist die Tatsache, dass die eigenständige Fortbewegung sehr müde macht. So hoffen wir dann auch, Niklas häufiger, wie letztens unterwegs im CentrO zu erleben (siehe Foto).
 
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Erneuter Fieberkrampf
Jak-Man kommt nach Hause
Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Erneuter Fieberkrampf
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 11.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Jonas hatte in der Nacht von Sonntag auf Montag leider erneut einen Fieberkrampf mit über 40 Grad Temperatur. Was sich zunächst wie ein harmloses nächtliches Husten anhörte, entpuppte sich als heftiges Übergeben. Beim Hochnehmen konnte ich sofort fühlen, dass er förmlich glühte. Sein Schreien und Wimmern klang auch anders als sonst, weshalb wir Jonas umgehend ins Krankenhaus gebracht haben.

Vor gerade einmal einer Woche wurden wir dort entlassen, nachdem die Ärzte eine Lungenentzündung diagnostiziert und per Antibiotikum scheinbar erfolgreich behandelt hatten.

Die Entzündungswerte im Blut waren in der Nacht nur leicht erhöht (fast sogar auf Normalniveau), so daß trotz seines Fieberkrampfes akut kein Grund zur größten Sorge gegeben ist. Fraglich ist allerdings, ob wir unseren ab Mittwoch geplanten Kurztripp zu Familie, Freunden und Kollegen nach Berlin nun wirklich antreten, wenn Jonas im Krankenhaus liegt. Sollte dann etwas passieren, wären wir eventuell nicht schnell genug vor Ort. So müssen wir also abwarten, wie sich Jonas heute und morgen entwickelt.

Tut mir Leid, dass die Woche nicht mit erfreulicheren Nachrichten startet.
 
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Jak-Man kommt nach Hause
Lachen nicht verlernt
Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Bewegung und Genesung
Schock zum Wochenbeginn
Besuch beim Augenarzt
 
   Nik und Jak müssen ins Bett
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 10.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Aufgrund der positiven Resonanz auf die ersten beiden Nik und Jak Abenteuer haben wir nun auch den dritten Auftritt des Helden-Duo veröffentlicht. Es zeigt den ganz alltäglichen Wahnsinn, wenn zwei kleine Super-Racker ins Bett gehen sollen, obwohl noch so viele Schurken zu besiegen und so viele Welten zu retten sind.

 Nik und Jak Teil 3

Bei den Foto-Aufnahmen zum dritten Comic-Teil sind übrigens keine Schnuller oder Babies zu Schaden gekommen, was man von Papa jetzt nicht so direkt sagen kann. :-)

Viel Spaß mit dem dritten Teil, eine vierte Episode ist in Arbeit.
 
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Die Abenteuer von Nik und Jak
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Super-Nik in Comic Nr. 4
Super Nik Episode 1
 
   Die Abenteuer von Nik und Jak
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Die lustigen Abenteuer von Nik (alias Niklas) und Jak (alias Jonas) erscheinen nun auch als Comic! Die beiden Superhelden müssen dabei in erster Linie gegen die hinterhältigen Eltern-Fieslinge Mam (alias Mama) und Pap (alias Papa) bestehen. Die ersten beiden Teile sind online - macht Euch auf etwas gefasst!

 Nik und Jak Teil 1
 Nik und Jak Teil 2
 Nik und Jak Teil 3

Weitere Teile sind in Arbeit und werden nach und nach online gestellt. Demnächst wird es dann auch eine eigene Internet-Seite der beiden Super-Helden aus Eigenproduktion geben. Stay tuned!!

Update: Aufgrund der kurzfristig enorm positiven Resonanz, wurde auch schon der dritte Teil des Helden-Duos veröffentlicht. Alle Teile finden sich auch in einem neu angelegten Fotoalbum auf dieser Seite (siehe Navigationsleiste rechts).
 
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Siehe auch...
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Nik und Jak müssen ins Bett
Super-Nik in Comic Nr. 4
Super Nik Episode 1
 
   Babynahrung Rückruf-Aktion
  Kategorie Privat, erstellt am 09.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Mit einiger Verwunderung und auch etwas erschrocken mussten wir heute zur Kenntnis nehmen, dass die bebivita 1 Babynahrung, die Jonas seit geraumer Zeit bekommt, wegen eines Krankheitserregers zurückgerufen wird. Nun fragen wir uns natürlich, ob die kürzlich bei Jonas aufgetretene Infektion durch diese Nahrung verursacht worden ist, konnten die Ärzte doch bis zum Schluss keinen Grund für seine Erkrankung feststellen. Ich werde nächste Woche jedenfalls nochmal auf der Station im Krankenhaus anrufen, zu welchem Ergebnis die zuletzt angelegte Blutkultur geführt hat. Sollte dabei der Erreger  Enterobacter sakazakii festgestellt worden sein, so ist die Wahrscheinlichkeit doch recht hoch, dass sie aus der Nahrung stammt.
 
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Siehe auch...
Lachen nicht verlernt
Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus

 
   Erneute Medikament-Umstellung
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 05.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Jonas bekommt ab morgen ein neues Medikament, das als Wirkstoff  Lamotrigin enthält. In der Wechselwirkung mit der  Valproinsäure, die er nach wie vor bekommt und die ihm soweit auch gut hilft, verstärken sich beide Wirkstoffe gegenseitig, weshalb aber auch bei der Einstellung besondere Vorsicht angesagt ist. Zu unserer Erleichterung können wir parallel das nieren-angreifende  Topamax schrittweise rausnehmen, so dass er es in etwa 6 bis 8 Wochen nicht mehr einnehmen muss. Letzteres hatte nur kurzfristig bei der Umstellung eine Besserung im EEG gebracht. Da die meisten Antiepileptika abhängig machen können, müssen die Wirkstoffe langsam ausgeschlichen werden und dürfen nicht abrupt abgesetzt werden.
 
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Jak-Man kommt nach Hause
Lachen nicht verlernt
Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Jak-Man kommt nach Hause
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Heute Abend kann ich unseren kleinen Zwerg endlich wieder nach Hause holen. Zwar konnten die Ärzte den eigentlichen Entzündungsherd nicht ausmachen, aber nach einer Behandlung mit Antibiotikum sind seine Entzündungswerte wieder normal und sein Fieber ist weg. Wir hoffen darauf, dass Jonas da weitermacht, wo er vor seiner Infektion aufgehört hatte: Nämlich beim Durchschlafen!

Niklas und Jonas haben dann noch eine Nacht, in der sie Kraft tanken können, bevor es morgen zum ersten Mal in die Krabbelgruppe geht! Wir sind sehr gespannt und werden berichten.
 
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Erneute Medikament-Umstellung
Erneuter Fieberkrampf
Bewegung und Genesung
Mittendrin statt nur dabei...
 
   Lachen nicht verlernt
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 31.05.2007 von Christian Klaproth
 
 
Jonas hat trotz seiner Infektion und den damit verbundenen Strapazen (Fieber, Blutentnahmen, Zugang legen, ständig wechselnde versorgende Personen) das Lachen nicht verlernt. Man muss ihn etwas aus der Reserve locken, aber dann kann man ihm doch ein kleines Lächeln abverlangen.

Insgesamt ist er immernoch sehr müde, streckenweise berührungsempfindlich. Die Ärzte wissen immer noch nicht, wo Jonas eine Entzündung hat. Die erste Blutkultur hat keine verwertbaren Erkenntnisse gebracht. Zur Zeit warten wir darauf, was eine erneute Blutkultur und ein Abstrich an der PEG bringen. Die Ärzte schließen nicht aus, dass Jonas eine Sepsis (Blutvergiftung) hat, wie er sie bereits 10 Tage nach der Geburt hatte. Allerdings hatte er damals eine offene Wunde am Bein, wo ein Zugang gelegt wurde. Diesmal hatte Jonas aber keine äußerlich sichtbare Wunde, durch die Erreger in sein Blut gelangt sein könnten. Uns bleibt daher nichts weiter übrig, als abzuwarten und Daumen zu drücken. Vielleicht finden die Ärzte in den nächsten Tagen ja noch die Ursache. Ansonsten wären wir schon froh, wenn das Antibiotikum anschlägt und die Entzündungswerte zurückgehen...
 
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Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
Jonas ist krank
Niklas und Jonas sind da!!!
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Babynahrung Rückruf-Aktion
Erneuter Fieberkrampf
 
   Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 26.05.2007 von Christian Klaproth
 
 
Jonas liegt seit heute Abend wieder im Krankenhaus, zur Sicherheit und zur genaueren Beobachtung.

