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 Christian Klaproth (441 Einträge) November 2017 





   Schmunzel-Spam Nummer 8
  Kategorie Internet, erstellt am 08.06.2009 von Christian Klaproth
 
 
Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es nun seit der letzten Episode meiner Schmunzel-Spam Serie her. Seit dem hat das Spam-Volumen nicht etwas abgenommen, nein. Aber zum einen sind die Spam-Filter besser geworden, so daß gar nicht mehr so viel Müll in meinem Postfach landet, zum anderen waren die Vertreter, die es dann doch noch in mein Postfach geschafft haben entweder nicht originell oder nicht jugendfrei.

Nun aber ereilte mich ein Hilferuf aus Hong Kong, der ganz offensichtlich seinen Ursprung in der englischen Sprache hat und so schlecht ins Deutsche übersetzt worden ist, dass es schon wieder witzig ist. Klingt eindeutig nach automatisierter Übersetzungsmaschine, aber lest selbst.

Von: L. Xiao Gang

Meine aufrichtige Entschuldigung für meine unethisch / unprofessionellen Vorgehen Ihnen auf dieser sehr August Anfrage, aber ich würde bitten, dass Sie den Inhalt dieser E-Mail ausnahmsweise vertraulich und Wahrung der Vertraulichkeit der Informationen, die privilegierten, die Ursache in unserer Interaktion.


Lieber Xiao-san,

illustre Grüße (august greetings) nach Hong Kong! Ausnahmsweise gehe ich mit dem Inhalt Ihrer Email nicht ganz so ethisch und vertrauensvoll um, wie Sie das gerne sehen würden, aber auf diesem öffentlichen Weg erreichen wir gemeinsam noch viel mehr Leute, als Sie nur per Email. Da Ihr Land dem unseren politisch schon weit voraus ist und Internet-Zensur bereits durchgeführt werden darf, besteht auch kein Grund zur Sorge, dass jemand anderes aus Ihrem Land diese Zeilen lesen wird. :)

Ich bin Herr L. Xiao Gang, die derzeit Vice Chairman, Operations Executive, Bank of China Limited, Hongkong.

Und ich bin Herr C. Klaproth, weiß und sitzend, Träger des grünen Judo-Gürtels und Father of a son, Mönchengladbach, Germany.

Bitte ich um Ihre Partnerschaft und es sich um securring Groß Mittel-und Wohnungswesen. Der Empfänger ist verstorben und hat keine nächsten Angehörigen, hier der Grund, ich wende mich an Sie. Sie sind Namensvettern.

Ach was. Sollten Ryu Klap Roth oder Chun Kla Pi erfolgreich in Immobilien gemacht haben?

Um so mehr, möchte ich versichern, dass diese Transaktion hat keine "Risiko-Strings" mit ihm verbunden ist. Bitte geben Sie Ihr Interesse, indem Sie mich über meine private E-Mail (...) für weitere Informationen. Bitte beachten Sie auch die folgenden, Ihren vollständigen Namen, Adresse und Staatsangehörigkeit.

Was in aller Welt sind denn bitteschön Risiko-Strings? Haben die vielleicht eine Perforation im Schritt? Tante Goggle hilft. Es geht anscheinend um Infektionsgefahren:  Risiko String. Puh... da bin ich aber schonmal erleichtert, dass dieser Kelch an mir vorübergeht.

Vielen Dank im Vorgriff auf Ihre Antwort.

Nein, Xiao-san, ich danke Ihnen!!! Zum einen haben Sie mich vor einer echt fiesen Ansteckung geschützt und zum anderen sorgen Autoren wie Sie dafür, dass mir für meine Schmunzel-Spam-Serie nicht der Stoff ausgeht. Danke, danke, danke!! ;-)
 
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Schmunzel-Spam

 
   Schmunzel-Spam Nummer 7
  Kategorie Internet, erstellt am 10.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Heute erreichte mich eine Multi-Kulti-Email, die ich ob des englischen Titels Lose Weight Easily ungesehen löschen wollte. Vielleicht war es das Ergebnis der Wii Fit BMI-Messung am vergangenen Wochenende, das mich dazu brachte, doch einen kurzen Blick in die Email zu werfen. :) Zumindest war ich schonmal erstaunt, dann doch etwas auf deutsch zu lesen... oder auch nicht?

Salut,
Natürliche Gewichtsabnahme Pillen.


Salut,
Fehlfunktion Spam Filter.

Wir überprüfen alles, was Sie wissen müssen über alles Gute Pillen
Gewichtsverlust. Wir haben dazu beigetragen, viele Menschen mit den besten
Gewichtsverlust Pillen, Jetzt sind Sie dran.


Häh?!? Ich bin dran? Womit? Werde ich jetzt überprüft? Ich habe nachweislich keine terroristischen Kontakte und ich zahle auch die GEZ-Gebühren. Und wozu genau haben sie beigetragen? Haben viele Menschen mit ihren Pillen abgenommen? Oder sind viele Menschen umgekommen? Bitte überprüfen Sie diese Dinge, die ich wissen möchte, bevor ich dran bin.

Wir sind sehr zuversichtlich, unsere Pillen sind 100% wirksam, wir geben
ihnen entfernt Kostenlose


Nee, is klar. Wie weit entfernt von kostenlos sind denn die Pillen? 100 EUR, 200 EUR?

Garantierte Gewicht zu verlieren, schnell, oder wir geben Ihr Geld zurück.

Wem geben Sie mein Geld zurück? Nein, also es tut mir Leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich von Ihrem Angebot nur entfernt überzeugt bin. Ich werde mein Glück weiterhin mit Wii Fit versuchen. Das ist auch nur entfernt kostenlos, macht aber viel mehr Spaß, als Pillen zu schlucken.

