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 Christian Klaproth (441 Einträge) September 2017 





   Polygon 2010
  Kategorie Gaming, erstellt am 31.12.2010 von Christian Klaproth
 
 
Polygone dominieren seit den frühen 90er Jahren das Spielgeschehen, wenn es um Videospiele geht. Wie damals Polygone den Vorstoß in die dritte Dimension geebnet haben und die Videospielwelt revolutioniert haben, schickt sich auch 2010 wieder ein Polygon an, etwas ganz besonderes in die Wege zu leiten. Der Polygon 2010 ist ein Community-Award, der durch den Gemeinschaftsblog  polyneux.de ins Leben gerufen wurde und für 2010 erstmalig vergeben wird. Die Jury besteht aus dem deutschsprachigen Teil der Bloggosphäre, der sich inhaltlich (auch) mit Gaming auseinandersetzt. Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis eine Nennung bei Wikipedia an der  passenden Stelle erfolgt. ;)

... so here are the nominees of the blogoholican jury:

Playstation 3
God of War 3
Gran Turismo 5
Darksiders

Wii
New Super Mario Bros.
Monster Hunter Tri
Super Mario Galaxy 2

Eigenständiger Download-only Titel (XBL/PSN/WiiWare/PC-Indie)
Dead Nation
Deathspank
Kung-Fu LIVE

DLC/AddOn
Borderlands - Secret Armory of General Knoxx
Borderlands - Claptrap Revolution
World of Warcraft - Cataclysm

Handheld/Mobil (iOS, DS, PSP, Android, etc.)
Who's That Flying
No Heroes Allowed!
Zelda Spirit Tracks

And the winner is... wird es dann im nächsten Jahr auf  polyneux.de heißen.
 
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   2010
  Kategorie Privat, erstellt am 04.01.2010 von Christian Klaproth
 
 
Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein frohes neues Jahr 2010, Ihr wisst schon, das Jahr, in dem wir  Kontakt aufnehmen. Das Jahr der lustigen  Agenda. Das Jahr, dessen zwanzigster Oktober vermutlich ein begehrter Hochzeitstag sein wird.

Auch wenn die traditionellen Jahresrückblicke, ähnlich wie Schokoladenweihnachtsmänner und -Osterhasen immer weiter vorverlegt werden, so blicke ich erst heute zurück auf das Jahr 2009, dem Jahr der Wirtschaftskrise, Abwrackprämie und Schweinegrippe. Und ich nutze meine exakt 60 Blog-Einträge, die während dieser Zeit entstanden sind, um mich - und Euch - an einige Geschehnisse zu erinnern.

Ein wirkliches Highlight, dass sich zu einem integralen und wunderbar akzeptierten Bestandteil unseres Lebens entwickelt hat, ist der Kindergarten, in den unser ständig " Warum?"-fragendes Söhnchen seit August geht. Vom ersten Tag an geht Nik gerne dorthin und hat auch schon richtig dicke Freundschaften geschlossen. Seitdem macht er auch meist verblüffende Entwicklungen und Fortschritte mit, die deshalb so faszinierend sind, weil sie nicht durch uns - also die Eltern - angestossen werden, sondern von "auswärts" kommen. Ganz deutlich bemerke ich das bei Liedern, die zwischendurch beim Spielen angestimmt werden. Da kommt es dann auch schonmal vor, dass der Tannenbaum nicht nur zur Winterzeit glüht. Und im selben Atemzug der Liedzeile wird man darüber aufgeklärt, dass das Lied zwar von Blättern spricht, der Baum aber Nadeln hat. "Wunderschöne Nadeln", wie Nik feststellte, als wir den diesjährigen Weihnachtsbaum gemeinsam geschmückt haben. Der Vollständigkeit halber sei auch noch erwähnt, dass in 2009 sowohl Schnuller als auch Windeln an den Nagel gehangen werden. Natürlich nur bildlich. Volle Windeln landeten natürlich immer im Windeleimer.

2009 war auch ein Jahr, in dem wir Joni sehr vermisst haben. Gerade Feierlichkeiten - wie der dritte Geburtstag der Jungs, zum ersten Mal ein Geburtstag ohne Joni - rücken den schmerzlichen Verlust immer besonders in das Bewusstsein zurück.

Das Anti-Highlight des Jahres 2009 war sicherlich die Erkenntnis, mit schätzungsweise 600 bis 1200  Untermietern unter einem Dach - genauer gesagt unter einem Dachbalken - zu wohnen. Gruselig, eklig, abartig. Hätten sich die Wespen nicht durch die Wand in unsere Wohnräume gefressen, hätten wir sicherlich nix von der Existenz eines Nestes erfahren und der Sommer wäre friedlich zu Ende gegangen. Aber so...

Hobbymäßig war 2009 ein recht desaströses Jahr, hat sich doch zunächst die Wii mit einem  Laufwerksschaden verabschiedet, später dann meldete die PS3 mit einem  gelben Licht, dass ihr Ende nah wäre und der Betrieb schonmal eingestellt wird. Inhaltlich ingegen, war 2009 für die PS3 ein hervorragendes Jahr: Mit  Killzone 2, inFamous, Fat Princess,  Uncharted 2 und Ratchet & Clank Future: A Crack In Time war so viel hochkarätiger Stoff vorhanden, dass die Zeit gar nicht für alles reichte. Und das waren "nur" die Exklusiv-Titel!

Zuletzt noch der Hinweis, dass ich - mittlerweile im Web 2.0 angekommen - auch  Twitter für mich entdeckt habe. Wer mir dort followen (auf deutsch: folgen) möchte, findet mich  hier.
 
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Frohe Weihnachten 2008?
2007 ... 2008
2006 ... 2007

 
   Sensationeller Service bei Nintendo
  Kategorie Gaming, erstellt am 09.01.2009 von Christian Klaproth
 
 
Meistens wird ja gemeckert, aber ich kann tatsächlich nur positiv über meinen Kontakt mit dem Nintendo-Support berichten:

Vor kurzem musste ich meine Wii zur Reparatur einschicken. Das Laufwerk hatte ungesund klingende Klacker-Geräusche von sich gegeben und hatte scheinbar auch Lese-Aussetzer, da mir sämtliche Spiele an immer unterschiedlichen Stellen eingefroren sind. Teilweise hat sich die Wii sogar schon im Menu oder sofort nach dem Einschalten aufgehangen.

Die Wii habe ich etwa eine Woche nach Ablauf der 2-Jahres-Gewährleistung des Händlers direkt an Nintendo eingeschickt. Das hätte ich vermutlich auch noch innerhalb der Gewährleistung gemacht, weil nur dann sichergestellt ist, dass ich die Virtual Console und WiiWare-Titel nach der Reparatur (oder möglichem Umtausch) erneut kostenlos runterladen kann. Dummerweise war aber die einjährige Herstellergarantie, innerhalb derer Nintendo kostenlos repariert oder ausgetauscht wird, deutlich abgelaufen. Laut vorheriger Auskunft und Angaben auf der Homepage werden für eine Wii-Reparatur pauschal 70 EUR berechnet.

Zu meiner Überraschung erreichte mich gestern schon meine reparierte Wii. Eingeschickt hatte ich sie am 22.12.08. Berücksichtigt man, dass zwischendurch Feiertage und sicherlich auch viele Leute im Urlaub waren, war die Bearbeitung sehr flott. Der eigentliche Hammer ist allerdings, dass die Reparatur komplett kostenlos erfolgte. Lediglich die Versandkosten für das Einschicken der Konsole habe ich bezahlt. Ich bin wirklich begeistert.

