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 Michaela Klaproth (111 Einträge) Dezember 2017 





   Große Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus
  Kategorie Privat, erstellt am 29.05.2014 von Michaela Klaproth
 
 
Niklas feiert im nächsten Monat seinen 8. Geburtstag.

Dieses Jahr werden wir das allererste Mal nicht daheim feiern und somit werde ich keine gigantische Kinderparty zu planen haben. Ich gestehe, ich vermisse das.

Zumindest die Gestaltung der Einladungskarten habe ich mir aber vorgenommen und passend zur "Gespenster-Jagd" im örtlichen Schloss werden diese -natürlich- Gespenster beinhalten.

Zunächst habe ich mir aus den weiten des Internets Muster besorgt und diese feinsäuberlich ausgeschnitten.

Bei dem großen Versandhändler habe ich nachtleuchtende Schablonierfarbe bestellt (diese ist bei den örtlichen Händlern nicht zu bekommen, leider) und damit werden die Geister dann bemalt.

Viel weiter als bis zum Ausschneiden der Gespenster und des Zuschneidens der Kartenrohlinge bin ich bislang noch nicht gekommen, aber das wird.

Ich hoffe, das fertige Produkt sieht dann auch so gut aus, wie ich es mir vorstelle.

Liebe Grüße,

Michaela
 
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   Sportlich geht es weiter
  Kategorie Privat, erstellt am 19.05.2014 von Michaela Klaproth
 
 
Nach dem gestrigen Spendenlauf hat Niklas sich eine Fahrrad-Tour gewünscht.

Er hat, warum auch immer, das Radfahren erst n diesem Jahr gelernt und so hatten wir bislang noch keineNrqdtour gemacht. Wir sind mal mit ihm zum Feld gelaufen und er ist da seine Runden gefahren, aber eine richtige Tour war das nicht.

Spontan habe ich dann ein Herrenrad in der Garage gefunden, die Reifen aufgepumpt, habe ein paar Kekse und Wasser in den Rucksack geworfen und bin etwas über 1 Stunde mit Niklas durch Feld, Wald und Wiesen gedüst.

Wir sind einhellig der Meinung, dass das dann aber für heute auch reicht. Zumal er heute natürlich in der Schule war und ich schon mein zweistündiges Sportprogramm vorher absolvierte.

Schön war es!
 
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   Lauf Niklas, Lauf!
  Kategorie Privat, erstellt am 19.05.2014 von Michaela Klaproth
 
 
Mein Sohn! Aber wirklich mein Sohn.

Heute war ein Spendenlauf in der Stadt. Für jeden teilnehmenden Schüler bekommt die jeweilige Schule einen bestimmten Betrag. Sohn sagte voller Begeisterung zu.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die der des sinnerfassenden Lesens unfähigen Mutter geschuldet sind, haben wir es aber so gerade noch zum Start geschafft.

Die Kinder sollten zwei Runden laufen. Bei Runde eins sah ich mein Kind nicht, bei Runde zwei auch nicht. Es kam das Schlussfeld. Ich lief noch vor das Ziel und da rannte er.

Der arme Kerl, als einer der letzten Läufer kam er an.

Ich feuerte ihn an, was die Lunge her gab, Vater und Oma standen am Ziel und feuerten ebenfalls an.

Kurz darauf nahm ich meinen Sohn in Empfang: Mensch, gut hast Du das gemacht, Du hast es geschafft! Ich habe Dich gar nicht bei Deiner ersten Runde gesehen!

"Bei der zweiten denn?"

Ja, gerade!

"Mama! Ich bin drei Runden gelaufen!"

Was? Warum??

"Ich hatte da einfach Lust zu, ich wollte schneller und länger laufen!"

Okay. Tja... Öhm

Ich bin ziemlich stolz, er liegt bei den Jungs in der ersten Hälfte und bei Jungs und Mädchen im ersten Drittel.

Ich habe ihm angeboten, mit ihm zu trainieren, aber er läuft schneller als ich. ;-)
 
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   Wieso passiert hier nichts mehr?
  Kategorie Privat, erstellt am 13.03.2014 von Michaela Klaproth
 
 
Tja... Das ist eine gute Frage, eigentlich.

Nachdem sich beruflich einiges getan hat, eine Trauertherapie erfolgreich absolviert wurde, habe ich den Sport für mich entdeckt.

Dies einhergehend mit dem kleinen Job, dem Schulkind und den Anforderungen des alltäglichen Wahnsinns, bleibt keine Zeit, um Einträge zu schreiben.

Vielleicht sollte man das ändern, aber liest irgendjemand überhaupt noch, was früher hier so regelmäßig berichtet wurde?

In Zeiten von Twitter und Facebook, wo wir regelmäßig unsere Meinung kundtun, ist ein Blog vielleicht weniger angesagt, aber wer weiß das schon?

Es lässt sich festhalten, daß wider allen Erwartungen, daß Leben weiter ging.

Irgendwann konnte man Lachen, ohne sofort ein schlechtes Gewissen zu haben und entsetzt die Hände vor das Gesicht zu schlagen.

Irgendwann albert man rum, macht jede Menge Blödsinn und denkt nicht in jeder Sekunde, wie furchtbar das alles ist.

Ich glaube nicht, daß man irgendwann nicht mehr täglich daran denkt, daß hier jemand fehlt. Ich glaube auch nicht, daß man irgendwann richtig glücklich ist. So wie früher, bis ganz tief drinnen.

Aber man ist vielleicht weniger unglücklich.

Mal sehen, ob wir den Blog hier wiederbeleben, oder ob wir es nicht schaffen.
 
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   Freitags-Füller
  Kategorie Privat, erstellt am 02.11.2012 von Michaela Klaproth
 
 
1. "Den 1. November" wünsche ich mir im Oktober schnellstmöglich herbei, damit der für mich schlimmste Monat zu Ende ist.

2. Ich habe selten "warme Füße".

3. "Wenn ich in Amerika wählen dürfte", müsste ich mich erst umfassender informieren, würde tendenziell aber Obama wählen.

4. St. Martins-Laterne suchen und Kind von der Schule abholen "muss ich als nächstes dringend erledigen".

5. "Draussen vor der Tür" scheint die Sonne .

6. Vorgestern kam "meine letzte Internet-Bestellung".

7. "Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf" Tee, Kamin und einen schönen Film , "morgen habe ich" nur den Wocheneinkauf "geplant und Sonntag möchte ich" spontan entscheiden, was ansteht !
 
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   Freitags- (bzw. Samstags-) Füller
  Kategorie Privat, erstellt am 09.06.2012 von Michaela Klaproth
 
 
1. Seit gestern weiß ich einige Dinge mehr .

2. Ich mag keinen Frozen Joghurt.

3. Erst wenn man Lindt Schokolade gekostet hat, weiß man, was Genuß ist.

4. Es geht mir ganz gut.

5. Was mal Laster waren, sind heute keine mehr, da nicht mehr vorhanden.

6. Kokos-Körper-Butter riecht für mich nach Sommer.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Deutschland-Spiel und Sonntag möchte ich ausschlafen!


(Hier mal das Original, aus dem sich der Freitagsfüller ergibt ;-) )


1. Seit gestern weiß ich ________ .

2. ________ Frozen Joghurt.

3. Erst wenn man _________.

4. _______ gut.

5. Was mal Laster waren __________.

6. _________ riecht für mich nach Sommer.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich ________ geplant und Sonntag möchte ich _________ !
 
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   Besser spät, als nie
  Kategorie Privat, erstellt am 27.05.2012 von Michaela Klaproth
 
 
Es folgt ein "Freitagsfüller", der mangels Zeit aber nun am Sonntag erscheint :-)

1. Endlich Sonne .

2. Sandalen an meinen Füßen.

3. Wenn wir doch nur immer so tolles Wetter hätten.

4. New York wollte ich immer schon sehen, aber ich habe es noch nicht geschafft.

5. Egal ob am Morgen, am Abend oder mitten am Tag, ich kann irgendwie immer schlafen.

6. Lindor und Eis kann ich zur Zeit nicht wiederstehen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den mit seinem übernachtenden Freund spielenden Sohn , morgen habe ich Grillen mit Freunden geplant und Dienstag geht es wieder ins Büro !
 
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   Drei Jahre ist es her
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 01.10.2011 von Michaela Klaproth
 
 
Vor nunmehr drei Jahren hat Jonas uns verlassen.

Vieles ist passiert, und doch ist die Zeit stehen geblieben.

Auf der einen Seite erleben wir so viel mit Niklas, auf der anderen Seite ist es, als ob Jonas im Hospiz Urlaub machen würde, so unrealistisch kommt es mir vor, daß er gestorben ist.

Niklas fängt an, das Erlebte zu verarbeiten, er weint und möchte, daß Jonas zurück kommt. Ich bin in solchen Momenten hilflos, versuche, mich zusammenzureißen und ihn zu trösten. Natürlich darf er traurig sein, daß bin ich auch. Aber wenn ich vollends zusammenbreche, ist doch Niklas damit nicht geholfen?

Ich bin zwischenzeitlich so weit, daß ich eine Therapie beginnen möchte. Ich glaube, allein komme ich nicht mehr weiter.

Irgendwann in diesen drei Jahren haben wir gelernt, zu lachen, ohne schlechtes Gewissen und ohne die Hand vor den Mund zu schlagen, weil Lachen "verboten" ist. Irgendwann hat man vergessen, wie es war, daß Leben mit den festen Zeiten, den Medikamenten und der Pflege allgemein und erinnert sich hauptsächlich daran, wie es war, zu kuscheln. Oder nein, eigentlich denke ich überwiegend daran, wie sehr es mir fehlt, nicht mehr mit ihm zu kuscheln.

Die Geburtstage haben wir ganz gut aufgeteilt, der Vormittag gehört Jonas, der Nachmittag Niklas. Vormittags geht es auf den Friedhof, am Nachmittag fällt die "Bande" zum Kindergeburtstag üblicherweise hier ein. Das ist okay, so kann man sich auf beide Dinge getrennt konzentrieren und jedem Kind gerecht werden. Wobei Jonas das gar nicht so sehen würde, denke ich. Er hätte vermutlich weniger Probleme damit, wenn wir gar nichts machen würden, als Niklas. War er doch schon früher immer froh, einfach dabei zu sein. Und dabei ist er auch heute noch. Nur eben nicht so, wie ich es gern hätte.

Tja. Und jetzt sitze ich hier und überlege, was ich eigentlich schreiben soll oder will.

Aber eigentlich ist mir nur wichtig:

Jonas, ich liebe Dich und Du fehlst mir.
 
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   Das Gutachten ist da
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 27.05.2011 von Michaela Klaproth
 
 
Ich habe es noch nicht gelesen, nur mit der Anwältin gesprochen.

Ich schaffe das einfach nicht, kann es nicht lesen.

Wir haben das Gutachten wegen Jonas und dem Krankenhaus bekommen. Das hat insgesamt 16 Seiten, die Hälfte davon werden die Leitlinien zitiert. Es wird ausgeführt, daß das Krankenhaus ungeeignet war für mich, aber leider wird es nicht bis zum Schluss ausgeführt. D.h. es ist noch nicht abschließend geklärt, ob das Krankenhaus nicht hätte mich verlegen lassen müssen. Der Gutachter hat geschrieben, daß die Patientin (also ich) wohl behandelt wurde. Klar wurde ich behandelt, aber das kann der Tierarzt auch. Die Frage ist aber, ob er (oder das Krankenhaus geeignet ist) und das ist nicht exakt ausgeführt. Auch wurde von der Gegenseite behauptet, daß ich über das Vorliegen des FFTS aufgeklärt wurde. Eine unterschriebene Aufklärung liegt nicht vor. Das liegt daran, daß ich nicht aufgeklärt wurde. Der Gutachter sagt: Die Patientin wird wohl aufgeklärt worden sein. Die Rechtssprechung sagt jedoch, daß eine Aufklärung dokumentiert werden muss. Ist sie nicht unterschrieben, ist sie nicht erfolgt. Und genau DAS ist ja auch nicht passiert, sonst hätte ich mich ja auf eigenen Wunsch verlegen lassen.

Wir sind also auf dem richtigen Weg, aber leider noch nicht am Ziel. Das zieht sich seit fast 5 Jahren und es ist anstrengend.

Hinzu kommt nun das Gefühl, das alles hätte anders werden können, wäre ich in ein anderes Krankenhaus gegangen. Wobei ich mir nicht einmal so sehr die Schuld gebe, denn ich wußte nichts von dem FFTS, nichts davon, daß es den Jungs so schlecht geht. Das wurde mir verschwiegen. Aber es ist kräftezehrend.
 
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   Kindermund tut Wahrheit kund...
  Kategorie Privat, erstellt am 18.03.2011 von Michaela Klaproth
 
 
Wir (Mutter und Sohn) gehen schwimmen...

Nach dem schwimmen sitzt er da, während ich mich anziehe und stellt fest:

"Ich kann Deinen POPO sehen!!"
Ja, das hast Du gut bemerkt. Den kann man auch kaum übersehen, Schatz.
"Ich kann den immer noch sehen! Und die POPORITZE auch!"
Ja Schatz, schön. Schrei doch bitte nicht so...

Ich ziehe mich weiter an, klemme Pulli unterm Kinn fest um den Hosenknopf zu schließen:
"Ich sehe Deinen Bauch... Und das!" Und tatscht an meinem BH rum "Da habe ich raus getrunken!"
Aha, und wie heißt das?

Sohn überlegt und sagt:

"MilchSACK!"

*heul*
 
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   Kindermund
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 18.09.2010 von Michaela Klaproth
 
 
Donnerstag früh, ich stehe im Bad und schmeiß mich in die Klamotten:

Sohn: Wieso ziehst Du nen Schlafanzug an?
Ich (empört): Das ich kein Schlafanzug, daß ich mein NEUES Oberteil, daß hat DEIN VATER ausgesucht (der steht hinter Sohn und grinst)

Ich ziehe mich weiter an...

Sohn: Guck mal Papa, die Mama zieht BABYSOCKEN an!
Ich (entrüstet): DAS SIND KEINE BABYSOCKEN!

Das waren total schicke Ringelsocken... In hellgrün...
 
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   Zum heutigen Geburtstag
  Kategorie Privat, erstellt am 17.09.2010 von Michaela Klaproth
 
 
meines Gatten begleiten ihn nicht nur meine Liebe und die besten Wünsche, sondern auch die Muffins, die ich für ihn und seine Arbeitskollegen gebacken habe.

Lasst Euch versichern, daß sie grandios schmecken und Niklas und ich zutiefst bedauern, keine mehr abstauben zu können.
 
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   Die Politik
  Kategorie Privat, erstellt am 05.05.2010 von Michaela Klaproth
 
 
Ein kleines Fundstück des Internets, welches mir doch ein Schmunzeln entlocken konnte:




Christdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie behalten eine und schenken Ihrem armen Nachbarn die andere.Danach bereuen Sie es.

Sozialist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung nimmt Ihnen eine ab und gibt diese Ihrem Nachbarn. Sie werden gezwungen, eine Genossenschaft zu gründen, um Ihrem Nachbarn bei der Tierhaltung zu helfen.

Sozialdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie fühlen sich schuldig, weil Sie erfolgreich arbeiten. Sie wählen Leute in die Regierung, die Ihre Kühe besteuern. Das zwingt Sie, eine Kuh zu verkaufen, um die Steuern bezahlen zu können. Die Leute, die Sie gewählt haben, nehmen dieses Geld, kaufen eine Kuh und geben diese Ihrem Nachbarn. Sie fühlen sich rechtschaffen. Udo Lindenberg singt für Sie.

Freidemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Na und?

Kommunist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung beschlagnahmt beide Kühe und verkauft Ihnen die Milch. Sie stehen stundenlang für die Milch an. Sie ist sauer.

Kapitalist
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine Herde zu züchten.

EU-System & Bürokratie
Sie besitzen zwei Kühe. Die EU nimmt ihnen beide ab, tötet eine, melkt die andere, bezahlt Ihnen eine Entschädigung aus dem Verkaufserlös der Milch und schüttet diese dann in die Nordsee.

Amerikanisches Wirtschafts-System
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das vierfache an Milch zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umfällt. Sie geben eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.

Französisches Wirtschafts-System
Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil sie drei Kühe haben wollen. Sie gehen Mittagessen. Das Leben ist schön.

Japanisches Unternehmens-System
Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik erreichen sie, dass die Tiere auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe reduziert werden und das Zwanzigfache an Milch geben. Jetzt kreieren sie einen cleveren Kuh-Cartoon, nennen ihn Kuhkimon und vermarkten ihn weltweit.

Deutsches Wirtschafts-System
Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere Re-Designed, so dass sie alle blond sind, eine Menge Bier saufen, Milch von höchster Qualität geben und 160 km/h laufen können. Leider fordern die Kühe 13 Wochen Urlaub im Jahr.

Britisches Wirtschafts-System
Sie besitzen zwei Kühe. Beide sind wahnsinnig.
Italienisches Unternehmens-System
Sie besitzen zwei Kühe, aber sie wissen nicht, wo sie sind. Während sie sie suchen, sehen sie eine schöne Frau. Sie machen Mittagspause. Das Leben ist schön

Polnisches Wirtschafts-System
Ihre Kühe wurden letzte Woche gestohlen.
 
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   Niklas ist krank
  Kategorie Privat, erstellt am 02.02.2010 von Michaela Klaproth
 
 
Schon wieder. Es scheint zu stimmen, im ersten Kindergartenjahr sind die Kinder unglaublich häufig krank. Hoffen wir, daß es weniger wird.

Derzeit hat er eine  spastische Bronchitis. Dazu kommt eine Flüssigkeitsansammlung in den Ohren, die Schmerzen verursachen und uns evtl. noch mehr Freude bescheren, wenn sich diese entzünden. Fieber bzw. erhöhte Temperatur haben wir auch. Ich freu mich.

Niklas verpackt es aber ganz gut. Der Kinderarzt hat ihm auch die verhassten Nasentropfen verschrieben, aber auch gleich erklärt, warum die wichtig sind. So hat das auch ganz ordentlich geklappt. Das Inhalieren stellt überhaupt kein Problem dar und auch den Hustensaft nimmt er mittlerweile recht problemlos. Doch, der Zwerg macht das schon super.

Um uns ein wenig zu beschäftigen, haben wir die Fenster im Kinderzimmer mit Fingerfarbe bemalt. Ich habe mich an einem Clown versucht, der Sohn zu dem Ausruf verleitete: "Mama, der Clown sieht gar nicht lustig aus!" Na schönen Dank auch... ;-)


 
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   Einsam
  Kategorie Privat, erstellt am 06.01.2010 von Michaela Klaproth
 
 
Heute morgen schaue ich auf ein Foto von Jonas, die Erinnerung bricht über mich hinein und ich denke daran, wie ich damals, vor über einem Jahr zu der Zeit ihn schon in der Küche versorgt hatte. Wie er nach Milch gekräht hat, wie ich die Medizin vorbereitet habe.

Ich sehe sein lächelndes Gesicht und mir wird klar, daß ich -trotz meiner Familie- irgendwie einsam bin. Die Tränen laufen meine Wangen herunter und ich vermisse ihn ganz furchtbar. Das wird nie aufhören, es wird immer wieder kommen.

Er ist so wichtig, so sehr ein Teil von mir, und er fehlt mir so sehr, daß ich es nicht in Worte fassen kann. Es gibt keinen Trost.

Ich zweifel an unseren Entscheidungen und ich fürchte, ich habe ihm nicht genug gezeigt, wie sehr ich ihn geliebt habe und noch immer liebe. Das der Alltag mit ihm harte Arbeit war und ich bzw. wir völlig fertig war/en, sollte keine Entschuldigung sein.
 
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   Handwerk, goldenes Handwerk
  Kategorie Privat, erstellt am 23.10.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Das Leben ist grausam...

Heute morgen war der Waschmaschinentyp da, um das defekte Türschloss auszutauschen. Er geht, lässt die Rechnung da, ich werf die Maschine an, alles einwandfrei.

Ich geh hoch und irgendwann wieder runter, Zeit für die nächste Ladung. Es macht "patsch" "patsch" "patsch" und blinkt hektisch. Zugleich ein leicht verbrannter Geruch. Der Boden nass, die Wäsche triefend, die Birnen wild blinkend und Fehlermeldungen anzeigend.

Schön. Gegoogelt, Fehlermeldung sagt: Maschine ist nass, evtl. Kurzschluss etc.

Mögliche (und wahrscheinliche) Ursache:

Türdichtung beschädigt oder falsch aufgesetzt, so daß das Wasser IN die Maschine gelaufen ist.

Und weil es so schön ist, kann ich dann auch gleich die Versicherungen informieren, weil der Trockner nebenansteht. Wenn da auch Wasser dran gekommen ist und der Handwerker jede Schuld abstreitet, könnte es ja auch ein zufälliger Schaden sein (was ausgesprochen unwahrscheinlich ist, weil das Teil ja bis auf das Schloss funktioniert hat)...

Ja, und dann war der Handwerker für meine Waschmaschine war noch weitere zweimal hier.

Das erste mal hat er festgestellt, dass das von uns berührte Flusensieb an dem ausgetretenen Wasser schuld sei. Das wäre "sicher" der Fehler gewesen. Sprachs und zog von dannen. Bloß das wir das Flusensieb nicht berührt haben.

Dann habe ich die Maschine wieder angeworfen. Ca. 32 Minuten später (wenn man der Restlaufzeit glauben darf), hatten wir einen Kurzschluss, der auch oben unseren Kühlschrank lahmlegte.

Wir wieder angerufen, Handwerker wieder raus.

Er nimmt das Teil auseinander und stellt fest, daß der Schlauch, mit dem das Waschmittel (?) in die Maschine gespült wird, abgefallen ist. ER ist natürlich nicht schuld. Das er beim Anpassen des Dichtungsrings auch kräftig an der Trommel rüttelt, hat damit natürlich überhaupt nichts zu tun.

Gut, er macht drauf, wickelt Kabelbinder drum, meint dann noch, daß die Stoßdämpfer hin sind und die dann natürlich daran schuld sind, daß der Schlauch ganz zufällig zur gleichen Zeit abgefallen ist, zu der er auch da dran war. Ja ne, is klar.