Entfernte Grüße,
Christian
 
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Schmunzel-Spam
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Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   99,98% Abwehrquote
  Kategorie Internet, erstellt am 07.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
Leider kann ich für dieses Blog-System keine 100%ige Kommentar-Spam-Abwehr verzeichnen, aber immerhin konnte ich bislang 99,98% der Kommentar-Spam-Versuche abwenden. Ich denke, die Anzahl der tatsächlichen Anfragen, bei denen sich jemand, der ernsthaft einen Kommentar abgeben wollte, verrechnet hat, fallen nicht so sehr ins Gewicht. In Zahlen ausgedrückt konnten von 11683 Kommentar-Versuchen lediglich 2 Spam-Einträge verzeichnet werden.

Ich denke, diese Zahlen rechtfertigen es noch nicht, mehr Aufwand in die Spam-Abwehr zu stecken oder den Zahlenraum der Prüf-Frage zu erweitern. Sollten die erfolgreichen Spam-Angriffe zunehmen, werde ich als nächsten Schritt einbauen, dass das Ergebnis der Rechenaufgabe als Wort eingegeben werden muss. :)
 
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Spam, Spam, Spam...
Achtung vor Trackback-Spam!
BLOG-Feature: Trackback und Spamschutz
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Tapetenwechsel
 
   Schmunzel-Spam Nummer 6
  Kategorie Internet, erstellt am 01.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Obwohl ich nicht an der Börse tätig bin, erreichte mich heute ein absolut geheimer Insider-Tipp. Finde ich nett von den Leuten (leider besteht der Absender nur aus einer mir keinen Sinn ergebenden Buchstabenkette), dass sie diesen Profit nicht alleine einfahren möchten, sondern einen Normal-Sterblichen wie mich daran teilhaben lassen wollen. Aber mal zum Inhalt der E-Mail.

KAUF-TIPP DER WOCHE
30% IN 7 Tages
DONNERSTAG 13. Maerz


Mist, heute ist schon der 1. April... habe ich da noch eine Chance einzusteigen?

LESEN SIE DIE NACHRICHTEN

Zu Befehl! Waffenverbot für Kindergartenkinder, Lockerung der Kennzeichnung von genfreiem Futter und Feinstaub-Verbot in Köln. Habe ich was übersehen?

Glücksgraphit Inc. (Anm. d. Red. Name der Firma geändert), eine Wyoming Firma, hat eine Gruppe von Mineralanspruechen in einem bekannten mineraltragendem Gebiet, suedoestlich in British Columbia (B.C.), das fertig ist fuer kommerzial mining.

Mönsch... davon habe ich noch gar nichts in den Nachrichten gehört. Vielleicht kann ich diese Info ja auch an eine Nachrichtenagentur verkaufen.

Graphite: Die Ergebnisse der Arbeit von Fachleuten ausserhalb der Firma hat gezeigt, dass der formlose graphitic Erzinhalt der Glücksgraphit Gruppe ist kommerzial Grade und ist von einer gewerblich nuetzlichen Konzentration. Am Ende des Sommerberichts 2002 das formlose Graphit in dem Gabiet der Glücksgraphit Eigentuemer hat einen Gehalt von 6.667.000 Tonnen.

Sechs Millionen Tonnen! Ist nicht wahr. Und dazu noch kommerziell grade... man stelle sich bloß vor, es wäre kommerziell schief. Nicht auszudenken, was dann mit dem Börsen-Kurs geschehen würde. Apropos! Jetzt mal Butter bei die Fische und Fakten auf den Tisch!

Mit einem laufeuden, Gehalt von 6.677.000 Tonnen kann Glücksgraphit mit einem Lauf der Miene van 475.000 Tonnen jedes der 14 Jahren bediena Ueber die 14-jaehrige Periode dies wuerde erzeugen:
Umsatz $167.544.720
Bergbaukosten $ 53.188.800
Brutto Profitiert $114.355.920
Diese Figuren sind auf einem 9% Ertrag von 6.677.000 Tonnen basiert. Daher waere es 598.734 (Tonnen des Grafits) x $280, U.S., das pro Tonne benutzt wird, gleichend $167.544.720 basiert an pro Tonne gemiened.


Mann, Mann, Mann. Ich lass mich doch hier nicht verkackeiern. Hier mal mein Kauftipp für Euch: Bei Lidl gibt's das Pfund Gehacktes für 1,99 EUR und an der Kasse ein Video Eures Einkaufs direkt gratis dazu! Das nenne ich mal einen Geheimtipp.

Die Millionen nicht locker machend,
Christian
 
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   Schmunzel-Spam Nummer 5
  Kategorie Internet, erstellt am 07.03.2008 von Christian Klaproth
 
 
Tanja scheint mich zu mögen, denn sie hat mir (erneut) eine Email geschickt, mit der sie mich auf eine ganz tolle Online-Community hinweisen möchte, ach was sage ich da, sie hat mich direkt eingeladen! Aber lest selbst, was sie mir schreibt:

Tanja hat Dich ins RotlichtVZ eingeladen!
Sofort einloggen und auf einen Schlag vernetzt sein. Suchen, finden oder
einfach rausfinden, wer mit Dir sex daten möchte. Leichter als SMS, schöner als
eMail und noch dazu Deine Kontakt-Zentrale (für Frauen und Männer).

Klicke auf diesen Link, um Deine Einladung abzuholen: ...