Gestern Abend musste sich Jonas übergeben und verteilte seinen Brei im ganzen Bett. Nachts musste er sich nochmals übergeben und kam uns ziemlich heiss vor. Seine Temperatur lag bei 40,8 Grad, und er war insgesamt sehr unruhig und weinerlich. Wenn wir ihn hochnehmen wollten, wurde es noch schlimmer, so als würden ihm die Berührungen Schmerzen verursachen. Heute morgen war seine Temperatur (nach einem Fieberzäpfchen in der Nacht) schon wieder bei 39,7 Grad. Zur Sicherheit fuhren wir ins Krankenhaus, wo Jonas spontan genesen schien. Fieber weg, Strahlemann, das Jonas-Gute-Laune-Programm. Die Ärzte mussten uns für bekloppt halten.

Heute Nachmittag bekam Jonas dann (was wir im Nachhinein anhand einer Video-Aufnahme, die wir gemacht haben, erfuhren) einen Fieber-Krampf, bei dem seine Temperatur erneut auf 39,5 Grad stieg. Also haben wir Jonas eingepackt und sind wieder zum Krankenhaus gefahren. Dort wurde er nun zunächst mal für die Nacht aufgenommen und bekam Blut abgenommen. Der arme kleine Kerl. Danach war er so erschöpft, dass er eingeschlafen ist. Nun warten wir auf die Entzündungswerte und hoffen, dass weder etwas an der PEG noch am Shunt ist.

Da wir heute erst spät nach Hause gekommen sind, konnten wir nicht alle Familienangehörigen direkt telefonisch benachrichtigen. Bitte habt Verständnis dafür und seid nicht böse, wenn Ihr diese Neuigkeit als erstes über das Blog erfahren habt.
 
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Jonas ist krank
Jonas hat eine PEG!
Niklas und Jonas sind da!!!
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Schock zum Wochenbeginn
 
   Das SEK im Einsatz
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 11.05.2007 von Christian Klaproth
 
 
Heute morgen wurde es etwas hektisch bei uns: Das SEK, das Schnuller-Einsatz-Kommando - bestehend aus Seargent Nik und Lieutenant Papa - musste General Mama und Chief Jak in Windeseile den Schnuller bringen, den Jak nach dem Aufstehen im Bett zurückgelassen hatte... CUT!

Eigentlich sieht unser gemeinsamer Start in den Tag zur Zeit recht gemütlich und familiär aus. Beide Jungs haben nun die aus elterlicher Sicht tolle Angewohnheit durchzuschlafen. Trotz spriessender Zähnchen (Jak ist ebenfalls durch!), schlafen unsere Krümel bis etwa 6 Uhr und werden dann beide wach. Klingt schon lustig, wenn sich die beiden gegenseitig aus ihren Bettchen ihre Nachtgeschichten erzählen. Lange dauert dieses Gebrabbel allerdings nicht an, denn dann schlägt es in Protest um, warum verdammt nochmal die Milch noch nicht serviert ist? Also müssen Papa und Mama ran. So verbringen wir unserern Morgen zu viert, und während die Jungs ihre Milch wegziehen (Jonas trinkt in den letzten Tagen morgens recht gut) genehmigen sich die Erwachsenen einen Kaffee.

Da ich danach den ganzen Tag arbeiten bin, bin ich sehr froh, dass wir einen Rythmus gefunden haben, bei dem ich meine Söhne morgens noch sehen kann, bevor ich los muss.
 
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Der Durchbruch!
Großwildjäger im Zoo
Niklas und Jonas sind da!!!
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Niklas die Tanzmaus
 
   Rückkehr aus dem Regenbogenland
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 01.05.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nachdem Niklas quasi über Nacht seine kleine Darminfektion ebenso schnell überwunden hatte, wie er sie bekommen hatte, konnten wir doch noch fast zwei recht entspannte Tage im  Kinderhospiz Regenbogenland verbringen.

Jonas war sichtlich genervt, dass er oft seine Eltern an den Fersen hängen hatte. Seine Geste auf dem Foto sollte uns wohl sagen: "Papa, Mama, keine Sorge, ich bin hier in wirklich guten Händen und man kümmert sich großartig um mich. Geniesst es doch mal, dass Ihr mich nicht pausenlos betüdeln müsst!"

Anfangs ist es schon befremdlich, Jonas einfach so den Schwestern zu übergeben, ohne einen weiteren Handgriff zu tun. Ungewollt verspürt man ein schlechtes Gewissen und fühlt sich wie ein Rabenvater (oder eine Rabenmutter), weil man es dann tatsächlich geniesst, mal Ruhe zu haben. Und nach einiger Zeit ist man dann auch soweit, dass man nicht mehr reflexartig aufspringt, wenn Jonas schreit oder würgt, weil sich kurz darauf schon eine Schwester um ihn kümmert.

Sonntagabend fand dann das elterliche Highlight des Aufenthaltes statt: Die Schwestern babysitterten zusätzlich noch den Niklas, so daß Papa und Mama erst lecker im Restaurant und anschließend im Kino einen Abend zu zweit verbringen konnten.
 
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Erholung im Regenbogenland
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Erholung im Regenbogenland
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 28.04.2007 von Christian Klaproth
 
 
Fehlanzeige!

Was - das möchte ich direkt anmerken - nicht am phantastischen Regenbogenland oder dem super-freundlichen Personal liegt, sondern an der Tatsache, dass Niklas krank geworden ist. Vor einigen Tagen berichtete ich über seinen ersten Zahn. Das gleichzeitig einsetzende Fieber haben wir zunächst auf die Zähnchen geschoben. Am dritten Tag mit über 39,5 Grad Fieber in Folge haben wir dann unseren Kinderarzt aufgesucht, der eine leichte Erkältung diagnostiziert hat. Gestern dann der Schock: Niklas Stuhl besteht aus Schleim mit Blut. Freundlicherweise hat der Hausmeister des Regenbogenlandes meine Frau mit Niklas zum nächstgelegenen Kinderarzt gebracht. Diagnose: Darm-Infektion. Nun sollen wir uns von Jonas fernhalten (was ab Montag schwer wird, da wir dann wieder mit ihm nach Hause fahren) und Niklas weiter beobachten. Wird die Blutung nicht besser, muss er ins Krankenhaus. Heute allerdings die Entwarnung: Niklas ist nach eine relativ ruhigen Nacht ohne Fieber erwacht, so dass wir die restlichen 1 1/2 Tage im Regenbogenland geniessen können.

Das Regenbogenland scheint dem Jonas ausgesprochen gut zu gefallen. Zumindest trinkt er bei den Schwestern besser, als zuletzt zu Hause (heute Morgen hat er seine 170ml komplett alleine getrunken!!). Er hat ein riesiges Einzel-Zimmer mit eigener Schaukel, ein riesiges Kayser-Bett (Mama ist ganz neidisch) und einem super-süßen, selbstgebastelten Namensschild neben der Zimmertür (siehe Foto).
 
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Der Durchbruch!
Niklas und Jonas sind da!!!
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Rückkehr aus dem Regenbogenland
 
   Abschied vom Urlaub
  Kategorie Privat, erstellt am 16.04.2007 von Christian Klaproth
 
 
Da hat sich das Wetter zum Ende meines Urlaubs nochmal so richtig ins Zeug gelegt und uns ein Traum-Wochenende beschert. Prompt durfte Niklas sein erstes Mal planschen und hatte ordentlich Spass daran. Überhaupt tat die frische Luft den beiden Jungs tagsüber und Papa & Mama nachtsüber sehr gut. :)

Am Wochenende haben wir uns außerdem die Einrichtung  Regenbogenland in Düsseldorf angeschaut und sind absolut begeistert. Diese Einrichtung gibt uns die Möglichkeit, Jonas für eine gewisse Zeit unterzubringen, wenn wir beispielsweise renovieren oder einfach mal eine Pause brauchen. Das Verhältnis von Kindern auf Betreuungspersonal liegt dort außerhalb der Ferien bei 1 zu 1, wenn es mal voll ist, dann 2 zu 1. Zusätzlich können dort auch Eltern und Geschwisterkinder aufgenommen werden. Das Projekt finanziert sich zu 90% aus  Spenden.

Und dann weiss ich gar nicht genau, ob ich hier schonmal erwähnt habe, dass wir uns momentan nach einem Haus umsehen. Der Hintergrund dieser Geschichte ist, dass wir in unserer jetzigen Wohnung aufgrund einer recht schmalen, steilen Treppe noch maximal 2 Jahre vernünftig mit Jonas leben können. Ausserdem teilen sich Niklas und Jonas momentan noch ein Zimmer. Damit sich beide aber zukünftig nicht mehr gegenseitig wecken (speziell wenn Jonas nachts einen Anfall bekommt), soll jeder von ihnen ein eigenes Kinderzimmer bekommen. Unser zur Zeit favorisiertes Objekt liegt in Mönchengladbach. Details folgen, wenn es konkreter wird.
 