Auf unsere Bemerkung, daß wir uns ja dann jetzt beeilen müssten, um herauszufinden, ob die Waschmaschine es wieder tut, bevor die Firma dicht macht, meint er noch, daß er das nicht tun würde, weil ja Wasser auf das Türschloss getropft sei (was angebl. auch den Kurzschluss) ausgelöst hat und wir ein bis zwei Stunden warten sollten, damit das trocknen kann. Ich glaube nicht, daß das innerhalb dieser Zeit trocknet und da die Firma um 18.00 Uhr schließt, kann ich es auch vorsichtshalber bis morgen trocknen lassen. Auf unsere Bemerkungen, daß eine Ersatzmaschine (wie auf der Homepage beworben) in solchen Fällen sinnvoll wäre, meinte er lapidar, daß diese nur "Wartungsvertragskunden" zusteht und man das jetzt um 16.30 Uhr etwa nicht mehr hinbekäme (das ich seit 11.30 Uhr der Firma hinterher telefoniere, lässt er dabei völlig außen vor). Mein Gatte teilt ihm dann also mit, daß wir -wenn die Maschine doch kaputt sein sollte- dann die Kosten für den Waschsalon oder die Fahrtkosten (zu meiner Mutter) in Rechnung stellen müssten. Das sei nicht sein Problem und das müssten wir mit der Firma besprechen. Er hat ja jetzt Feierabend und dann zwei Wochen Urlaub.

Er meinte auch noch, daß an dem Schlauch "jemand rumgefummelt" habe. Die Maschine war noch nie kaputt und ich (gerade ICH) werde ganz sicher nicht in der Waschmaschine rumfummeln. Ich kann also sicher sagen, daß da Niemand dran war.

Und die hat bis auf das Schloss einwandfrei funktioniert, bevor der da mit dem Dichtungsring rumgefummelt hat.

Ich glaube nicht, daß ich einen Wartungsvertrag abschließen werde.

Es regt mich auf, daß ich jetzt den ganzen Tag hinterher telefoniere und seit 09.30 Uhr (da war er hier) ständig wegen einem Mist nach dem anderen mit denen telefoniere und mir dann noch anhören darf:

"Das war der Fehler, ganz bestimmt. Die geht jetzt wieder!"

"Das haben Sie vom Türschloss und von dem Flusensieb auch gesagt!"

"Doch, das war jetzt aber der Fehler"

Die sind Argumenten gar nicht zugänglich und wiederholen nur stumpf... Wie soll ich denn da durch dringen?


Und jetzt liegt es plötzlich an den Stoßdämpfern? Kommt mir alles ausgesprochen Unwahrscheinlich vor.

Hake ich das jetzt ab und beiße in den sauren Apfel oder ziehe ich das durch? (Ich gehe davon aus daß das umfangreich eingelaufene Wasser einen dauerhaften Schaden angerichtet hat, was wir ja auf Anraten des Handwerkers klugerweise erst nach Geschäftsschluss und Antritt seines Urlaubs herausfinden können) oder wie?
 
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   Wie übersteht man einen Tag wie diesen?
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 01.10.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Ich denke, es wird kein "Rezept" geben, wie man es übersteht. Manch einer wird es nicht als besonderes Datum ausmachen. Für mich ist es anders.

Ich habe schon vor Tagen bemerkt, daß ich den Verlust von Jonas derzeit nicht so gut verdrängen kann. Ich vermute, daß dies mit dem Jahrestag seines Todes zusammenhängt.

Wir sind aufgestanden, ganz normal geweckt von Nik. Dann Einkaufen, alles ganz normal. Dann sind wir zusammen zum Arzt, Impfen. Beim Kinderarzt, der festgestellt hat, daß Niklas gerade etwas ausbrüten könnte und deshalb nicht geimpft hat. Und bei diesem Arzt, der damals noch im Krankenhaus gearbeitet hat, war Jonas auch. Vor einem Jahr. Erinnerungsfetzen kamen hoch, wurden von mir verdrängt.

Irgendwann Mittags beschleicht meinen Mann ein komisches Gefühl, er will nicht so recht heim, warum, das kann er nicht sagen. Wir bleiben beide dort, stundenlang. Ein Gespräch mit den Ärzten, Fragen zum Absaugen, zum Beatmen, zur Sauerstoffsättigung und unsere Antworten, wie immer gleich, keine lebenserhaltenden Maßnahmen... Jonas, dem die Tränen über die Wangen laufen, das einzige äußerliche Zeichen dafür, daß er noch bei uns ist, wenn er abgesaugt wird. Das Blut, das durch den Schlauch aus seinem Körper in den Behälter fließt. Die stummen Tränen, immer wieder sehe ich die stummen Tränen. Die Sättigung, die so dramatisch runter geht. Die Aussage der Ärztin, 30 Minuten können wir es machen, dann muss er sich fangen. Er fängt sich... Kurze Zeit später, geht die Sättigung wieder dramatisch runter. Es wird gebeutelt, die Sättigung geht nicht hoch, es wird abgesaugt, aber auch das bringt nichts. Plötzlich fragt mich die Ärztin: "Wollen Sie ihn in den Arm nehmen?" Ich frage sie: "Wie, in den Arm nehmen? Aber dann geht die Sättigung doch noch weiter runter, das geht doch nicht!" "Es tut mir leid, es ist soweit..." "Aber Sie haben doch gesagt, sie können das länger machen" "Es ist soweit" Ich habe ihn dann auf den Arm genommen, mein Mann hat seine Hand, seinen Unterarm gehalten. Die Schläuche wurden abgemacht, der Zugang entfernt, nur die Herzfrequenz wurde noch überwacht. Ich war fassungslos, habe geschrieen und geweint, konnte es nicht glauben. Doch nicht MEIN Kind. Das kann doch nicht MIR passieren. Jonas hat immer weniger geatmet, irgendwann kam ein tiefer Seufzer und lang, lange Minuten, mir kam es wie Stunden vor, später war er offiziell verstorben.

Er musste untersucht werden. Das wollte ich nicht sehen.

Ich denke an das Wetter beim Verlassen des Krankenhauses... Bei den ersten Minuten ohne mein Kind. An das zwanghafte Bemühen, die Fassung zu bewahren. Die Menschen wissen nicht, was für einen Verlust wir erlitten haben. Ich taumel durch Watte, kann nicht glaube, daß das mein Leben ist, daß es meinem Kind passiert ist. Jonas hat doch keinem etwas getan. War ich so ein schlechter Mensch?

Schuldgefühle kommen auf. Das alles passiert innerhalb von Sekunden. Wir kommen zuhause an, meine Mutter kommt die Treppe herunter, sie hat auf Nik aufgepasst, damit mein Mann und ich bei Jonas bleiben konnten. Ich weiß nicht mehr, wie sie reagiert hat, wie wir reagiert haben, was wir gesagt haben. Ich habe funktioniert. Wir sind heim, haben Kleidung zusammengesucht, die wir Jonas im Krankenhaus anziehen wollten, für den Abschiedsraum im Hospiz, für die Einäscherung. Das stellt Eltern vor ungeahnte Schwierigkeiten. Was zieht man an. Die Lieblingskleidung, die man besonders schön fand. Nein, die hebt man doch besser als Andenken auf. Oder doch nicht? Wir haben uns bewußt für Hose und Hemd entschieden, die wir doppelt hatten. Wir wollten, daß Niklas mit exakt den gleichen Kleidern lebend in unserem Heim herum läuft. Wir haben die Hausschuhe von Niklas genommen, Jonas hatte keine, weil er mit seinen besonderen Füße kaum normale Schuhe tragen konnte.

Dann sind wir ins Krankenhaus, ohne Niklas, ohne meine Mutter. Mit Taschentüchern für uns und Kleidung für unseren verstorbenen Sohn. Die Trauerabteilung des Hospiz (von uns telefonisch informiert, da wir überfordert waren und wußten, daß diese Damen und helfen würden) stand fast vollständig vor uns. Der Seelsorger konnte nicht kommen, ein Ansprechpartner sollte doch im Hospiz bleiben. Diese Damen haben dann mit unserem Einverständnis den Bestatter informiert. In der Zwischenzeit haben wir -mein Mann und ich- unseren Sohn umgezogen. Es war ein komisches Gefühl. Seine Muskeln, die doch im Leben so oft verkrampft waren und sich kaum bändigen ließen, wenn eine Spastik einschoss, waren weich und biegsam. Der Bestatter kam, Jonas musste abgeholt werden. Das war sehr schwierig. Ich wollte nicht, daß er durch die Leichenhalle raus muss, wollte nicht, daß er allein sein musste, konnte mir das aber auch nicht ertragen. Die Damen vom Hospiz sind mit Jonas durch die Halle raus gegangen. Besonders schwer war es, die Decke über das Gesicht zu legen. Jahrelang achtet man darauf, daß das Kind keine Decke über dem Gesichtchen hat und dann muss man es so zudecken.

Wir sind heim, zu Niklas, haben unsere Sachen gepackt und sind ins Hospiz gefahren. Jonas war schon im Abschiedsraum. Ein Teil meiner Familie kam, um sich von ihm zu verabschieden. Ich war noch immer in Watte und funktionierte. Mein Sohn lag in dem kalten Raum in seinem Bettchen, ganz allein. Wir haben seine Kuschelsachen, sein Spielzeug mit verteilt. Die CD, die er daheim, im Krankenhaus, bei seinem Tod gehört hat, die CD mit Vogelgezwitscher, die ihn so beruhigt hat, hatten wir dabei und haben sie eingelegt. Sie lief durch. Die ganze Zeit bis er abgeholt wurde. Sie lief auch bei der Beerdigung. Ich habe sie seitdem nicht wieder gehört.

Wir blieben dort. Niklas fand es nicht so komisch, wir waren völlig fertig. Niklas war ein Wirbelwind, forderte uns zu 150 %, wir haben funktioniert.

Der Bestatter kam, wir sprachen die Beerdigung durch. Wir haben einen "privaten" Herren, der Beerdigungen und Aussegnungen der katholischen Kirche vornehmen darf, er kannte Jonas seit seiner Geburt und konnte es vermutlich noch am Besten machen.

Montags wurde Jonas abgeholt, am Sonntag habe ich mit ihm "gebastelt". Ich habe seine Hände mit Plakafarbe angemalt. Er hat sich in den Tagen in dieser Kälte so verändert. Ich habe verflucht, daß ich mich so bevorzugt der Kriminalliteratur etc. gewidmet habe, weil ich genau wußte, was mit ihm passiert. Die Hände, die ich angemalt habe, habe ich auf Papier gedrückt. Anfangs war es schwierig, natürlich... Aber sie wurden wieder weich und durch meine Wärme auch wärmer. Zwischendurch habe ich ihm immer die Hände abgewaschen, fast wie früher. Ich konnte mir fast einreden, daß er nur schlafen würde. Das Bild hängt in meiner Küche.

Jonas wurde abgeholt. Der Kindersarg, weiß, wurde uns gebracht. Es wurde gefragt, ob wir ihn hineinlegen wollen. Ja, klar. Ich will nicht, daß jemand anderes mein Kind anfasst. Ich habe ihn hochgehoben. Es war komisch und wegen der körperlichen Reaktion von Jonas habe ich wieder verflucht, daß ich so blöde Bücher gelesen habe. Das geistert mir immer wieder durch den Kopf. Ich habe Monate benötigt, bis ich die Bilder des sterbenden Jonas, des toten Jonas verdrängt hatte. Immer wieder sehe ich ihn so vor mir, ich kann es kaum ertragen.

Wir setzen uns mit ihm hin, halten ihn noch einmal kurz, betten ihn dann in den Sarg. Wir lassen -in Absprache mit dem erfahreneren Team- Niklas hinein. Er findet es nicht befremdlich. Wir schließen zusammen den Sarg. Niklas findet, daß der perfekt ist, um sich drauf zu setzen und zu reiten, ich bin überfordert und bitte ihn kraftlos, doch bitte herunter zu gehen. Die Tränen schießen in meine Augen, mein Herz bricht völlig entzwei als die Männer mein Kind wegtragen. Ich laufe hinterher, kann mich bis heute nicht daran erinnern, wer da war, was gesagt wurde. Ich sehe nur den kleinen weißen Kindersarg, in dem mein Baby liegt. Der Wagen fährt weg, ich breche vollends zusammen, bemühe mich um Fassung, will Haltung bewahren. Stark sein für Niklas, für meinen Mann.

Wir entschließen uns dazu, heim zu fahren. Mein Mann ist von der Arbeit freigestellt. Jonas wird eingeäschert. Ich kann und will nicht dabei sein. Ich weiß, was passiert und wie es passiert und will es mir nicht vorstellen. Die Beerdigung. Was wurde gesagt? Ich weiß es nicht mehr. Ich weiß, daß ich auf den Rasen vor dem Kindergrab gesunken bin, daß die Kerzen ausgegangen sind und daß ich allein sein wollte. Ich wollte keine Umarmungen, keine Beileidsbekundungen. Ich wollte mein Kind zurück.

Irgendwann geht mein Mann wieder arbeiten, es ist Zeit, weiter zu leben. Ja, man muss weiter leben. Warum? Weil ich ein Kind habe, ein noch lebendes Kind, welches ein Recht auf seine Mutter hat. Ein Kind, welches es schafft, daß ich auch mal glücklich bin und nicht nur mich und mein Umfeld täusche.

Ein Jahr ist es her. Zeit für mich, darüber nachzudenken, wie es war, das erste Jahr.

Es gibt viele Sprüche, die immer gesagt werden, für manche stimmt es, für manche nicht. Einige stimmen für mich. Einige der "Wahrheiten", die auf mich passen:

Man stirbt jeden Tag etwas mehr, am heutigen Jahrestag bin ich wieder ein großes Stück mehr gestorben. Es fühlt sich zumindest so an. Ich vermute, daß es die Trauer ist, die sich einen Weg bahnt. Und ich weiß jetzt, warum ich solche Angst vor der Trauer habe und warum ich verdränge. Ich habe keine Angst vor dem Tod. Warum sollte ich? Mein Kind hat es überstanden, ich werde es überstehen und wenn es das wirklich gibt, werde ich ihn nach dem Tod wieder sehen. Vielleicht kann er mir dann vergeben. Ich hoffe es.

Viel ist in diesem einen Jahr passiert, und doch so wenig.

Ich vermisse ihn, heute wie damals. Könnte ich heute entscheiden, ich weiß nicht, ob ich noch einmal so entscheiden würde. Dieses Gefühl, das Kind zu verlieren, lähmt mich, saugt mir die Kraft aus. Depressiv bin ich nicht -mehr-, ich bin im Gespräch mit meinen Therapeuten, das alles ist "ganz normal". So oder ähnlich werden das alle Mütter haben, die ein Kind verlieren, denke ich. Ich bin nichts Besonderes, aber ich glaube, mein Sohn war es. Für mich zumindest sind meine Söhne beide etwas Besonderes.

Es ist noch so viel mehr passiert, in diesem einem Jahr. Viele Gedanken, die ich nicht aufgeschrieben habe. Viel privates habe ich hier geschrieben. Aber es muss raus. Ich kann gerade mit keinem sprechen bzw. will ich es auch nicht. Aus einem Gespräch kann ich mich nicht einfach ausklinken, aus dem Internet schon.

Ich danke Euch allen für die Gedanken an Jonas, Niklas, meinen Mann und auch mich. Ich stelle mir gern vor, daß Jonas es spürt, sieht, daß viele Menschen an ihn denken. Das sein Leben und Leiden nicht vergebens war.
 
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   Warum Frauen immer zu zweit auf die öffentliche Toilette gehen
  Kategorie Privat, erstellt am 18.09.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Als du klein warst, und deine Mama dich auf die öffentliche Toilette
mitgenommen hat, hat sie dir beigebracht, dass man zuerst die
Klobrille mit Klopapier abwischen muss, und dann hat sie kleine
Stückchen von der Rolle abgerissen und die ganze Klobrille damit
abgedeckt.

Schlussendlich hat sie dich gelehrt: "Setz dich niemals auf eine
öffentliche Toilette!"
Danach hat sie dir die "Pose" gezeigt, wie du dein Gleichgewicht über
der Toilette so halten kannst, dass du dich nicht hinsetzt und das Klo
nicht berührst.

Sich die "Pose" anzueignen ist einer der Lektionen, die ein Mädchen
durch sein ganzes restliches Leben begleitet. Aber sogar als
Erwachsener ist es schwierig, die "Pose" zu halten, wenn es schon
wirklich dringend ist.

Wenn du auf einer öffentlichen Toilette aufs WC "MUSST", wirst du
sehen, dass die Schlange ungefähr so lang ist, als würde Brad Pitt
drinnen warten. Und du wartest es ab, lächelnd, nett und bemerkst,
dass die anderen Frauen ihre Beine und Arme diskret kreuzen, was der
offizielle Ausdruck für "ich mach mir gleich in die Hose" ist.

Endlich kommst du dran, als ganz plötzlich die typische Mutter
auftaucht und dir mitteilt:"Es tut mir Leid, aber meine Tochter hält
es nicht mehr aus".

In dem Augenblick siehst du dich um, ob nicht doch irgendwo eine
Kabine frei ist...

Alle sind besetzt. Endlich öffnet sich eine Tür und du stürzt dich
drauf, ziehst die drinnen Stehende schon fast heraus, obwohl sie schon
auf dem Weg nach draußen ist.

Du gehst hinein und bemerkst, dass das Schloss nicht funktioniert (es
funktioniert nie). Kein Problem.

Du möchtest deine Tasche auf den Haken hängen, es gibt aber
keinen(gibt es nie). Da denkst du, dann eben auf die Türschnalle, die
gibt es auch nicht, daher siehst du dich noch mal um.

Du schaust auf den Boden und siehst, dass da eine verdächtige
undefinierbare Flüssigkeit ist: du traust dich nicht, die Tasche
hinzulegen, also hängst du sie dir um den Hals, während du zuschaust,
wie sie hin- und herschwingt, ganz zu schweigen davon, dass sie dich
fast erwürgt, weil sie dermaßen voll ist, dass es mühsam ist sie zu
tragen, und zwar mit Dingen, die sich schön langsam angesammelt haben
und du den Großteil gar nicht verwendest, aber zur Sicherheit dabei
hast, man kann ja nie wissen...

Aber zurück zur Tür. Da kein Schloss dran ist, besteht die einzige
Möglichkeit die Tür geschlossen zu halten darin, sie mit einer Hand
festzuhalten während du mit der anderen Hand mit einem Ruck deine
Unterhose runterziehst und dich in die "Pose" wirfst.

Was für eine Erleichterung!!! Endlich! Und dann fühlst du plötzlich,
wie deine Oberschenkel anfangen zu zittern, weil du ja in der Luft
hängst, deine Beine abgewinkelt sind, deine Unterhose deinen
Blutkreislauf in den Beinen unterbricht, deine ausgestreckte Hand die
Tür hält und die 5 Kilo schwere Tasche um deinen Hals...

Du würdest dich wahnsinnig gerne hinsetzen, aber als du hineingekommen
bist, hattest du keine Zeit, die Klobrille abzuwischen und sie mit
Klopapier abzudecken. Wahrscheinlich würde nichts passieren, wenn du
dich hinsetzen würdest, aber du hörst die Stimme deiner Mutter: "Setz
dich niemals auf eine öffentliche Toilette!", also bleibst du mit
zitternden Beinen in der "Pose".

Aber oje! Aufgrund einer schlechten Berechnung spürst du, wie ein
dünner Strahl an deinem Hintern runterrinnt, vielleicht hat es auch
deine Strumpfhose erwischt!!! Mit ein bisschen Glück werden vielleicht
nicht auch noch deine Schuhe getroffen, aber dass du die richtige
"Pose" findest, dazu braucht es immense Konzentration.

OK! Du versuchst dieses Unglück zu vergessen und fängst lieber an, das
Klopapier zu suchen aber verdammte Sch...!!!

Leer!!! Es gibt kein Klopapier (es ist immer leer)!

In dem Moment betest du darum, dass du in deiner Tasche unter dem 5
Kilo Mist irgendwo ein Taschentuch findest, aber um zu suchen musst du
die Tür loslassen. Einen Moment lang zweifelst du, ob nicht gerade
dann jemand die Tür aufmacht, aber es geht nicht anders. Du musst die
Tür loslassen.

Und natürlich, als du sie loslässt, stößt jemand die Tür hinein, die
du mit einer starken, schnellen und sehr bestimmten Bewegung aufhalten
musst während du rausbrüllst: BESEEEEEEEEEETZT!!!

Aber dann kannst du dir sicher sein dass diese Information bei allen,
die da draußen stehen, angekommen ist. Deswegen kannst du die Tür mit
ruhigem Gewissen loslassen, es wird ja keine die Tür absichtlich
aufmachen wollen (da sind wir Frauen sehr respektvoll miteinander).
Und endlich kannst du mit der Taschentuchsucherei anfangen.

Oft möchtest du alle verbrauchen, aber du weißt was ein so ein Ding in
solch einer Notsituation Wert ist, deswegen hebst du dir immer
zumindest eins auf. Du zählst schon die Sekunden bis du wieder draußen
bist, du hast ja die Jacke an, es gibt ja keinen Haken zum Aufhängen,
du bist verschwitzt, es ist zum Verrückt werden wie heiß es in so
einer kleinen Kabine sein kann, vor allem in der "Pose" in der du dich
ja noch immer befindest, deine Beine explodieren schon fast. Nicht zu
vergessen, dass die Tür fast "aufgebrochen" wurde, deine Tasche dich
halb erwürgt, der Schweiß über deine Stirn läuft und das angepinkelte Bein...

Und du weißt, dass deine Mutter sich für dich schämen würde, wenn sie
dich so sehen würde, ihr Hintern hat ja nie eine öffentliche Toilette
berührt und seien wir Mal ehrlich, "du kannst nie wissen, was man sich
für Krankheiten an solchen Orten einfangen könnte"... Du bist schon
vollkommen erschöpft bis du aufstehst, du spürst deine Beine nicht
mehr, du ziehst dich schnell wieder an und drückst auf die Spülung.

Danach gehst du deine Hände waschen. Alles ist voller Wasser, deine
Tasche kannst du nicht hinstellen, also hängst du sie auf deine Schulter.
Du weißt nicht, wie der Wasserhahn funktioniert, es gibt ja schon so
viele verschiedene mit Sensoren und du versuchst das Wasser irgendwie
zum Laufen zu bringen, als endlich ein dünner Strahl kaltes Wasser
kommt. Schnell ein bisschen Seife, abspülen in einer Pose wie der
Glöckner von Notre Dame, du möchtest ja nicht, dass die Tasche von
deiner Schulter runterrutscht. Den Trockner verwendest du gar nicht,
du wischt deine Hände einfach an deiner Hose ab, dafür willst du ja
kein Taschentuch verschwenden, und gehst hinaus.