Liebe Tanja,

Dich schickt ein Engel. Gerade heute habe ich ein leichtes Ziehen auf dem rechten Ohr und dachte gerade über die Möglichkeit einer Rotlichtbetrahlung nach, da erreicht mich Deine Email. Ich hätte nie zu wagen geglaubt, dass es zu dem Thema Rotlicht eine eigene Online-Community gibt. Nun freue ich mich schon auf Testberichte und den Erfahrungsaustausch zu Rotlichtlampen. Als ich unsere Rotlichtlampe bei meinem Sohn anwenden wollte, der im Bettchen lag, stellte sich heraus, dass bei unserem Modell das Stromkabel länger sein könnte! Meine bisherigen Versuche eine Rotlicht-Community zu finden, scheiterten daran, dass mir Suchmaschinen dazu immer unpassende Treffer angezeigt haben, auf denen es irgendwie nicht um Rotlichtlampen ging. Damit die Community aber noch recht lange existiert, noch ein kleiner Hinweis, den ich als treusorgender Internetnutzer loswerden möchte: Nach  letzten Meldungen werden Internet-Seiten mit "VZ" im Namen nämlich der Reihe nach abgemahnt. Wäre ja schade, wenn Deine Seite bald schon wieder dicht machen muss. Was Du mit Sex-Daten meinst, habe ich noch nicht verstanden. Ich hoffe doch, dass in der Community überwiegend anonym Daten ausgetauscht werden. So, werde jetzt gleich mal meine Einladung abholen, und hoffe, Du bist mir nicht böse, dass ich auf Deine bisherigen 37 Einladungen für das Nachbarschaftsnetzwerk einsamer Hausfrauen nicht reagiert habe. :-) :-)

Rot leuchtende Grüße,
Christian
 
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   Schmunzel-Spam Nummer 4
  Kategorie Internet, erstellt am 28.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Heute fand ich einen Brief einer mir bis dato unbekannten und mysteriösen Galina in meinem Email-Eingang, den ich auszugsweise hier zitieren möchte.

Hallo. Uber meinen Brief verwundere sich bitte nicht! Wahrscheinlich verwundertest du dich wenn diesen Brief bekommen hat? Ich sah deinen account auf der deutschen Web-Seite der Bekanntschaften. Die Web-Seite heisst " Singles. Friend " oder "Parship". Du hast dort die Registrierung.?

Hallo Galina, wie Du richtig vermutest, wundere ich mich etwas über Dein Schreiben. Auf den von Dir genannten Web-Seiten bin ich nicht registriert, aber umso schöner, dass Du dennoch einen Weg gefunden hast, mir zu schreiben!

Ich habe entschieden, den Brief fur dich zu schreiben. Moglich konnen wir die prachtigen Beziehungen schaffen? Eben wird unsere Bekanntschaft vom grossen Gluck moglich sein. Ich will daran glauben. Viele Leute suchen seine Liebe und das Gluck. Eben wird unsere Bekanntschaft vom Anfang der Liebe moglich sein. Ich will die ernsten und vorliegenden Beziehungen haben. Ich denke dass du Mann mit dem ich bist ich kann glucklich sein.

Ähm, Galina, da muss ich Dich enttäuschen, ich bin nämlich glücklich verheiratet...

Ich rege auf mich wenn ich diesen Brief fur dich schreibe. Ich will dass du mir glaubst. Ich suche die vorliegende Liebe. Ich will dass du
mir geantwortet hast. Schreibe mir die Antwort. Du kannst sehen dass wir die ernsten und grossen Gefuhle schaffen konnen.


Ui, nun beruhig Dich bitte erstmal. Du steigerst Dich da in etwas hinein... Ich glaube Dir ja, dass Du eine Liebe suchst, aber es liegt eben keine vor. Und geantwortet haben kann ich Dir noch nicht, da ich ja soeben erst Deinen Brief erhalten habe. Momentan sehe ich keine grossen Gefühle, ich sehe grosses Kino. Ich befürchte, ich verstehe Dich nicht ganz.

Ich studierte deutsch in der Schule und das College. Du verstehst meinen deutsch? Ich werde mich bemuhen, richtig auf deutsch zu schreiben. Ich will dass du mich verstehst.

Erstes Semester, was?

Was du uber mich ausfuhrlich erfahren wolltest? Ich will dass du uber mich mehr erfahrst. Ich werde uber mich erzahlen. Ich werde mich bemuhen, auf deine Fragen zu antworten.

Du, Galina, nichts für ungut, aber im Prinzip möchte ich nichts weiter über Dich erfahren. In unserem Land kann es als Unhöflichkeit ausgelegt werden, wenn man sich jemandem so aufdrängt. Andererseits: Du hast Deinen ganzen Mut zusammengenommen, um ausgerechnet mir zu schreiben, da möchte ich Dir doch die Chance geben, Dich näher vorzustellen. Wer bist Du denn eigentlich genau?

Ich die russische Frau.

Ach die? Mach keinen Quatsch!

Ich lebe in Lettland. Meine Stadt Riga. Es ist Hauptstadt in Lettland. Wahrscheinlich weisst du meine Stadt? Ich lebe eine. Ich habe die kleine Wohnung. Ich miete diese Wohnung. Meine Eltern leben neben mir, im benachbarten Haus. Ich helfe seinen den Eltern wenn ich eine solche Moglichkeit habe. Ich habe die Bruder und der Schwestern nicht. Nur der Cousin und die Cousine.

Ja, das ist doch mal schön so mit der ganzen Familie... alle beisammen...

Ich habe die Grossmutter und den Grossvater. Sie leben in Portugals. Sie sind in Portugals 10 Jahre ruckwarts abgereist. Moglich kann ich die Grossmutter und den Grossvater kurz danach auch besuchen.

Das tut mir aber Leid. Vielleicht hätte jemand Deinen Grosseltern sagen sollen, dass sie besser vorwärts abgereist wären, dann wären sie vielleicht auch schon angekommen.