Laut beigelegtem Reparatur-Bericht wurde das Laufwerk und die Hauptplatine ausgetauscht, weswegen meine Wii wohl eine neue Seriennummer hat. Anhand eines kleinen Kratzers konnte ich das Gehäuse allerdings tatsächlich als meine "alte" Wii identifizieren. Laut beigelegtem Schreiben, wurde mein Wii-Shop-Konto so transferiert, dass ich meine gekauften VC- und WiiWare-Titel kostenlos neu runterladen kann.

Das finde ich echt mal eine sehr kulante Aktion. Vielen Dank Nintendo!

P.S.: Nein, ich bekomme nix dafür, dass ich das hier schreibe, ich bin nur tatsächlich positiv überrascht.
 
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Review: Mario Kart Wii (Wii)
Mii-Wettbewerbskanal
Aufgeladene Stürmer sind online schwach
Review: Excite Truck (Wii)
Retro-Sternensammlung
Review: Kororinpa (Wii)
Review: Super Monkey Ball Banana Blitz (Wii)
Review: Wario Ware Smooth Moves (Wii)
Review: Wii
Ganz schön sch-Wii-rig

 
   Schmunzel-Spam Nummer 7
  Kategorie Internet, erstellt am 10.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Heute erreichte mich eine Multi-Kulti-Email, die ich ob des englischen Titels Lose Weight Easily ungesehen löschen wollte. Vielleicht war es das Ergebnis der Wii Fit BMI-Messung am vergangenen Wochenende, das mich dazu brachte, doch einen kurzen Blick in die Email zu werfen. :) Zumindest war ich schonmal erstaunt, dann doch etwas auf deutsch zu lesen... oder auch nicht?

Salut,
Natürliche Gewichtsabnahme Pillen.


Salut,
Fehlfunktion Spam Filter.

Wir überprüfen alles, was Sie wissen müssen über alles Gute Pillen
Gewichtsverlust. Wir haben dazu beigetragen, viele Menschen mit den besten
Gewichtsverlust Pillen, Jetzt sind Sie dran.


Häh?!? Ich bin dran? Womit? Werde ich jetzt überprüft? Ich habe nachweislich keine terroristischen Kontakte und ich zahle auch die GEZ-Gebühren. Und wozu genau haben sie beigetragen? Haben viele Menschen mit ihren Pillen abgenommen? Oder sind viele Menschen umgekommen? Bitte überprüfen Sie diese Dinge, die ich wissen möchte, bevor ich dran bin.

Wir sind sehr zuversichtlich, unsere Pillen sind 100% wirksam, wir geben
ihnen entfernt Kostenlose


Nee, is klar. Wie weit entfernt von kostenlos sind denn die Pillen? 100 EUR, 200 EUR?

Garantierte Gewicht zu verlieren, schnell, oder wir geben Ihr Geld zurück.

Wem geben Sie mein Geld zurück? Nein, also es tut mir Leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich von Ihrem Angebot nur entfernt überzeugt bin. Ich werde mein Glück weiterhin mit Wii Fit versuchen. Das ist auch nur entfernt kostenlos, macht aber viel mehr Spaß, als Pillen zu schlucken.

Entfernte Grüße,
Christian
 
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Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam
Folgebeiträge...
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Review: Mario Kart Wii (Wii)
  Kategorie Gaming, erstellt am 30.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Was haben wir uns nicht früher für Duelle geliefert? Zuerst bei Super Mario Kart, dann bei Mario Kart 64 und später auch in Mario Kart Double Dash. Seit einigen Wochen gibt es eine Neuauflage des Fun-Racers für die Wii mit dem weniger überraschenden Namen Mario Kart Wii.

Was an dem Titel wohl als erstes auffällt ist die große Verpackung, was an dem Wii Wheel liegt, dass dem Spiel beigelegt ist. Bei diesem Freihand-Lenkrad handelt es sich um ein kleines Lenkrad, in das die Wii-Remote gesteckt wird. Anfängliche Bedenken, dass man mit einem losen Lenkrad (also ohne Tischbefestigung oder ähnlichem) nicht ordentlich steuern könnte, zerstreuten sich nach einem ersten Anspielen. Zumindest anfangs, aber dazu später mehr.

Neben der an die Wii-Möglichkeiten angepassten Steuerung gibt es aber noch weitere Änderungen, die recht schnell ins Auge fallen: Mario Kart Wii lässt sich nämlich über die WiFi-Connection online spielen und das mit bis zu 11 weiteren Freunden. Wie für Nintendo WiFi-Titel üblich, geht natürlich nichts ohne die spielspezifischen Freundescodes, aber daran haben wir uns ja langsam gewöhnt. Neben der Tatsache, dass nun 12 statts 8 Fahrer simultan an den Start gehen, gibt es mit den Motorrädern eine komplett neue Fahrzeugklasse. Und äußerst erfreulich ist die Tatsache, dass man im späteren Verlauf des Spiels seinen eigenen Mii ans Steuer setzen darf.

Bei den ganzen neuen Errungenschaften ist allerdings auch etwas auf der Strecke geblieben: Die Grafik hat sich gegenüber Mario Kart Double Dash auf dem Gamecube rein subjektiv nicht verändert, was in Anbetracht der Tatsache, dass zum Beispiel Super Mario Galaxy doch deutlich besser aussieht als noch Super Mario Sunshine, enttäuschend ist. Dem Spielspaß tut das allerdings keinen Abbruch, und auch die Tatsache, dass 16 der 32 Strecken im Spiel aus den Vorgängerversionen (inkl. SNES, N64, GC und DS) entnommen sind stört nicht, da mit der Wii und der Virtual Console ohnehin auf einem kleinen Retro-Trip ist.

Gameplay-technisch gab es kleine Änderungen. Konnte man in Double Dash durch Fahrertausch ein Item auf Reserve halten, sitzt man nun wieder alleine im Kart (bzw. auf dem Motorrad) und kann somit auch nur ein Item halten. Das Driften in den Kurven wurde etwas vereinfacht, ist aber auch nur noch in den Kurven sinnvoll einsetzbar. Das Dauerdriften entfällt somit also. Items können nach wie vor nach vorne oder hinten eingesetzt werden, zusätzlich können bestimmte Items als Schild nach hinten gehalten werden. Neben altbekannten Items gibt es auch einige neue, wie zum Beispiel den Blooper, der per schwarzer Tinte für kurze Zeit die Sicht stark einschränkt. Schade ist, dass die Charakter-Items aus Double Dash weggefallen sind, aber das sorgt vermutlich für mehr Gerechtigkeit in den Online-Matches.

Die Online-Matches enthalten (nicht zuletzt durch die Item-Vergabe) einen sehr großen Glücksanteil, und so kommt es nicht selten vor, dass sie Platzierung willkürlich zwischen erstem und letztem Platz variieren. Jeder Spieler verfügt anfangs über 5000 Punkte. Lässt man Spieler mit mehr Punkten hinter sich, bekommt man am Ende des Rennens Punkte gutgeschrieben, haben es Spieler mit weniger Punkten in der Platzierung vor einen geschafft, werden Punkte abgezogen. Die Online-Rennen können übrigens auch mit zwei Spielern an einer Konsole gespielt werden, wobei einer der beiden auf seinem Mii-Account fährt und der andere als Gast angemeldet ist. Neben normalen Rennen kann man noch Wettbewerbe und Zeitfahren online spielen. Bei letzterem können Geistdaten online getauscht werden, so dass man auch indirekt gegeneinander antreten kann, auch wenn nicht beide Teilnehmer gleichzeitig online sind.