Wenn du Glück hast, ziehst du kein Klopapier an deinen Schuhen mit,
bzw. ist dein Hintern nicht zu sehen weil sich dein Rock nicht in deiner
Strumpfhose verfangen hat als du dich blitzschnell wieder angezogen
hast (was noch schlimmer wäre).

Da siehst du deinen Freund, der am Männerklo war, herausgekommen ist
und sogar Zeit hatte, eine Zeitung zu lesen, während er auf dich
gewartet hat.

"Wieso hat das so lange gedauert?" fragt er blöd.

Und du antwortest nur: "Es waren viele angestellt" .

Das ist der Grund, warum Frauen immer gemeinsam aufs Klo gehen. Aus
Solidarität. Weil während du drinnen bist, hält die eine die Tasche
und die Jacke, die andere die Tür, und die dritte gibt dir das Taschentuch
unter der Tür durch, und so geht's viel schneller und es ist leichter die "Pose"
zu halten und die Würde zu bewahren.

Danke an alle, die mit mir schon auf der Toilette waren und als
Kleiderhaken oder Türsteher gedient haben!!!
 
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   Ein Gedicht für Jonas
  Kategorie Privat, erstellt am 16.09.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir so viel Glück gebracht
mußtest gehen, bist nun fort,
weit an einem schönen Ort.

Regenbogen, Wasserfall,
grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben,
hier willst du ganz sicher bleiben.

Kleines Seelchen warte dort,
wart auf mich an diesem Ort,
eines Tages, du wirst sehen,
werden wir uns wieder sehen.

Einmal, wenn wir uns wieder sehen,
werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen,
hier gibt es nie wieder Sorgen.

Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir oftmals Freud´ gemacht,
Dank sag ich an dieser Stelle,
geh nun über diese Schwelle.

Geh nach Haus zu all den Lieben,
sieh, sie warten auf dich drüben,
mach dir keine Sorg' um mich,
Seelchen, ich vergess dich nicht.




Der Verfasser ist mir nicht bekannt.
 
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   Der "Depp-des-Tages-Preis" geht an........ Michaela
  Kategorie Privat, erstellt am 11.08.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Ich fass es nicht.

Gestern sitzen wir bei doch recht angenehmen Wetter im Garten. Wir, das sind Sohn, ich, Freundin nebst deren Tochter.

Ich hüpfe wieselflink rein und raus und mache -wegen der fiesen Wespen- die Türe immer schön hinter mir zu.

Da fällt mir ein, daß ich ja noch die Wäsche aufhängen muss und sprinte in Richtung Tür...



Jahaaaa, der Riegel hat sich selbständig umgelegt und ich bin ausgesperrt. Ein kurzer Check ergab: 4 Becher mit Trinken, ein Autoschlüssel und eine Packung Kekse. Das reicht nicht, bis Gatte kommt.

Also erst einmal geprüft, ob man irgendwo "einsteigen" kann. Nö... Was also machen? Handy lag ja auch drin.

Ich bin also rüber zur Nachbarin, habe mir deren Handy geschnappt und meinen Mann angerufen, der sich dann ("Superpapa"-mäßig) auf den Weg machte.

Derweil versuchten Freundin und ich den Griff des gekippten Fensters mit allerlei Tricks umzulegen, keine Chance. Sohn brach in Tränen aus, die Mamas sollen doch bitte aufhören, der Papa sei ja schließlich unterwegs und DER würde uns dann reinlassen. Ach? Und wie? Ja, der Papa schafft das. Dumm nur, daß der Riegel der Haustüre auch vorgelegt war, weil Niklas ja den Schlüssel drehen kann und eine Flucht des daheim inhaftierten ausgeschlossen werden sollte.

Papa kam also an, griff beherzt die Steine vor dem Kellerfenster und zerlegte den Einbruchschutz (hahaha) innerhalb kürzester Zeit. Anschließend schlängelte er sich elfengleich durch das wirklich schmale Fenster und ließ uns rein.

Unnötig zu erwähnen, daß Sohn in Papas Arme flog und dieser der Held des Tages war *seufz*

Als ob es nicht schon schlimm genug gewesen wäre, sind wir dann auch noch nach Düsseldorf zum Autohaus gefahren. Auf dem Weg vom Büro zum Autohaus fuhren wir (Nik und ich) Christian nach. Ich (Depp halt) sag noch zu Nik: "Pass mal gut auf, wo der Papa lang fährt, wir müssen da hinterher" Und dann fährt Christian so knapp nach rechts, obwohl wir auf der linken Spur waren, daß ich mit der Familienkutsche nicht mehr nach kam und nach links musste. Soweit kein Problem, ich habe ja ein Navi, dachte ich mir noch...

Ja, genau. Denkste. Navi funktionierte nicht, weil es einfach zu alt war. Die Straßen waren teilweise gar nicht mehr verzeichnet und ich irrte durch Düsseldorf. Irgendwann blieb ich mit dem schon wieder weinenden Nik einfach stehen und zitierte völlig entnervt meinen Gatten herbei, der dann -schon wieder unter Einsatz seiner Gesundheit- durch Düsseldorf joggte, weil er kein Taxi fand.

Sohn war untröstlich, der Papa ist weg, der kommt nicht wieder, wir kommen hier NIE (!!!) wieder raus, der findet uns nicht.

Als jedoch der Papa wieder bei uns war, war Sohn glücklich. Nicht nur, weil "Superpapa" wieder da war und uns gerettet hat (*hmpf*), hatte ich ihm doch in meiner Verzweifelung ein Happy Meal versprochen.

Ich war froh, als ich im Bett war.

 
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   Der erste Elterabend liegt hinter uns
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 24.06.2009 von Michaela Klaproth
 
 
und ich bin beeindruckt.

Die Gruppe steht fest, gestern haben wir die anderen neuen Mütter kennengelernt. Es sind bereits zwei bekannte Kinder dabei, den Jungen kennt er von der Vorgruppe (er geht bereits seit einem Jahr einmal pro Woche zum Kennenlernen in den Kindergarten), das Mädchen aus einem Bewegungsangebot, welches gegen Entgelt am Nachmittag als Vater-Sohn-Unternehmung wahrgenommen wird.

Da es sich um einen integrativen Montessori Kindergarten handelt, sind in seiner Gruppe 5 Förderkinder und 10 Regelkinder. Die Gruppe nebenan ist eine heilpädagogische Gruppe mit 8 Förderkindern (wenn ich mich nicht irre). Der Betreuungsschlüssel liegt bei jeweils 3 Betreuern (unsere Gruppe hat einen Erzieher, für die Jungs ja nicht schlecht) und einer fest zugeteilten Therapeutin, die aber auch die anderen Gruppen betreut und einspringt, wenn es an Übernachtungen etc. geht. Zu der heilpädagogischen Gruppe nebenan gibt es eine Verbindungstür, der Frühstücksraum wird gemeinsam mit dieser Gruppe genutzt. Auch gehen die Kinder mal in die eine, mal in die andere Gruppe, so daß gerade in dieser Gruppe ein intensiver Austausch von Förder- und Regelkindern stattfindet. Das finden wir natürlich großartig.

Für ein Förderkind hatten sie einen PC angeschafft (der genaue Grund wurde nicht genannt), bei dem dann die Kinder ein paar Minuten ran dürfen. Finde ich persönlich nicht schlecht, zumal auf die Zeiten stark geachtet wird und (ich kenne den Kindergarten und die Gruppe bereits) die Kinder eigentlich kaum davor sitzen, sondern mehr durch die Gegend toben.

Es gibt für diese Gruppe noch einen Tobe- und Rollenspiel-Raum und (haben nicht alle) direkten Zugang zum Aussengelände.

An zwei Tagen gibt es ein Angebot, in einer Bewegungslandschaft die Turnhalle zu nutzen, ab dem 2. Kindergartenjahr geht er in die Musikschule (so er denn Spass daran hat).

Das er noch immer nicht trocken ist, ist kein Problem, die wickeln und arbeiten dann auch mit. Er ist nicht das einzige Kind, das noch Windelträger ist. Aber er fängt so langsam an, mal auf die Toilette oder das Töpfchen (hmpf) zu gehen.

Der Waschraum und die Toiletten teilt sich diese Gruppe ebenfalls mit der heilpädagogischen Gruppe nebenan.

Nun haben wir nächste Woche noch einen Schnuppertag und ab August geht es dann richtig los.

Für die Mütter, die Zeit und Lust haben, werden ein paar Termine pro Woche angeboten, an denen man z. B. Basteln kann. Die fertigen Werke werden dann auf einem Christkindl-Markt zu Gunsten Behinderter verkauft und der Erlös dann auf verschiedene Einrichtungen der Umgebung verteilt.

Von ca. 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr können die Kinder dort bleiben. Es geht aber auch früher bzw. später, wenn man Termine hat, oder arbeiten muss.

Ferien sind 4 Wochen im Jahr, 3 einzelne Tage und zwischen Weihnachten und Neujahr... Man kommt also eigentlich mit seinem Urlaub gut hin, wenn man arbeiten geht. Weil es ein privater Kindergarten ist, haben die wohl bisher noch nicht gestreikt. Die Erzieherinnen scheinen sich dort auch sehr wohl zu fühlen, sind teilweise seit über 20 Jahren dort.

Ich bin zufrieden. Ich fand genau diese Gruppenräume immer ganz gut und ich freue mich natürlich ganz besonders über den intensiven Kontakt mit den Förderkindern. In die Gruppe kommt wohl auch ein stark körperbehindertes Mädchen, das freut mich irgendwie, weil ich glaube (ganz egoistisch), daß das Niklas helfen kann, wenn er das Mädchen so direkt erlebt.

Die neuen Mütter scheinen alle sehr nett zu sein.

Ich bin echt soooo froh. Der Kindergarten scheint hier zu den wirklich richtig Guten zu gehören, viele wollen hin, jeder kennt ihn, keiner hat etwas Schlechtes zu sagen.

Wie ich da so sitze fällt mir auf:

"Mist, dann ist Dein Kind ja weg"

Seit Monaten warte ich darauf, daß Kind in den Kindergarten geht und sich mit anderen Kindern austobt und jetzt, kurz vor Beginn wird mir ganz anders. Jetzt habe ich die Gruppenleiterin kennen gelernt, ich weiß, daß er sie lieben wird, er wird sich auf sie stürzen und ich werde abgeschrieben sein. Nun ja, der Lauf des Lebens, nicht wahr...


 
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   Warum, wieso, weshalb? und weitere Neuigkeiten des Nachwuchses.
  Kategorie Privat, erstellt am 25.03.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Nach nunmehr 2 ausgesprochen fröhlichen Tagen mit Niklas stelle ich mir die Frage, warum Kinder trotzen. Wenn das Kind sprechen kann, körperlich fit und in der Lage ist sich gewissermaßen sogar selbst zu versorgen, WIESO wirft es sich schreiend auf den Boden und heult ganze Sturzbäche?

Ich verstehe es nicht. Nicht jetzt und vermutlich auch in 100 Jahren nicht. Vermutlich verstehen die Kinder das auch selbst, das macht es allerdings nicht wirklich leichter.

Nun gibt es ja mehrere Theorien, die unter Müttern kursieren.

1. Je heftiger die Trotzphase, desto angenehmer ist die Pubertät! Dann würde ja Hoffnung bestehen, weil die Phasen, die unser Sprössling ab und an durchlebt nahezu unglaublich sind.

2. Die Trotzphase geht nahtlos in die Pubertät über.

3. Die Trotzphase endet frühestens mit dem Auszug des Kindes in die eigene Wohnung, häufig noch nicht einmal dann.

Ob das nun zutrifft, werden wir wohl noch herausfinden. Ich hoffe auf die erste Theorie, wappne mich aber für die beiden anderen.

Umso schöner sind allerdings die dann folgenden Tage, wenn Niklas glücklich und zufrieden ist. Er ist dann so lieb, süss und aufmerksam, daß man ihn nur knuddeln könnte. Aber auch hier gilt Niklas derzeitiger Lieblingssatz: "Nur gucken, nicht anfassen!" ;-)

Und um auch noch etwas anderes hervorzuheben: Niklas hat heute das erste Mal allein seinen Pantoffel angezogen. Die Socken zieht er seit etwa einer Woche alleine aus. Ich behaupte, daß er das schon viel früher konnte, allerdings zu faul war und ist. Laut Kindergarten kommt es aber von allein, weil die Kinder sonst zu lang warten müssen, bis sie in den Garten dürfen.

Laut Christian macht Niklas große Fortschritte, was das fleissige Trampolinhüpfen angeht. Er soll wohl schon richtig hoch springen können. Bedenkt man, daß ich mir noch vor einigen Wochen Sorgen gemacht habe, weil er nicht beide Füße gleichzeitig vom Boden bekam, ist das eine beachtliche Leistung.

Trotz aller Entwicklung hat er eins jedoch nicht verlernt: Er ist einfach ein furchtbar frecher Lausbub. Wenn er auf eine bestimmte Art lächelt, sieht man richtig, wie frech er ist. Ich kann dann gar nicht böse sein, weil ich so beeindruckt bin. Und wie meine Mutter bei mir, denke ich mir oft, wenn er wieder Unsinn macht: "Ach ja, das hast Du ja auch gemacht... Lass ihn mal"

Eine weitere Neuigkeit gibt es auch noch, die ich mit folgenden Worten ankündigen möchte:

Bedenkt, was Ihr Euch wünscht, es könnte in Erfüllung gehen.

Haben wir uns doch vor einigen Tagen und Wochen immer wieder einmal gewünscht, wir hätten doch die Möglichkeit gehabt, einmal im Familienbett zu schlafen, wurde uns der Wunsch gewährt. Am Montag hat es so extrem gestürmt, daß Niklas Angst in seinem Bett hatte und nach Asyl im elterlichen Bett verlangt hat. Um 01.00 Uhr etwa zog er also um. Das war okay. Er hat ganz gut geschlafen, auch wenn er geschnarcht und geschnauft hat (was er jedoch vehement bestreitet). Am gestrigen Abend hat sich Nik jedoch geweigert und wollte gleich ins Elternbett. Haben wir dann auch gemacht, weil es ja eigentlich ganz süß ist.

Hmhm... Von wegen. Eine schlimmere Nacht habe ich seit JAHREN nicht mehr erlebt. Das Kind hat sich auf MICH gelegt. Auf MICH! Als ob ich ein Kissen sei. Er hat sich dermaßen quer gelegt, daß Christian und ich je 20 cm Bett hatten, der Rest ging für ihn, Hundi, Schnuller und ähnliches Zeug drauf. Nachdem ich diverse Male noch geschlagen wurde (!!!) habe ich meinem Kind empört den Rücken zugedreht um endlich Schlaf zu finden. Was passiert? Das Kind verlangt danach, im eigenen Bett zu schlafen.

Pah!

 
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   Wie schön!
  Kategorie Privat, erstellt am 17.03.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Leider kann man es noch nicht gut fotografieren, aber der Frühling scheint Einzug in die Gärten zu halten.

Gerade eben wundere ich mich, warum sich ein riesen Zweig in Nachbars Tanne so stark bewegt und was entdecke ich? Ein Elsterpaar, welches ein Nest baut.

Die Vögel sind mächtig fleissig und schleppen Zweig um Zweig an und verbauen das ganze in dem Wipfel der Tanne. Mir tut es für die umherrstreifenden Mäuse etc. und die anderen Singvögel zwar leid, weil deren Lebenserwartung durch die nistenden Elstern ja deutlich reduziert sein dürfte, aber ich freue mich, daß wir die Vögel vom Wohnzimmerfenster aus sehen können und Niklas beobachten kann, wie die ein Nest bauen und dieses immer wieder anfliegen. Hoffentlich bleiben sie bei der Wahl des "Standortes" und ziehen nicht doch noch um, sollen Elstern doch auch jede Menge Insekten vernichten. Wespen, Bienen und Spinnen sind z. B. auf meiner "Freigabe-Liste" ganz weit oben angesiedelt und werden von den Elstern auch gern gegessen.

Ich hoffe also sie bleiben hier und vernichten einige dieser lästigen Insekten, dann wäre es ja natürliches Gleichgewicht und ich hätte trotzdem weniger Getier hier ;-)

Bloß an meine Marienkäfer dürfen die nicht, die brauche ich nämlich als Anti-Läuse-Einheit für meine Rosen!

Speziell für diese Käfer habe ich ja schließlich im letzten Jahr ein "Hotel" eingerichtet, welches -wenn auch anders als gedacht- stark besucht wird und schon viele Käferchen draußen gesichtet wurden. Letztes Jahr waren die erst sehr spät, was mich fast zur Verzweiflung gebracht hat. Nun dann, sollte man mal ein Foto machen können, werde ich es hier hereinstellen, bis dahin muss eine fliegende Elster reichen.

 
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   Blödes Vieh, saublödes!
  Kategorie Privat, erstellt am 16.03.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Wer meint, Kaninchen können kein Wässerchen trüben, mag mal einen Blick auf nebenstehendes Foto werfen. Dieses Bild vor Augen stelle man sich folgende Situation vor:

Das Familien-Kaninchen soll Futter bekommen. Ich greife also beherzt in den Käfig, um den Napf rauszuholen und was passiert? Das dumme Tier beisst sich in meine Hand, fast schon Handgelenk und beisst sich fest *AUA* Wer jetzt lacht, schaue sich bitte noch einmal das Bild an und stelle sich vor, wie weh das tut. Wer dann immer noch lacht, ist gern eingeladen, sich auch mal unserem Kaninchen zum Fraß vorzuwerfen.

Ich schwöre bei Gott, wenn dieses Vieh das noch einmal macht, war sie die längste Zeit hier *motz*

Zu allem Unglück musste ich dann auch noch zum Doc, Tetanus-Impfung auffrischen. Nun tut mir die linke Hand und beide Oberarme weh (eine Auffrischungsimpfung und eine wegen des aktuellen Bisses).... Jeweils schön in einen Oberarm, damit ich beidseitig leide.

Ich spiele mit dem Gedanken, zu Ostern doch mal Hasenbraten zu machen...
 
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   Ich hab´ die Nase voll!
  Kategorie Privat, erstellt am 12.03.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Und zwar so richtig.

Ich will Frühling, und zwar auf der Stelle!

Mönchengladbach macht dem von uns verpassten Spitznamen: "Monsun-City" wieder alle Ehre. Man könnte glatt denken, der olle Bill von Tokio Hotel hätte den Song geschrieben, als er durch Gladbach fuhr.

Das drückt aufs Gemüt und der Zwerg lässt sich kaum noch ordentlich beschäftigen. Er will raus, baggern, was aber schlecht funktioniert, wenn der Bagger und der Sand vor lauter Regen kaum zu sehen sind.

In diesem Sinne schicke ich diese Petition an den Wettergott Thor (Donar) und bitte freundlich um Sonne und Wärme. Und zwar zack zack!
 
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   The same procedure as yesterday, Miss Mama?
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 26.02.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Jeden Morgen das gleiche Drama... Es geht um das Frühstück. Das Kind weint, ich weiß nicht, was los ist.

Doch was ist das heute morgen? Heute gab es eine Änderung im täglichen Dialog:

MK: Heute frühstücken wir Schokostütchen, ich esse auch eins
NK: NEIN
MK: Wie nein? Du möchtest keins oder ich darf keins?
NK: Mama nicht essen.
MK: Wie? (ein entsetzter Blick von mir) Ich darf KEIN Brötchen essen?
NK: NEIN!
MK: Oh... (Enttäuscht stelle ich den Teller weg um abzuwarten, was jetzt passiert)
NK: Ich mach!
MK: Was?

Niklas stiefelt zum Schrank, holt einen Teller raus, deutet auf die Tüte mit den Brötchen, wackelt mit Tüte und Teller zum Küchentisch, stellt den Teller auf den Tisch, fischt ein Brötchen aus der Tüte und stellt mir beides auf meinen Platz.

NK: Niklas macht Essen!

Mir blieb der Mund offen stehen. Ich war einfach baff. So haben wir einträchtig gefrühstückt, jeder hat für den anderen das Frühstück vorbereitet.

Ein wundervoller Start in den Tag.

 
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   Vererbung oder Zufall?
  Kategorie Privat, erstellt am 20.02.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Niklas hat offensichtlich das fußballerische Talent des Vaters geerbt.

Am Montag bekam er in der Spielgruppe einen riesigen Luftballon geschenkt, den er sogar mit Heim nehmen durfte.

Kaum aus dem Mittagsschlaf erwacht, wurde dieser Luftballon nach allen Regeln der Kunst durch die Gegend gekickt, sogar in die Luft ist er geschossen wurden. Das ganze hat der Sohn dann bis zur Ankunft des Papas durchgehalten, der dann auch sofort mitgespielt hat.

Auf meine Bemerkungen: "Niklas, Du bist ja ein Naturtalent!" erwiderte der Angesprochene nur ganz trocken" Neeeee, bin Niklas!"

Ja, was soll man da noch sagen. Recht hat er ja ;-)
 
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   Der fleissige Nik
  Kategorie Privat, erstellt am 18.02.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Heute war es soweit. Muttern konnte die dreckigen Fenster nicht mehr ertragen und rief zum allgemeinen Putzen auf.

Der Vater war arbeiten, Sohn verweigerte den Gang in die Spielgruppe, so daß die Lappen, der Kärcher und Glasreiniger gezückt wurde. Nik holte sich einen Hocker ("geht besser!"), bekam auch diverse Utensilien in die Hand gedrückt und los ging es. War ich im Bad noch allein, kam in der Küche schon das liebe Kind angelaufen: "Mama? Helfen!" Na prima. Im Wohnzimmer wurden dann die frisch geputzten Fenster mit Fingerabdrücken des Sprösslings verziert. Was mich zu der Frage bringt, wieso Kinderfinger IMMER fettige Abdrücke hinterlassen, selbst wenn nichts gegessen wurde und das Kind aus dem "Sabberalter" herausgewachsen ist. Nun ja, mit Kindern ist das nun einmal so und da die Couch da vor steht, ist mir das auch egal. Beim Gardinen abhängen war Niklas von unschätzbarer Hilfe. So hat er -während Mutter sich abmühte, die Gardinen von den Stangen zu bekommen- ganz brav die schweren Stoffe gehalten und diese dann vor die Kellertür gelegt. Das ganze haben wir mehrmals wiederholen müssen und er hat es super gemacht. Nun machen wir eine kleine Pause, bevor wir mit den restlichen Fenstern weiter machen. Im Anschluss schmücken wir die Fenster noch mit Luftschlangen, schließlich ist bald Karneval und der Zug führt ja bei uns vorbei!