Ich arbeite in der Handelsfirma. Der Verkauf der Buchproduktion. Ich arbeite vom Buchhalter. Ich bin Vom Helfer des Hauptbuchhalters. O, mein Vorgesetzte die sehr strenge Frau. Aber rechtmassig. Wahrscheinlich gefallt mir meine Arbeit. Mir ist es einfach interessant. Ich habe das grosse Gehalt nicht. Bei den Frauen das Gehalt klein. Auch ist viel es Arbeitlosen. Immer kann man den neuen Arbeiter auf einen beliebigen Arbeitsplatz finden. Und deshalb zahlt unsere Leitung das grosse Geld nicht. Aber das Geld ist wichtig fur mich nicht.

Das ist ja alles furchtbar interessant. Ich könnte Dir noch stundenlang zuhören. Leider hat mein Weihnachtsmannkostüm für übernächstes Jahr ein kleines Loch unter der rechten Achsel, das dringend gestopft werden muss. Ich werd' dann mal...

Meinen hat der Vater die staatliche Rente in diesen Moment. Er arbeitet nicht. Meine Mutti arbeitet in der gesellschaftlichen Organisation. Sie untersucht die naturlichen Erscheinungen. In der Kindheit kam ich sehr oft auf die Arbeit zur Mutti. Mir war es interessant dass zu sehen geschieht mit den naturlichen Erscheinungen. Wie das Wetter andern wird. Wenn der Regen wird.

*gähn* (Anm. d. Autors, also von mir: Ich lasse jetzt die nächsten 4 Absätze weg, in denen sich Galina über die Liebe und die Einsamkeit auslässt.)

Warum ich suche Mann in Deutschlands? Du willst daruber fragen? Ich glaube dass fur die Liebe und das Gluck existiert der Hindernisse und der Entfernungen nicht. Meine Freundin beratete mir, nach dem Mann in Deutschland zu suchen. Es ist meine beste Freundin. Wir sind noch von der Schulzeit befreundet. Ich und sie lernten in einer Schule. Fruher lebten wir in einem Haus. Auch waren unsere Eltern von den Familien befreundet. In diesen Moment lebt meine Freundin in Deutschland. Die Stadt B-Baden. Sie lebt in Deutschland zwei Jahre. Meine Freundin hat den deutschen Mann verheiratet. Sie hat den deutschen Mann im Internet gefunden. Sie hat seinen geliebten Mann gefunden. Sie haben im Internet kennengelernt. Sie ist in Deutschland zu seinem dem Mann abgereist. Sie haben liebgewonnen. Meine Freundin hat ein Problem wenn sie in Lettland lebte. Sie und die Eltern gerieten in die Autokatastrophe. Es war schrecklich. Meine Freundin und ihre Mutti hat ubergelebt. Und ihr Vater ist umgekommen. Meine Freundin hat die Verletzung bekommen. Sie hort nicht und sagt in diesen Moment nicht. Sie konnte nicht lange zum guten Leben zuruckkehren. Aber rechtzeitig hat sie die Krafte, um gefunden, zu beginnen, sich zu leben und zu freuen. Sie hat seine Liebe gefunden. Ihr Mann hort nicht und sagt auch nicht. Sie sind Mann und die Frau jetzt. Meine Freundin und Mann sind zusammen sehr glucklich. Ich bin froh dass meine beste Freundin in diesen Moment glucklich ist.

Nimm mir das nicht übel, ich frage nur, weil ich es verstehen möchte: Deine Freundin wurde nach einem Autounfall in Lettland taubstumm und fand einen taubstummen Mann in Deutschland, den sie dann allerdings verheiratet hat. Ja aber an wen denn? Die beiden hätten doch zusammengepasst? Das ist ja alles so tragisch, aber was hat das Ganze jetzt mit uns zu tun? (Anm. d. Autors, also von mir: Ich lasse jetzt die nächsten 3 Absätze weg, in denen sich Galina über ihre Freundin, die Liebe und Träume auslässt.)

Ich werde deinen Brief warten. Dein Brief wird mich glucklich machen. Versprich, zu antworten!!! Ich bin obligatorisch ich werde antworten. Ich werde dir die Fotografie schicken. Ich schreibe den Brief dir. Ich gehe im Internet - Cafe selten. Meistens verwende ich Das Internet in der offentlichen Bibliothek oder in supermarket. Ich habe dir den Brief von anderem allgemein e-mail geschrieben.

Schreibe mir die Antwort auf meinen personlich e-mail.
Meinen personlich E-mail: ???@yahoo.com
Deine Galina


Liebe Galina, ich danke Dir für Deinen ehrlichen und umfangreichen Brief. Leider bin ich zwischenzeitlich eingeschlafen und kann Dir nicht mehr antworten. Aber Du bist ja obligatorisch und wirst das schon wegstecken. Hier in Deutschland warten noch etliche Männer-Herzen, die es zu erobern gilt. Und falls Du Dich von der ganzen Schreiberei auch mal erholen möchtest, dann reise doch rückwärts nach Portugals, vielleicht haben wir dann die nächsten 10 Jahre Ruhe vor Dir!

Missachtungsvoll,
Christian
 
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   Schmunzel-Spam Nummer 3
  Kategorie Internet, erstellt am 03.12.2007 von Christian Klaproth
 
 
Mein heutiger Montag startet mit einer Email, die mir schon wieder Tränen in die Augen treibt. Dieses mal handelt es sich meiner Meinung nach um die  Borg, die mich zu einer Mitarbeit überreden wollen.

Begruessen Sie!

Eine ungewöhnliche, aber innovative Anrede! Mein Interesse ist schon geweckt, da weiss ich noch gar nicht, worum es eigentlich geht.