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Von Erstmalsmachern und Heimkehrern
Senzahntion
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Oster-Loch überstanden
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 13.04.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nach einigen Tagen Pause, folgt hier ein Abriss der wichtigsten Oster-Ereignisse. Eier-Suche fiel aus, Jungs wurden beschenkt. :)

Mit Safari-Nik und Piraten-Jak waren wir im nagelneuen mclaren twin techno unterwegs und haben Gärten, Wälder und Spielplätze unsicher gemacht. Jonas geht es den Umständen entsprechend ganz gut. Das Ergenyl verschafft ihm einige ruhige und aufnahmefähige Stunden am Tag, so dass er nun schon ordentlich brabbelt und erzählt, wenn er beispielsweise morgens wach wird. Zwischenzeitlich haben wir für Jonas auch einen Behindertenausweis bekommen, der ihm einen Grad der Behinderung von 100% bescheinigt.

Niklas - neuerdings auch Mr.One-Sock genannt - tut sich immernoch recht schwer damit, sich eigenständig und aus eigener Motivation heraus umzudrehen. Stattdessen lässt er sich viel lieber an den Händen hochziehen und steht auf seinen wackeligen Füßen. Soweit ist er allerdings noch nicht, dass er das dürfte und so üben wir mit ihm nun erstmal das Krabbeln. Die Übung liegt hier sicherlich auch zu einem großen Teil auf Seiten der Eltern, die dem Jungen nicht immer helfen dürfen, wenn er schreit. Ohje, ohje, hoffentlich ist er noch nicht verzogen. Vielleicht sollte ich schonmal die Nummer der Super-Nanny bereit legen. *g*
 
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Großwildjäger im Zoo
Von Erstmalsmachern und Heimkehrern
Schon besser...
Frischluftalaaaaaarm...
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Großwildjäger im Zoo
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 02.04.2007 von Christian Klaproth
 
 
Am wunderschönen ersten April haben wir einen Familienausflug in den  Duisburger Zoo unternommen. Leider sind wir nicht als einzige auf diese clevere Idee gekommen, und so mussten wir bereits ab der Autobahnausfahrt im Stop-n-Go-Tempo abwarten, bis wir endlich auf dem Zoo-Parkplatz angekommen waren. Ähnlich lange Schlangen wie beim Begrüßungsgeld erwarteten uns an den Kassen, aber nach ca. 20 Minuten hiess es dann doch "Bin ich schon drin?".

Während der sanfte Nilpferdpflüsterer Jonas überwiegend chillte, die frische Luft genoss und hier und da ein kurzes Bad in der Sonne nahm (was Papa und Mama verzweifelt durch geschicktes Ausrichten des Sonnenschirmes verhindern wollten und letzendlich durch Aufspannen eines besabberten Spucktuches schafften), hielt der Großwildjäger Niklas Ausschau nach einem geeigneten Mittagessen, dass er erlegen konnte. Dabei war er allerdings nicht sehr erfolgreich, konnte er z.B. den grauen Elefanten, der sich zwischen zwei grauen Felsen im Gehege vor ihm versteckte nicht erkennen. Seine Aufmerksamkeit zogen vielmehr die auffälligeren Flammingos oder aber die bunten Meerwasserfische im Aquarium auf sich.

Während die Herren Klaproth Juniors beide ihre gewohnt leckeren Mahlzeiten zu sich nahmen, kamen Papa und Mama in den kulinarischen Genuss der Zoo-Pommes. Hm... lecker. Beim Wegwerfen der halbvollen Packungen konnte Papa anhand der anderen halbvollen Tüten im Mülleimer erkennen, dass auch andere Zoo-Besucher der unteren und mit Fett durchtränkten Hälfte der Tüte widerstehen konnten.

Sieht man einmal von den Pommes ab, war der Zoo-Besuch rundum lohnenswert und wird in diesem Jahr sicherlich noch das eine oder andere Mal wiederholt.
 
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Von Erstmalsmachern und Heimkehrern
Träumerle und Power-Verdauer
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Oster-Loch überstanden
Das SEK im Einsatz
 
   Von Erstmalsmachern und Heimkehrern
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 27.03.2007 von Christian Klaproth
 
 
Während Niklas in den letzten Tagen viele Dinge zum ersten Mal in seinem Leben tut, wie zum Beispiel Pommes Frites essen, gedünstetes Gemüse essen, Milchreis essen, Brötchen aufweichen und lutschen, aber auch Dinge, die weniger etwas mit der Nahrungsaufnahme zu tun haben, wie zum Beispiel in einem neuen Autositz in Fahrtrichtung sitzen (und nicht mehr in der dösigen Babyschale) oder auch im Kinderwagen nach vorne schauend sitzen, oder mit Papa auf dem Spielplatz schaukeln... kommt heute Abend der Jonas endlich wieder nach Hause.

Das gestrige EEG zeigte erneut eine Verbesserung in der Form, dass nun schon längere Pausen das Dauer-Wirrwarr im Kopf durchbrechen. Leider muss Jonas nun häufiger Bluttests über sich ergehen lassen, da das aktuelle Mittel  Ergenyl die Leber angreift. Zusätzlich bekommt er immernoch  Topamax, was die Nieren schädigt, wenn er nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Sollten sich die Blutwerte verschlechtern, müssten wir das Mittel ggf. wieder absetzen,aber soweit wollen wir mal noch gar nicht denken.

Momentan äußert sich die Besserung bei Jonas für uns so, dass er über das ganze Gesicht strahlt, sobald er Mamas oder Papas Stimme hört. Nachdem er wochenlang gar nichts mehr getrunken hat, schafft er jetzt mir Leichtigkeit ein halbes Fläschchen, manchmal auch mehr. Fieber hat er keines mehr und schläfrig ist er auch nicht mehr, so dass wir auch davon ausgehen, dass seine Entzündung kurz nach der PEG-Operation wieder weg ist.

Da hat Niklas heute Abend aber ganz schön was zu tun, dem Jonas das viele neue Spielzeug zu zeigen und zu erklären, was es eigentlich erst zu Ostern geben sollte, wo die Mama es aber nicht mehr abwarten konnte, die leuchtenden Kinderaugen zu sehen. *g*
 
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Schon besser...
Jonas ist krank
Jonas hat eine PEG!
Niklas auf Shoppingtour
Niklas dreht sich
Niklas und Jonas sind da!!!
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Großwildjäger im Zoo
Oster-Loch überstanden
Abschied vom Urlaub
 
   Schon besser...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 25.03.2007 von Christian Klaproth
 
 
Bei Jonas sieht es schon wieder etwas besser aus: Die Entzündungswerte sind rückläufig, er weint weniger, ist insgesamt ruhiger, und wenn er einen wie auf dem Foto zu sehen begrüßt, sobald er eine bekannte Stimme hört, dann scheint es ihm auch äußerlich schon wieder besser zu gehen.

Die weitere Planung sieht vor, dass am Montag ein Kontroll-EEG durchgeführt werden soll. Aufgrund der PEG-Operation und der darauf folgenden Infektion (genau weiss man nicht, was es war), wurde ein wiederholtes EEG unter Ergenyl noch nicht durchgeführt. Auf der Ergebnisse sind wir sehr gespannt.

Am Dienstag soll es dann soweit sein, dass wir Jonas wieder nach Hause bekommen, was auch langsam Zeit wird, da der aktuelle Aufenthalt schon deutlich länger geworden ist, als ursprünglich vorgesehen war.
 
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Jonas ist krank
Jonas hat eine PEG!
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Von Erstmalsmachern und Heimkehrern
Oster-Loch überstanden
 
   Jonas ist krank
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 22.03.2007 von Christian Klaproth
 
 
Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir Jonas wenige Tage nach der PEG-Operation nach Hause holen können. Nun ist Jonas allerdings erkrankt, wobei die Ärzte noch nicht genau wissen, was er eigentlich hat. Am ersten Tag nach der Operation bekam er Fieber (über 39 Grad), heute Morgen rutschte die Temperatur auf unter 36 Grad. Sein Entzündungswert im Blut liegt bei 10, normal ist ein Wert unter 1. Sofort wurde überprüft, ob sich erneut eine Entzündung an der Shunt-Anlage gebildet haben könnte. Dort konnte aber (glücklicherweise) nichts festgestellt werden. Auch die neue PEG liegt richtig und hat keine Entzündung ausgelöst. Ebenso wurde die Lunge gecheckt (er hatte ja bereits eine Lungenentzündung), aber auch die ist es nicht. Nun wird er mit Antibiotikum behandelt, und wir können nur abwarten, ob es ihm in den nächsten Tagen besser geht. Die Ergebnisse einer angelegten Blutkultur werden erst in zwei bis drei Tagen vorliegen. Drücken wir dem kleinen Mann mal die Daumen.
 