Ich würde mich gern der Illusion hingeben, daß mein Sohn der erste wird, der auch später noch Spass und Freude an der Hausarbeit empfindet, aber ich denke, das werde ich -wie Millionen anderer Mütter auch- gleich vergessen können. Im Augenblick nutze ich es aus, daß wir beide zusammen was machen können und er ganz stolz ist, wenn er mit seinem Hocker und diversem Zeugs hinter mir her läuft und alles nach macht.

Leider hatte ich das Foto vergessen, ich werde mich später bemühen, eins zu machen und das dann einstellen.
 
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   Kindermund tut Wahrheit kund!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 08.02.2009 von Michaela Klaproth
 
 
So hält es auch unser Sohn.

Gerade überlegen Gatte und ich, was um alles in der Welt wir heute zum Abendbrot essen wollen. Ich krank, er krank, und Brot noch nicht gebacken.

Da fällt dem Gatten ein, daß wir ja einen Dönerladen unseres Vertrauens haben, der auch liefert.

Nun entsteht folgender Dialog:

Frau: Die liefern ab 10,00 Euro, das kriegen wir zusammen.
Mann: Ab 11,00 Euro, oder sogar ab 12,00 Euro?
Frau: Neihein, ab 10,00 Euro.
Mann tappst in die Küche und fischt den Flyer hervor
Mann: *örks*
Frau: Naaahaaa?
Mann wirbelt mit dem Flyer in Richtung meines Kopfes
Frau: Na, hab ich wie meist Recht gehabt?
Mann: Wieso wie meist?
Frau: Ich wollte höflich sein, sonst hätte ich "wie immer" gesagt.
Mann: Sohn, wer hat Recht, Mama oder Papa?
Sohn: Maaaamaaaaaa!

Mann zieht sich beleidigt mit Flyer auf die Couch zurück während Frau sich vor Lachen die Wampe halten muss...

 
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   Ein frohes neues Jahr 2009!
  Kategorie Privat, erstellt am 01.01.2009 von Michaela Klaproth
 
 
Wir haben Silvester gut überstanden. Ich habe sogar bis exakt 00.05 Uhr ausgehalten, bevor ich entschieden verkündet habe, daß ich schlafen gehe. Diesen Zeitpunkt nutzte Niklas, um von der Knallerei wach zu werden. Er hat kurz geweint und Christian hat ihm dann erklärt, was los ist (Tagsüber hatten wir zwischendurch immer mal wieder erklärt, daß es laut werden könnte). Er war dann neugierig und hat von seinem Fenster aus das Feuerwerk bewundert. Nachdem wir drei uns dann erneut ein schönes und frohes neues Jahr (mit Küsschen!) gewünscht haben, haben Niklas und ich uns zur Ruhe gebettet, während Christian noch eine Runde gezockt hat.

Für das Jahr 2009 haben wir jede Menge guter Vorsätze. Mal sehen, ob wir sie umsetzen können.

Niklas hat sich gerade in den letzten Tagen intensiven Spielens mit Christian enorm entwickelt. Er spricht viel und gern. Er tanzt und singt, spielt viel mit seinem Weihnachtsgeschenk, der Eisenbahn. Allerdings ist er auch verschnupft und ausgesprochen unleidig. Er weint oft, aber ich hoffe noch auf Besserung.

Wir wünschen allen Lesern ein gesundes und frohes Jahr 2009.
 
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   Mein Stern
  Kategorie Privat, erstellt am 13.12.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Dieses Lied könnte für Jonas komponiert worden sein. Mittlerweile kann ich es zwischendurch auch einmal hören, ohne zu weinen. Ich muss allerdings sagen, daß es vermutlich mein "Ave Maria" ist. (Familienmitglieder meinerseits wissen vermutlich, was gemeint ist)

Ich habe lange nach Liedern gesucht, die im Ansatz meinem Kind und der Liebe zu ihm gerecht werden können. Ich glaube, dieses schafft es noch als einziges in die Nähe zu kommen. Ich weiß nicht, für welchen Menschen das Lied geschrieben wurde, doch für mich passt es noch am ehesten.

Für die Neugierigen unter Euch, hier das  Lied bei Youtube.

Für diejenigen, die das nicht hören mögen, hier der Text:

Unheilig - Mein Stern

In den Weiten deiner Augen
Seh ich grosse Zuversicht
Wärme flutet meine Seele
Voller Hoffnung ist dein Blick
Strebst nun auf mit großer Eile
Streckst die Arme aus zu mir
Dauert eine kleine Weile
Angekommen nun bei mir

Mein Stern - Mein Stern

Eng umschlossen sitze ich hier
Nun ganz nah mit dir allein
Lebe nur den Augenblick
Könnt er doch bloss endlos sein

Dein grenzenloser Drang nach Taten
Und die Zartheit deines Seins
Lassen mich sooft erstaunen
Ist dein Herz doch noch so klein

Mein Stern - Mein Stern

Unbefangen ist dein Handeln
Vorbehalte kennst du nicht
Bist der Antrieb meines Strebens
Sehe ich in dein Gesicht

Befreist in mir das starre Denken
Und löst in mir den tristen Blick
Lässt den Fokus auf dich lenken
Schaue nun zu dir zurück

Nur ein Stück von diesem Wesen
Wünsch ich ich mir für mich zurück
Wundersam verläuft das Leben
Trübt sooft den klaren Blick

Schau zurück in deine Augen
Sind sie doch so klar und rein
Lebe jetzt den Augenblick
Könnt er doch nur endlos sein



Ich denke, die Sterne ziehen sich wie ein roter Faden durch Jonas Leben und Sterben.
 
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   Die Trauerarbeit beginnt spät
  Kategorie Privat, erstellt am 06.12.2008 von Michaela Klaproth
 
 
doch sie scheint zu beginnen.

Nachdem ich Wochenlang erfolgreich und meisterhaft verdrängt habe, habe ich -wie versprochen *winknachberlin*- meine vom Doc verschriebenen Antidepressiva abgesetzt. Die Wirkung hat offensichtlich einiges gedämpft, da ich derzeit kaum in der Lage bin, auch nur einige Stunden ohne Tränen auszuhalten.

Daher bemühe ich mich um Zeit für mich, da Niklas mich sonst vehement mit "Aufhören!" unterbricht. Es scheint ihm nicht gut zu tun, wenn ich weine. Leider habe ich mich zunehmend schlechter unter Kontrolle. Ob das nun an der nahenden Weihnachtszeit oder am fehlenden Medikament liegt, kann ich nicht sagen.

 
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   Der Magen-Darm-Trakt und die Folgen
  Kategorie Privat, erstellt am 06.12.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Nun, Niklas Magen-Darm-Trakt scheint wieder ordnungsgemäß zu funktionieren. Hat er doch wieder normale Kost zu sich nehmen können, ohne diese dekorativ im Bett zu verteilen.

Ein gutes hatte diese Geschichte: Niklas trinkt neuerdings auch pures Wasser, was bis dato ein No-Go war.

In der Folge hat er jedoch einen "Schnuppen" bekommen, welcher sich in grün-gelblichem Rotz äußert, den Vatern gekonnt aus der Nase presst und wegwischt, während Mutter (in Blickrichtung sitzend) in ihr Brot beißen will *würg*

Hoffen wir, daß er bald wieder gesund ist und somit Ruhe einkehrt.
 
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   Warum immer ich?
  Kategorie Privat, erstellt am 06.11.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Manchmal glaube ich, ich lebe in einem einzigen Misthaufen, so oft wie ich in die Schxxxxx packe.

Aber fangen wir von vorn an. Mein bis vor kurzem pflegeleichter Sohn ist aus Gründen, die ich als bekannt voraussetze, eben nicht mehr als pflegeleicht zu bezeichnen.

Nicht nur, daß er nicht durchschläft, er wird jetzt auch 1 bis 1,5 Stunden früher wach.

Und weil das ja noch nicht reicht, verweigert er jegliche Nahrungsaufnahme, die nichts mit "Tellaaaa" zu tun hat. Gemeint ist natürlich nicht der Teller, auf dem sich das Essen befindet, sondern -wie könnte es anders sein- Nutella. Ich sags Euch, ich habe einen Junkie hier.

Kalter Enzug und eine Erkältung mit Halsschmerzen und Husten haben dazu geführt, daß er die Nahrung komplett verweigerte. Also bin ich weich geworden und habe ihm gestern morgen Nutella aufs Brötchen gegeben. Am Abend war dann der -bis dato entspannte- Vater daheim, der beschlossen hat, daß es maximal einmal am Tag Nutella gibt und sich Sohn dann doch bitte an seinem selbst zubereiteten Sandwichtoast mit Käse gütlich halten soll. Dies sah der Stammhalter natürlich nicht ein und weinte steinerweichend. Allerdings richtete er seinen tränenverhangenen Blick ausschließlich auf mich. Meinerseits spürte ich mein mütterliches Herz natürlich dahinschmelzen, wollte aber der Erziehung meines Mannes nicht entgegenwirken und redete auf das Kind ein: "Iss doch nur das eine Toast und dann bekommst Du Schokolade, Nutella, was auch immer Du willst" Doch Sohnemann lässt sich mit so etwas natürlich nicht abspeisen und ging ohne Toast, Brot oder ähnliches ins Bett.

Heute morgen konnte ich ihn dann zu Cornflakes überreden, nachdem er ebenfalls lautstark "Tellaaaa!" verlangte. Heute Abend hat er also noch einmal Nutella frei. Ich dachte, prima, ein super Start in den Tag.

Denkste. Wir also los in den Kindergarten und die Spielgruppe besucht. Nachdem dieser beendet war und ich in Gedanken schon wieder das Mittagessen verworfen haben, weil es zu lange für meinen quengelnden ("Huuuungaaaa!") Sohn gedauert hätte, sind wir also heim gedüst und ich habe ihn gefragt, ob er in der Zeit, die ich zum "kochen" benötigen würde, er im Garten allein spielen wolle. Ein klares und deutliches Ja war seine Antwort. Ich war kaum drinnen, ertönte ein Wutgebrüll, ich stürze raus, er ruft "großer Bagger!". Ja, wenn der Herr denn unbedingt den großen Bagger haben will... Ich also alles stehen und liegen gelassen, um der Herrschaft den Bagger aus der Garage zu holen. Die nachfolgenden 30 Minuten verbrachte ich damit, meinen brüllenden Sohn zu beruhigen, weil der Bagger nicht so wollte wie er. Er hat so geweint, daß er erbrochen hat :eek: Das hat dazu geführt, daß er sich noch mehr aufregte.

Es hat alles nichts genützt, ich habe ihn dann schlussendlich um 11.30 Uhr ins Bett gepackt und er hat ständig geweint. Dann hat er vor ca. 1 Stunde beschlossen, daß die ohnehin nur stückweise stattfindende Mittagsruhe nun beendet sei. Auf meine Bemerkung, daß ich aber noch müde sei, beschloss er lakonisch: "Mama WACH!"

Glücklicherweise kam die Amazon-Lieferung in der Mittagszeit, dort hatte ich eine Detlev J. (schreibt der sich so) DVD zum Mitsingen und Tanzen für Kinder gekauft. Ich weiß nicht genau, welcher Teufel mich da geritten hat, aber offensichtlich war ich nicht Herr (bzw. Frau) meiner Sinne.

Ich hasse Kinderlieder jeglicher Form. Und wenn ich mir diesen Typen mit Schmalztolle ansehen muss, der da mit Kindern durch den Fernseher turnt und seine alterschwachen Knochen zum Takt der Musik bewegt, frage ich mich nur noch eines: Warum immer ich?

Schlimm genug, daß ich tierisch krank bin und dreimal täglich eine Nasendusche vollführe (dies führe ich auf einen versteckten Masochismus zurück, Details zu dem, was da so rauskommt erspare ich Euch auch an dieser Stelle), heute morgen fühlte ich mich, als ob ich ein Stelldichein mit einem LKW gehabt hätte und dann das. Ein meckerndes, knatschendes Kind, ein suspekt anmutender Mensch (?) der mit Kindern zu grauenvoll gezwungen heiterer Musik "tanzt". Das allerschlimmste: Mein Sohn teilt meine Meinung, drehte den Ton ab und ignoriert sämliche -und seien sie noch so engagiert- Bemühungen des guten D.´s und spielt mit dem Gabelstapler.

So, das musste mal gesagt werden!
 
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   Der "Entlassungsbericht" von Jonas hat uns erreicht.
  Kategorie Privat, erstellt am 05.11.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Christian hat bei unserer Kinderärztin anlässlich des Besuches mit Niklas den letzten Entlassungsbericht betreffend Jonas abgeholt.

Ich muss sagen, es ist schlimm, das noch einmal zu lesen. Die Begriffe sind mir natürlich bekannt und ich war ja auch dabei, aber plötzlich steht mir die Situation wieder deutlich vor Augen.

Ich sehe meinen leidenden Sohn vor mir und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Weder damals noch heute.

Am 01.10.2008 um 15.20 Uhr ist nach Auskunft des Arztberichtes mein Sohn gestorben. Im Laufe seines letzten Aufenthaltes gab es doch viele verschiedene Komplikationen, die ich bisher wohl auch wieder verdrängt habe.

Schockierend fand ich auch die Schilderung des Gesamtzustandes von der aktuten Erkrankung abgesehen.

Details schreibe ich hier jetzt nicht, denn dazu müsste ich mir den Bericht noch einmal genauer durchsehen und das kann ich mir augenblicklich nicht zumuten.

Ich sehe ihn vor mir, Bilder, die ich versucht habe zu verdrängen, weil ich mich lieber an den glücklichen Jonas erinnern wollte, der mich geküsst hat und bei Bewußtsein war. Der seinem Schmerz anders Ausdruck verleihen konnte als durch stumme Tränen. Das ist eins der schlimmsten Bilder. Die Tränen die aus seinen Augenwinkel fließen ohne daß er einen Laut von sich gibt, einen Muskel bewegt. Und ich habe keine Möglichkeit ihm zu helfen. Ein einziger Alptraum und doch hätte ich ihn lieber nicht gehen gelassen. Hoffentlich bekomme ich diese Bilder wieder aus meinem Kopf.

Wer das nicht erlebt hat, kann sich nicht vorstellen wie absolut furchtbar das ist.

Verdrängung erscheint mir das einzige Mittel zum Überleben zu sein.
 
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   Der Herbst ist da
  Kategorie Privat, erstellt am 03.11.2008 von Michaela Klaproth
 
 
und mit ihm die erste Erkältung, die diesen Namen wirklich verdient. Niklas hat es zuerst erwischt. Es fing an mit Husten und einer Heiserkeit, als ob er im Stimmbruch wäre. Dann kam die Triefnase hinzu. Für ihn völlig ungewöhnlich wurde er sodann prompt anhänglich, so daß es mich als nächstes erwischt hat, um heute dann Christian niederzustrecken.

Der arme Kerl lag heute morgen mit Schüttelfrost, Fieber, Triefnase und Halsweh neben mir, woraufhin selbst er eingesehen hat, daß er so nicht arbeiten kann.

Unser Nordic Walking ist ausgefallen und Niklas wurde der Nachbarin zu treuen Händen übergeben, da wir uns noch etwas ausruhen wollten. Er ist noch immer unterwegs und wird uns vermutlich zur Bettgehzeit übergeben werden. Gedankt sei den Nachbarinnen.

Ich bin aber noch froh, daß es uns jetzt erwischt hat, da ab Freitag die St. Martins - Züge beginnen. Womit wir auch bei den großen Ereignissen wären. Es stehen 3 Züge an, wir haben fleissig Laternen gebastelt, geklebt und bemalt, so daß jeder Klaproth (wirklich jeder) eine eigene Laterne bekommt. Ich weiß nur noch nicht, wie ich die Laterne für Jonas Grab Wasserfest bekomme. Dann wird diesen Monat noch der Movie Park in Bottrop-Kirchhellen besucht. Dank des Regenbogenlandes haben wir Freikarten bekommen. Das Hospiz bemüht sich wirklich, den Regenbogenland-Familien das Leben etwas zu verschönern. Ich kann allen Familien mit schwerbehinderten Kindern nur raten, Kontakt aufzunehmen.

 
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   Das Grab ist umgestaltet
  Kategorie Privat, erstellt am 27.10.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Der Urnenschmuck war leider nicht mehr so schön, so daß ich heute morgen direkt nachdem ich Niklas in der Spielgruppe abgeliefert habe, zum Friedhof gedüst bin und das etwas anders gestaltet habe.

Ich habe auch gleich Fotos gemacht, wobei mich die Tropfen auf den Rosen besonders fasziniert haben, daher habe ich auch gleich mehrere online gestellt.

Ich finde es hübsch und fröhlich. Genauso, wie mein Baby...

Hier findet Ihr die  Fotos
 
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   Die erste Woche ist geschafft.
  Kategorie Privat, erstellt am 26.10.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Seit Montag geht Christian ja wieder arbeiten, so daß Niklas und ich allein zu Hause sind.

Wobei die Bezeichnung "zu Hause" nicht wirklich zutrifft, denn wir waren viel unterwegs.

Nachdem wir diverse Spielgruppen besuchten, Jonas und dem naheliegenden Spielplatz ebenfalls Besuche abstatteten, haben wir am Mittwoch Oberhausen unsicher gemacht.Im Kaisergarten hat Niklas voller Freude sämtliche Tiere persönlich gegrüßt ("Halloooooo!") und auch so manches Tier mit Wildfutter gefüttert.

Das Wetter war trocken und wir sind auch einfach mal durch die Botanik gestiefelt, Mama auf der Suche nach Motiven für die neue Fotografierlust und Niklas auf der Suche nach Mama.

Am Donnerstag waren wir dann B., M., J. und H. besuchen. Die Männer haben gespielt, M. hat gebacken und B. hat mich mit Kaffee aus dem Vollautomaten verwöhnt. Besser hätte es nicht laufen können.

Freitag hieß es dann Putzen und Einkaufen, Samstag zum Frisör und frische Blumen, Kerze und Gesteck auf Jonis Grab legen. Die Blumen der Beerdigung sehen immer noch hübsch aus, werden aber vermutlich die nächste Woche nicht überstehen. Aber ich habe vorgesorgt und schon einige Deko gekauft, die ich lackiert habe (Sprühlack sei dank) und dann entsprechend aufbauen werde.

Alles in Allem lässt sich festhalten, daß man es überstehen kann, wenn man nur ausgelastet ist.

Aber wenn ich Abends ins Bett gehe, und dann wider besseren Wissens auf die Fotos schaue, muss ich mich gewaltsam zwingen an etwas anderes zu denken.

Vermutlich ist es nicht gesund, alles so weit wie möglich zu verdrängen, aber ich möchte mich noch nicht der Situation stellen.

Ich habe aber eine schöne Woche mit Niklas erlebt, wir haben oft Jonas im Himmel gewunken, so daß er immer dabei war. Und ich, ich glaube, ich werde ihn immer bei mir haben.

Er fehlt unglaublich. Nicht die Arbeit, die Pflege. Aber er selbst. Sein fröhliches Lachen, das umwerfende Lächeln, das Kuscheln. Sein Geruch, seine Finger, die über mein Gesicht streichen oder sich in meine Haare klammern. All das fehlt mir sehr, wenn ich es mir gestatte, loszulassen.
 
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   Zwei neue Fotoalben
  Kategorie Privat, erstellt am 19.10.2008 von Michaela Klaproth
 
 
haben wir heute online gestellt.

Zum einen haben wir das Grab von Jonas fotografiert. Nicht nur für uns, auch für Niklas, der sicher später sehen möchte, wie es aussah.

Zum anderen haben wir heute fleissig Niklas fotografiert. Erschreckend, wie groß er schon geworden ist.

Ihr findet die Fotoalben unten rechts. ( Jonas Grab und  Ein Herbsttag mit Niklas)

Viel Spass beim Ansehen!
 
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   Und wieder sind wir von so viel lieben Menschen überrascht worde
  Kategorie Privat, erstellt am 16.10.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Es ist kaum zu fassen.

Nachdem heute der Postbote klingelte und ein Paket für uns abgab (für uns? aber wir haben doch gar nichts bestellt!), dessen Absender uns ehrlicherweise nichts gesagt hat, sind wir vor Staunen fast umgefallen.

Eine superlange Kette aus vielen verschiedenen Sternen, von vielen unterschiedlichen Menschen gebastelt. Und alle sind mit Wünschen, Gedanken, Gedichten für Jonas bestückt. Sogar Kinder haben gebastelt. Wir sind einmal mehr sprachlos. Was für eine Mühe, was für eine Arbeit und das alles für unseren süssen Zwerg.

Wir haben noch nicht alle Sterne lesen können, einfach weil es so viele sind und es auch Kraft kostet, das zu lesen.

Und nachdem ich gerade "Mittagspause" hatte und mich an meinen Rechner setze, erlebe ich die nächste Nachricht (von Dressi):

Joni bekommt seinen eigenen Stern.

Nicht nur irgendeinen Stern, Joni bekommt einen Stern im Sternenbild der Giraffe! Nun klärt sich auch auf, warum die gute Frau Dressi so komische Fragen gestellt hat.

Das ist ja so süss, daß Ihr ihm einen Stern widmet. Und dann auch noch einen "Giraffenstern", wo er doch seine Sophie so sehr geliebt hat.

Es tröstet mich und meine Männer sehr, zu wissen, daß so viele Menschen unseren Joni so lieb gehabt haben und noch haben, daß sie ihm einen Stern basteln und/oder widmen. Mit so etwas haben wir nie gerechnet. Ich gestehe, daß ich diese Geschenke für Jonas mit Freuden annehme.

Ich danke Euch von ganzem Herzen.

 
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   Am Freitag wird Joni beerdigt
  Kategorie Privat, erstellt am 15.10.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Es ist also nun leider so weit. Jonas wird beerdigt.