... Es ist eine beste Partnerprogramm fuer einen Mensch, der einen Nebendienst in Internet sucht. Erlauben Sie bitte uns Ihnen ein paar Besonderheiten zu erklaeren und eine interessante Information Ihnen zu geben, dass Sie keine Notwendigkeit haben, um eine andere Arbeit in Internet zu suchen. Sie koennen unseres Angebot sehr interessant und nuetzlich finden. Wenn Sie ein paar freie Stunde pro Tag und minimale Computerfertigkeiten haben, dann Sie ein Mensch sind, der sehr nuetzlich als Mitarbeiter fuer uns ist.

Für meinen Geschmack wird hier der Begriff "Mensch" übertrieben betont, was ein eindeutiges Indiz für eine fremde Lebensform ist, die hier auf der Erde nach Mitarbeitern sucht. Es klingt im letzten Satz sogar etwas nach Experimenten... zumindest manifestiert sich bei mir das Bild eines Entführten in der Hand ausserirdischer Wissenschaftler auf einem Seziertisch. Aber es kommt noch deutlicher...

... Jetzt arbeiten wir mit folgenden Hauptangelegenheiten: Invistitione, Infomationstechnologie, Menschquellen. Wir hoffen, dass Sie die Bedeutung unserer Mission verstehen und unser Mitglied von unseres grossen Kollektiv sein wollen.

Menschquelle? Soll ich etwas als lebende Batterie für das Alien-Mutterschiff dienen? Kollektiv? Na wenn das kein Hinweis auf die Borg ist!

... Danach , als wir ihre Resuemee bekommen und es eroerten, wir werden froh Sie in unserer Gesellschaft zu sehen. Wir hoffen, dass Sie fuer unseres Angebot interessiert sind und wir Sie zwischen unsere beste Mitarbeiter sehen werden.

Liebe Borg,
Ich entscheide mich hiermit gegen eine Erörterung Ihrerseits, da ich mich dafür entschieden habe, noch einige Zeit lebendig auf der Erde zu verbringen. Es tut mir Leid, Sie enttäuschen zu müssen, wo sie doch solche Hoffnungen und hohen Erwartungen in mich gesetzt haben. Ich kann mich allerdings nicht mit dem Gedanken anfreunden, zwischen Ihren besten Mitarbeitern verteilt zu werden. Kleiner Tipp: Machen Sie doch schonmal ein Arbeitsamt auf dem Mars auf. In einigen Dekaden wird es dort vor Human Resources nur so wimmeln.
Mit vulkanischen Grüßen,
Christian Klaproth
 
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  Kategorie Internet, erstellt am 23.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Heute erreichte mich eine neue E-Mail aus der Kategorie Schmunzel-Spam, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Natürlich habe ich auch diesmal eine passende Antwort. Heute schreibt mir die liebe Anja:

Hallo,
hab vor paar Tagen ein Con dom von der Seite geschickt bekommen und muss sagen
das ist der Hammer. Meine Freundin verträgt die Pil le leider nicht. Darum hab
ich mal die Con dome ausgetestet und muss sagen es ist sehr gefühls echt.
http://...
Kannst es ja auch mal versuchen. Wirst es nicht bereuen ;)


Liebe Anja,
zunächst einmal mein aufrichtiges Beileid, dass Deine Freundin die Pille nicht verträgt. Dass Ihr beiden nun stattdessen Kondome als Verhütungsmittel einsetzt, finde ich sehr vernünftig, auch wenn ich Dich beruhigen kann, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass Deine Freundin von Dir schwanger werden wird. Du hast übrigens Glück, dass ich Deine Email überhaupt erhalten habe! Hättest Du Condom, Pille oder gefühlsecht korrekt geschrieben, hätte mein Spam-Filter wohl zugeschlagen. Nochmals danke für Deine Empfehlung, auch wenn ich ein Kondom sicherlich auf eine andere Weise gebrauchen würde, als Du. :-) :-)
Weiterhin viel Spaß und schreib mal wieder,
Christian
 
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  Kategorie Internet, erstellt am 06.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Heute erreichte mich eine als Delivery-Fehler verpackte Spam-Mail, die mich zum Schmunzeln brachte. Daher möchte ich hier allen Lesern, die Spam-Mails (wie ich sonst auch) ungelesen löschen, einige Zitat-Highlights präsentieren. Es beginnt recht freundlich...

Guten Tag!

Gleichfalls! Bevor ich weitermache, noch der Hinweis: Ich habe die folgenden Zeilen tatsächlich ungeschnitten und unkorrigiert übernommen...

laut unserer Umfrage sind 88% Menschen in Ihrem Alter mit ihrem Monatseinkommen unzufrieden und wurden es gern erhöhen. Deswegen mochte ich Ihnen eine Teilzeitbeschäftigung anbieten. Um von 292 bis 777 Euro pro Woche zu verdienen, mussten Sie wöchentlich von 4 bis 5 Stunden arbeiten.

Soweit, sogut. Prima Einleitung. Ich bin im Thema, auch wenn ich mich nicht zu den 88% der Menschen in meinem Alter zählen würde. Woher kennen die eigentlich mein Alter? Egal... bei 292 bis 777 EUR für 4 bis 5 Stunden, da sage ich ja prinzipiell schonmal nicht nein. Und schon gar nicht, wenn mir so exakte Zahlen genannt werden, dann muss das ja was ernsthaftes, seriöses sein. Also weiter im Text...

Sie brauchen ein Telefon Mobiltelefon, einen Computer und E-Mail. Wenn Sie diese Zeilen lesen können, verfugen Sie über alles, um mit Ihrer Arbeit zu beginnen.