Neben dem Wii-Wheel kann man auch den Classic-Controller, den Gamecube-Controller oder die Wii-Remote mit Nunchuk als Eingabegerät verwenden. Daran wird man auch nicht umherkommen, wenn man Motorräder präzise steuern möchte. Bei den Motorrädern kann man durch einen Wheelie (hochreissen des Vorderrades, bzw. hochreissen des Wii Wheels) einen kleinen Turboschub auslösen, den man auch benötigt, wenn man schneller als mit den Karts unterwegs sein möchte. Gerade bei der Kombination aus Kurven-Driften, Sprungchancen-Stunts und Wheelie zeigt sich aber, dass das Wii Wheel zu unpräzise ist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Zeitrennen-Bestzeiten durchweg mit Motorrädern aber ohne Wii Wheel Steuerung absolviert werden. Woran man das erkennen kann? In jedem Rennen (und bei den Geistdaten) kann man anhand eines kleinen Icons erkennen, ob derjenige das Wii Wheel benutzt hat oder nicht.

Neben vielen freispielbaren Strecken (32 + Spiegelvarianten), Fahrzeugen (4 Karts und 4 Motorräder pro Gewichtsklasse) und Charakteren (inlkl. Rosalina aus Super Mario Galaxy) sorgt vor allem der umfangreiche Online-Modus für Langzeitmotivation. Auf einer Skala von 0 bis 100 bekommt das Spiel von mir 89 Punkte.
Für den Sprung in die 90er Bewertung hätte die Grafik besser sein können. Auch hätte ich mir umfangreichere Online-Statistiken gewünscht, z.B. Bestzeiten pro Fahrzeug-Typ oder Gewichtsklasse, und getrennt nach Karts und Motorrädern.
 
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Review: Excite Truck (Wii)
Review: Kororinpa (Wii)
Review: Super Monkey Ball Banana Blitz (Wii)
Review: Wario Ware Smooth Moves (Wii)
Review: Wii
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Sensationeller Service bei Nintendo
 
   Relaunch mit fahlem Beigeschmack
  Kategorie Privat, erstellt am 07.12.2007 von Christian Klaproth
 
 
Seit gestern ist die neue  Nintendo of Europe Homepage online, nachdem die Seite für knapp drei Wochen für umfangreiche Umbauten vom Netz gegangen ist. Rein optisch hat sich die Arbeit gelohnt: Die neue Seite passt vom Layout genau zum aktuellen Design der Wii und des DS.

Mit dem Relaunch wurden auch die Spekulationen der letzten Wochen bestätigt: Mit einem Wechselkurs von 4:1 lassen sich nun gesammelte  Sterne in Wii Points eintauschen. Ein recht harter Wechselkurs, wenn man bedenkt, dass man für die Registrierung eines Spieles 250 Sterne bekommt und das günstigste Spiel für die Virtual Console bei 500 Wii Points beginnt. Für meine über ein Jahr gesammelten 4.600 Sterne bekomme ich also gerade mal 1.100 Wii Points, was umgerechnet 11 EUR sind. Okay, ist geschenkt... aber wenn ich das in Relation zu den Summen setze, die ich für die Wii-Konsole, Zubehör und Spiele ausgegeben habe, dann ist das schon etwas dürftig.

Vor dem Relaunch wurden im Sterne-Konto die gekauften Virtual Console Spiele mit einem Hinweis angezeigt, dass für den Erwerb demnächst Sterne meinem Konto gutgeschrieben werden. Diese Hinweise sind nach dem Relaunch weg... und Sterne sind auch keine gutgeschrieben worden. So hat man diese Idee also stillschweigens unter den Teppich gekehrt. Schade.

Frech finde ich auch die Tatsache, dass man jetzt ein Spiel nicht mehr einfach durch die Eingabe des freigerubbelten PIN-Codes registriert (und somit 250 Sterne erhält), sondern sich durch einen vierseitigen Online-Fragebogen klicken muss, um die Sterne zu erhalten.

Mein Fazit: Schickes neues Design, aber ein fahler Beigeschmack bei einigen inhaltlichen Detailfragen, was den Umgang mit dem Sternekonto angeht.

Update: Etwas verschätzt hat sich Nintendo wohl mit den Server-Dimensionen. Oder aber das System skalliert einfach nur wahnsinnig schlecht. Im Laufe des Nachmittags wurden einige Sprachen (z.B. deutsch, niederländisch) wieder auf die "Under Construction" Seite umgeleitet. Die Shop-Seite zum Tausch von Sternen in Wii Points ist sehr schlecht verfügbar. Über den Login-Screen bin ich noch nicht hinausgekommen. :(
 
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Mii-Wettbewerbskanal
Review: Wii

 
   Platz 9 !!
  Kategorie Gaming, erstellt am 29.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Das für den Mii-Wettbewerbskanal in einer Koproduktion von Michaela und Christian entstandene Mii "Snoop Dog" zum Thema Eine Hip-Hop-Legende hat den neunten Platz unter allen weltweiten Einsendungen belegt! Unser Mario hat es immerhin auf Level 9 von möglichen 10 geschafft, allerdings nicht unter die ersten 50. Mal schauen, wie unsere Cleopatra und der König Artus abschneiden.

Weitere Schlagzeilen: Super Mario Galaxy ist ausverkauft! Bei einem gestrigen Beschaffungsversuch musste ich feststellen, dass nicht einmal mehr mein Geheimtipp-Lebensmittel-Laden Exemplare des Spiels hat. Scheinbar hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass man dort noch Games findet, die anderswo bereits vergriffen sind. Auch in anderen Geschäften war nichts zu machen. Die ernüchternde Aussage: Vielleicht kommen Mitte Dezember nochmal eine Lieferung.
 
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Mii-Wettbewerbskanal
Retro-Sternensammlung
Review: Wii

 
   Mii-Wettbewerbskanal
  Kategorie Gaming, erstellt am 12.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Ich glaube, eine langweiligere Übersetzung von Check Mii Out Channel als in Mii-Wettbewerbskanal gibt es kaum, oder? Dennoch eine feine Geste von Nintendo: Seit heute gibt es einen neuen kostenlosen Online-Kanal für die Wii, in dem man seine selbstgemachten Miis der Welt präsentieren kann und zusätzlich an speziellen Mii-Wetbewerben teilenhmen kann, bei denen es darum geht, bestimmte Vorgaben zu erfüllen.

Die aktuelle Aufgabe besteht darin, einen Mario ohne Kappe als Mii zu designen. Nach sechs Tagen werden alle eingereichten Miis online zur Wahl gestellt. Vermutlich wird dann nach einer weiteren Woche der Sieger gekürt und eine neue Aufgabe gestellt.

Schade nur, dass unter den ersten Miis, die in Deutschland online gestellt worden sind, ein Adolf-Mii mit den Initialen A.H. dabei ist. Kinders, Kinders... wenn Ihr wollt, dass Euer Hobby ein besseres Ansehen geniesst und Casual-Online-Gamer nicht direkt abgeschreckt werden, dass lasst so eine Sch***e sein. Damit ist wirklich niemanden geholfen.
 