Mir persönlich graut schon davor, aber ich werde mich um Haltung bemühen. Niklas ist schließlich auch dabei, und ich befürchte, daß ihn das verwirren würde.

Ich glaube aber, daß es gut ist, wenn wir einen Ort haben, an den wir gehen können.

Durch die Grabpflege habe ich dann vermutlich noch die Gelegenheit, etwas für Jonas zu tun. Blumen pflanzen und gießen, vielleicht dekorieren oder ähnliches.

Das ist ein Tag, auf den wir jetzt lange "gewartet" haben. Danach erst können wir anfangen, unser Leben zu sortieren.

Christian wird vermutlich ab Montag wieder arbeiten gehen, Niklas besucht ja die Spielgruppen wieder und ich denke, der Alltag wird uns helfen.

Ich vermisse Jonas sehr. Manchmal muss ich zwanghaft aufräumen oder ähnliches, um mich von den Gedanken an ihn abzulenken. Fotos kann ich mir nur schlecht ansehen, weil es dann so weh tut. Ich denke so oft an ihn, wie wir gekuschelt haben, wie wir gelacht haben, getanzt, gesportelt und einfach Unsinn gemacht.

Aber solange ich das noch in Erinnerung habe, habe ich ja immerhin noch etwas.

Niklas lenkt uns gut ab und lässt kaum Zeit zum Nachdenken.

 
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   Wir könnten einige gedrückte Daumen brauchen.
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 29.09.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Jonas ist noch immer im Krankenhaus. Sein Zustand ist stabil schlecht und kritisch.

Er bekommt noch immer jede Menge Sauerstoff, wird ständig abgesaugt, muss inhalieren und bekommt jede Menge Medikamente, die die Atmung erleichtern sollen.

Die Nahrung wurde komplett abgesetzt, da seine Sättigung deutlich runter geht, wenn sein Magen verdauen muss.

Er ist nicht belastbar, sobald er nur gewickelt wird, hat er Probleme mit der Atmung. Nimmt man ihn nur kurz auf dem Arm, damit das Bett neu gemacht werden kann, geht die Atmung ebenfalls runter. Auch hat er dann Tränen in den Augenwinkeln. Die Augen sind durch die Schwellung immer geschlossen, auch kann er sich nicht bewegen oder einen Laut von sich geben. Dies zum einen, weil es ihm sehr weh tut und zum anderen, weil er ruhig gestellt ist.

Es bricht einem das Herz, wenn man ihn umbetten muss und dann stumme Tränen sieht, die zeigen, daß er Schmerzen hatte.

Wir versuchen möglichst viel Zeit bei ihm zu verbringen, damit er nicht lang allein ist.

Wir hoffen, daß er es schafft, aber vielleicht könnte der eine oder andere Jonas die Daumen drücken, schaden kann es nicht. Er kämpft sehr und macht schon einen recht geschwächten Eindruck.

 
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   Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 27.09.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Nachdem Jonas in den vergangenen Wochen dreimal täglich inhalierte, damit er besser atmen kann, fing er gestern Vormittag an zu husten. Ich habe ihm daraufhin Hustensaft gegeben und ihn später zum Mittagsschlaf hingelegt. Vor lauter Husten konnte er jedoch nicht einschlafen, obwohl er sehr müde war. Wer Jonas kennt, weiß daß ihm sein Schlaf heilig ist.

Ich habe ihn dann mit runter genommen und im Arm getröstet. Er hat immer weiter gehustet, zwischenzeitlich hat er beim Atmen "gurgelnde" Geräusche gemacht. Auch hat er nach Eiter gerochen.

Christian musste früher nach Hause kommen und mit Jonas ins Krankenhaus fahren, da die Kinderärztin geschlossen hatte.

Dabei kam raus, daß er eine "irgendwas lateinisches" Bronchitis hat und ihm keine Antibiotika helfen würden. Hinzu kommt eine wirklich schlechte Atmung und eine gefüllte Lunge (mit was auch immer, daß will ich gar nicht so genau wissen). Daher hat er eine Sauerstoffbrille bekommen, da die Sättigung teilweise schon unter 80 war. Mit Sauerstoffbrille liegen wir bei ca. 94. Es kann sein, daß noch eine Mandelentzündung vorliegt, das konnte bisher noch nicht genau gesagt werden. Ein Abstrich wurde gemacht, das Ergebnis liegt vermutlich erst Dienstag vor. Fieber hatte er gestern 39,4 und heute morgen auch, jedoch ließ sich das mit Paracetamol senken.

Der Stationsarzt hat zusammen mit der Jonas betreuenden Schwester ein längeres Gespräch mit mir geführt, indem es um etwaige lebenserhaltende Maßnahmen geht. Noch ist es nicht soweit, aber es kann nicht ausgeschlossen werden, daß Jonas intubiert werden müsste.

Ob wir ihm das zumuten oder nicht, muss dann im Bedarfsfall geklärt werden.

Jonas selbst bekommt Beruhigungsmittel und schläft hauptsächlich, bewegt sich auch nicht. Die Beruhigungsmittel bekommt er, weil die Medikamente, die er zum besseren Atmen bekommt, ihn eher lebhaft machen, und das kann er gerade gar nicht gebrauchen. Hinzu kommt noch Cortison.

Seine Hautfarbe ist äußerst blaß, schon fast grünlich/gelb, die Augenlieder sind stark geschwollen (was jedoch nicht vom Cortison kommt, sondern weil es ihm so schlecht geht). Ich weiß auch nicht, ob er überhaupt mitbekommen hat, daß ich da war. Üblicherweise bewegt er die Augen (auch wenn die Augen geschlossen sind, sieht man das ja), wenn ich da bin und mit ihm rede oder ihn streichel, heute jedoch schien er völlig abwesend zu sein.

Die Schwester meinte, daß das Atmen ihn auch sehr anstrengen würde.

Wir haben in den letzten Wochen (nach dem letzten Krankenhausaufenthalt) auch eine Veränderung bei Jonas festgestellt. Die Atmung war schnaufender und flacher als üblich und er war nicht mehr so fröhlich. Er hat seltener gegackert, hat sich nicht mehr so gefreut, wenn ich zu ihm gegangen bin und hat auch kaum noch gespielt.

Wir warten dann mal ab und berichten...

Eine erfreuliche Nachricht gibt es noch:

Der Gentest (schon einige Wochen her, müsst Ihr mal im Blog suchen) ist negativ. Immerhin etwas.
 
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Siehe auch...
Die Pubertät, Darth Vader und Nesselsucht
Jonas ist offiziell entlassen.
Seit Freitag ist Jonas "auf Probe" daheim.
Und wieder im Krankenhaus...
Die Klaprothsche Horror-Night
Jonas ist wieder einmal daheim.
Jonas ist wieder im Krankenhaus.
Es hört einfach nicht auf.
Bitte Daumen drücken.
Jonas ist im Krankenhaus
Jonas ist im Krankenhaus.
Jonas erneut im Krankenhaus :-(
Entzündungswerte sind auf 17 gestiegen!
Entwarnung!!!
Jonas muss ins Krankenhaus

 
   Der Winter kann kommen!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 23.09.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Dem Internet sei es gedankt:

Wir haben für Jonas endlich Winterkleidung gefunden. Das erscheint zunächst nicht sonderlich schwierig, doch muss man folgendes beachten:

Jonas hat eine angepasste Sitzschale, so daß weder dicke Jacken noch wattierte Skihosen in Frage kommen, da er sonst nicht mehr richtig gestützt wird. Auch Schuhe kann er keine normalen Stiefel anziehen, da man diese nicht über den Spann bekommt (die Füße sind halt anders, weil er nicht steht).

Nun haben wir glücklicherweise eine  Capejacke, einen  Fußsack sowie  Thermostiefel gefunden.

Dies ist zwar sündhaft teuer, aber nur diese Kleidung ist für den Rehabuggy geeignet. Eine Decke allein ist nicht warm genug und wir wollen ja auch im Winter raus und im Schnee (sofern es welchen gibt) spielen oder über den Weihnachtsmarkt laufen etc.

Die Kleidung in der bestellten Größe geht von 90 - 110 cm. Jonas ist jetzt ca. 92,5 cm groß, so daß gute Chancen bestehen, diese Ausstattung noch 2 Jahre nutzen zu können. Für eine Übergangskleidung hat es dann nicht mehr gereicht, aber eine Übergangsjacke und Strumpfhose bekommen wir im Herbst auch noch notdürftig in den Sitz.

Die überaus dicke Kleidung ist auch für unsere Breitengrade notwendig, da Jonas sehr schnell friert und er auch sehr empfindlich ist.
 
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   Die Pubertät, Darth Vader und Nesselsucht
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 23.09.2008 von Michaela Klaproth
 
 
So könnte man Jonas derzeitiges Erscheinungsbild kurz und knapp beschreiben.

Seine linke Wange ist von ca. 30 Pickelchen gezeichnet, welche entweder eine allergische Reaktion darstellen oder aber auch Milbenbisse (???) sein können.

Die Milbenbisse halte ich für unwahrscheinlich, da gerade wegen Jonas erhöhtem "Sabberaufkommen" das Bett und das unter dem Kopf liegende Handtuch häufiger als üblich gewechselt werden. Im übrigen ist die Matratze mit einem Inkontinenzbezug komplett bedeckt, so daß sich dort (da aus Gummi) eigentlich auch keine Milben sammeln dürften.

Am Brustbein, zwischen den Schlüsselbeinen hat er drei Blasen. Dies ist wohl Nesselsucht. Woher er das hat, was ihn da berührt hat, wir wissen es nicht.

Die Atmung von Jonas erinnert stark an Darth Vader. Ich warte noch auf dem Tag an dem er mit Grabesstimme sagt: "Ich bin Dein Bruder, Nik! *schrapüüüüüh*" Er röchelt sich durchs Leben. Wir inhalieren fleissig, aber es zeigt sich keine wirkliche Besserung. Es kann natürlich sein, daß das durch die Medikamente kommt, oder einfach mal so ist. Mehr als Inhalieren können wir augenblicklich nicht machen.

Sollte sich die Nesselsucht oder die Atmung verschlimmern, heißt es erneut: "ab ins Krankenhaus". Glücklicherweise kennen wir die Schwestern und Ärzte schon sehr gut, so daß es nicht ganz so schrecklich ist, wenn wir Jonas ins Krankenhaus bringen müssten. Trotzdem hoffe ich, daß er jetzt erst einmal daheim bleibt.

Naja, wir nehmen es mit Humor (was bleibt auch anderes übrig) und warten ab.

 
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Folgebeiträge...
Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Happy Birthday Papa bzw. Göttergatte!
  Kategorie Privat, erstellt am 17.09.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Auch an dieser Stelle soll Dein Schnapszahlen-Geburtstag nicht unerwähnt bleiben.

Die Jungs, d. h. der röchelnde Jak und der wirbelnde Nik sowie ich, die schlaftrunkene Mom gratulieren Dir recht herzlich und wünschen Gesundheit, Glück und starke Nerven für das weitere Leben mit uns.

Prost!

Oder wie Nik sagen würde: "Tink da!"

Haben wir wieder ein Jahr mehr geschafft. Trotz Stress und viel Arbeit haben wir also wieder eins mehr auf dem Kerbholz (mein Geburtstag ist ja auch noch nicht so lang her).

Auf die nächsten Jahre, so daß wir im hohen Alter im Garten sitzen können und die Stille der kinderfreien Zone genießen können!

Alles Liebe, mein Wolf...
 
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   Der Garten wird ...
  Kategorie Privat, erstellt am 04.09.2008 von Michaela Klaproth
 
 
... irgendwann sicher genau so sein, wie wir ihn uns vorstellen.

Heute hat mein Mann in mühesamer Arbeit ein Beet mit Rasenkanten-Steinen versehen. Es sieht wirklich toll aus, ich bin schwer beeindruckt.

Und weil er so ein lieber Kerl ist, hat er auch gleich das auf der Seite wuchernde Unkraut etc. entsorgt.

Nun fehlt noch ein weiteres (aber kleineres Beet), dann sollte das fertig sein. Wobei uns das so gut gefällt, daß ich überlegen, ob wir vor der Hecke auch Rasenkanten verlegen sollen. Dies hat jedoch noch ein wenig mehr Zeit.

Wir haben nun schon mächtig Arbeit in den Garten gesteckt. Pflanzen heraus reißen, Rasen vertikutieren, den Spielturm aufbauen, neue Blumen pflanzen, ein Weiden-Tipi bauen, die Blumenbeete anlegen und einige Kletterpflanzen setzen, damit das Holzlager verschönert wird.

Als nächstes werden wir zwei Apfelbäume pflanzen, damit wir irgendwann eigene Äpfel ernten können und Rindenmulch auf die Beete kippen. Das soll sehr gut für die Pflanzen sein und auch die heimischen Getiere beim Überwintern unterstützen.

Dann ist noch ein Insekten-Hotel geplant. Dazu nehmen wir Holz und bohren verschieden große Löcher hinein. Das ganze hängen wir geschützt auf und warten ab, ob wir "Mieter" erleben können. Für Kinder soll das super interessant sein. Ich für meinen Teil werde es nicht nah am Haus oder an meinen Sitzplätzen aufhängen. *schüttel*

Unsere dornenlosen Brombeeren (gepflanzt erst dieses Jahr) hat ganze 4 Früchte. Eine für jedes Familienmitglied.

Ich bin also gespannt, ob und wie wir den Garten in diesem Herbst "verlassen" werden.

Im übrigen möchte ich erwähnen, daß ich auf Anraten einer besonderen Dame, die namentlich nicht genannt werden möchte, regelmäßig die Erde meiner Blumenbeete und -Gefäße auflockere ;-) Ich habe den Tipp nicht vergessen und bemühe mich nach Kräften.
 
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   Jonas ist offiziell entlassen.
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 04.09.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Seit Dienstag (ca. 09.00 Uhr) ist Jonas nun auch wieder offiziell daheim.

Nach einer Großbestellung in der Apotheke sowie diversen Telefonaten mit eben dieser, der Kinderärztin und auch dem Krankenhaus, scheinen alle Medikamente und die hochkalorische Sondennahrung nun vorzuliegen.

Ein Telefonat mit dem behandelnden Arzt im Krankenhaus heute ergab, daß die Medikamentenspiegel alle im grünen Bereich liegen und mit dem neuen Medikament Dibro eine "Punktlandung" bei der Dosierung erzielt wurde.

Leider sieht Jonas einem Streuselkuchen augenblicklich nicht ganz unähnlich, es sind zwar nur so kleine rote Punkte, aber ich hoffe, daß es nicht mehr wird. Pickel entstellen Jonas nämlich ganz fürchterlich.

Ansonsten macht sich Jonas ganz gut, hat heute Abend jedoch schon eine ganze Zeit gemeckert. Gerade als wir überlegten, ob er vielleicht doch Schmerzen hat und ihm Paracetamol geben wollten, hatte Niklas ihn in den Spass gespielt. Offensichtlich wollte er Jonas in dessen riesen Bett besuchen. Er hat nämlich die Schubkästen des guten Trofast-Regals an Jonas Bettseite übereinander gestapelt. Man muss wirklich aufpassen, Niklas ist schon ein Wildfang.

 
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Folgebeiträge...
Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Das Drama mit der Spielgruppe...
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 01.09.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber Niklas weint fürchterlich, wenn er in die Spielgruppe gebracht wird.

Es bricht mir das Herz, aber laut Erzieherin ist es taktisch am besten, wenn ich gehe, weil er sich dann schnell beruhigt. Ich habe die beiden ersten Tage mit beaufsichtigt und festgestellt, daß sich alle anderen Kinder tatsächlich sehr schnell beruhigt haben, wenn die Eltern erst einmal weg waren und gesungen wurde. Von daher glaube ich ihr.

Allerdings fällt es nicht wirklich leicht.

Wenn man ihn dann jedoch abholt, freut er sich, zeigt stolz das Bild, daß er gemalt hat und strahlt. Dann ist alles in Ordnung. Zuhause sagt er dann, daß er geweint hat weil Mama gegangen ist, aber Mama ihn ja abgeholt hat. Komisch... Wenn er doch weiß, daß ich wieder komme, wieso weint er denn dann?

Ich habe auch den Eindruck, daß er seit der Spielgruppe allgemein mehr klammert und auch deutlich mehr auf mich fixiert ist. War früher Papa der Lebensmittelpunkt, reicht dieser manchmal nicht mehr aus und es wird lautstark nach mir verlangt. Das erstaunt mich und wirft meine Tagesplanung meist völlig über den Haufen.
 
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   Niklas ist Papa geworden!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 31.08.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Er ist seit gestern stolzer Papa eines Baby Born Boy´s mit Buggy.

Mit 9 Funktionen (ohne Batterien). Gestern durfte er den Buggy nebst Baby spazieren schieben. Papa hat den leeren Buggy von Nik geschoben, Mama Jonas und Niklas halt seinen Buggy. Er war sehr stolz und hat bewundernde Blicke der Damenwelt geernet ;-)

Er verteidigt sein Baby gegen alle Besucher energisch.

Ich hoffe, ihm damit den Sinn eines Töpfchens erklären zu können.

 
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   Seit Freitag ist Jonas "auf Probe" daheim.
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 31.08.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Im Augenblick ist Jonas poststationär zuhause. Das bedeutet, daß wir ohne Umwege direkt auf die Station können, wenn es ihm nicht gut geht.

Die Medikamente wurden teilweise ersetzt, was zu Akne (!) führt, die ich aber nach Rücksprache mit den Ärzten hoffentlich erfolgreich behandeln kann.

Bisher haben wir jedoch keine größeren Anfälle oder Erbrechen zu vermelden.

Niklas hat sich sehr gefreut, seinen Joni wieder zu haben. Er wurde geküsst, gestreichelt und mit Schnuller und Spielzeug versorgt. Jonas hat sich sehr gefreut.

Endlich sind wir vier wieder alle beisammen, wie es sich gehört.

Hoffen wir, daß jetzt erst einmal Ruhe herrscht.
 
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Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Und wieder im Krankenhaus...
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 18.08.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Seit Sonntag früh etwa 00.30 Uhr ist Jonas wieder im Krankenhaus. Zunächst in Neuwerk, wurde er heute zum Konsil nach Wedau verlegt, damit die Neurochirurgie ausschließen kann, daß der Shunt ihm durch eine ungünstige Lage Schmerzen verursacht.

Es ist also auch nicht der Shunt, folglich wird Jonas morgen hoffentlich wieder zurück nach Neuwerk gebracht.

Als nächstes werden wohl die Epilepsie-Medikamente umgestellt. Der jetzige Aufenthalt dauert laut Chefarzt wohl Wochen, keine Tage mehr. Wir müssen herausfinden, wieso er so schreit und so stark erbricht. Am Sonntag morgen hat er von 07.00 Uhr bis 10.00 Uhr viermal Galle erbrochen und immer noch weiter gewürgt.

Es ist augenblicklich eine schwierige Situation. Niklas leidet mit, da er sieht, wie sein Bruder sich erbricht (man kann ihn ja kaum noch umdrehen, so daß ich schon von oben bis unten voll war) und bei Nasenbluten das Blut aus der Nase läuft. Da müssen wir als Eltern versuchen ruhig zu bleiben und uns unsere Angst nicht anmerken zu lassen. Wir sagen dann, daß Jonas Schmerzen hat ("Aua"), worauf Niklas Jonas pustet, küsst, streichelt und Spielzeug bringt. Das treibt einem die Tränen in die Augen.

 
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Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Ein Tag im Centro-Park
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 16.08.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Vor lauter schlechteren Nachrichten haben ich doch glatt vergessen zu erwähnen, daß Niklas, Oma und ich in der letzten Woche im Centro-Park waren. Vorher waren wir noch mit Tante W. bei Maredo. Erwartungsgemäß haben die beiden Schwestern den Salat getöten, während Niklas sich über Pommes hergemacht hat. Ich habe ordnungsgemäß Hüftsteak gemümmelt und dazu selbstverständlich auch Pommes UND Salat. Allerdings habe ich leider nicht alles geschafft.

Anschließend im Park sind wir erst Karussell gefahren, woraufhin mir übel wurde. Offenbar vertrage ich "Im-Kreis-Fahren" nicht mehr.

Dann haben wir per Piratenboot die heimischen Gewässer unsicher gemacht. Dummerweise war ich zu blöd, um das Schiff zu steuern, was zu schallendem Gelächter der anwesenden Landratten geführt hat *brummel*

Dann gab es noch Traktoren, die ausgiebig gefahren wurden. Niklas hat gesteuert und ich saß im Fond. Dann sind wir weiter gelaufen und was sieht Nik, einen Bagger. Einen großen Bagger. Oder, um es mit Tim Taylor dem Heimwerkerkönig zu halten: "Hrrrhrrrhrrr"

Niklas hat sich also postwendend draufgestürzt und nach einer Fütterung des Ungetüms mit einer Münze gab es dann auch "Gas".

Nachdem Niklas sich schweren Herzens von der Höllenmaschine lösen konnte, haben wir Cousinchen N. -sie verrichtete Ihren Dienst im Park- einen Besuch abgestattet, sind mit dem Shanghai Express durch die Lande gedüst um im Anschluss daran Enten zu jagen.

Während wir durch die Lande jagen, geraten wir auch prompt auf den Abenteuerspielplatz, den ich todesmutig mit Niklas getestet habe, was zu einer Verbrennung meines Knies durch Reibung geführt hat. Mein Knie und die Kinderrutsche sind auf äußerst schmerzhafte Weise kollidiert *aua*

Dann gab es noch eine Runde Traktor fahren und dann war die Zeit um.

Wir haben uns von Oma verabschiedet und waren dann noch bei Hussel und GamesStop shoppen. Kenner der Familie dürfen raten, welches Familienmitglied welches Geschäft bevorzugt ;-)

Niklas ist hinterher fast über seine Füße gestolpert, hat aber auf der Heimfahrt tapfer nur 30 Minuten geschlafen. Allerdings konnte er Papa an diesem Tag nicht mehr sehen, denn nach dem Verzehr von 1,5 kleinen Milchbrötchen fiel Nik ohne Gute-Nacht-Geschichte hundemüde ins Bett und war nicht mehr gehört bis zum nächsten Morgen!

Alles in allem fand ich die Zeit im Centro-Park prima. Ich glaube, wenn Jonas wieder auf dem Damm ist, fahren wir noch einmal hin! Der Eintritt lohnt für einen ganzen Tag dann doch, selbst, wenn das Wetter nicht soooo toll ist.
 