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Jonas hat eine PEG!
Erneute Umstellung bei Jonas
Der Shunt ist raus!
Niklas und Jonas sind da!!!
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Von Erstmalsmachern und Heimkehrern
Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
Lachen nicht verlernt
 
   Jonas hat eine PEG!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 20.03.2007 von Christian Klaproth
 
 
Seit heute Vormittag hat Jonas eine  PEG und muss keine lästige Magensonde durch die Nase mehr ertragen. Seit geraumer Zeit trinkt Jonas nicht mehr selbständig seine Nahrung, weshalb wir ihm fast die vollständige Trinkmenge über die Sonde verabreichen. In letzter Zeit ist unser kleiner Mann aber immer agiler und flotter dabei, sich diese Sonde aus der Nase herauszuziehen. Das erneute Einführen einer Sonde ist zwar nicht das Problem, stellt aber sowohl für Jonas als auch für uns eine unnötige Belastung dar. Da nicht abzusehen ist, dass Jonas in naher Zukunft selbständig essen kann, war die  PEG für uns eine vernünftige Alternative. Das Problem ist, dass Jonas beginnt zu würgen, wenn er etwas flüssiges im Mund hat und nicht schluckt.

Allerdings hat sich sein Trinkverhalten in den letzten Tagen gebessert: Trank er zuletzt unter Topamax und Keppra gar nichts mehr selber, so trinkt er jetzt immerhin zwischen 40 und 60 ml seiner Milch alleine. Vielleicht kann er ohne die Sonde durch die Nase und den Rachen sogar etwas besser trinken. Dies können wir in den nächsten Tagen beobachten, müssen aber aufgrund der  PEG keine Angst haben, dass er uns verdurstet, wenn er selber nicht trinken mag.

Außerdem besteht jetzt auch die Möglichkeit, dass Jonas nachts an eine Ernährungspumpe angeschlossen wird, wodurch er es vielleicht auch schafft, Nachts durchzuschlafen. Das müssen wir mal abwarten. Für's erste sind wir sehr glücklich, dass er die Operation gut überstanden hat. Das Foto zeigt Jonas kurz nachdem er den Aufwach-Raum verlassen durfte.
 
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Erneute Umstellung bei Jonas
Fortschritte?
Niklas und Jonas sind da!!!
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Jonas ist krank
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Von Erstmalsmachern und Heimkehrern
Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
Ohne Jonas? Ohne uns!
 
   Frischluftalaaaaaarm...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 12.03.2007 von Christian Klaproth
 
 
Der Frühling startete gestern mit knapp 14 Grad und strahlendem Sonnenschein bei uns durch, und so verbrachte Niklas einen großen Teil des Tages zusammen mit seiner Mama an der frischen Luft im Garten, während sich der arme Papa auf eine Schulung im malerischen Bergischen Land vorbereiten musste. Niklas saß dabei gestern zum ersten Mal in seinem Leben auf einer Schaukel und hatte dabei sichtlich seinen Spaß. Als wäre diese Premiere nicht genug, verschnabulierte er gestern seine erste Weintraube (natürlich nicht am Stück, sondern kleingeschnibbbelt). Außerdem verzückte er die anderen Gartenbesucher mit seinem Lächeln und seiner guten Laune.

Prompt stellte er in der Nacht von gestern auf heute einen neuen Rekord im Langschlaf auf: 21:00 Uhr abends ins Bett gehen und morgens um 7:00 Uhr aufstehen ist neuer Rekord und brachte unseren gewohnten Tagesrhythmus ordentlich durcheinander. :)

Jonas hatte vom gestrigen schönen Wetter natürlich auch was: Mama besuchte ihn im Krankenhaus und nahm ihn auf einen ausgiebigen Spaziergang an die frische Luft mit. So wirklich besser geht es dem Jonas noch nicht, aber die Ärztin klärte uns auch darüber auf, dass das neue Mittel seine Wirkung mitunter erst nach 4 Wochen zeigt. Zumindest mal scheint er die Umstellung auf das neue Mittel ganz gut zu vertragen, so dass ich die Hoffnung habe, dass wir ihn in dieser Woche schon wieder nach Hause bekommen können.

Die letztens versprochenen Bilder kann ich hoffentlich noch in dieser Woche nachreichen...
 
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Niklas auf Shoppingtour
Erneute Umstellung bei Jonas
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Oster-Loch überstanden
 
   Erneute Umstellung bei Jonas
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 08.03.2007 von Christian Klaproth
 
 
Unser kleiner Jonas ist seit heute wieder stationär im Krankenhaus aufgenommen. Es gab ein freudiges Wiedersehen mit den Schwestern, die Jonas schon von früheren Aufenthalten kennen und sich auch rührend um ihn kümmern. Nach dem heutigen Kontroll-EEG wurde beschlossen, das zuletzt auf 70-70-70mg gesteigerte Keppra in den nächsten Tagen auszuschleichen und im gleichen Zug auf  Ergenyl (Valproinsäure) umzustellen. Auch das heutige EEG hat gezeigt, dass bislang keine Besserung durch die bisherigen Medikamente eingetreten ist.

Heute haben wir uns auch erstmalig informiert, welche therapeutischen "Möbel" bzw. Geräte für Jonas in Frage kommen. Da er nicht sitzen kann (allgemein ist er sehr schwach und sackt in sich zusammen, wenn man versucht, ihn hinzusetzen) und auch nicht klar ist, ob er überhaupt jemals alleine sitzen kann, wollen wir für ihn einen speziellen Therapie-Stuhl haben, der es ihm ermöglicht, mit uns am Tisch zu sitzen und mit seinem Bruder auf dem Boden zu sitzen, so dass er auch an unserem Familienleben teilhaben kann und nicht immer nur im Bettchen oder im Laufstall liegt.

Ansonsten hat Jonas wie bisher auch durchaus seine Phasen, in denen er "voll anwesend" ist und uns auch den Eindruck vermittelt, dass er seine Umwelt wahrnimmt und auf sie reagiert. Beispielsweise scheint ihm das Baden zu gefallen, da man ihm dort bisweilen das eine oder andere kleine Lächeln entlocken kann (siehe Foto).

Bis auf wenige Ausnahmen (bei denen es sich laut der Meinung der Ärztin oder anderer Therapeuten um epileptische Anfälle handelt) lässt sich Jonas wenn er scheit auch wieder auf dem Arm beruhigen. In der Phase, in der er das Ospolot und Vitamin B6 bekommen hat, war er teilweise so schlecht drauf, dass er sogar auf dem Arm nicht zu beruhigen war. Mittlerweile gilt bei uns der Leitspruch: Rubbel die Katz' und klopf den Po, denn das macht den Jonas froh! :-)
 
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Fortschritte?
Jonas und das Krankenhaus
Verdacht auf West-Syndrom
Niklas und Jonas sind da!!!
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Frischluftalaaaaaarm...
Jonas hat eine PEG!
Jonas ist krank
 
   Fortschritte?
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 08.02.2007 von Christian Klaproth
 
 
Zunächst einmal wäre zu berichten, dass meine Frau aus dem Krankenhaus entlassen wurde und wieder zu Hause ist. Aufgrund einer kleinen Entzündung / Schwellung, die nach der Operation aufgetreten ist, ist der linke Stimmbandnerv noch nicht so richtig beweglich, weshalb die Stimme noch etwas dünn ist. Das soll sich aber in den nächsten Tagen / Wochen wieder geben.

Jonas bekommt weiterhin Topamax, nun in einer erhöhten Dosis. Diese Entscheidung der behandelnden Ärztin können wir nicht ganz nachvollziehen, war doch eigentlich etwas anderes abgesprochen. Sollte das EEG keinerlei Verbesserungen zeigen und sollte sich Jonas in den 48 Stunden Beobachtung auf der Station von der Krampfbereitschaft und inneren Unruhe her nicht gebessert haben, dann sollte auf  Keppra umgestiegen werden. Heute liefen nun die folgenden Informationen bei uns zusammen: 1. Das EEG sieht unverändert schlecht aus. 2. Die Schwestern und Ärzte der Station sind einer Meinung, dass ich Jonas Situation auf keinen Fall verbessert hat. 3. Seit heute morgen bekommt Jonas eine höhere Dosis Topamax?!? Da bin ich mal gespannt, wie die behandelnde Ärztin, die heute nicht erreichbar war, diese Entscheidung begründet. Zumindest mal wird Jonas nun auf jeden Fall bis nächste Woche Montag im Krankenhaus bleiben.