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Ruht sich Nintendo aus?
Aufgeladene Stürmer sind online schwach
Review: Excite Truck (Wii)
Retro-Sternensammlung
Egoistisches Deutschland?
Review: Kororinpa (Wii)
Review: Super Monkey Ball Banana Blitz (Wii)
Review: Wario Ware Smooth Moves (Wii)
Review: Wii
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Platz 9 !!
Relaunch mit fahlem Beigeschmack
Sensationeller Service bei Nintendo
 
   Ruht sich Nintendo aus?
  Kategorie Gaming, erstellt am 13.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
Was lässt sich nach über einem halben Jahr Wii zusammenfassen? Ein gelungenes Gesamt-Konzept, das scheinbar - die Verkaufszahlen und Lieferengpässe belegen es - aufzugehen scheint. Anstelle der Hardcore-Gamer-Zielgruppe hat Nintendo eher die Nicht- und Gelegenheitszocker angepeilt. So verwundert es kaum, dass sich viele Mini-Spiele-Sammlungen oder zumindet Mini-Spiel-Anteile in den ersten Titeln wiedergefunden haben. Was ist aber aus den Online-Ambitionen geworden. Die vorherigen Nintendo-Konsolen (den DS einmal ausgenommen) blieben allesamt mehr als weniger offline. Mit dem Wii versucht Nintendo nun auch den Online-Sektor zu erobern. Was aber ist aus großartigen Ankündigungen geworden und was bietet das Online-Angebot?

Neben dem Wetter- und dem später freigeschalteten Nachrichten-Kanal gibt es mittlerweile noch den Internet- und den Meinungskanal (siehe Screenshot, der meine bisherige Tipp-Statistik zeigt). Letzterer ist eine kostenlose Dreingabe, die über den Shopping-Kanal heruntergeladen werden kann. Seitdem plätschern Woche für Woche zwei bis drei neue Titel für die Virtual Console in den Shopping-Kanal und drei bis vier neue Umfragen in den Meinungskanal. Aber so richtig viel Bewegung ist nicht vorhanden, von einer Online-Community kann nicht gesprochen werden, zumal eine Kommunikation über die Wii nur mit Freunden möglich ist, deren Freundescode eingegeben worden ist. Was aber ist mit neuen Konsolen für die Virtual Console (Neo Geo), was ist mit einem Mii-Contest- oder Demo-Kanal? Zumindest der neue Mii-Kanal wurde auf der E3 noch für dieses Jahr angekündigt.

An der Spielefront sieht es auch nicht besser aus: Lediglich ein Titel (wenn auch ein sensationeller) ist online spielbar (Mario Strikers Charged Football), wobei auch hier das Online-Potential eher verspielt wurde. Wieso wird ein Mario Party 8 nicht mit einem Online-Modus versehen. Das wäre mal ein echtes Novum der Serie gewesen und hätte das Wii-Online-Gaming einen Schritt weiter gebracht.

Mir scheint, Nintendo ruht sich gerade auf dem Erfolg der Wii aus und vergisst darüberhinaus das bestehende Angbot auszubauen. Für einen Launch war das ja schon nicht schlecht, aber nach über einem halben Jahr nach Markteinführung darf man als Kunde schon mehr in Sachen Online-Welt erwarten, oder?
 
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Aufgeladene Stürmer sind online schwach
Retro-Sternensammlung
Review: Kororinpa (Wii)
Review: Super Monkey Ball Banana Blitz (Wii)
Review: Wario Ware Smooth Moves (Wii)
Review: Wii
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Mii-Wettbewerbskanal
 
   Aufgeladene Stürmer sind online schwach
  Kategorie Gaming, erstellt am 04.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Mit Mario Strikers Charged Football hat Nintendo den ersten online spielbaren Wii-Titel in Europa herausgebracht. Während sich MSCF hervorragend spielt und in allen Bereichen wie Grafik, Sound, Gameplay und Präsentation punkten kann, fällt die Online-Unterstützung aus meiner Sicht sehr enttäuschend aus. Vielleicht wurden meine Erwartungen aber auch nur durch die Ankündigungen vorab zu hoch geschürt.

Versprochen wurde ein Liga-System mit tagesbestem Spieler und Saison-Tabellen. Daraus geworden ist ein System, das Spieler lediglich für's dauerhafte Spielen belohnt. Gerade die Zielgruppe der Gelegenheitsspieler wird an diesem System kaum Freude finden. Aber zu den Details...

Ein Online-Match besteht aus einer Best-Of-3 Serie. Wer zuerst 2 von 3 Spielen gewinnt, gewinnt die Serie. Für das Online-Ranking spielt das aber keine Rolle, denn einzig entscheidend sind die drei Einzelspiele. Dort erhält man 10 Punkte für ein gewonnenes Spiel und einen Punkt für ein verlorenes. Für jedes Tor, das man erzielt, wird dem Konto ein weiterer Punkt gutgeschrieben. Das ist auch schon alles.

Da verwundert es kaum, dass die "Europa-Liga" von einem Spieler angeführt wird, der zwar die meisten Punkte hat, aber mehr Spiele verloren als gewonnen hat. Die pure Menge an Spielen bringt es.

Was hätte man hier für ein tolles Wertungssystem erstellen können: Extra-Punkte hätte man für Trickschüsse, Weitschüsse, Fallrückzieher, Kopfbälle oder abwechlungsreiches Spiel vergeben können. Punktabzüge für ständiges Blutgrätschen oder generell ständige Wiederholung derselben Aktion. So bahnt sich jetzt schon an, was vielleicht in der Zukunft an der Tagesordung sein wird: Man trifft online bei allen Spielern nur noch die selbe Team-Konstellation an und jeder verwendet die Moves von Knochentrocken und Hammerbruder. Prima! So macht das Spaß! Ebenso hätte man Extra-Punkte vergeben können, wenn man gegen einen Spieler gewinnt, der in der aktuellen Tabelle weit über einem steht.

Zusätzlich der Motivation (für Gelegenheitsspieler) entgegenwirkend: Eine Saison dauert genau eine Woche. Die Liga wird einmal pro Woche resettet und jeder fängt wieder bei Null an. Paarungen werden (nach meinem bisherigen Eindruck) durch Zufall zusammengewürfelt und haben nichts mit der aktuellen Position in der Gesamttabelle zu tun.

Was man zum Online-Modus noch positives sagen kann, ist die Tatsache, dass man mit einem Gast zusammen spielen kann. Das bedeutet, dass zwei Spieler gleichzeitig in einem Team online gegen ein anderes Team antreten können. Und per Freundescode-Austausch kann man gegen seine Freunde ausserhalb der Liga-Wertung antreten. Hier allerdings auch schon wieder ein Kritik-Punkt: Man kann nicht mit einem Freund online zusammen ein Spiel in einem Team absolvieren, es geht nur gegeneinander.

Alles in allem ist MSCF ein wirklich grandioses und spaßiges Fußball-Spiel, dass online aber weit mehr Potential hat.
 
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Ruht sich Nintendo aus?
Mii-Wettbewerbskanal
Sensationeller Service bei Nintendo
 
   Review: Excite Truck (Wii)
  Kategorie Gaming, erstellt am 04.05.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nach meinem  kororinpischen Fehlgriff holte ich mir im Austausch Excite Truck, das mich seitdem sehr gut unterhalten kann. Excite Truck ist ein Offroad-Rennspiel, welches weniger durch Realismus als mehr durch Spielspass überzeugt.