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   Die Klaprothsche Horror-Night
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 16.08.2008 von Michaela Klaproth
 
 
liegt hinter uns.

Jonas ist ab ca. 23.30 Uhr alle 60 - 120 Minuten wach geworden. Er schrie, ließ sich kaum beruhigen und hatte leichtes Nasenbluten.

Wir haben Schmerzmittel und Kümmelzäpfchen gegeben, Kirschkernkissen und Bauchmassagen verabreicht, getröstet, gestreichelt und Popo geklopft (wie in alten Zeiten...), alles hat nicht wirklich viel gebracht.

Heute Morgen haben wir uns dann in trügerischer Sicherheit gewogen und wurden prompt eines besseren belehrt. Wieder leichtes Nasenbluten, zuerst normales Erbrechen in Verbindung mit extremen Schreianfällen und Durchstrecken. Als wir dann ein Beruhigungsmittel gegeben haben und es aussah, als ob es Jonas "besser" ging, wollte ich ihn nach oben ins Bett tragen. Da fing er wieder an zu schreien. Bis zur Treppe haben wir es geschafft, dann hat er so viel Erbrochen wie selten. Nähere Details erspare ich Euch. Er ließ sich nur durch die Gabe von Diazepam beruhigen. (Das Chloralhydrat ist ja wieder rausgekommen)

Im Augenblick wirkt das Mittel noch, aber mir graut schon davor, wenn er wieder wach wird.

 
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Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Jonas ist wieder einmal daheim.
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 15.08.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Das wurde auch langsam Zeit.

Die erste Nacht hat er ohne Erbrechen überstanden. Als einziger der Familie hat er sogar einmal durchgeschlafen *staun*.

Wir sind jedoch nicht zu optimistisch, weil er gestern morgen vor der Entlassung aus dem Krankenhaus noch zweimal erbrochen hat.

Eine genaue Ursache konnten die Ärzte noch nicht finden. Sie haben eine Vermutung, die sich jedoch erst noch bestätigen muss. Da sind wir jedoch am Ball. Es kann allerdings auch einfach nur eine Phase sein.

Das kenne ich ja schon gut von Niklas Trotzzeiten: "Es ist nur eine Phase, es geht vorbei. Es ist nur eine Phase!" Es wird in Fachkreisen auch das Müttermantra genannt und hat mir über so manche Schreiattacke von Niklas hinweg geholfen. Mal sehen, ob es jetzt auch klappt.

Ansonsten hoffen wir einfach nur noch, daß wir alles gut überstehen, Ruhe einkehrt und wir irgendwann einmal einen Gang runter schalten können.

Falls jemand noch keine Schwielen an den Daumen hat, wir könnten noch eine Weile Daumen drücken gebrauchen.

Ps.: An meine österreichische Lieblings-Tipperin: Danke für Deinen Kommentar, ich habe mich sehr gefreut, von Euch zu hören!
 
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Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Jonas ist wieder im Krankenhaus.
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 09.08.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Es nimmt einfach kein Ende.

Nachdem die erste Nacht überaus zufriedenstellend verlief, war die letzte Nacht der pure Horror. Beim Zubettgehen fing es mit einem Schreianfall von Jonas an. Ein Abführzäpfchen sollte Abhilfe schaffen. Leider hat es nicht geholfen. In der Nacht schrie Jonas dann noch weitere zweimal heftig vor Schmerzen auf, die Bauchdecke war steinhart. Er hat sich dann auch jeweils noch Erbrochen, so daß wir -mittlerweile leider schon routiniert- das Bett im Halbschlaf neu bezogen haben. Als er dann zu gewohnter Zeit (00.30 Uhr) wieder schrie, habe ich bereits mit dem Krankenhaus telefoniert, während Christian Jonas geistesgegenwärtig über das Wachbecken hielt (in welches er sich natürlich prompt übergeben hat).

Dann wurde flugs die Tasche für das Krankenhaus gepackt (wir werden immer besser, jetzt haben wir nur die Zahncreme vergessen) und Christian ist mit Jonas dann losgezogen während Niklas und ich zuhause blieben.

Ein Anruf heute morgen ergab, das Jonas weder geschrieen noch erbrochen habe. An der Nahrung kann es nicht liegen, die hat er im Krankenhaus auch bekommen. So langsam mache ich mir doch ernsthafte Sorgen. Es scheint ihm ja doch Schmerzen zu verursachen und das muss ja nun wirklich nicht sein.

Wir können also mal wieder Eure Daumen gebrauchen. (Und eine Mütze Schlaf, das schlaucht mittlerweile echt ordentlich *gähn*)

 
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Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Es hört einfach nicht auf.
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 02.08.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Nachdem wir Jonas gestern Morgen aus dem Krankenhaus holen konnten, sah zunächst alles gut aus. Er war gut gelaunt, hat gelacht und schien zufrieden.

Am Nachmittag waren wir auf einen Geburtstag in der unmittelbaren Nachbarschaft eingeladen. Auch hier versprühte Jonas gute Laune. Nach 3,5 Stunden fing er an, etwas unleidig zu werden, was wir zunächst auf seine übliche "Aufnahmegrenze" schoben. Christian nahm ihn auf den Arm und es war wieder alles gut.

Dann jedoch ertönte ein schriller Schmerzensschrei, der die anwesenden Mütter schwer geschockt hat. Gleichzeitig überstreckte sich Jonas sehr heftig, fing an zu würgen und versuchte Luft zu holen, was nicht so einfach erschien.

Ich hab Christian Jonas dann abgenommen und wir sind -nachdem wir der Nachbarin die Aufsicht über Niklas erteilt haben- rüber zu uns gejoggt.

Jonas lies sich nicht beruhigen. Er schrie und wimmerte. Offensichtlich ging es ihm gar nicht gut. Wir haben gedacht, es wäre ein Anfall und haben ihm ein Notfall-Medikament gegeben. Ich habe ihn dann ins Bett gelegt, mich daneben und ihm den Po kräftig geklopft, damit er merkt, daß ich da bin (das hilft ihm, mich wahrzunehmen). Er hat immer wieder gewimmert und geweint, bis das Medikament ihn "ausgeschaltet" hat.

In der Nacht wurde ich dann von lauten Rufen von Christian geweckt. Jonas hat sich erbrochen. Weitere 2 mal folgten kurz darauf, so daß erneut das ganze Bett, Jonas und diesmal Christian voll waren.

Ich habe daraufhin im Krankenhaus angerufen, Christian ist losgedüst, Niklas hat stark geweint und ließ sich auch nicht so einfach beruhigen.

Das Ende vom Lied: Wir wissen nicht, was Jonas hat und warum er sich bei uns jede Nacht erbricht, im Krankenhaus jedoch nicht. Es ist die gleiche Nahrung, sie läuft bei uns sogar langsamer durch. Es scheint, als ob Jonas starke Schmerzen hat, aber wir wissen nicht wo. Die Schmerzen müssen wirklich sehr stark sein, wenn er so weint, weil seine Schmerzgrenze stark abweichend von der eines gesunden Kindes ist. Wenn er also so heftig weint, muss es wirklich stark schmerzen.

Wir machen uns ernsthafte Sorgen.

Hoffentlich nimmt das bald ein Ende...
 
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Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Bitte Daumen drücken.
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 31.07.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Bisher hat Jonas sich nicht mehr Erbrochen.

Sollte er sich weiterhin nicht übergeben, besteht die Möglichkeit, daß er morgen heim kommt.

Ich hoffe, daß er sich dann nicht wieder übergibt und wir erneut notfallmäßig ins Krankenhaus müssen.

Heute morgen war er schon deutlich besser gelaunt. Er hat erzählt und Spuckebläschen gemacht. Ein "Angriff" von Mama hat dann auch ein leichtes Gackern hervorrufen können.

Also, bitte einmal kräftig Daumen drücken, damit alles wieder gut wird!
 
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Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Wuuuuäääääähhhhh!!!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 15.07.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Was will uns der Verfasser damit sagen?

Tja, wenn ich das mal wüsste. Söhnchen Nik wurde heute wach, weinte, brüllte und übte sich in Protest.

Nachdem die unterwürfige Mutter (das bin ich) nachgegeben und das Frühstück auf unbestimmte Zeit verschoben hat, um den amtierenden Herrn im Hause (Papa weilt auf der Arbeit) aus dem Bett zu holen, änderte sich an den Unmutsbekundungen leider nicht wirklich etwas.

Niklas legt sich auf den Hocker in Jonas Zimmer: "Wuääääh!"
Niklas wirft sich mit dem Oberkörper auf den Couchtisch: "Wuääääh!"
Niklas geht zu seinem Spieltisch, auf dem der Bagger steht: "Wuääääh!"
Niklas spielt mit dem Bagger und den anderen Autos: "Wuääääh!"

Meine Fragen, ob er Schmerzen (also Aua) habe, beantwortet er erwartungsgemäß mit: "Wuääääh!"

Hast Du Hunger? : "Wuääääh!"
Hast Du Durst? : "Wuääääh!"
Was möchtest Du? : "Wuääääh!"
Zeig mir, was Du möchtest! : "Wuääääh!"

Er zeigt (dumm ist er ja nicht) später dann auf die Lakritze. Vor dem Frühstück? Auf nüchternen Magen, never, mein Kind. "Wuääääh!"

Nein, augenblicklich macht das Mutterdasein wenig Freude. In diesem Sinne auch von mir:

"Wuääääh!"

Ps.: Für Anregungen, was das Kind haben könnte oder möchte, bin ich dankbar.
 
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   Bald ist es soweit
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 12.06.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Der zweite Geburtstag unserer Kinder steht kurz bevor. Ich muss sagen, ich bin deutlich aufgeregter als die Jungs. Was vermutlich auch daran liegt, daß sie es noch nicht richtig realisieren.

Um diese Zeit werde ich -zu meinem Erstaunen- sentimental. Ich schaue vermehrt die Jungs an und stelle fest, wie groß sie schon geworden sind, wie schwer oder was sie schon alles gelernt haben.

Vor allem aber fällt mir auf, daß die Zeit unglaublich schnell vergeht. Es ist viel passiert in diesen zwei Jahren, vielleicht schreibt Christian einen "Rückblick"?

Ich bin sicher, daß wir Fotos von dem "Event" präsentieren werden.

 
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   Wo hat der Junge DAS bloß her?
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 02.05.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Vorhin seh ich -während ich ein wirklich wichtiges Telefonat führe- wie Niklas mit dem Sabberlatz bewaffnet zum Truhe wandert, einmal "pffft" macht (wie wenn man in die Hände spucken simulieren will) und dann eifrig mit dem Latz über die Truhe wienert...

Ich kann Euch versichern, daß ICH nicht meine Möbel anspucke. Ich habe mir vorgenommen, meinen Mann heute mal zu fragen, was er so treibt wenn ich nicht da bin!

 
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   Gartenarbeit macht Spaß
  Kategorie Privat, erstellt am 01.05.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Man muss nur fest genug daran glauben.

Niklas mäht mit seinem Rasenmäher wirklich alles nieder und ich versuche, der Unkrautflut Herr zu werden. Überflüssig zu erwähnen, daß es hoffnungslos ist.

Das Foto ist etwa 2-3 Wochen alt und das gezupfte Unkraut sprießt wieder, als ob es kein morgen gäbe.

Hoffen wir am Wochenende ebenfalls auf schönes Wetter, da erwarten wir nämlich netten Besuch zum Grillen!
 
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   Ein neues Bett hält Einzug
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 30.04.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Heute war es so weit. Nachdem die Mönchengladbacher Zweigstelle der Krankenkasse erstaunlich schnell die Zusage für weitere Hilfsmittel gab und das Reha-Team West einen Eilantrag wegen des Bettes abschickte, kam heute dann das neue Pflegebett für Jonas mit dem Modellnamen Niklas *zwinker*

Ein Test ergab, daß sowohl Jonas als auch Niklas sich ausgesprochen wohl in dem Bett fühlen und auch ein erster Wickelversuch schien meinem Rücke besser zu gefallen.

Leider musste das Zimmer doch etwas umfangreicher "umgebaut" werden als ursprünglich angenommen und durch die Höhe des Bettes wird man von diesem beim Betreten des Zimmers auch erschlagen. Vielleicht finden wir noch eine bessere Lösung wenn wir einige Wochen mit dem Bett gelebt haben.

Ich finde es praktisch und bin froh, daß alles so schnell geklappt hat!
 
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   Death by Chocolate
  Kategorie Privat, erstellt am 28.04.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Das ist er also, der angeblich schokoladigste Schokoladenkuchen der Welt.

In Zusammenarbeit mit meinem Mann entstand dieser Schoko-Kuchen mit dem besonderen Namen. Die Bestandteile erstaunen, findet sich in diesem Ungetüm doch gerade einmal 150 Gramm Mehl. Der Rest des Kuchens besteht aus Eier, Butter und unglaublich viel Schokolade.

Die Mühe hat sich jedoch gelohnt. Meine Männer waren ausnahmslos begeistert. Niklas hat selten so diszipliniert gegessen und am Schluss die Krümel mit den Finger aufge"dippt". Mein Mann -sonst Schokoholiker- schafft laut eigenem Bekunden "nur" 1 Stück.

Meine Mutter war auch angetan, nur ich, die ich ja eh keinen Kuchen so richtig gerne esse, war nicht so begeistert. Ich hatte mir doch etwas mehr erhofft.

Beim nächsten Mal werde ich auf Wunsch eines besonderen Herren (dem der Kuchen noch nicht süss genug war!) den Kuchen mit Vollmilch machen. Oder vielleicht mit weißer Schokolade?

Schaut auch mal auf das Fotoalbum, da werde ich gleich -sofern mich Nik lässt- die Fotos zu dem "Event" einstellen.
 
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   Ein Kind ist kein Kind?!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 15.04.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Nachdem Jonas ja seit Freitag Nachmittag im Regenbogenland verweilt, habe ich "nur" ein Kind.

Es ist schon deutlich anders. Ich muss nicht mit Kinderwagen durch die Lande ziehen, weil Nik ja laufen oder im Einkaufswagen sitzen kann. Ich brauche deutlich weniger "Krams" wenn ich unterwegs bin und allgemein ist das Leben doch wesentlich stressfreier.

Es könnte also alles prima sein... Wenn, ja wenn wir Jonas nicht so vermissen würden.

Er fehlt einfach furchtbar. Sein morgendliches "Aaaaaaahhhhhhh" fehlt mir, daß er mir an den Haaren zieht, in meine Schulter beißt, all das fehlt...

Die Arbeit fehlt nicht, aber der Jak, der fehlt schon sehr.

Es geht ihm aber wirklich gut und so versuche auch ich die Zeit zu genießen, einfach mal einen Gang runter schalten und alles in Ruhe erledigen.

Ein Kind... Hmmm, für mich kein Problem. Ich denke, wenn man an zwei Kinder gewöhnt ist, kann man mit einem Kind locker die Alltagsprobleme meistern. Wenn ich es nicht anders kennen würde, wäre ich vermutlich auch gestresst... Aber so hat der Tag (ohne Jonas) etwa 4 Stunden extra, denn so viel Zeit benötigt die Extrapflege von Jonas, die Nik nicht benötigt!

 
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   Neues Fotoalbum online!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 04.04.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Leider hab ich nicht geblickt, wie ich das hier angemessen verlinke. Ich werde jedoch meinen Mann bitten, das für mich mal zu machen. (also, Mann, mach mal bitte *g*)

Bis dahin bitte unten rechts "Neues von den Jungs" anklicken!

Viel Spass,

Michaela

Update!

 Bitte hier klicken, Göttergatte hat es erklärt!
 
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   Bist du vor 1978 geboren ???
  Kategorie Privat, erstellt am 30.03.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Bitte weiter lesen!


Nach 1978 geboren ???

Hau ab!
Folgendes verstehst
du so wie so nicht !!!


Wie ist es nur möglich,
dass wir,
geboren in den
50-er, 60-er, und 70-er Jahren, immer noch leben ???!

Gemäss Theorien von
anno
2004 – 2005 – 2006
hätten wir schon längst tot sein müssen!

WARUM ???


Weiter lesen !


Wir sassen im Auto:
Ohne Kindersitz, Sicherheitsgurt oder Airbag!

Unser Bett war mit Farbe voller Blei und Cadmium angestrichen!
Auch die bunten Holzbauklötze, die wir uns begeistert in den Mund steckten ...

Zuoberst an der Treppe gab es für uns kein BfU-Sicherheitsgitter:
Wer das Treppenlaufen nicht beherrschte und nicht aufpasste, purzelte hinunter und schlug sich die Fresse blutig!

Wenn wir nachts weinend im Bett aufwachten, so hörte es niemand!
Falls wirklich etwas los war, so mussten wir ganz laut schreien, damit die Eltern aufmerksam wurden!

Babyphon? Von wegen!

Flaschen mit gefährlichem Inhalt (auch die aus der Apotheke ... mit Salzsäure, Brennsprit und so) konnten wir ganz einfach mit unseren Händchen und beschränkter Motorik öffnen!

Viele Türen
(vor allen die vom Lift und den Autos)
gingen einfach zu, und wenn unsere Fingerchen dazwischen kamen, tat‘s mehr als nur höllisch weh!

Wenn wir zu faul zum laufen waren, setzten wir uns hinten auf das Fahrrad unseres Freundes.
Der strampelte sich einen ab, und wir versuchten, uns an den Stahlfedern des Velosattels festzuhalten!

AUAAAAA !!!

Einen Helm trug man nicht einmal auf dem Moped und schon gar nicht auf dem Fahrrad!

Wasser tranken wir vom Wasserhahn und nicht aus der Pet-Flasche!

Farb- und Aromastoffe muss es auch schon gegeben haben.
So rot, grün und gelb wie die Limonade damals war, sieht man heute keine mehr!

Einen Kaugummi legte man am Abend auf den Nachttisch und am nächsten Morgen steckte man ihn einfach wieder in den Mund!

In der Schule gab‘s nur eine einheitliche Grösse von Pulten.
Die Luxusmodelle waren in der Schreibhöhe zwar verstellbar ...
Aber alle hatten so eine
herrlich-gefährliche Klappe dran!

Unsere Schuhe waren immer schon eingelaufen durch Bruder, Schwester, Neffe oder so.
Auch das Fahrrad war meistens entweder zu gross oder zu klein!

Überhaupt hatte ein Fahrrad keine Gangschaltung. Und wenn doch, dann nur eine mit 3 Stufen!
Und wenn du einen Platten hattest, lerntest du vom Vater, wie man das selber flicken konnte!

(Am Samstagnachmittag – mit Wassereimer, Schlauchwerkzeug, Schmirgelpapier und Gummilösung ...)

Wir verliessen frühmorgens das Haus und kamen wieder heim, wenn die Strassenbeleuchtung bereits eingeschaltet war.
In der Zwischenzeit wusste meistens niemand, wo wir waren ... und keiner von uns hatte ein Handy mit dabei!

Wir liessen im Wald „die Sau raus“ ... oder im Park auf Spielplätzen mit Sandkasten, Schaukeln und Klettergerüsten ... oder auf dem Pausenplatz, der kein Versammlungspunkt von irgendwelchen abartigen Schmutzfinken war.

Da lagen auch keine Spritzen und gebrauchte Kondome herum ...!

Wenn wir zu einem Freund wollten, gingen wir einfach hin!
Wir mussten nicht vorher anrufen und einen Termin vereinbaren!

Es kamen auch nie Erwachsene mit!

Wir assen Kekse und bekamen Brot mit viel echter Butter drauf!

Und davon wurden wir nicht dick!

Wir tranken aus der gleichen Flasche wie unsere Freunde und keiner machte deswegen ein Theater oder wurde gleich krank!

Wir hatten keine Playstation, Nintendos, X-box,
64 Fernsehsender, Videos, DVD‘s mit
Dolby-Surround-Sound,
MP3-Player, eigene Fernseher mit Satelitenempfang,
PC‘s und Internet ...

Wir hatten Freunde!

Das Fernsehprogramm begann erst um 18 Uhr!
Da kam (manchmal) eine Stunde lang etwas Lustiges für Kinder. Und wehe dem, der sich nachher traute aufzustehen um den einzigen Knopf für einen anderen Sender zu betätigen (fest am Apparat montiert).

Die Eltern bestimmten, was und wie lange
„TV-geglotzt“ wurde!

Wir haben uns geschnitten, die Knochen gebrochen, Zähne raus geschlagen und niemand wurde vor den Richter zitiert.
Das waren ganz normale, tägliche Unfälle und manchmal bekamst Du hinterher (als erzieherische Zugabe) noch eins auf den Arsch!

Wir kämpften, schlugen einander grün und blau und es gab keinen Erwachsenen, der sich darüber aufregte.
Keiner hängte deswegen gleich eine „Peace“-Flagge zum Fenster raus!

Pädagogisch-verantwortliches Spielzeug machten wir selber; mit Knüppel schlugen wir auf Bälle ... wir bauten Seifenkisten, und merkten erst unten am Berg, dass wir die Bremse vergessen hatten!

Wir spielten Strassenfussball, und nur wer gut war, durfte mitspielen. Wer nicht gut genug war, musste zuschauen und lernen, mit der Enttäuschung umzugehen!
Da half nur Training!

Und das ging auch ohne Kinderpsychiater und
Rorschach-Test!

In der Schule gab es auch dumme Schüler. Sie gingen und kamen gleichzeitig mit den anderen und wir hatten den gleichen Lehrstoff. Manchmal mussten sie ein Jahr wiederholen und darüber wurde nicht diskutiert.
Auch nicht am Elternabend.

Der Lehrer hatte immer recht!

Wir machten unsere Pausenbrote selber, nahmen am Morgen einen Apfel mit, und wenn wir das vergassen, konnte man in der Schule nichts kaufen!

McDonalds? Burger-King? Döner-Bude?
Snack-Bar? Imbiss-Stand? Pizza-Ecke?
M-Take-Away? Selecta-Automat?

FEHLANZEIGE!


Zur Schule gingen wir (auch im Winter)
zu Fuss!
Velo-Berechtigung gab‘s erst bei Distanzen von 1 km und mehr (Luftlinie!).

Bäre-Abi? Libero-Tarifverbund?

PUSTEKUCHEN !!!

Wenn deine Mutter zum Abschied in der Türe stand oder dir aus dem Fenster nachwinkte, warst du eine Memme ...