Erfreulich ist die Tatsache, dass Niklas heute morgen einen neuen Schlaf-Rekord aufgestellt hat. Bis 05:18 Uhr hat er geratzt, und das von 21:15 Uhr an! Das Bild zeigt unsere zwei Mäuse vor knapp einer Woche. Niklas putzt sich neuerdings nach dem Frühstück immer die noch nicht vorhandenen Zähne (natürlich mit einer speziellen Gummi-Baby-Trainingsbürste). Früh übt sich. Auf dem Bild versucht er allerdings irgendwie sich den Griff ins Auge zu stecken. ;-)
 
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Tag der Untersuchungen
OP verlief gut
Jonas und das Krankenhaus
Die Sabberrillo-Gang
Niklas und Jonas sind da!!!
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Erneute Umstellung bei Jonas
Jonas hat eine PEG!
 
   Tag der Untersuchungen
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 07.02.2007 von Christian Klaproth
 
 
Bereits die zweite Nacht in Folge hat Niklas jetzt schon durchgeschlafen (von ca. 21:00 Uhr bis ca. 05:00 Uhr). Nach seiner Frühstücksmilch macht er sich daran, der Zeitung die neusten Informationen zu entnehmen und "verschlingt" dabei jede einzelne Seite (siehe Foto). Gut, dass er noch nicht bemerkt hat, dass er jeden Morgen dieselbe Ausgabe vorgelegt bekommt. :)

Ansonsten stehen heute wichtige Untersuchungen an: Bei meiner Frau wird eine Nachuntersuchung zur Schilddrüsen-Operation vorgenommen, bei der geschaut werden soll, dass auch keine umliegenden Gewebe verletzt worden sind. Geht alles gut, wird sie voraussichtlich morgen entlassen.

Bei Jonas steht heute abermals ein EEG an, dass zeigen soll, ob das Topamax eine Verbesserung gebracht hat. Ich staunte gestern im Krankenhaus nicht schlecht, als mir die behandelnde Ärztin mitteilte, dass sie von der Station die Auskunft erhalten habe, der Jonas wäre wie verwandelt und total ruhig und überhaupt gut drauf. Dem musste ich erstmal energisch widersprechen: Das einzige, was sich "verbessert" hat, ist die Tatsache, dass er nach dem Umstieg von Sabril nicht mehr so stark schielt. Ansonsten hat sich seine Lage eher verschlechtert. Dass die Station ein falsches Bild hatte, liegt wohl daran, dass Jonas eine zweistündige Wartezeit über sich ergehen lassen musste, bis er endlich wiederaufgenommen war. Als er dann auf der Station angekommen ist, hat man ihm dann ein Beruhigungsmittel gegeben, was ihn bin zum Abend ruhig gestellt hat. Abends bekommt er dann Melatonin, um seine nächtlichen Melatonin-Schwankungen auszugleichen. In der Nacht bekommt er eine weitere Dosis. Kein Wunder also, dass er von den 24 Stunden, die er zur Beobachtung auf die Station sollte ca. 16 Stunden lang ruhiggestellt ist.

Warten wir mal ab, was der heutige Tag so bringt.

 
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OP verlief gut
Jonas und das Krankenhaus
Träumerle und Power-Verdauer
Niklas und Jonas sind da!!!
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Fortschritte?
 
   Die Sabberrillo-Gang
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.01.2007 von Christian Klaproth
 
 
Unsere beiden Sabbermänner, von mir auch liebevoll Sabberrillos genannt (ich liebe diese kreativen Wortschöpfungen), machen sich - abgesehen von einem starken Husten, der beide plagt - ganz gut.

Niklas verbessert täglich sein koordiniertes Greifen und scheint langsam zu merken, dass die Hand, die ständig alles greift und zu seinem Mund führt zu ihm gehört, denn er beobachtet teilweise recht fasziniert seine Hand, wie sie beispielsweise einen Schnuller greift und vor ihm hin- und herdreht.

Jonas hat sein Lächeln nicht ganz verlernt. In ruhigen Momenten, in denen er zudem aufnahmefähig ist, reagiert er auf Schmusereien mit einem zögerlichen Lächeln. Leider stellen sich diese ruhigen Momente noch nicht so häufig ein, wie wir das gerne hätten. Zwar ist unser Eindruck, dass das Sabril gute Dienste verrichtet, aber seine innere Unruhe und Krampfbereitschaft macht sich äußerlich noch stark bemerkbar.

Neben Medikamenten und Krankengymnastik scheint auch Niklas einen positiven Einfluß auf seinen Bruder auszuüben. Beide bebrabbeln sich schonmal gerne und bringen sich gegenseitig zum Lachen. Leider unterhalten sich die beiden noch in einer für uns Erwachsenen unverständlichen Sprache, weswegen wir nicht ausschließen können, dass sich die beiden über ihre Eltern lustig machen. Vermutlich erzählt der Jonas dem Niklas dann, wie unfähig sein Vater in der Nacht beim  Wichseln war. :)

Update: Das heutige Kontroll-EEG bei Jonas hat leider ergeben, dass sich gegenüber der Vorwoche und dem Umstieg auf Sabril keine Verbesserung eingestellt hat. Ab heute bekommt er dann fast die doppelte Dosis des Medikamentes. Wenn sich bis nächste Woche Dienstag keine Besserung ergibt, wird Jonas auf ein neues Medikament umgestellt.
 
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Träumerle und Power-Verdauer
Verdacht auf West-Syndrom
Niklas und Jonas sind da!!!
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Schlafmütze
Fortschritte?
 
   Träumerle und Power-Verdauer
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 05.01.2007 von Christian Klaproth
 
 
Seit gestern Abend haben wir unseren Jonas endlich wieder bei uns zu Hause. Er ist bei seiner Ziel-Dosis des neuen Medikamentes  Sabril angekommen. Nächste Woche wird sich zeigen, ob es auch gegen seine Epilepsie hilfreich ist. Bis dahin wollen wir auch herausfinden, ob er einen schwankenden  Melatonin-Spiegel und somit eine  Schlafstörung hat. Dazu verabreichen wir ihm abends eine Dosis dieses eigentlich körpereigenen Stoffes. Letzte Nacht hat das schonmal dazu geführt, dass der neuerdings (wieder) verschmuste Träumerle von 20:00 Uhr bis 03:00 Uhr morgens geschlafen hat, und dann allerdings mit einem Schreianfall aufgewacht ist, bei dem er sich nicht mehr richtig beruhigen lies.

Niklas hingegen hat bei mir den neuen Titel Power-Verdauer bekommen. Man könnte auch Dauer-Verdauer sagen. Er etwa vier bis fünfmal täglich Stuhlgang, was vermutlich mit der Umstellung seiner Nahrung zu tun hat: Er bekommt jetzt weniger Flächschen am Tag und dafür mittags ein Gläschen mit Kartoffel und sonstigem und abends einen Brei. Nur am Löffeln müssen wir noch etwas arbeiten. :)
 
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Verdacht auf West-Syndrom
Niklas und Jonas sind da!!!
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Die Sabberrillo-Gang
Schlafmütze
Tag der Untersuchungen
Großwildjäger im Zoo
 
   Verdacht auf West-Syndrom
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 03.01.2007 von Christian Klaproth
 
 
Gestern hatten meine Frau und ich zusammen mit dem Jonas einen Besprechungstermin bei der Ärztin, die die Epilepsie bei Jonas behandelt. Dabei ist zunächst mal die interessante Information herausgekommen, welche Art der Epilepsie unser Jonas hat. Es handelt sich um die seltene und schwer zu behandelnde  BNS-Epilepsie auch bekannt als  West-Syndrom, einer Variante, bei der neben der eigentlichen Krampfbereitschaft auch eine innere Unruhe und eine allgemeine Rückentwicklung von Fähigkeiten stattfindet. Interessanterweise wird diese Epilespie-Form beim Säuglingen häufig mit Bauchschmerzen und Blähungen verwechselt. Schon seit einigen Wochen weisen wir die Ärzte und Schwestern daraufhin, dass wir die Meinung sind, dass Jonas etwas mit dem Magen oder Darm hat. Innere Unruhe und Rückentwicklung (z.B. Trinken aus der Flasche, soziales Lächeln) beobachten wir bei Jonas nun schon seit einigen Wochen, ohne jedoch gewusst zu haben, dass auch dies typische Symptome des West-Syndroms sind.