Schon nach den ersten Runden mit Turbo-Boost und Sprungeinlagen über mehrere hundert Meter wird klar: Hier geht es um rasante, kurzweilige Action und nicht um bierernste Simulation. Die Steuerung gestaltet sich denkbar einfach: Die Wii-Fernbedienung wird seitlich in beiden Händen gehalten, Steuerkreuz links, 1- und 2-Knöpfe rechts. Mit 2 wird Gas gegeben, 1 bremst, eine beliebige Richtung auf dem Steuerkreut zündet den Turbo. Seitliches Neigen der Fernbedienung lenkt das Fahrzeug. Während der Flugphasen lässt sich das Vehikel zusätzlich nach vorne und hinten neigen, wie sich schnell herausstellt zwei sehr wichtige Aktionen: Durch das Neigen nach hinten, fliegt man im Sprung weiter. Kurz vor der Landung sollte man das Fahrzeug wieder nach vorne neigen, um gleichzeitig auf allen vier Rädern zu landen, da das einen zusätzlichen Turbo-Schub auslöst. Was für ein Rennspiel eher ungewöhnlich ist, ist die Tatsache, dass es bei Excite Truck nicht notwendigerweise darauf ankommt, auf den ersten Platz zu fahren, es geht darum möglichst viele Sterne während des Rennens zu erhalten. Sterne gibt es für verschiedene Manöver: Weite Sprünge (am besten zusätzlich durch Ringe), lange Drifts, kräftige Schubser der gegnerischen Fahrzeuge oder die sogenannten Baumfrevel. Dabei handelt es sich um wiederholtes, enges vorbeifahren an Bäumen, was nicht selten dazu führt, dass man sich um selbigen wickelt und einen Crash baut. Hat man mal einen Unfall gebaut, nimmt man das Rennen mit einem automatisch gezündeten Turbo-Boost auf, was den Anschluss an die fünf anderen Rennteilnehmer nahezu sicherstellt. Profis sammeln zusätzlich Sterne während der Flugphasen, in dem sie 360 Grad, 720 Grad oder mehr Drehungen in der Luft durchführen. Letztlich gibt es auch noch Sterne für die Platzierung am Ende des Rennens und auch die Rennzeit wird festgehalten und auf einer Highscore-Liste vermerkt.

Der Hauptmodus des Spiels besteht aus 4 Cups mit jeweils 4 bzw. 5 Rennstrecken in insgesamt 5 unterschiedlichen Settings (also insgesamt 19 Strecken). Dabei demonstriert Excite Truck im Ansatz, was die Wii grafisch leisten kann, auch wenn ich vermute (und hoffe), dass da noch einiges folgt, was besser aussieht. Mit einem Motorstorm kann sich Excite Truck in puncto Grafik freilich nicht messen. Mit einem ganz speziellen Feature kann Excite Truck dafür noch glänzen: Im Rennen lassen sich die Strecken per Terraforming-Extra in Echtzeit verformen. So wachsen plötzlich Berge vor einem aus dem Boden und erlauben besonders weite Sprünge oder aber Schluchten tun sich auf und würfeln die vor einem fahrenden Computer-Gegner durcheinander.

Wem die mitgelieferten eher rocklastigen Musikstücke nicht zusagen, darf auf seine SD-Card eigene MP3-Songs spielen und diese im Spiel auswählen. Die Soundeffekte sind eher als dünn zu bezeichnen, mindern aber nicht den Spielspass.

Die besondere Langzeit-Motivation liegt bei Excite Truck darin, Auszeichnungen zu sammeln und somit neue Strecken und Fahrzeuge (bzw. spezielle Fahrzeuglackierungen) freizuschalten. Neben den Sternen-Rankings werden auch die besten Rennzeiten zu jeder Strecke gespeichert und mit welchem Fahrzeug diese erreicht wurde.

Durch die extrem kurzen Ladezeiten eignet sich Excite Truck immer mal wieder für eine kurze Runde zwischendurch. Durch die besondere Streckendynamik gleicht ein Rennen auf derselben Strecke auch nie dem anderen. Auf einer Skala von 0 bis 100 erhält Excite Truck bei mir eine 89. Was dem Spiel zu einem absoluten Megakracher fehlt, ist ein umfangreicherer Multiplayer-Modus sowie Online-Ranglisten mit Mii-Integration. :-)
 
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Review: Kororinpa (Wii)
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Review: Wii
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Mii-Wettbewerbskanal
Review: Mario Kart Wii (Wii)
Sensationeller Service bei Nintendo
 
   Retro-Sternensammlung
  Kategorie Gaming, erstellt am 17.04.2007 von Christian Klaproth
 
 
Eine der genialsten Entwicklungen bei Nintendos neuer Spielekonsole  Wii ist die Virtual Console, eine Software-Emulation für Schmuckstücke der Videospielgeschichte aus vergangenen Tagen. Dabei lassen sich Spiele für  NES,  SNES,  N64,  MegaDrive und  Turbo Grafx (aka PC Engine) über einen Online-Shop direkt auf die Konsole herunterladen und spielen.

Während meines Osterurlaubs habe ich mir den Titel  Super Mario 64 gegönnt, der wie der Name schon vermuten lässt, seinerzeit (1997) für das  N64 herauskam. Dabei haben die 10 Jahre (!!), die seitdem vergangen sind, nichts dem Charme und Spaß des Spiels anhaben können. Es erinnert mich an die Zeit, als die Schule nicht früh genug zu Ende sein konnte, um zu einem Freund zu eilen (ich selber hatte kein N64) und jeden Winkel jeder Welt genau zu erforschen. Nach wie vor geht die Steuerung dank des Classic Controllers locker von der Hand und die Suche nach Sternen und Münzen motiviert wie eh und je. 30 der insgesamt 120 zu findenden Sterne habe ich bereits zusammen. Mindestens ebenso spannend, wie die Jagd nach Sternen, ist die Suche nach Münzen. In jeder der 15 Welten sind mehr als 100 Münzen versteckt.

Demnächst werde ich mal meine Punkte-Tafel als Screenshot veröffenlichen. Dann können wir mal vergleichen, wer mehr Sterne und Münzen gefunden hat. :)
 
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Review: Wii
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Ruht sich Nintendo aus?
Mii-Wettbewerbskanal
Platz 9 !!
Sensationeller Service bei Nintendo
 
   Egoistisches Deutschland?
  Kategorie Internet, erstellt am 04.04.2007 von Christian Klaproth
 
 
Mit leichter Verwunderung habe ich gestern das Ergebnis im  Wii Meinungskanal zur weltweiten Umfrage "Was ist Dir wichtiger?" zur Kenntnis genommen. Die möglichen Antworten lauteten "Meine Zukunft" oder "Die Zukunft der Erde". Das Gesamtergebnis dieser Umfrage war mit etwa 51% zu 49% für die eigene Zukunft recht knapp. Vielleicht sehe ich das nicht so, weil ich mittlerweile Vater bin und möchte, dass unsere Jungs und deren Kinder und Kindeskinder auch in Zukunft auf dieser Erde leben können, ohne die Angst vor immer heftigeren Naturkatastrophen, ohne Angst vor sinnlosen pseudo-religiös motivierten Kriegen oder Anschlägen und ohne Sorge vor unheilbaren Seuchen und Krankheiten. Daher muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir die Zukunft der Erde wichtiger ist.