Moment mal, wieso sollte ich ein Telefon Mobiltelefon haben, wenn ich diese Zeilen lesen kann? Ich rufe meine Mails nicht mit dem Handy ab. Ich befürchte, ich bin für den Job nicht qualifiziert.

Die Suche nach neuen Mitarbeitern dauert bis Ende des Monats,; bis jetzt haben wir 14 freie Stellen in Ihrem Land von unseren Kunden bearbeiten. Das ist ganz leicht, was aber Qualität voraussetzt. Sie werden von mir eingeschult und bekommen alles, was für diese Arbeit erforderlich ist.

Bis Ende des Monats ist ja noch etwas Zeit, daher bin ich zuversichtlich, dass alle offenen Stellen besetzt werden können. Vor allem, bei dem genialen Konzept dieser "Firma". Offene Stellen werden einfach durch Kunden besetzt. Mein Gott, wie genial! Man stelle sich dieses Konzept für Hotlines vor!! Offene Stellen werden einfach umgehend von anrufenden Kunden besetzt, was aber natürlich Qualität voraussetzt... Oder habe ich an dem Satz was missverstanden?

Von Ihnen wird kein Startkapital gebraucht.

Na das wäre ja noch doller!

Wer sind wir?

Ja, das würde mich auch interessieren. Und vor allem: Woher haben die meine Email-Adresse?

Wir sind ein großer multinationaler Autoverkäufer. Falls Sie sich entscheiden sollen, für uns zu arbeiten, stellen Ihnen unser Buero zur Verfügung 5% Rabatt beim Kauf eines Autos von uns als zusätzlichen Bonus und helfen Ihnen wenn es erforderlich ist, einen Kredit dafür zu kriegen.

Wow... ich bekomme ein Büro gestellt? Und noch 5% Rabatt... und einen Kredit. Schade nur, dass ich gerade kein neues Auto brauche. Ansonsten würde es mir schwer fallen, der Verlockung zu widerstehen.

Wir würden froh, extra Ihnen Information persönlich zu übermitteln. Wir benutzen keine automatisierten Antwortprogramme, jeder Brief wird von uns gelesen und persönlich beantwortet.
Um unsere Antwort zu beschleunigen, schicken Sie bitte an meine E-Mail einen Brief.


Was sind denn automatisierte Antwortprogramme? Gibt es sowas? Tsts... schliesslich antworte ich hier ebenfalls persönlich auf das Schreiben. Wie ich allerdings an eine E-Mail einen Brief schicke, weiss ich nicht. Dafür bräuchte ich erstmal eine Anleitung.

Tragen Sie bitte folgende Information ein:
1. Ihren Namen
2. Ihr Alter
3. Ihr Land


Na das ist jetzt aber praktisch: Alle diese Informationen haben die ja schon. Meinen Namen kennen die sicherlich, weil er sich aus meine Email-Adresse ableiten lässt. Meine Email-Adresse haben die auch, sonst hätte ich die Mail ja nicht bekommen. Und mein Alter ist auch bekannt, sonst hätten sie ja nicht schreiben können, dass 88% aller Menschen in meinem Alter mit ihrem Einkommen unzufrieden sind. Dann muss ich sicherlich nicht antworten, sondern nur abwarten, bis extra mir weitere Informationen persönlich übermittelt werden.

Im Voraus möchte ich Ihnen sagen, dass unsere Antwort Sie erst in 3-4 Arbeitstagen erreichen kann, weil unsere Mailserver überlastet sind. Sie können aber sicher sein,, dass Ihr Brief gelesen und beantwortet werden wird.

Klingt ja fast wie eine Drohung, die mich abermals in die Verlockung führt, da nun doch mal drauf zu antworten. ;-) Wenn die Mail-Server überlastet sind, sollte man vielleicht vom Freemail-Anbieter gmail.com auf einen anderen wechseln. Nur so ein kleiner kostenloser Tipp am Rande.

In Erwartung Ihrer Antwort,
Zina P.
Leiter der Personalabteilung


Lieber Zina, da Du Leiter der Personalabteilung bist, hast Du sicherlich das Privileg, Schulungen und Seminare zur Fortbildung besuchen zu dürfen. Ich empfehle einen Deutsch-Kurs sowie ein Internet-Grundlagen-Seminar. Gerne erstelle ich dazu ein entsprechendes Angebot und sende an Deine Email einen Brief.

Huch? Was ist denn das? Da ist ja noch eine Email in meinem Postfach... der Betreff lautet: "Ich biete Ihnen eine vorteilhafte Stelle in meiner Agentur an." Was bin ich gefragt! Was steht denn in dieser Mail drin?


Hallo!
laut unserer Umfrage sind 00% Menschen in Ihrem Alter mit ihrem Monatseinkommen unzufrieden und wurden es gern erhöhen. Deswegen mochte ich Ihnen eine Teilzeitbeschäftigung anbieten. Um von 231 bis 700 Euro pro Woche zu verdienen, mussten Sie wöchentlich von 3 bis 5 Stunden arbeiten.


Hömpf? Ihr Kollege Zina hatte da scheinbar andere Umfrage-Ergebnisse vorliegen. Ausserdem kann man bei dem besser verdienen... hm... andererseits kann man bei Ihnen auch weniger arbeiten, was ja auch nicht schlecht ist.

... In Erwartung Ihrer Antwort,
Alex A.
Leiter der Personalabteilung


Lieber Alex, ich kann Dir die Email eines Leidensgenossen geben. Er ist ebenfalls Leiter einer Personalabteilung eines multinationalen Autoverkäufers. Ich habe ihm ein Schulungsangebot zukommen lassen. Wende Dich bitte mit einem Brief an seine Email, dann können wir über einen Rabatt beim Preis der Schulung sprechen. Deine Mail-Server-Probleme bei gmail.com könnten sich demnächst von alleine lösen, da ich Deinem Kollegen Zina empfohlen habe, den Mail-Anbieter zu wechseln.
 