Gestern standen wir nun vor der Wahl, zusätzlich zu dem  Ospolot, das bis jetzt keine Besserung gebracht hat, Frisium zu verabreichen, in der Hoffnung, dass diese beiden Wirkstoffe in Kombination eine Besserung im EEG bringen. Alternativ stand die Diskussion um einen Wechsel auf ein ganz anderes Medikament. Letztlich haben wir uns schweren Herzens dazu durchgerungen, auf  Sabril umzusteigen. Die Vorteile dieses Stoffes sollen eine gute Verträglichkeit und - vorausgesetzt Jonas spricht auf den Wirkstoff an - eine schnelle Besserung bringen. Bei der Frisium-Kombination hätte man erst nach 4 bis 6 Wochen eine Besserung messen können, bei Sabril kann das schon nach 48 Stunden der Fall sein. Der Nachteil bei Sabril ist, dass sich bei einem Drittel der Patienten ein Tunnelblick einstellt. Dieser kann sich sehr negativ auf die Entwicklung eines Kindes auswirken, da es Dinge am Rande des Sichtfeldes nicht wahrnimmt und immer den Kopf drehen muss, um etwas zu sehen. Vielleicht hat Jonas aber nach so viel Pech in seinem kurzen Leben auch mal Glück, dass er von dieser Nebenwirkung verschont bleibt. Die Einstellung auf Sabril erfolgt stationär, weshalb Jonas nun erstmal noch bis Donnerstag im Krankenhaus bleiben muss.
 
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Notwendiger Eingriff
Jonas ist gut drauf!
Der Shunt ist raus!
Niklas und Jonas sind da!!!
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Träumerle und Power-Verdauer
Die Sabberrillo-Gang
Jonas und das Krankenhaus
Erneute Umstellung bei Jonas
Ohne Jonas? Ohne uns!
 
   Notwendiger Eingriff
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 26.10.2006 von Christian Klaproth
 
 
Irgendwie kommen wir nicht zur Ruhe. Nachdem es in den letzten Tagen um Jonas sehr gut gestanden hat und unsere Hoffnungen von Tag zu Tag bekräftigt wurden, dass er zukünftig ohne  Shunt leben kann, wurden wir gestern brutal in die Realität zurückgeholt. Nachdem Jonas sich die Nacht und den Vormittag über mehrmals übergeben musste und nichts mehr bei sich halten konnte, musste meine Frau recht zügig von Untersuchung zu Untersuchung mit ihm eilen: Messungen, Ultraschall, Computer Tomographie, Sonographie... das volle Programm. Am Ende stand fest: Es muss ein neuer Shunt eingesetzt werden, weil sich der Druck, der uns ursprünglich nach Mainz geführt hat, wieder aufbaut. Noch am Abend wurde er über 2 Stunden lang operiert.

Die OP hat er soweit wir das beurteilen können gut überstanden, bislang haben wir ihn nur kurz und noch unter der Einwirkung der Narkose gesehen. Nun liegt er wieder auf der Intensiv-Station, nachdem es bis vorgestern noch hieß, dass wir bis spätestens zum Wochenende nach Hause gehen dürften. Nach der OP muss der tapfere kleine Kerl nun noch bis mindestens Mittwoch nächster Woche im Krankenhaus bleiben. Wir drücken ihm jedenfalls die Daumen, dass sich das Ventil-System nicht erneut entzündet und nun bald einmal Ruhe und vielleicht so etwas wie Alltag einkehrt.

Wie hat es meine Frau so treffend ausgedrückt: "Der Jonas muss uns sehr lieben, wenn er nach drei schweren Kopf-Operationen nicht aufgibt."

Wir lieben unseren Jonas, und hoffen, dass er das auch schnell wieder spüren kann. Wo er doch in den letzten Tagen sehr gute Fortschritte bei der Krankengymnastik gemacht hat. Bis jetzt ist er altersgerecht gut entwickelt, bis auf die Tatsache, dass er beim  Schreitreflex mit einem Bein zittert, was wohl laut der Therapeutin jetzt schon erkennen läßt, dass er später einmal nicht richtig laufen können wird.
 
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Der Shunt ist raus!
Einmal Mainz und zurück
Niklas und Jonas sind da!!!
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Verdacht auf West-Syndrom
 
   Jonas ist gut drauf!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 16.10.2006 von Christian Klaproth
 
 
Jonas hat die Operation, bei der ihm am Donnerstag kurzfristig die Shunt-Anlage entfernt wurde, sehr gut überstanden und kann - wie das Bild zeigt - schon wieder lächeln. Am Wochenende habe ich meine Frau im Krankenhaus abgelöst und bei Jonas im Zimmer übernachtet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, verhält er sich jetzt "besser", als vor der Operation, was natürlich auch damit zusammen hängt, dass er kein Fieber mehr hat und die Entzündungen zurückgehen. Er trinkt auch wesentlich besser als vorher, weshalb unser 4,6 Kilo-Mann in den nächsten Tagen vermutlich gut zulegen wird.

Niklas und Mama sind seit gestern Abend wieder bei Jonas und hoffen auf eine schnelle Genesung und somit eine schnelle Entlassung. Zu Hause ist es doch am schönsten, auch wenn das Zimmer in der neuen Klinik wirklich gut ist (Einzelzimmer mit Blick auf den Wald). Auch die Stationsschwestern kümmern sich rührend und sind die bislang mit Abstand freundlichsten und geduldigsten (und wir haben durchaus Vergleichserfahrung, da es jetzt das 5te Krankenhaus ist, in dem Jonas liegt).
 
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Der Shunt ist raus!
Niklas und Jonas sind da!!!
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Verdacht auf West-Syndrom
 
   Der Shunt ist raus!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 12.10.2006 von Christian Klaproth
 
 
Ziemlich plötzlich und unerwartet hat sich Jonas Krankenhausaufenthalt von Oberhausen nach Duisburg verlagert. Eigentlich wollten die Ärzte in Oberhausen Jonas lediglich kurz zur Kontroller der Shunt-Anlage nach Duisburg schicken, aber die Ärzte in Duisburg haben ihn direkt dort behalten.

Die neue Diagnose: Die Shunts sowie das Schlauchsystem sind bakteriell infiziert und an mehreren Stellen hat sich das umliegende Gewebe entzündet. Die Sache war so akut, dass eine erneute Blut-Fundierung wegen zu geringer Hämoglobin-Werte nicht abgewartet wurde, sondern während der Bluttransfusion operiert worden ist. Die OP verlief problemlos. Dabei wurde ihm die komplette Shunt-Anlage entfernt.

Aktuelle CT-Bilder geben Anlass zur Hoffnung, dass sich kein erneuter Druck aufbauen wird, was bedeutet, dass Jonas zukünftig ohne Shunts leben könnte. Das wird sich aber erst in den nächsten Tagen zeigen. Nach heutigem Stand wird unser Kleiner noch ca. 2 Wochen im Krankenhaus bleiben.
 
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Zwei Brüller geben alles
Einmal Mainz und zurück
Niklas und Jonas sind da!!!
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Jonas ist gut drauf!
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Verdacht auf West-Syndrom
Jonas ist krank
 
   Zwei Brüller geben alles
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.10.2006 von Christian Klaproth
 
 
Unsere beiden Spätze halten uns tatsächlich ordentlich auf Trab: Während Niklas nach heutiger amtlicher Messung durch die Hebamme über 6,2 kg wiegt und somit deutlich die 6-Kilo-Marke passiert hat, macht uns der Jonas erneut sorgen und musste gestern ins Krankenhaus. Bereits letzte Woche bekam er hohes Fieber und Husten. Diagnose: Infektion. Da er in den letzten Tagen leider auch nicht mehr richtig trinken wollte, hat unser Kinderarzt Jonas ins Krankenhaus überwiesen. Dort lassen erste Blutuntersuchungen auf einen bakteriellen Infekt schliessen, woraufhin eine Behandlung mit Breitenantibiotikum begonnen worden ist. In zwei bis drei Tagen wird es die Ergebnisse der angelegten Blutkultur geben. Dann kann gezielt gegen das Bakterium vorgegangen werden, sollte bis dahin keine Besserung eingetreten sein.
 
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Jonas lächelt ebenfalls!
Niklas lächelt!
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Der Shunt ist raus!
 