Das Interessante bei der Umfrage ist nun, dass Deutschland nach Österreich auf Platz 2 der Länder liegt, die prozentual am meisten für die eigene Zukunft und gegen die Zukunft der Erde gestimmt haben. Es folgen die USA (die ich eigentlich auf Platz 1 vermutet hätte) und Großbritannien. Länder, in denen mehrheitlich für die Zukunft der Erde gestimmt wurde, sind zum Beispiel die nordischen Länder Finnland und Norwegen. Böse Zungen könnten nun behaupten, dass in Deutschland überwiegend Egoisten leben, denen die Zukunft der Erde egal ist.
 
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Mii-Wettbewerbskanal
 
   Review: Kororinpa (Wii)
  Kategorie Gaming, erstellt am 11.03.2007 von Christian Klaproth
 
 
Trotz der Ähnlichkeit zu Super Monkey Ball Banana Blitz habe ich einen Blick auf Kororinpa gewagt, steht doch der Entwickler Hudson in der Regel für einfache aber spaßige, kurzweilige Unterhaltung (Bomberman, Mario Party...).

Bei Kororinpa handelt es sich um ein Spiel, das am ehsten dem Genre Puzzle zugeordnet werden kann. Die Aufgabe des Spielers ist es, eine Kugel durch ein Labyrinth zu führen. Dabei benutzt man die Wii-Fernbedienung, um das gesamte Labyrinth zu kippen und zu neigen und dadurch die Kugel in eine bestimmte Richtung rollen zu lassen. Anders als bei Monkey Ball gibt es bei Kororinpa keine Begrenzung der Neigung, so dass es auch möglich ist, das Level auf den Kopf zu stellen, wenn man die Fernbedienung nur weit genug dreht. Das Labyrinth-Design ist dabei recht durchdacht. So muss man die Kugel gelegentlich von einem Teil der Bahn auf einen anderen "tropfen" lassen und gleich nach der Landung aber ein ruhiges Händchen beweisen, da die Kugel sonst abstürzt. Die Steuerung ist sehr genau und Präzise, was ein großer Pluspunkt ist.

Der ganz große Nachteil bei Kororinpa ist der sehr, sehr geringe Umfang. Es gibt zwar mit den Bonuslevels über 60 Bahnen, diese hatte ich aber über vier Tage verteilt in insgesamt ca. 4 Stunden alle durchgespielt und dabei auch weitestgehend die Platin-Pokale für gute Zeiten erhalten. Auch die grünen Kristalle zum Freischalten der Bonus-Levels nimmt in de Regel beim ersten Durchspielen einer Bahn mit, da sie bis auf wenige Ausnahmen nicht sehr originell versteckt sind.

Nach dem ersten Durchspielen darf man nochmal alle Bahnen spiegelverkehrt durchspielen und geht ansonsten auf Highscore-Jagd, was die Zeiten anbelangt, die man zum Absolvieren einer Bahn benötigt.

Für mich war das zu wenig Spiel für den Preis von 50 EUR, so dass ich Kororinpa wieder umgetauscht habe. Auf einer Skala von 0 bis 100 erhält das Spiel von mir eine 65.
 
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Review: Super Monkey Ball Banana Blitz (Wii)
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Review: Mario Kart Wii (Wii)
Sensationeller Service bei Nintendo
 
   Review: Super Monkey Ball Banana Blitz (Wii)
  Kategorie Gaming, erstellt am 19.01.2007 von Christian Klaproth
 
 
Bei Super Monkey Ball handelt es sich um ein von Nintendo lizensiertes SEGA-Spiel, dass bereits für andere Konsolen erschienen ist, aber durch die Wii-Steuerung ein besonderes Spielerlebnis bietet. Ziel des Spiels ist es, in mehreren Levels einen kleinen Affen, der in einer Kugel läuft, von einem Startpunkt über einen Kurs zum Ziel-Tor zu bringen. Dabei neigt man durch Kippen der Wii-Fernbedienung das komplette Level, wodurch die Kugel in die entsprechende Richtung beschleunigt wird. Weiterhin kann man die Kugel mit dem Affen noch hüpfen lassen. Eine recht simple Steuerung also. Die Kurse teilen sich in 8 Welten zu je 8 Levels plus einem Bonus-Level und einem Boss-Level auf. Zwei geheime Welten können noch freigespielt werden (die 8 Welten müssen ohne Verwendung eines Continues durchgespielt werden), was in Summe 80 (+10 Bonus-Level) Level macht! Der Schwierigkeitsgrad nimmt dabei ordentlich zu, und zu verwinkelter und kurvenreicher Streckenführung kommen noch starre und bewegte Hindernisse. Die Bosslevels gestalten sich sehr kniffelig, da man erstmal herausfinden muss, wie man dem wunden Punkt des Gegners mit der Kugel einen Stoss verpassen kann. Nicht selten fällt die Kugel samt Affe vom Kurs, was den Abzug eines Lebens zur Folge hat. Sind alle Leben verbraucht, muss man ein Continue verwenden, um weiterzuspielen. Continues sind unbegrenzt möglich. Durch Aufsammeln von jeweils 20 Bananen erhält man ein zusätzliches Leben. Von besonders gelungenen Levels kann man eine Wiederholung zur späteren Analyse abspeichern. Grafisch gesehen zählt Monkey Ball sicherlich nicht zu den Highlights, bietet aber für das Spiel eine passende, quietsch-bunte Comic-Knuddel-Welt. Der Soundtrack ist schnell und fetzig und trägt dazu bei, dass man die Kugel nur zu gerne zu ungewollten Kurven-Fahrten aufschaukelt. Das Spiel kommt komplett auf deutsch daher, wobei sich die Sprachsamples auf kurze Ausrufe wie "Sturz!" oder "Welt abgeschlossen!" beschränken.

Neben dem eigentlichen Hauptspiel befinden sich noch 50 Mini-Spiele auf der Disk. Diese können alleine bzw. mit bis zu drei weiteren Spielern absolviert werden. Die Spiele machen unterschiedlich Gebrauch von der Wii-Steuerung und sind am ehsten mit den Mario Party Mini-Spielen auf dem Gamecube zu vergleichen.

Pluspunkte: Geniale Kombination des Spielkonzepts mit der Wii-Steuerung, motivierende Highscore-Jagd, einige witzige Minispiele.

Auf einer Skala von 0 bis 100 bekommt Super Monkey Ball Banana Blitz von mir eine 84!
 
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Review: Wario Ware Smooth Moves (Wii)
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   Review: Wario Ware Smooth Moves (Wii)
  Kategorie Gaming, erstellt am 18.01.2007 von Christian Klaproth
 
 
Bei Wario Ware für die Wii handelt es sich - wie auch schon bei den Vorgängern für DS und Gamecube - um eine Sammlung von Mikro-Spielen, die in schneller Abfolge auf den Spieler "einprasseln" und ihn vor kurze, abwechslungsreiche Aufgaben stellen. Das besondere Schmankerl an der Wii-Variante ist dabei die Integration der neuen Steuerungsmöglichkeiten durch die Wii-Fernbedienung.