Und kam sie sogar als „Begleitschutz“ mit, na dann „Gute Nacht“ !!!

Und wenn du dich wirklich in echte Gesetzeskonflikte gebracht hattest, dann waren die Eltern schnell mit der Polizei einer Meinung! Sie holten dich zwar auf der Wache ab - aber nicht um dich rauszupauken!
Daheim ging das Verhör gnadenlos weiter ...
ohne Jugendberater, Sozialarbeiter und anderen pädagogischen „Schöngeistern“!

Unsere Taten hatten Konsequenzen und wir konnten uns nicht verstecken!

Kinder-Sorgentelefon? Ach was !!!

Wir waren frei ...
Und hatten Pech,
und auch Erfolg, und trugen Verantwortung!

Und mussten lernen damit umzugehen!

Unsere Generation hat viele Menschen hervorgebracht, welche Probleme lösen können, die innovativ arbeiten und dafür Risiken eingehen - und die Folgen nicht scheuen ... !


Gehörst DU auch dazu?


GRATULIERE !!!!!

WIR WAREN HELDEN !!!


Geboren nach 1978 ????

Verdammt eigensinnig und erst noch weitergelesen, hä?

Jetzt weisst du, Weichschnäbi, was wahre Helden sind !!!


Dies habe ich heute in einem Forum gelesen (und geklaut *grins*) und viel Wahres daran entdeckt!
 
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   Bei uns werden die Türen "geknallt"!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 06.03.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Niklas hat nämlich heute herausgefunden, wie man diese öffnet. Ich war gerade in den Kinderzimmer und wunderte mich, was das für ein "Geknalle" sei. Ich dachte, Niklas würde aus lauter Wut weil ich ohne ihn nach oben gegangen bin, ein Spielzeug oder ähnliches gegen die Türe hauen, doch als ich herunter kam, sah ich, wie die Tür zugeschlagen wurde. Zuerst dachte ich, ich hätte diese offen gelassen, dann jedoch ging die Tür wieder auf... und zu... und auf... und zu...

Glücklicherweise hatten wir noch ein Türgitter eingelagert, welches ich flugs in der Küchentüre angebracht habe. Somit ist der Weg zur Treppe gesichert. Christian muss heute dann an strategisch wichtigen Punkten die Türklinke nach oben umbauen. Mir schwebt die Kellertür, die Badezimmertüren und die Kinderzimmertür von Niklas vor. Der Rest kann bleiben, denn dort sind Gitter vor bzw. ist der Rest abgesichert (Schubladen, Schränke etc.). Er soll ja ruhig üben, wie man Türen öffnet.

Wir müssen nun wohl auch Nachts das Türgitter am Kinderzimmer geschlossen halten. Niklas hat nämlich seit gestern auch ein "großes" Bett. Er schläft nun nicht mehr im Gitterbett, sondern hat ein Bett, welches mitwächst. Es gefällt ihm sehr gut, er kann weiter Klettern üben, aber nicht rausfallen (da ist ebenfalls ein Schutz angebracht). Jonas wird ja demnächst wohl auch sein Pflegebett bekommen, so daß Niklas als Erstgeborener natürlich auch zuerst ein größeres Bett benötigt.

Dann gibt es noch zu berichten, daß Niklas und Papa neuerdings 2 x im Monat schwimmen gehen. Jonas bleibt der Spass leider noch verwehrt. Zum einen ist es zu kalt und zum anderen muss sein Bauch absolut wasserdicht verbunden werden. Da muss er also noch warten.

Jonas und ich werden die Zeit nutzen, um Jonas entweder ausgiebig zu Duschen oder zu Baden. Er hat dabei auch sichtlich Spass, so daß ihm nicht wirklich viel entgeht.

Im übrigen lassen die Tischmanieren von Niklas (um auf das Foto näher einzugehen) teilweise doch sehr zu wünschen übrig ;-)

Er bevorzugt halt -das liegt in der Familie- Nutella und versucht, dieses in den Mund zu bekommen, ohne das Brot/Brötchen mitessen zu müssen. Wie das ausgeht, kann man auf dem Bild eindrucksvoll sehen. Aber das gehört irgendwie dazu und man kann auch nicht alles so furchtbar ernst nehmen.

Erzieherisch haben Christian und ich gestern voll daneben gegriffen. Wir saßen beim Abendessen und die Situation erforderte, daß ab und an ein "Machtwort" gesprochen wurde. Leider hat Niklas dabei dermaßen süss ausgesehen, daß wir laut lachen mussten. Die Vorhaltungen hätten wir uns also sparen können, da unser Sohn uns ja nun doch nicht für voll genommen hat und ebenfalls vor Lachen fast vom Stuhl gerutscht ist. Wir arbeiten jedoch an uns und hoffen, daß wir zukünftig unsere Erziehung ohne größere Lachanfälle hinter uns bringen.

So, ich glaube, daß waren nun erst einmal alle größeren Neuigkeiten.
 
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   Jonas ist ein Nimmersatt!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 06.03.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Es ist so weit.

Nachdem wir nun täglich geübt haben, verträgt Jonas einige Fingerkuppen mit normaler Nahrung. Offensichtlich legt der Milchpräsident keinen Wert auf seinen Titel, da er eben diese Milch verschmäht!

Jonas bevorzugt seit kurzem folgende Nahrung:

Löffelbiskuit ohne Zucker
Brei jeglicher Art
Nutella (natürlich!)
Marmelade
Frischkäse
Currysoße (aus einem Babygläschen)
Bolognesesoße
Rührei

Das Verfahren ist wie folgt:

Man dippt die Fingerkuppe in die Nahrung, streift größere Stückchen ab und der Rest wird Jonas auf die Lippen, auf die Zunge oder hinter die Zähne "geschmiert". Dabei muss man sehr schnell sein, denn Jonas beißt zu und lässt nicht mehr los. Er gackert dann, während der "Getackerte" schreit, weil es WIRKLICH sehr schmerzt.

Leider reicht es nicht aus, damit er satt wird, weil es maximal 5 Fingerkuppen sind, bevor er die Nase voll hat, aber wir arbeiten fleissig weiter.

Während des Urlaubs von Christian wollen wir die nächste Stufe ausprobieren. Mit seinem Speziallöffel soll das vorher pürierte Essen dann löffelweise in Jonas Mund landen. Wir hoffen, daß er irgendwann in der Lage ist, etwas Nahrung selbst zu essen. Und sei es auch nur Brot oder Keks oder ähnliches.

Jonas ist stolz, daß er es so weit geschafft hat. Wir sind noch stolzer (kann man das so sagen?) und eigentlich ist es auch ein Wunder!

Unser Jonas ist der stärkste und kämpferischste Junge auf der ganzen Welt, davon bin ich überzeugt. Er hat so schlechte Prognosen bekommen und entwickelt sich trotzdem weiter!

 
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   Klettermax oder besser: Kletternik!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 23.01.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Am Montag um 17.00 Uhr war es so weit. Dank freundlicher Unterstützung der -erneut- babysittenden Oma ist Niklas mit Mama zum Klettermax gegegangen.

Es war ein tolles Erlebnis. Der ganze Raum war mit verschiedenen Matten ausgelegt, so daß ganz unterschiedliche Ebenen entstanden sind. Ein Trampolin und eine nicht gar so steile Rutsche sowie diverse Fühlkissen etc. haben für eine bewegungsreiche Stunde gesorgt. Die anderen Kinder und Mütter waren sehr nett und ich denke, Niklas wird sich einiges abschauen können, da bis auf ein Kind alle älter sind.

Es hat schon dazu beigetragen, daß er alleine auf Mamas Schaukelstuhl klettern kann. Ich bin schwer beeindruckt und freue mich schon auf den nächsten Montag.

Das Niklas die darauffolgende Nacht sehr gut geschlafen hat, trägt ebenfalls zur Freude bei.

Ich kann solche Gruppen für Kinder wirklich nur empfehlen!
 
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   Jonas ist im Krankenhaus
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 16.01.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Tja... Mama (das bin ich) hats verbockt.

Das Teufelszeug Antra Mups hat die PEG von Jonas dermaßen fest und ungünstig verstopft, das Christian (gerade auf der Arbeit angekommen) wieder umdrehen musste.

Jonas musste aufgenommen werden. Derzeit wird versucht, die PEG von Innen her zu reinigen.

Man stelle sich das wie einen Gartenschlauch vor. Ein Ende ist draußen, das andere steckt in Jonas Bauch. Und genau an der Bauchdecke (also am Ausgang) hängt eine Art Beton vor, der sich dadurch gebildet hat, daß man immer wieder Medikamente und Nahrung durch den Schlauch gibt. Dieser setzt sich trotz gründlichem Spülen mit Wasser immer weiter ab, so daß irgendwann der Schlauch dicht ist. Man kann das wohl mit Kalkablagerungen vergleichen. Das Spülen hat so viel also leider nicht gebracht.

Christian ist also jetzt noch mit Jonas im Krankenhaus und ich warte auf Nachrichten.

Wir gehen davon aus, daß er morgen wieder heim darf. Wenn es etwas Neues gibt, werden wir es mitteilen. Bis dahin: Drückt die Daumen!
 
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Folgebeiträge...
Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
  Kategorie Privat, erstellt am 15.01.2008 von Michaela Klaproth
 
 
Es ist geplant!!!

Nach endlosem Hin- und Her in dem bisherigen Leben mit unseren Jungs haben wir die Lösung gefunden:

Ein Hospiz in Berlin! Wir können dort selbstverständlich mit wohnen, Jonas aber jederzeit mit uns nehmen. Nachts wird er jedoch dort betreut.

Wir können also nun endlich nach Berlin fahren und Jonas mit nehmen. Bisher war Jonas noch nicht mit, und auch Niklas konnte erst einmal mit fahren. Das ist jedoch sicher schon ein Jahr her.

Wir werden versuchen, die Nächte durch zu fahren, damit wenigstens die Kinder ausgeruht sind (ob das mal nicht nach hinten los geht?) Es ist auch schon mit dem Hospiz geklärt, der Termin ist bestätigt. Nun muss noch die Krankenkasse zusagen, was jedoch bisher nie ein Problem war.

Es gibt nur eines, was uns davon abhalten kann: Krankheit von einem von uns. Aber wir hoffen, daß es alles klappt.

Wir sind uns sicher, daß der Berliner Teil der Familie (viele Grüße auch) sich auch freuen wird, die Jungs zu sehen. Zumal es ja gar kein Vergleich mehr zu früher ist!
 
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   Frohe Weihnachten!
  Kategorie Privat, erstellt am 24.12.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Wir wünschen allen da draußen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und fröhliches neues Jahr.

Streitet Euch nicht, genießt die Feiertage, schlemmt ordentlich und teilt doch mal die guten Vorsätze für das kommende Jahr mit!

In diesem Sinne werde ich jetzt noch ein paar Handgriffe erledigen und mich dann in relaxte Tage stürzen, die lediglich von Kochen etc. unterbrochen werden!

Liebe Grüße,

Michaela und Anhang
 
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   Oh je, wir sind alle vier krank!
  Kategorie Privat, erstellt am 12.12.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Das Drama ist vollendet!

Es fing alles relativ harmlos an:

Der krankheitserprobte Jonas hatte während des Krankenhausaufenthaltes zuerst einen Magen-Darm-Virus bekommen, bei dem er ganze acht mal Galle (!) erbrochen hat. Am Tag der Entlassung stellten wir dann fest, daß er wieder erkältet ist und auch starke "Nebengeräusche" zu hören sind. Ein Besuch beim Kinderarzt ergab, daß die Bronchien mal wieder völlig verkrampft sind. Das erklärt auch die "gurgelnden" Geräusche. Jonas atmet nicht richtig tief ein und kann auch nicht gut abhusten, so daß der Schnodder leider nicht richtig raus kann. Nach einer Woche intensives Inhalieren, Hustensaft-Verabreichen, Nasentropfen und Babix-Tropfen ist er jedoch auf dem Weg der Besserung.

Als nächsten hat es Niklas erwischt. Er hat zwei Tage mächtig hoch gefiebert, mochte auch nicht mehr wirklich essen, so daß wir auch mit ihm zum Arzt sind. Das Ergebnis: Er hat einen Virus, den man jedoch noch nicht lokalisieren kann. Das Fieber verschwand, dafür kam die Triefnase und was noch alles dazu gehört.

Als nächstes musste ich dran glauben. Mitte letzter Woche traf es mich gewissermaßen mit einem Hammer. Ich hatte sicherlich Fieber, konnte aber nicht messen (wo habe ich bloß mein Thermometer?). Es fing mit Halsschmerzen an, die ich mit lediglich einem Medikament behandeln konnte. Ein Halsspray, daß -meiner Ansicht nach- alle Bakterien wegätzt brachte den gewünschten Erfolg, leider habe ich wohl nicht berücksichtigt, daß eine zweitägige Anwendung meist nicht ausreichend ist, so daß die Halsschmerzen jetzt gerade wiederkehren. Meine Nebenhöhlen sind -wie jedes Jahr- komplett zu, der Kopf und die Augen schmerzen, letztere Tränen, die Nase ist entweder zu oder läuft und läuft, daß man glauben könnte, ich hätte Duracell-Batterien in den Ohren (wegen des Duracell-Hasen, die Älteren werden sich erinnern). Nachdem ich heute morgen noch frohen Mutes war, das schlimmste überstanden zu haben, sitze ich gerade hier mit tränenden Augen, rissigen Lippen, trockenem Hals und kann mich kaum noch gerade halten. Ein Besuch beim Arzt hat auch nicht viel gebracht. Die Medikamente die mich möglichst schnell heilen sollten, schlagen wohl nicht wirklich an. Er hat ja gemeint, es könne noch eine Woche dauern. Mein Einwand, daß ich einen Tag Zeit hätte, scheint meine Erkältung nicht besonders beeindruckt zu haben.

Leider ist auch der bisherige Fels in der Brandung -mein Mann- erkrankt. Er schleppt sich mir zu liebe hin und her und meint, ich solle doch ins Bett gehen, obwohl es ihm auch nicht besser geht. Er hat eine Nase wie Rudolf, die Oberlippe und die Haut unter der Nase sind total wund, wir verbrauchen eine Großpackung Taschentücher an drei Tagen. Es ist wirklich ein Drama.

Zu allem Unglück ist am Wochenende bereits die Weihnachtsfeier der Firma meines Mannes, auf die ich mich sehr gefreut habe, aber ich befürchte, das wird für mich dieses Jahr nix...

Tipps und Hausmittelchen gegen Erkältungen nehme ich gerne an, immer her damit. Wir können es wirklich brauchen!
 
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   Ein Winter-Gedicht!
  Kategorie Privat, erstellt am 04.12.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Am Sonntag haben wir "mit alle Mann" den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt auf Schloss Wickrath unsicher gemacht. Die älteren unter uns waren schwer begeistert, das junge Gemüse (Teenager halt) waren nicht so sehr zu begeistern, das ganz junge Gemüse (unsere Jungs) war ebenfalls recht angetan.

Eigentlich wollten wir nach Aachen, aber die Fahrt mit krankem Jonas wollten wir uns dann doch nicht zumuten, also kurz rumtelefoniert, ob der mittelalterliche Markt auch okay wäre. Die Zustimmung erfolgte und nach einer kurzen Stärkung (danke nochmal für die Brötchen) sind wir dann auch schon losgezogen.

Es war tatsächlich fast komplett mittelalterlich. Zwar war am Eingang bei den grazilen Kassiererinnen ein solcher Heizpilz (oder wie heißen die) platziert, damit sie nicht zu sehr frieren und auch der für den extrabreiten Kinderwagen schnell beiseite gerückte Tisch wirkte nicht wirklich alt. Jedoch begrüßten uns dort bereits Gewandete, welche mit Teppichklopfern durch die Gegend rannten. Wenn mir jemand sagen kann, welchen Grund das hatte und ob es die wirklich damals gab, nur zu!

Wir haben dann auf Wunsch zweier besonderer Herren (zu denen nicht mein Göttergatte gehört) erstmal in Richtung "Meht" begeben (hat man damals wohl anders geschrieben). Wir haben nach und nach alle möglichen Stände erkundet. Besonders beeindruckt war ich von der Geduld eines Mannes, der ein Kettenhemd oder so etwas gefertigt hat und jedes Glied einzeln mit zwei Zangen befestigt hat. Der Mann hatte jedoch eher eine Statur wie ein Schmied, so daß ich mich über die Feinmotorik doch leicht gewundert habe. Ein Puppenspieler war auch dort, er hatte ebenfalls eine Art Unterstand aus Leinen und Holzbalken, das Wasser tropfte authentisch durch die Stoffbahnen und er hat -leider- seine letzten Worte aus dem Märchen gesprochen, ich hätte gerne mehr gehört. Als wir den zweiten Gang ansteuern wollte, ertönte plötzlich eine Trommel und eine Person mit Hammer schlurfte über den Markt. Mein erster Gedanke war (Schande über mich): "Oh Geil, ein Henker!" Es war dann aber zum einen eine Frau, und zum anderen wohl Schmiedin. Die Trommeln kündigten nämlich den Umzug der Gaukler an. Das war was! Die Instrumente wurden gezückt, die Bauchtänzerin schwang Ihre Schleier und die Jungs machten große Augen. Mutter (das bin ich) musste schwer an sich halten, um nicht mitzuwippen, weil die Musik ja (bis auf die fehlende E-Gitarre) schon so ziemlich genau meinen Geschmack traf. Anschließend traf man sich wieder auf der "Buhne", dort wurden die Handwerker vorgestellt und auch die Gaukler.

Unter anderem eben die Musiker aus Prag und eine Gaukler-Truppe aus Berlin, welche eben mit dem oben genannten Gedicht aufwarteten.

Die Berliner waren einfach genial. Es waren drei, die Ihr Programm locker und lässig abzogen. Der erste war sich in Positur: linkes Bein ausgestellt, rechte Hand an die Hüfte, linke Hand zeigend gen Baum gereckt begann er:

"Ein Gedicht...

welches mein wehrter Mitstreiter mit dem trefflichen Titel versehen hat:



Winter.....



Die erste Strophe:



Blätter am Baum


Pause


Kaum"

Das kam so unerwartet und lässig rüber, daß ich in schallendes Gelächter ausgebrochen bin. Selbstverständlich wurde ich damit zur Zielscheibe der Komödianten, so daß ich von dem Recht vor lauter Lachen und Selbstbeherrschung nicht mehr viel mitbekommen habe...

Es war einfach schön. Ich kann diesen Markt nur jedem empfehlen, ich bin sicher, daß wir nächstes Jahr wieder hingehen werden und würde auch gerne eine Weihnachtstradition daraus machen. Der Markt an sich hatte zwar nicht viel mit Weihnachten zu tun, aber das war nicht weiter schlimm. Die Ruhe und Besinnlichkeit, die durch die Handwerker und auch Gaukler vermittelt wurde, haben mir besser gefallen als die blinkenden Lichter auf einem regulären Weihnachtsmarkt.

So, das war also das Erlebnis des Wochenendes... Dieses Wochenende wollen wir renovieren. Freiwillige bitte melden! Ergebnisbericht folgt...
 
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Die Klaprothschen Wildjäger

 
   Auch ich werde nicht verschont...
  Kategorie Privat, erstellt am 28.11.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Jedoch erhalte ich keine Spam-Mails, nein, ich werde mit ominösen "Anfragen" bei den Lokalisten belästigt.

Heute morgen hatte ich eine Mitteilung von den Lokalisten bei meinen Mails zu verzeichnen. Eine Nachricht für mich ist eingetroffen. Eine Nachricht für mich? Ich fing natürlich an zu grübeln... Hat sich jemand mit Zwillingen oder Problemen wie bei Jonas gemeldet? Jemand aus der neuen Umgebung vielleicht, auch mich Kindern und ähnlich gestresst?

Aber nein, auf mein Profil (Zwillingsmutter, mit den Nerven am Rande des Wahnsinns angelangt), erreichte mich folgende Nachricht:

Hey na, Ich hoffe du nimmst es mir nicht übel das ich dich hier so plump anspreche *zwinker* Ich stöber hier etwas herum und dabei bin ich auf dein Profil gestoßen *grins* Und ich muss ehrlich zu geben das ich dich interessant finde und lust habe dich näher kennen zu lernen, wenn ich viel glück besitze dann beruht sich das ja vielleicht auch auf gegenseitigkeit *frechgrins* Leider bin ich jedoch so gut wie nie im internet zu finden da ich zuhause keins habe und selten dazu komme irgendwo online zu gehen. Ist für mich auch das erste mal das ich hier einfach so jemanden anspreche, aber einmal ist immer das erste mal *lach* Nun ja, sollte ich nun etwas deine neugier geweckt haben, dann mach doch einfach mal den zweiten schritt ....da ich wie schon gesagt selten hier on bin kannst du mir ja eine sims hinterlassen, 0174-XXXXXXX ist meine nummer!! Es ist ganz dir überlassen ob du dich melden möchtest oder nicht (vielleicht bin ich ja auch gar nicht dien typ) Aber nun genug der vielen Worte, wenn sich dein interesse nun auch auf gegenseitigkeit beruhen sollte dann würde ich mich sehr darüber freuen wenn du dich meldest. Ich werde dir sicher antworten *lächel* Ich könnte dir übrigens auch weitere Fotos von mir schicken per MMS.....Fast hätt ich´s vergessen, ich bin der Sascha und du?



Tja, was soll ich sagen. Sascha war offensichtlich frisch beim Frisör, hat keine Zeit um im Internet zu sein, weil er auf den Laufstegen der Welt zuhause ist und möchte MICH kennenlernen. Dabei scheint er auch der Deutschen Sprache noch überwiegend fähig zu sein. Er ist neugierig auf MICH!!!

Und diese frohe Botschaft, daß sich ein mir völlig unbekannter Mann für mich interessiert, ja mich sogar interessant findet, erreicht mich an meinem Hochzeitstag.

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, daß er offensichtlich auch auf ältere Frauen "steht", denn er selbst kann nicht älter als 25 sein.

Also, Sascha, so sehr mich Dein Interesse auch rührt, bin ich zum einen Verheiratet und zum anderen Männern gegenüber, die mehr cremen als ich mehr als misstrauisch. Außerdem steh ich nicht auf solche durchgestylten Typen, die niemals eine Jogginghose anziehen würden und vermutlich einen Infarkt kriegen würden, wenn die Kinder sie mit diversen Körperflüssigkeiten beschenken würden.