   Jonas lächelt ebenfalls!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.09.2006 von Christian Klaproth
 
 
Seit einigen Tagen zeigt auch Jonas, dass er über das ganze Gesicht strahlen kann, wenn er zufrieden ist. Das ist zwar etwas seltener als bei seinem Bruder der Fall, aber der Ü4kg Milchpräsident oder Mr.Mittelpunkt, wie ich ihn auch gerne nenne, ist halt anspruchsvoll. Einfach nur wichseln (Windeln wechseln) und Fläschchen geben reicht da halt nicht aus, schmusen muss zumindest auch noch dabei sein. Allgemein ist der Jonas recht kuschelbedürftig, mehr als der Niklas, wie es uns scheint.

Meiner Frau ist es heute Morgen jedenfalls erstmalig gelungen dieses zuckersüße Lächeln mit den herzallerliebsten Grübchen per Foto-Handy einzufangen. Das ist sozusagen ein Geschenk unseres Sohnes zu seinem Vierteljährigem, denn auf den Tag genau ist er heute drei Monate alt!

Ich habe mich natürlich riesig über dieses Bild gefreut, hat es mich doch davor bewahrt, in Düsseldorf Hbf schlafend sitzen zu bleiben und somit das Aussteigen zu verpennen. *g* Am Ende wäre ich vielleicht noch in Köln oder gar in Koblenz gelandet. Nicht ganz ohne, bei den aktuellen Streiks der Bahn-Mitarbeiter. :-)
 
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Niklas lächelt!
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Zwei Brüller geben alles
 
   Einmal Mainz und zurück
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 05.09.2006 von Christian Klaproth
 
 
Seit vergangener Woche Mittwoch bis gestern waren wir mit Jonas (und natürlich auch mit Niklas, den lassen wir ja nicht alleine) in Mainz in der Universitätsklinik. Dorthin wurden wir von Krefeld aus überwiesen, damit Jonas dort von einem Spezialisten für Shunt-Verlegungen operiert werden kann.
Am Freitag wurde die Operation durchgeführt und verlief - soweit uns berichtet worden ist - problemlos. Nach zwei Stunden Operation hat Jonas nun zwei Druck-Ventile im Kopf, die per Y-Konnektor verbunden sind und überhöhten Druck in Form von Flüssigkeit per Schlauch in den Bauch ableiten. Insgesamt vier Schnitte waren dafür notwendig.
Glücklicherweise konnten wir in einem Elternhaus nahe der Klinik wohnen, was es uns leicht gemacht hat, häufig bei Jonas zu sein und gleichzeitig etwas Abwechslung für Niklas zu schaffen.
Einzig die Versorgung auf der Station nach der OP kam uns so herzlos und ohne Liebe vor, dass wir darauf gedrängt haben, bereits gestern Mainz wieder zu verlassen und Jonas nach Hause zu holen. Auch die Behandlungsmethoden haben wir etwas in Frage gestellt: Jonas hat auf der einen Seite Schmerzen nach der OP, auf der anderen Seite Blähungen. Gegen die Schmerzen verabreichte man ihm Zäpfchen, was nutzlos ist, da er sie umgehend herauspresst. So bin ich gestern noch zur Notapotheke gefahren und habe ein Schmerzmittel als süße Sirup-Lösung geholt. Und siehe da: Der Jonas hört auch mal für einige Stunden auf zu schreien und kann etwas schlafen.
Jonas Kopfumfang ist bereits in den wenigen Tagen nach der OP um mehr als einen Zentimeter zurückgegangen. Wenn er auf dem Bauch liegt, kann er sein Köpfchen auch schon wieder recht hoch anheben. Hoffen wir, dass er die nächste Zeit beschwerdefrei verbringen kann.
 
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Magensonde
Jonas kommt nach Hause
Niklas und Jonas sind da!!!
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Zwillinge und Arbeit
Der Shunt ist raus!
Notwendiger Eingriff
 
   Magensonde
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.08.2006 von Christian Klaproth
 
 
Heute habe ich dem Jonas zum ersten Mal alleine eine neue Magensonde gelegt. Nach einigen Tagen, an denen er meiner Meinung nach ausreichend alleine getrunken hat, hat sich sein Zustand etwas verschlechtert. Er trinkt weniger und spuckt wieder etwas. Dazu hat er (wie zuvor schon sein Bruder Niklas) Blähungen bekommen, die ihm zusätzlich zu schaffen machen. Das Legen der Sonde war erstaunlich einfach. In Krefeld hatte ich aber auch eine sehr gute Einführung und Erklärung bekommen, wie so eine Sonde zu legen ist.

Morgen wird voraussichtlich ein Termin mit dem Uniklinikum in Mainz vereinbart, denn Jonas muss aufgrund seiner Krankheit operiert werden. Ein Ventil (Shunt) soll in seinem Kopf eingesetzt werden, um den erhöhten Druck abzulassen. Mainz wurde uns empfohlen, da dort die entsprechenden Experten sitzen. Ein früherer Termin ist wohl nicht möglich, da in Mainz alle Betten belegt sind. Sollte das am Mittwoch allerdings nichts geben, werden ich nachfragen, ob diese OP nicht auch in Krefeld vorgenommen werden kann. Jonas Kopf hat in den letzten Tagen nämlich weiter an Umfang zugenommen, was für ihn langsam unbequem wird.
 
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Jonas kommt nach Hause
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Einmal Mainz und zurück
 
   Jonas kommt nach Hause
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 17.08.2006 von Christian Klaproth
 
 
Auf der einen Seite sind wir betrübt, da es für Jonas keine Hoffnung auf ein normales Leben gibt. Auf der anderen Seite sind wir aber auch sehr froh, dass wir ihn wahrscheinlich Ende dieser Woche nach Hause bekommen werden. Der Druck, der sich zwischenzeitlich in seinem Köpfchen aufgebaut hatte, ist scheinbar wieder etwas zurückgegangen und insgesamt hat sich sein Zustand sehr verbessert.
Zwischenzeitlich hatte er Probleme mit seiner Temperatur, hat nicht richtig gegessen und viel gespuckt. Nimmt man aber alle Besserungsfaktoren zusammen, bleibt der Eindruck, dass er nach 7 Wochen Krankenhausaufenthalt nun endlich nach Hause kommen möchte, wo seine ganze Familie auf ihn wartet und ihm die Liebe geben möchte, die ihm bislang in vollem Umfang verwehrt blieb. Die stundenweisen Besuche in der Krankenhausatmosphäre geben ihm sicherlich nur einen geringen Trost für das, was er bislang durchmachen musste.
Jonas, wir freuen uns auf Dich!
 
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Von Chef-, Ober- und Stationsärzten
Schlag ins Gesicht
Niklas und Jonas sind da!!!
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Einmal Mainz und zurück
Jonas erlebt die Welt neu
 
   Inkubator-Zeit vorbei!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 26.07.2006 von Christian Klaproth
 
 
Nun haben es beide Jungs endlich aus den Inkubatoren rausgeschafft! Niklas liegt ja schon fast eine Woche in einem normalen Bettchen, nun hat es auch der Jonas zunächst mal aus dem Inkubator und in ein Wärmebettchen geschafft. Seine Infektion ist überstanden und er macht einen hervorragend lebendigen und aufmerksamen Eindruck.

Was besonders schön ist: Die beiden liegen wieder nebeneinander. Sie waren ja vorübergehend getrennt, weil Jonas noch auf der Intensiv-Station lag, während Niklas schon in der normalen Kinderstation untergebracht war. Beide Krümel haben auch schon ordentlich an Gewicht zugelegt, jeweils fast 500 Gramm!! Beide bekommen keine Infusionen mehr und werden nur noch von Muttermilch ernährt (bzw. mit Frühchen-Ersatznahrung, falls die Muttermilch mal nicht ausreicht).

Mit zunehmender Entwicklung werden die beiden auch immer ähnlicher, was ja auch wenig verwundert, da es ja eineiige Zwillinge sind. Hoffentlich können wir die beiden in ein paar Monaten noch unterscheiden. :)
 
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Gesundheitszustand
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Niklas und Jonas sind da!!!
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Schlag ins Gesicht
Von Chef-, Ober- und Stationsärzten
 
   Gesundheitszustand
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 19.07.2006 von Christian Klaproth
 
 
Seit ein paar Tagen gab es hier keine aktuellen Informationen über die Entwicklung unserer Zwillinge. Das liegt daran, dass die letzte Woche ziemlich aufregend war und es auch keine sonderlich guten Neuigkeiten gibt. Während sich Niklas (der größere von beiden) sehr gut macht und vermutlich in zwei bis drei Wochen aus dem Krankenhaus entlassen werden könnte, erkrankte Jonas an einer starken Sepsis mit anschließender Entzündung. Eine Sepsis ist eine Blutvergiftung, bei der an und für sich harmlose Bakterien in die Blutbahn geraten und sich im ganzen Körper ausbreiten. Was für einen ausgewachsenen Menschen alltägliche Routine des Immunsystems ist, stellt sich bei einem kleinen Frühchen äußerst kritisch dar. So hörte Jonas auf, eigenständig zu atmen und musste knapp drei Tage lang künstlich beatmet werden. Mittlerweile sind die Bakterien erfolgreich mit einem Antibiotikum bekämpft worden, die Entzündungswerte sind fast wieder komplett runtergegangen und atmen kann er auch schon wieder alleine, auch wenn er hier und da eine kleine Erinnerung in Form eines Stubsers benötigt, damit er auch weiter ans Atmen denkt. Nun müssen die weiteren Tage und Wochen zeigen, ob die Krankheit komplett ausgestanden ist und ob es eventuelle Folgeschäden gibt. Wir drücken Jonas jedenfalls ganz kräftig die Daumen.
 