Mit dem Formenstab (wie die Wiimote bei Smooth Moves genannt wird, der Nunchuck nennt sich Balancestein) muss der Spieler vor Beginn eines Mikro-Spieles eine von über einem Dutzend Grundpositionen einnehmen. Zu den einfachen Grundformen zählt die "Fernbedienung", der "Regenschirm" oder das "Lenkrad". Etwas heiterer geht es dann schon bei Figuren, wie dem "Elefant", "Irokese" oder "Samurai" zu. Schwierig wird es beim "Kellner" oder der "Fritte". Das jeweilige Mikro-Spiel erfordert in den meisten Fällen nur eine oder wenige typische Bewegungen, die aus der Grundhaltung folgen. So muss man bei der "Samurai" im richtigen Moment und der passenden Geschwindigkeit eine Bewegung vollziehen, als würde man mit der Hand von der gegenüberliegenden Hüfte ein Samurai-Schwert ziehen und einen Schlag ausführen. Lediglich für eine "Bonus-Form", das "Besteck" benötigt man den Balancestein, ansonsten steuert sich Smooth Moves ausschliesslich mit der Fernbedienung.

Zunächst wird man bei Wario Ware in den Einzelspielermodus geschickt, der wie ein Tutorial aufgebaut ist. Im ersten Spielabschnitt verwendet man ausschliesslich die Grundhaltung "Fernbedienung", man muss einfache Mikro-Spiele absolvieren und man hat ausreichend Zeit. Der Ablauf ist im folgenden immer identisch: Man hat 4 Fehlversuche und wird auf eine Serie von Mikro-Spielen losgelassen. Vor jedem Mikro-Spiel wird die Grundhaltung durch ein kleines Bildchen angezeigt und anhand eines Schlagwortes kann man erahnen, was man tun soll. Dann erscheint die Spielszene, in der am unteren Rand die Lunte zu einer Bombo in knapp 5 Sekunden abläuft. Innerhalb dieser Zeit muss man das Mikro-Spiel absolviert haben, ansonsten ist einer der freien Fehlversuche weg.

Nach und nach schaltet man auf einer Landkarte neue Gebäude frei, in denen neue Mikro-Spiel-Serien absolviert werden müssen. Mit der Zeit kommen dabei immer weitere Grundhaltungen hinzu, die Aufgaben werden anspruchsvoller und die Zeit zum Verstehen und Absolvieren einer Aufgabe wird kürzer!

Einige der Mikro-Spiele sind beim ersten Spielen sehr witzig und überraschend. In einer Aufgabe (Grundform Fernbedeinung) bekommt man als Schlagwort "Fallenlassen" angezeigt und sieht eine Hand, die eine Wiimote hält. Tatsächlich besteht die Aufgabe darin, die Wiimote fallen zu lassen und an der Trageschlaufe baumeln zu lassen.
Damit man nun nicht einfach alle der knapp über 200 Mikro-Spiele auswendig lernt, gibt es pro Mikro-Spiel auch noch Varianten. Beispielsweise kann man im Spiel "Sägen" (Grundhaltung "Tauziehen"), die Wiimote so schnell es geht vor- und zurückbewegen. In späteren Spielabschnitten bekommt man aber ein flexibles Sägeblatt, wo man nicht zu schnell (aber auch nicht zu langsam) sägen darf. Auch variiert bei einigen Spielen die Anzahl an Bewegungen, die man vollziehen muss, sodass man nicht umherkommt, bei jedem Mal ganz genau hinzusehen, was man tun soll. Dennoch wird die Luft im Solo-Modus recht schnell raus sein. Neben dem "Story-Modus" gibt es noch Herausforderungen, in denen man auf Highscore-Jagd gehen kann. So muss man in einer Break-Out-Variante einen Tischtennisball auf einer Kelle tippen lassen und dabei einen Turm erklimmen, oder man stapelt auf einer Platform herunterfallende Blöcke.

Die Grafik des Spiels bewegt sich irgendwo zwischen geht so und schlecht. Abgesehen von einigen wenigen Mikro-Spielen mit Gastauftritten aus Zelda, Metroid Prime und Nintendogs, sehen die meisten Mikro-Spiele aus, als wären sie von Vorschulkindern gezeichnet. Auch wenn das auf den ersten Blick abschreckend ist, so passt irgendwie alles zusammen.

Den Grafik-Aurutscher kann ich Wario Ware bei der Gesamtwertung irgendwie nicht richtig übel nehmen, das wird durch den Fitness-Faktor in späteren Spielabschnitten ausgeglichen. :) Daher bekommt das Spiel auf einer Skala von 0 bis 100 bei mir eine glatte 80.
 
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   Review: Wii
  Kategorie Gaming, erstellt am 05.01.2007 von Christian Klaproth
 
 
Der erste überraschende Eindruck stellte sich noch im Geschäft ein: Die Wii-Verpackung ist erstaunlich schwer, was - wie sich später herausstellen wird - an den recht umfangreichen Bedienungsanleitungen liegt.

Der zweite überraschende Eindruck: Man hat sich bei der Verpackung Gedanken gemacht. Die Einzel-Teile der Wii sind in zwei Lagen verpackt, wobei jedes Teil einzeln gepolstert und sicher verpackt ist. Sofort fällt auf, dass sowohl die Konsole, der Infrarot-Sender als auch die Controller-Einheiten (Wii Fernbedienung und Nunchuck) wesentlich kleiner sind als erwartet. Meine spontanen Bedenken, ob die Controller auch gut in den Händen liegen, verschwinden aber später.

Die Wii-Remote, die Fernbedienung, ist das Kernstück der neuen Konsole und ermöglicht völlig neue Bedienkonzepte. Auch technisch gesehen bringt sie einiges Ungewohntes mit sich. Beispielsweise sendet die Wii-Fernbedienung keine Infrarot-Kommandos wie herrkömmliche Fernbedienungen, es empfängt solche Signale von der Infrarot-Leiste, die über oder unter dem Fernseher platziert werden muss, um den Punkt zu bestimmen, auf der gerade gezeigt wird. Die aktuelle Position und Lage im Raum sowie Tasten-Kommandos werden von der Wii-Remote per Funk an die Wii übertragen. Ausserdem neu ist, dass die Fernbedienung einen Lautsprecher enthält, der leider für meinen Geschmack zu laut ist und sich in der Lautstärke nicht regulieren lässt. Abhilfe haben hier bei mir zwei kleine Tesa-Streifen gebracht, die ich über den Lautsprecher geklebt habe. Die Batterien der Fernbedienung halten für etwa 40 bis 50 Stunden, abhängig davon, ob man das Nunchuk angeschlossen hat oder nicht. Sollte die Batterie einmal den Geist aufgeben, was eigentlich rechtzeitig angezeigt wird, ist es zumindest bei Zelda so, dass das Spiel einfriert und erst dann weiterläuft, wenn man neue Batterien eingelegt hat. Bis zu vier dieser Fernbedienungen können an der Wii gleichzeitig abgemeldet werden.

Die Konsole selber macht einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. Erfreulicherweise legt Nintendo direkt einen stylischen Ständer bei, der bei der Konkurrenz extra nachgekauft werden muss. Die kleine Baugröße ergibt sich zum Teil aus der Tatsache, dass das Netzteil extern ist, was übrigens auch zur Folge hat, dass während des Betriebs keine störenden Lüftergeräusche aus dem Wii ertönen.