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Spammomanie
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   Spammomanie
  Kategorie Programmierung, erstellt am 17.03.2007 von Christian Klaproth
 
 
Um meine letzte Trackback Spam-Schutz Erweiterung zu überwinden, bleiben nur wenige Versuche, ein Trackback-Ping zu setzen. Man könnte fast vermuten, die Spammer (diesmal stammen die Pings aus Russland) lesen meinen Blog und wissen, dass einzelne IP-Adressen gesperrt werden, falls zu viele identische Anfragen erfolgen bzw Anfragen, die im Spam-Filter hängen bleiben. Wie der folgende Auszug aus dem Log zeigt, erfolgen nun zeitgleich koordiniert Trackback-Pings von verschiedenen IP-Adressen. Es scheint also, als würden mittlerweile Bot-Netze zum Verbreiten von Trackback-Spam eingesetzt.

[TrackbackPingLogger - 17.03.2007 17:46:08]  ##### ping received (GET: id, POST: title, url, excerpt, blog_name) <-- 212.24.48.176
[TrackbackPingLogger - 17.03.2007 17:46:08]  ##### ping received (GET: id, POST: title, url, excerpt, blog_name) <-- 212.24.48.178
[TrackbackPingLogger - 17.03.2007 17:46:08]  ##### ping received (GET: id, POST: title, url, excerpt, blog_name) <-- 212.24.48.222
[TrackbackPingLogger - 17.03.2007 17:46:08]  ##### ping received (GET: id, POST: title, url, excerpt, blog_name) <-- 212.24.48.225
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Mein nächster Schritt bestünde also darin, zu einer von Trabaspen benutzen IP-Adresse den gesammten Adressraum des Providers zu ermitteln und diesen dann zu sperren. Alternativ könnte ich auch die Toplevel-IP-Adressen von Russland und Texas sperren und somit bestimmt 95% aller Angriffe abwehren.

Na ich bin auf die nächsten Schritte gespannt und werde berichten.
 
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Evolution der Trabaspen
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Achtung vor Trackback-Spam!
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99,98% Abwehrquote
 
   Evolution der Trabaspen
  Kategorie Programmierung, erstellt am 09.03.2007 von Christian Klaproth
 
 
Seitdem ich hier in meinem Blog-System eine Trackback-Funktion eingebaut habe, registriere ich tagtäglich mehrere Versuche, solche Trackbacks mit teils dubiosen Inhalt unter meinen Beiträgen zu platzieren. Die Rede ist von Trackback-Spam, betrieben von kriminellen Leuten, die ich fortan Trabaspen nenne (abgeleitete von Trackbackspammer).

Waren die ersten Versuche noch recht unbeholfen und endeten meistens damit, dass bestimmte Pflicht-Angaben im Trackback-Ping fehlten (wie zum Beispiel der permanente Link eines Eintrages, auf den verwiesen werden soll), so lernten die Trabaspen doch schnell, wie zumindest die Syntax eines Pings auszusehen hatte, damit die erste Hürde genommen werden konnte. Schnell sammelten sich unter meinen seriösen Blog-Einträgen so unschöne Aufforderungen zum Kauf von Viagra oder der Teilnahme in Online-Casinos.

Ich implementierte daraufhin einen Filter, der nach bestimmten Schlüsselwörtern in den Pings suchte und nur solche durchlies, die meines Erachtens nach sauber waren. Eine weitere Unwissenheit der Trabaspen machte ich mir zu Nutze: Das Exzerpt eines Eintrages, das die ersten Sätze des zu verlinkenden Eintrages enthalten soll, war meist nur mit dem gleichen Wort gefüllt, wie der Titel. Da ein normaler Blog-Eintrag nicht im Text einfach nur den Titel wiederholt, war für mich ein weiteres Merkmal gefunden, Trackback-Pings abzulehnen.

Aber auch hinter diesen Schutzmechanismus kamen die Trabaspen und rüsteten zum nächsten Angriff: Titel und Exzerpt enthielten unscheinbare Wörter (teils zusammenhangslos) oder Sätze wie "I have a similar topic in my blog..." (also übersetzt: Ich habe ein ähnliches Thema in meinem Blog.). Als Mensch erkenne ich sofort, dass es sich nicht um einen authentischen Eintrag handelt, denn wieso sollte ich einen Eitrag in meinem Blog mit den Worten "Ich habe ein ähnliches Thema in meinem Blog..." beginnen? Der Wortfilter zumindest entdeckt darin keinen Verstoss gegen eine Filterregel und lässt den Ping somit zu. Die eigentliche Ferkelei versteckt sich im übermittelten Link. Ein Klick um den Trackback auf den fremden Blog zu nutzen, führte die Besucher meines Blogs auf eine Dialer-Seite. Also musste eine neue Abwehr her.

Zwischenzeitlich hatte ich bereits ein Logging implementiert, dass mir Aufschluss darüber geben sollte, welche Schutzmassnahmen greifen und mit welchen Pings es die Trabaspen versuchen, sich in meinem Blog zu verewigen. Schnell erkannte ich, dass stündliche Angriffswellen immer von denselben IP-Adressen gestartet wurden. Eine kurze Recherche ergab, dass es sich dabei ausschliesslich um IP-Adressen aus Russland oder den USA (hauptsächlich aus Texas) handelte. Trabaspen scheinen also überwiegend in Russland oder Texas zu leben. Die neue Schutz-Funktion meines Blogs besteht daher nun aus einem IP-Filter, der Pings von ISPs aus Russland und Texas einfach ablehnt, ohne den Inhalt weiter zu prüfen. Dabei musste ich den IP-Filter händisch aktualisieren und habe dort die Provider eingetragen, von denen nach meinen Logs zu urteilen Angriffe erfolgten.