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Inkubator-Zeit vorbei!
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Von Chef-, Ober- und Stationsärzten
 
   Erfreuliche Neuigkeiten
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 08.07.2006 von Christian Klaproth
 
 
Heute ist in der WAZ (Nr.156, Samstag 8.Juli 2006) die Geburtsanzeige unserer beiden Söhne erschienen (siehe Bild). Diese Anzeige wird allen Zwillingseltern vom Clemens-Hospitale in Sterkrade/Oberhausen kostenlos ermöglicht, und daher haben wir davon auch direkt Gebrauch gemacht (siehe Bild).

Ebenfalls heute ist meine Frau aus dem Krankenhaus entlassen worden. Sie erfreut sich bester Gesundheit, allerdings fiel es ihr schwer, das Krankenhaus ohne unsere Jungs zu verlassen. Die beiden Kleinen müssen noch etwas auf der Intensivstation bleiben, bevor wir sie nach Hause bekommen.

Die dritte gute Nachricht des Tages: Niklas hat seit heute keine Infusion mehr angeschlossen. Das bedeutet, seine gesamte Nahrung bekommt er ab jetzt nur noch in Form von Muttermilch. Da der Jonas noch etwas kleiner ist, muss er seine Infusion noch bekommen. Allerdings hat er gegenüber seinem Geburtsgewicht schon 130 Gramm zugenommen. Gar nicht mal schlecht, für die erste Lebenswoche, in der Babies erstmal etwas abnehmen.
 
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Inkubator-Zeit vorbei!
 
   Niklas und Jonas sind da!!!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.06.2006 von Christian Klaproth
 
 
Bevor ich ins Detail gehe, hier vielleicht erstmal die wichtigsten Informationen: Beiden Kindern und der Mama geht es den Umständen entsprechend sehr gut. Meine Frau konnte es sich nicht nehmen lassen und hat es tatsächlich geschafft, ihren beiden Jungs bereits 9 Stunden nach dem Kaiserschnitt einen Besuch auf der Kinder-Intensiv-Station abzustatten.

Niklas (auf dem Bild rechts) kam heute um 11:23 Uhr mit einem Gewicht von 2060g und einer Größe von 46cm zur Welt. Sein Bruder Jonas (auf dem Bild links) folgte ihm nur eine Minute später mit einem Gewicht von 1260g und einer Größe von 38cm.

Die ganze Sache lief heute dann doch etwas hektisch und anders als geplant ab, weswegen der ohnehin schon aufregende Tag der Geburt noch aufregender wurde. Schon seit etwa zwei Wochen liegt meine Frau mit vorzeitigen Wehen im Krankenhaus. Gestern wurde aufgrund verschiedener Faktoren entschieden, die Kinder heute (in der 33ten SSW) auf die Welt zu holen. Heute morgen bin ich um halb neun ins Krankenhaus gefahren. Nach gestriger Planung waren wir heute als vierter Kaiserschnitt gegen 12:00 Uhr eingeplant. Als ich meine Frau gesehen habe, habe ich mich allerdings etwas erschrocken. Sie war kreidebleich und hatte sich die Decke bis unter die Nase gezogen. Nachdem ich sie kurz berührt hatte, habe ich auf 38.5 Grad getippt, sie hatte aber 39.0 Grad und somit Fieber. Es wurde ein entsprechendes Medikament per Infusion verabreicht und ein CTG geschrieben. Etwas geschockt waren wir dann, als die Hebamme meinte, das CTG würde solange geschrieben werden, bis es in den OP ginge. Es war gerade mal kurz nach 10:00 Uhr. Noch einen Tick nervöser wurden wir dann, als es um 10:30 Uhr hiess, sie würde jetzt in den Kreiss-Saal gebracht werden, würde vorbereitet werden und dann ginge es auch ohne Umwege in den OP. Wir wurden vorgezogen. Im Kreiss-Saal angekommen, steigerte sich die Hektik, denn plötzlich hiess es, aus der geplanten Teilnarkose wäre nun eine Vollnarkose geworden, auf einen Einlauf würde man verzichten, schnell noch den Katheter gelegt und ab in den OP. Vor der OP-Tür hatte ich dann noch kurz die Gelegenheit, mich von meiner Frau zu verabschieden und ihr alles Gute zu wünschen. Das war um ziemlich genau 11:00 Uhr.

Ich sage Euch, das waren schon bange Minuten. Irgendwie läuft die Zeit auch extrem langsam, wenn man da so steht und wartet. Der Narkosearzt kam recht zügig wieder raus und meinte, in 20 Minuten wäre alles fertig und dann würden die Kinderärzte rauskommen und direkt einen Stock höher in die Kinderklinik fahren.

Um 11:25 vernahm ich dann einen deutlichen Baby-Schrei aus dem OP und mein Herz machte einen Sprung. Leider ging die Tür nicht auf... 11:30 Uhr... 11:40 Uhr... 11:50 Uhr... dann endlich ging die Tür auf, ein mobiler Inkubator wurde herausgeschoben und dabei 4 Kinderärzte, zwei für jeden Jungen.

Eine Hebamme sagte mir, dass mit meiner Frau soweit alles okay wäre und so folgte ich den Kinderärzten. In der Kinderklinik angekommen, wurde es erst so richtig hektisch... zumindest sah es für mich als Aussenstehenden so aus. Ständig piepte hier ein Warnton oder summte dort ein Signal woraufhin die Chefärztin kurze medizinische Anweisungen gab, welchem Kind, welche Substanzen in welcher Menge verabreicht werden müssen. Ich erfuhr, dass die beiden direkt nach der Geburt zwar anfingen zu atmen, sich dabei aber sehr schwer taten. Nebenbei wurden die beiden vermessen und gewogen. Nach etwa 30 Minuten lagen dann beide jeweils in einem eigenen Inkubator, wo sie noch weiterversorgt und etliche Gerätschaften angeschlossen worden sind.

Aber schon nach ca. einer Stunde hatte sich die Lage erheblich beruhigt und die beiden lagen ganz friedlich da. Das absolut überraschende für mich war (und ist), dass sie bereit ohne jegliche Hilfsmassnahmen alleine atmen. Lediglich der Sauerstoffgehalt im Inkubator ist noch etwas höher als normal. Die Herzfrequenz und der Sauerstoffgehalt im Blut ist auch bei beiden in Ordnung, erstaunlicherweise sind die Werte bei Jonas, dem kleineren sogar besser als bei Niklas.

Was sich nach der Geburt erst herausgestellt hat: Nicht nur nährstoffmäßig, sondern auch mit Blut wurden die Zwillinge unterschiedlich versorgt. Während Jonas sehr blass aussieht, hat Niklas eher eine ungesund dunkle Rotfärbung der Haut. Das ist wohl laut Kinderarzt jetzt das hauptsächliche Problem: Während Niklas eine Lösung bekommt, die sein Blut etwas dünner machen soll, bekommt Jonas eine Bluttransfusion und morgen wahrscheinlich nochmal eine zweite. Das hängt von seinen morgigen Blutwerten ab.

Aber alles in allem sind bei stabil und brauchen jetzt vor allem viel Ruhe.

Nachdem ich gesehen habe, dass es den Kindern gut geht, bin ich runter in den Aufwachraum, wo meine Frau bereits aus der Narkose erwacht war aber noch sehr benebelt war. Per Digitalkamera und Camcorder habe ich ihr ihre beiden Söhne erstmal gezeigt, damit sie auch weiss, wofür sie das alles über sich ergehen lassen musste.

Mittlerweile geht es ihr schon wieder ganz gut. Nach Monaten der Seitenschläferei und Rückenschmerzen, kann sie nun endlich mal wieder auf dem Rücken schlafen.

Für mich geht dieser äußerst aufregende Tag nun zu Ende.
 
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