Einer meiner Kaufgründe für die Wii war die Tatsache, dass die vorhandenen Gamecube Spiele unterstützt werden und die Speicherkarten und Controller weiterverwendet werden können. Dazu bietet die Wii zwei Klappfächer an der Oberseite, wo vier Controller und zwei Speicherkarten Platz finden. Schade ist die Tatsache, dass man ohne eine Gamecube-Speicherkarte nicht auskommt, da Gamecube-Spiele ihre Spielstände nicht im Flash-Speicher der Wii ablegen können.
Der interne Speicher der Wii (512 MB Flash-Speicher) lässt sich mit einer SD-Speicherkarte erweitern, die man an der Frontseite hinter einer Klappe einschieben kann. Erfreulich ist aber die Tatsache, dass man kein zusätzliches Geld für eine Speicherkarte ausgeben muss, wenn man Wii-Spielstände speichern möchte.

Nach dem Einschalten durchläuft man Schritt für Schritt das Setup der Konsole. Die Bedienung des Pointers per Fernbedienung erfolgt erstaunlich einfach und intuitiv.
Schade (aus Konsumentensicht) aber verständlich (aus Nintendo-Sicht) ist die Tatsache, dass man die VIP24/7-Sterne nicht verwenden kann, um im Wii Shopping Kanal etwas einzukaufen. Wäre eine nette Geste gewesen, wenn man sich für 3 bzw. 4 neue Spiele (bringen 750 bzw. 1000 Sterne) einen NES oder SNES-Oldie hätte downloaden können. Allerdings soll es in naher Zukunft möglich sein, für die Sterne Wii-Points erwerben zu können. Da bin ich mal auf den Tausch-Kurs gespannt.

Sehr schade ist, dass die Wii (noch?) keine DVDs abspielen kann. Den DVD-Player wird sie also erstmal nicht ersetzen und stellt für mich daher auch nicht wirklich ein Media-Center für das Wohnzimmer dar. Die derzeit einzige Möglichkeit, Filme per Wii zu gucken, kann über den Internetkanal erfolgen. Im LAN richtet man sich einen Webserver ein und legt dort speziell ins Flash-Format kodierte Filme ab. Diese können dann über den Internetkanal gestreamt werden.

Eine nette Idee stellen die Miis dar. Ein Mii ist ein Avatar, der den Spieler repräsentiert. Bis zu acht Mii-Figuren mit Spitzname und individuellem Aussehen können direkt auf der Fernbedienung gespeichert werden. Die Idee: Zu einem Freund samt Wii nehme ich nur meine Fernbedienung mit und kann dort als "ich selber" spielen. Die Zukunft wird zeigen, wie das Mii-Konzept tatsächlich in den kommenden Spielen verwoben ist. Super Monkey Ball und Zelda machen schonmal keinen Gebrauch der Miis. Miis kann man zwischen Wiis mit Freunden austauschen. Abgesehen von der Tatsache, dass sie die leere Mii-Fläche langsam füllt, hat man davon aber nichts weiter. Es wird sich zeigen, ob Nintendo hier weitere Ideen hat, die nach und nach hinzugefügt werden.

In einem der folgenden Reviews werde ich auf den Internet-Bereich der Wii-Konsole eingehen. Aus jetzige Sicht kann ich aber schonmal jedem, der einen Gamecube hat, die Wii wärmstens empfehlen, und auch für nicht Nintendorianer lohnt sich ein Blick, da sich Spiele durch das neue Bedienungskonzept ganz anders "erleben" lassen.
 
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   Ganz schön sch-Wii-rig
  Kategorie Gaming, erstellt am 18.12.2006 von Christian Klaproth
 
 
Einfach ist es wirklich nicht, vor Weihnachten an ein  Nintendo Wii zu kommen, speziell, wenn man keines reserviert oder bestellt hat. Aber es ist nur schwierig, nicht unmöglich.

Am gestrigen Sonntag war ich mit meiner Frau Bekannte in Krefeld besuchen. Dort war verkaufsoffener Sonntag. Kompliziert gestaltete sich die Parkplatzsuche. Nicht, weil es nicht genügend freie Parkplätze gegeben hätte, sondern weil wir nach der dritten Runde gemerkt haben, dass uns das Park-Leitsystem Parking Center und die Beschilderung ständig im Kreis fuhren liess. Nachdem wir also von der Haupt-Parkleit-Route abgewichen sind, haben wir auch ein schnuckeliges Parkhaus gefunden.

Erste Anlaufstelle: Kaufhof, Spielwarenabteilung. Dort hängt ein verträumtes Wii-Plakat und in einer Glasvitrine standen zwei Wii-Classic-Controller. Ach ja, und ein Sponge Bob Spiel lag dort auch rum. Die Verkäuferin und die umherstehenden Kiddies konnten sich ein Lachen nur schwer verkneifen, als ich nach der Wii-Konsole gefragt habe. Ich kam mir spontan wie in diesem Schwarzenegger Film Versprochen ist versprochen vor. Neben mir zückte ein älterer Mann, der sich vielleicht nicht getraut hatte zu fragen, sein Handy und sagte: "Ist weg, schnell weiter".

Zweite Anlaufstelle: Saturn. Wii-Regale leergekauft. In der Videospiel-Abteilung steht ein junger Verkäufer, der durch seinen doppeltgezopften Kinnbart ein gewissen Mass an Kompetenz ausstrahlt. "Die Wii-Konsole ist jetzt schon ausverkauft?", frage ich ihn. "Ach...", antwortet er, "haben Sie mich gerade angerufen?" Nach kurzem Zögern sage ich "Ja!". "Wieviel Herzblut hängt denn an dieser Konsole?" - "Naja...", entgegne ich, "schon etwas. Ich bin den ganzen Weg extra aus Oberhausen gekommen, weil hier verkaufsoffener Sonntag ist und noch Wiis vorhanden sein sollen." - "Hm. Ehrlich?" - "Ja." - "Kommen Sie mal mit", flüstert er mir halb zu und verschwindet in diesem Informationsrondell. Als er wieder auftaucht, hält er tatsächlich eine nagelneue, frisch verpackte Wii in der Hand, baut sich vor mir auf, hält die Konsole fest umklammert und meint mit einem Grinsen: "Wieviel zahlen Sie denn dafür?" - "Wie? Wieviel bezahlen? Was kostet die denn?" - "Ja regulär 249 EUR, aber bei Amazon bekomme ich 500 EUR dafür." - "Na wenn die 249 EUR kostet, dann zahle ich auch 249 EUR." Ich glaube, er sagte noch etwas wie "weil Sonntag ist", oder "vor Weihnachten" oder so. Habe ich zugegebener Massen nicht mehr richtig wahrgenommen, weil ich die Wii-Verpackung in Händen hielt!! Schnell noch ein Legend of Zelda Twilight Princess dazu und meine Frau sieht ihren Mann richtig strahlen. Meine Frau hat sich übrigens direkt noch Super Monkey Ball geschnappt. Den Niklas hat das nicht so interessiert. Der hat trotz des lauten Geräuschpegels bei Saturn prima geschlafen. Ach ja, eine dritte Anlaufstelle gab es auch noch. Dort gab es ebenfalls keine Wii mehr, dafür aber noch ein Extra-Exemplar von Wii Play mit einer zweiten Fernbedienung.

In den nächsten Tagen werde ich mal von meinen ersten Erfahrungen berichten.
 
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