Die neuste Masche der Trackback-Spammer geht nun einen Schritt weiter. In einem von vielen kostenlosen Blog-Services im Internet wird ein Blog erstellt. Die eigentliche Werbebotschaft wird als Blog-Eintrag angelegt. Von diesem Blog-System aus werden dann "echte" Trackback-Pings an Blogs in der ganzen Welt massenweise verschickt. Dadurch ist die Syntax und Vollständigkeit der abgeschickten Pings natürlich schonmal gegeben, und je nach gewähltem Titel und Exzerpt bleiben die Pings auch nicht mehr in einem Filter hängen. Was bleibt, ist die Möglichkeit, die Pings nach ihrem Ursprung, also dem Absender zu filtern. Mehrere Provider (vor allem aus Russland und aus Texas, USA) sind auf diese Weise bereits in meinem IP-Filter gelandet. Aber wie der gestrige Angriff zeigte, ist das Vorgehen, einmal pro Woche die Logdateien zu durchsuchen nicht sehr effektiv. Also braucht mein Blog einen Selbstschutz: Kommen mehrere Trackback-Anfragen selben Inhalts oder Anfragen, die im Filter hängen bleiben, von derselben IP-Adresse, wird diese nun automatisch in den IP-Filter eingebaut.

Diese Hürde sollen die Trabaspen erstmal überwinden, denn nun haben sie für jeden Trackback-Ping nur noch wenige Versuche, bevor sie die IP-Adresse wechseln müssen. Und diesen Aufwand, das muss selbst der dümmste Trabaspe einsehen, ist es doch gar nicht wert...
 
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   Spam, Spam, Spam...
  Kategorie Internet, erstellt am 24.01.2007 von Christian Klaproth
 
 
Eines meiner Lieblings-Aufreger-Themen ist Spam im Internet. Nicht nur, dass ich mich auf meiner Blog-Seite weiterhin vor Trackback-Spam schützen muss (ich bitte weiterhin nicht auf Links in Trackbacks zu klicken, die am Ende eines Eintrages noch unter den möglichen Kommentaren stehen), auch in meinem Postfach nimmt die Anzahl des  ungefilterten Spams wieder zu.

Dabei geben sich die Spammer und Trojaner-Sender redlich Mühe: Gestern erhielt ich eine  Rechnung von der GEZ über 172,34 EUR. Angeblich hätte ich meinen Internet-Anschluss nicht rechtzeitig angemeldet. Wer das Thema verfolgt hat, weiss aber, dass GEZ-Gebühren für internettaugliche PCs nur dann zu entrichten sind, wenn in dem Haushalt keine anderen Geräte (Fernseher und Radio) bereits angemeldet sind. Der relativ kurze Text der Mail enthält 12 Rechtschreib- und Grammatikfehler, was aber nicht weiter verwundert, wurde die Mail doch über einen taiwanischen ISP verschickt, unter Verwendung eines Providers in Dallas, Texas, USA.

Auch schön ist der Versuch von heute. Eine Email mit einer angeblichen  Rechnung des deutschen Webhosters 1&1. Hier sind für den Dezember wohl 109,99 EUR zu bezahlen. Die Rechnung finde ich als Anhang im PDF-EXE Format, für dass ich kein Extra-Programm zum Lesen benötige. Herrlich. Leider weiss nicht jeder, dass es gar kein PDF-EXE Format gibt. Und so fürchte ich, wird es sicherlich Leute geben, die darauf hereinfallen. Komisch nur, dass die Absender-IP-Adresse von einem Provider aus der Stadt Herndon in den USA stammt.

Will man genaueres über eine IP-Adresse wissen, empfehle ich eine Abfrage bei der  IKS GmbH Jena, die die Suchanfrage an mehrere Whois-Datenbanken in aller Welt weiterleiten.

Die Trackback-Angriffe auf mein Blog stammen übrigens überwiegend aus St.Petersburg, Russland. Interessanterweise tauchen in der IP-Liste auch Nummern desselben texanischen Providers auf, von dem auch die GEZ-Rechnung stammte. Hm... spricht dafür, dass ich den IP-Bereich dieses Providers einfach mal in meinen SPAM-Filter einbeziehen werde. :)
 
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Schmunzel-Spam Nummer 4
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   BLOG-Feature: Trackback und Spamschutz
  Kategorie Programmierung, erstellt am 20.10.2006 von Christian Klaproth
 
 
Hier mal wieder ein kurzer Überblick, was sich featuretechnisch an diesem BLOG-System seit der letzten Meldung dieser Art alles getan hat:
  • Verwaltung einer Link-Liste ala "Favorites" im Profil und Anzeige in der Summary-Leiste.
  • Trackback Ping senden und empfangen zur Verlinkung mit anderen BLOGs.
  • Löschen von Kommentaren und Trackbacks stehen dem Autor eines Beitrages jetzt zur Verfügung.
  • Bei der Abgabe eines Kommentares kann man auswählen, über nachfolgende Kommentare per E-Mail benachrichtigt zu werden.
  • Leichte Layout-Optimierungen bei der Darstellung der Einträge.

Da ich ohnehin der einzige bin, der dieses BLOG-System hier nutzt (wer auch möchte, einfach per Kommentar melden), habe ich diese Auflistung nur mal als Gedächtnisstütze für mich selber gepostet. *g*
 
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