Trotz allem hat mir die Nachricht ein Schmunzeln entlockt. Ich würde zu gerne wissen, wie viele "alternden, einsamen" Frauen darauf reinfallen...
 
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   Die Klaprothschen Wildjäger
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 02.11.2007 von Michaela Klaproth
 
 
haben wieder zugeschlagen. Am gestrigen Feiertag haben wir einen Ausflug in den Krefelder Zoo gemacht.

Der Zoo selbst ist etwas kleiner, aber durch die verwinkelten Wege durchaus ansprechend gestaltet. Die Tiergehe (z. B. die der Waldhunde) haben einen etwas kleinen Eindruck gemacht, was aber der Freude der Jungs keinen Abbruch tat. Niklas durfte seine neuen Winterstiefel einweihen und "wie die Großen" auch mal alleine Laufen.

Es waren viele andere Kinder dort, so daß nicht klar war, was Niklas jetzt besser fand.

Jonas -er ist ja gerade erkältet- hat die frische Luft genossen und das ein oder andere Nickerchen gehalten.

Alles in allem war es ein netter Ausflug, den man bei relativ günstigen Eintrittspreisen auch wiederholen kann. Bloß sollte es dann wärmer sein *schlotter*
 
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Ein Winter-Gedicht!
 
   Es hat sich wieder was getan...
  Kategorie Privat, erstellt am 31.10.2007 von Michaela Klaproth
 
 
... Jonas ist zwischenzeitlich zurück, bekommt neue Dosierungen seiner Medikamente und ist ansonsten auch eher als unruhig zu bezeichnen. Niklas hat seinen 8. Zahn und brabbelt vor sich hin. Es ist noch nichts zu verstehen, aber er schwafelt den ganzen Tag. Das wird er wohl von Oberlehrer Klaproth haben, der noch heute verzweifelt versucht, mir den Sternenhimmel zu erklären... Ansonsten schleppt Niklas fleissig alles an Büchern an, was er so findet. Da wir (genauer ich) ja zu der Gattung der Leseratte aka Bücherwurm zähle, hat mein Sohn auch schon viele verschiedene Exemplare, die über die einzelnen Etagen unserer Behausung verteilt. Da gibt es die Tiere, die Lastwagen, die ersten und allerersten Wörten und nicht zu vergessen, daß über alles geliebte Töpfchenbuch... Ein Dank an meine Mutter, dieses Exemplar hat sie (ebenfalls Bücherwurm) hier angeschleppt. Ich hoffe jedoch, daß sich das Niveau der Lektüre von Niklas im Laufe seines Lebens noch deutlich hebt...

Soweit erstmal von der Kinderfront.

 
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   Jonas ist im Krankenhaus.
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 23.10.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Heute -just in diesem Augenblick- bringt Christian Jonas ins Krankenhaus. Seine Blutwerte waren okay, lediglich die Leberwerte und der Medikamentenspiegel waren erhöht. Jonas muss jetzt neu eingestellt werden. Da er sich wohl auch nicht wohl fühlt und wir sichergehen wollen, daß die Blutwerte im "grünen Bereich" bleiben, haben wir uns dazu entschlossen, ihn stationär aufnehmen zu lassen.

Ich hoffe, er wird den Aufenthalt gut verkraften und bald wieder zuhause sein. Wenn wir Glück haben, wird er dann wieder der alte Jonas sein.

Wir werden berichten, wenn es Neuigkeiten gibt.

 
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Siehe auch...
Jonas erneut im Krankenhaus :-(
Jonas muss ins Krankenhaus
Jonas bekommt ein neues Medikament!
Jonas ist wieder zur Kontrolle im Krankenhaus
Jonas hat wieder eine Magensonde!
Jonas muss wohl doch noch etwas im Krankenhaus bleiben!
Jonas scheint nicht krank zu sein...
Jonas ist wieder im Krankenhaus!
Folgebeiträge...
Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Ich muss es zugeben...
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 22.10.2007 von Michaela Klaproth
 
 
... Niklas war früher dick.

Wir hatten damals nicht den Eindruck, daß er zu dick sei. Wenn ich jetzt ältere Fotos sehe, trifft mich fast der Schlag... Mopsig ist noch höflich ausgedrückt.

Er war ja immer süss, aber er hatte schon einiges auf den Rippen... Aber das läuft er sich jetzt alles locker ab...

Auch sonst haben sich die Kinder sehr verändert.

Ich stelle heute ein neues Fotoalbum online. Dort könnt Ihr Euch selbst eine Meinung bilden.

Einige kennen die Jungs ja noch aus dem Krankenhaus (also zu Inkubator-Zeiten). Ich kann kaum glauben, wie winzig die Jungs waren...

Mittlerweile macht sich Nik ganz prima.

Auf einem Foto sieht man deutlich, daß er definitiv immer auf der Suche nach Schabernack ist.

Ich befürchte, wir werden mit ihm noch echte Probleme bekommen.

Jonas kann ja keine Streiche im eigentlichen Sinne spielen, aber er weiß auch ganz genau, was er tun muss, damit die Eltern springen. Dies ist insbesondere Nachts nervig!!!

Ich muss ja gestehen, daß ich die Kinder nachts höchst selten (meist gar nicht) höre und mein Mann so lieb ist und die nächtliche Versorgung übernimmt.

Ich denke bei einem, oder zwei gesunden Kindern wäre das nicht nötig, aber dadurch daß Jonas doch recht pflegeintensiv ist, reicht meine Kraft offensichtlich nicht für die Tage und Nächte. Glücklich ist die Frau, die einen so verständnisvollen Gatten hat...

So, nun aber genug davon. Das könnte ja sonst fast als Süßholzgeraspel auffallen, und darauf reagiere ich wie Nik auf schmusen ;-)

Der heutige Tag war übrigens extrem entspannt. Nik und Jak haben erst einmal bis 10.30 Uhr geschlafen. Dann war spielen und lunchen angesagt. Gegen 14.00 Uhr war dann wieder schlafen dran und um 16.30 Uhr (Jak) bzw. 17.00 Uhr (Nik) sind die Jungs dann wach geworden... Die beiden schlafen im Augenblick recht viel. Ob ein neuer Schub bevorsteht?

Ich bin gespannt, was Ihr zu den Fotos sagt.

Scheut Euch nicht, hinterlasst auch ruhig mal einen Kommentar! Dafür haben wir ja die Funktion!

Viele Grüße,

Michaela
 
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Siehe auch...
Anmerkungen einer gestressten Mutter!
Niklas im Centro!

 
   Anmerkungen einer gestressten Mutter!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 19.10.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Ja, gestern stand er vor seinem Türgitter und rief "Mama"...

Leider ist das nicht reproduzierbar. Vielleicht war es auch (zugegebenermaßen) Wunschdenken meinerseits. Ich bin ja der Überzeugung, daß Niklas alles versteht, aber nur einiges verstehen will.

Wenn er guten Willens ist, schleppt er bereitwillig auf Kommando die tollsten Sachen an.

Besonders erfreulich ist übrigens, daß nun auch Niklas ab und an mal schmusen will. Jedoch darf man es nicht übertreiben oder ihn merken lassen, daß man weiß, daß er schmusen möchte. Man muss es einfach hinnehmen, wenn er sich neben einen setzt und sich anlehnt oder in den Arm kuschelt oder auf den Bauch der vorher umgeworfenen Mama legt. Nimmt man dies jedoch kommentarlos hin ohne ihn allzusehr zu bedrängen, hat man auch mal sanfte Minuten mit unserem kleinen Wildfang!

Die Frisur auf dem Foto ist übrigens wieder einer militärisch-modischen Kurzhaarfrisur gewichen. Mama hat Papas Langhaarschneider (der extra für das Jander-Bärtchen angeschafft wurde) mal wieder zweckentfremdet und beiden Jungs Kahlschlag verordnet!

Niklas zeigt im Übrigen nicht nur fußballerische Fähigkeiten, er räumt auch gerne auf! Er wischt fleissig den Tisch und den Boden mit Tüchern, die er findet oder auch mal mit seinem heißgeliebten Hundi (ein Schmusetuch mit Hundekopf), räumt sämtliche Spielsachen die rumliegen und herrenlose Kleidungsstücke in die Wäschetruhe, kurz, er hat von uns beiden etwas abbekommen...

Ich hoffe, daß wir es in nächster Zeit einmal schaffen, neue Fotos hochzuladen. Sowohl von den Jungs, als auch von dem Haus!

Bis bald,

Michaela
 
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Siehe auch...
Niklas isst seinen ersten Keks!
Rocking Niklas!!!
Niklas kann schon wieder was Neues!
Folgebeiträge...
Ich muss es zugeben...
 
   Leichte Entwarnung!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 16.08.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Jonas PEG konnte von Innen heraus noch geöffnet werden.

Dazu musste Jonas jedoch auch sediert werden. Er erhielt jedoch keine Vollnarkose, so daß er morgen früh wieder von mir "befreit" wird.

Er wird also nur eine Nacht weg sein. Ich denke, daß wird er relativ gut überstehen.

Näheres berichten wir dann beizeiten!

 
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   Jonas erneut im Krankenhaus :-(
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 16.08.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Es ist zum Verzweifeln. Bei der morgendlichen Vergabe der Medikamente ging plötzlich nichts mehr. Die PEG ist verstopft.

Keiner von uns war in der Lage, die Verstopfung zu beseitigen. Christian hat die Schulung abgesagt und ist mit Jonas nach Krefeld gefahren.

Dort wird Jonas derzeit mit einer neuen PEG versorgt. Dabei wird die alte Öffnung wieder genommen, da wegen der herauswachsenden Magenschleimhaut die Möglichkeit besteht, daß dieses sowieso nicht mehr zuwachsen könnte.

Bei der Gelegenheit wird auch eine größere PEG (Schlauchgröße 15, nicht 10) genommen. In Duisburg war der Schlauch mit Größe 10 wohl etwas zu klein gewählt. Bei Größe 15 sollen Verstopfungen eigentlich nur noch sehr selten vorkommen. Wir hoffen, damit dann auch diese Sorge los zu sein.

Wenn Jonas das gut übersteht, hoffen wir darauf, daß wir die wuchernde Magenschleimhaut noch in den Griff bekommen. Dann geht es uns allen wieder gut.

Wir werden berichten.

Drückt die Daumen!
 
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Jonas muss ins Krankenhaus
Jonas ist wieder zur Kontrolle im Krankenhaus
Jonas hat wieder eine Magensonde!
Jonas muss wohl doch noch etwas im Krankenhaus bleiben!
Jonas ist wieder im Krankenhaus!
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Jonas ist im Krankenhaus.
Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Geburtstagsfotos sind online!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 30.06.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Die Fotos des ersten Geburtstags von Niklas und Jonas sind nun als  Fotoalbum online.
 
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   Jak is Back !!!!!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 04.06.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Es ist soweit. Zwergi (Jak) ist wieder zuhause.

Für diejenigen, die keine Kinder haben, aber welche wollen:

Kaum ist Jak aus dem Krankenhaus ins Auto verfrachtet, wird er schon unleidig. Während ich diese Zeilen schreibe, zerstört er systematisch unseren Traum vom Durchschlafen und zeigt, wieviel Schreivolumen seine Lungen hergeben.

Ich mit meiner praktisch nicht mehr existenten Schilddrüse und den damit gelähmten Stimmbändern kann von einer derartig dauerhaften (was die Tonlage) und langanhaltenden Stimme nur träumen.

Mein Neid ist Jak gewiss.

Papa versucht derweil, Jak mit dem Sondieren seines Abendbreis und lieben Worten zu beruhigen.

Ich wollte mir jedoch meine "creative" Überschrift (wieder so ein Wortspiel) nicht nehmen lassen, und da ich mein Plappermaul nicht halten konnte, muss ich mich ranhalten, sonst wirds mir noch gemopst.

So, dann werde ich mich mal auf die Couch pflanzen, mein "Patient" Nik ist nämlich nach langem Theater auch schon im Bett. (Papa war Jak abholen und Nik hat ihn doll vermisst, das Abendritual ist halt nur halb so schön, wenn Daddy nicht dabei ist. Nik hat ihn tatsächlich richtig gesucht!)

Bis demnächst mal wieder!
 
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   Entzündungswerte sind auf 17 gestiegen!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 29.05.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Gerade hat mir Christian die Nachricht geschickt, daß die Entzündungswerte von Jonas auf 17 gestiegen sind.

Ich verstehe das nicht. Wo er doch Antibiotika bekommt sollten die doch eigentlich schon längst rückläufig sein.

Ich mache mir nun doch einige Sorgen, nachdem ich ja erst gedacht habe, daß der Zwergi das locker wegsteckt.

Leute, drückt uns die Daumen!!!
 
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Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Neues von Jonas
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 27.05.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Beim morgendlichen Besuch bei Jak waren auch die Neurochirurgen da, die Jonas erst abgetastet und dann eine Punktion vorgenommen haben.

Jonas ist nur kurz wachgeworden und sofort wieder eingeschlafen. Das ist wirklich selten, so daß wir das als Anzeichen für sein schlechtes Befinden nehmen. Ich habe die Situation gar nicht so schlimm eingeschätzt und bin jetzt echt geschockt.

Wenn die Entzündung doch am Shunt den Ursprung haben sollte, wird dieser wohl morgen früh entfernt. Ich glaube jedoch, daß der Shunt völlig in Ordnung ist, weil Jonas sich in der Vergangenheit bei Infektionen am Shunt ganz anders verhalten hat.

Drückt die Daumen!

Wieder mal Sorry an alle, die es von hier erfahren und nicht persönlich, wir haben aber gerade echt andere Sorgen.
 
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   Frau am Steuer...
  Kategorie Privat, erstellt am 17.04.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, würde ich es nicht glauben...

Nach dem heutigen Besuch des Logopäden meines Vertrauens begab ich mich in meinem (bzw. Christians) Auto sitzend in Richtung Ausfahr-Schranke.

Was ich dort schon aus der Ferne erblickte, bestätigte sämtliche Männer-Vorurteile, was Frauen am Steuer angeht.

Auf dem Foto ist eine Frau mittleren Alters zu sehen, die verzweifelt versucht, die Parkkarte in den dafür vorgesehenen Automaten zu bekommen. Dies Unterfangen hat geschätzte 2 Minuten und gefühlte 2 Stunden gedauert. Ich konnte -da mein Fenster zwecks zügiger Abfahrt bereits geöffnet war- nun leider nicht laut los lachen. Die Dame ließ mir aber Zeit genug, um in meiner großen Handtasche (ein weiteres bestätigtes Vorurteil) nach meinem Handy zu kramen, vom Video in den Kameramodus zu schalten um dann in aller Ruhe ein Foto zu "schießen".

Wieso die Frau mit dem "Panzer" einen solchen Abstand zum Automaten eingehalten hat, daß ich mit dem Ford Kombi noch zwischengepasst hätte, hat sich mir nicht erschlossen. Ich habe auch nicht verstanden, warum sie nicht einfach aussteigt. Die gute Frau wollte sich wohl nicht der Lächerlichkeit preisgeben und möglich geschickt aus der peinlichen Situation befreien. Das ist ihr leider nicht geglückt.

*kopfschüttel*

Ich wär ja eben ausgestiegen... Dann hätte es auch nicht so lange gedauert und es hätte kaum jemand mitbekommen... Wobei mir das ja gar nicht passiert wäre... Naja, typische Schleichermutti halt.

Übrigens hielt sie dann, als sie um die Kurve war direkt mal auf der Straße an, damit der nachfolgende Verkehr sie noch länger bewundern kann...

Zum Glück bin ich -zumindest meiner Meinung nach- eine deutlich bessere Fahrerin als die durchschnittliche Frau.

Es grüßt die schmunzelnde

Michaela
 
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   Entwarnung!!!
  Kategorie Privat, erstellt am 22.02.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Na endlich....

Gestern hat mich ein Arzt aus dem ev. Krankenhaus in Dinslaken angerufen. Der Befund meiner Schilddrüse ist unauffällig, somit also keine entartete Zellen. Ich habe also keinen Krebs.

Na endlich mal eine gute Nachricht!

Er meinte auch, daß mein linkes Stimmband bei der OP wohl nicht beschädigt wurde und ich dann im Laufe der Zeit mit Hilfe von Sprachtherapie wohl "irgendwann" wieder normal sprechen kann. Es mag zwar für meine Mitmenschen sehr belustigend sein, wenn ich versuche, ein einfaches "i" zu sprechen, ich hingegen mache mir ernsthafte Sorgen, weil ich laut Aussage der Ärztin nicht singen, rufen oder flüstern soll. Es bleibt mir also nur die normale Tonlage und das schränkt das Spiel mit meinen Kinder schon sehr ein. Zumal ich ja auch noch auf meinen Schnitt am Hals achten muss, weil beide Jungs es furchtbar witzig finden, wenn man Mama in die Narbe kneift *aua*

Aber immerhin kann ich jetzt einfach mal weiter durchstarten, ohne eine weitere OP zu brauchen. Sehr schön!!! Hoffen wir also das Beste!

Viele Grüße an Euch da draußen,

Michaela
 
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Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Jonas muss ins Krankenhaus
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 02.02.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Tja, auch Topamax zeigt keine Wirkung. Jonas muss also wieder ins Krankenhaus.

Er wird also zeitgleich mit mir ins Krankenhaus gehen, jedoch ist er in Duisburg und ich in Dinslaken.

Die Dosierung ist nicht weiter erhöht worden, er soll beobachtet werden, weil wir eine Verschlechterung seines Zustandes festgestellt haben. Ich weiß zwar nicht, wieso und weshalb er dann zur Beobachtung noch im Krankenhaus bleiben muss, aber die werden schon wissen, was sie tun.

Hoffen wir, daß irgendwann mal ein Medikament anschlägt, denn so viel Auswahl haben wir ja nun leider auch nicht mehr!

Ich drücke Jonas die Daumen, daß es noch eine Hilfe für ihn gibt. Allerdings muss ich auch ganz ehrlich sagen, daß Jonas sehr leidet und sich sein Zustand in den letzten Tagen stark verschlechtet hat.

Jonas Problem ist einfach, daß es für seine Grunderkrankung keine Heilung und somit auch keine Hoffnung auf Besserung gibt. Ich befürchte, daß sich sein Zustand immer weiter verschlechtern wird. Ich persönlich sehe mich bald ehrlich gesagt nicht mehr in der Lage, mich ausreichend um beide Kinder kümmern zu können.

Ohne eine Vollzeithilfe bin ich außer Stande, meine Kinder zu versorgen. Jonas benötigt 24 Stunden am Tag Aufmerksamkeit, da die Beruhigungsmittel nicht mehr richtig wirken. Es ist grauenvoll.

Ich hoffe zwar noch auf eine Besserung, aber realistischerweise muss ich ich leider sagen, daß jede Besserung, die noch eintreten kann, als minimal zu bezeichnen ist.

Es ist wirklich schlimm, wenn Jonas so leidet und wir ihm nicht helfen können.

 
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Jonas erneut im Krankenhaus :-(
Jonas ist im Krankenhaus.
Und wieder ist Jonas im Krankenhaus.
 
   Montag um 7.00 Uhr ist es soweit!
  Kategorie Privat, erstellt am 02.02.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Die Voruntersuchungen haben ergeben daß ich operiert werden kann. Ich muss Montag um 7.00 Uhr ins Krankenhaus. Wann genau die eigentliche OP dann stattfindet, kann ich noch nicht sagen.

Es ist wohl vorherst nur geplant, die linke Schilddrüsenhälfte komplett und vom rechten Teil die Zyste zu entfernen, so daß mir immerhin noch ein Rest bleibt. Dies ist jedoch vom eigentlichen Befund abhängig.

Die OP dauert etwa eine Stunde und danach wissen wir dann mehr.

Warten wir´s ab!
 
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   Termin heute um 10.00 Uhr zur Vorbesprechung
  Kategorie Privat, erstellt am 01.02.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Ich bin gespannt, wie schnell ich ins Krankenhaus muss...

Ich habe mir einen Termin im KH in Dinslaken geben lassen. Die Dame, mit der ich telefoniert hatte, war sehr viel freundlicher als die Dame in Oberhausen. Naja, mit Oberhausener Krankenhäusern habe ich ja sowieso nicht wirklich gute Erfahrungen gemacht, so daß ich mir halt mal eine andere Stadt ansehe.

Gerade habe ich mich im Forum von Betroffenen (Schilddrüsenerkrankten) informiert. Ich war -um es vorsichtig auszudrücken- geschockt, daß einige länger als 6 Monate nach der OP arbeitsunfähig waren und noch nach 1,5 Jahren mit den Folgen der OP zu kämpfen haben.

Nun stelle ich mir die Frage, wie ich den Alltag nach meiner OP hier zuhause meistern soll... Es mag ja sein, daß -sollte der schlimmste Fall eintreten- SD-Krebs gut zu therapieren ist, aber diese lange Ausfallzeit kann ich mir doch gar nicht leisten. Im Forum war von wochenlanger Reha die Rede, von Müdigkeit, Schlappheit und vom Gefühl, geistig nicht mehr auf der Höhe zu sein... Na prima, dann habe ich keine Schilddrüse mehr und kann auch nicht mehr klar denken oder wie?

Aber einen schönen Satz habe ich von einer Forumsteilnehmerin gelesen, den ich mir vielleicht in unserer Lebenssituation noch häufiger zu Herzen nehmen sollte:

Hast du Tränen in den Augen
weine still und ungesehen
weine nicht vor Menschenaugen
die dein weinen nicht verstehen

Mit diesem kurzen Gedicht fühle ich ausgedrückt, wie unser Umfeld auf uns reagiert.
 
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   Ach, hätte ich fast vergessen...
  Kategorie Privat, erstellt am 26.01.2007 von Michaela Klaproth
 
 
In dem Krankenhaus, in dem die Jungs das Licht der Welt erblickt haben, hat ein Arzt ja auch Unregelmäßigkeiten an der Schilddrüse festgestellt, die jedoch nicht so schlimm seien. Wenn die Werte in Ordnung wären, solle ich mal bei Gelegenheit (nach dem Stillen etc.) eine Untersuchung machen lassen...

Besagte Untersuchung habe ich also heute machen lassen, nachdem mein Hausarzt am Mittwoch nicht sonderlich erfreut über das war, was er bei der Sonografie gesehen hat.

Ich habe also einen vergrößerten linken Schilddrüsenlappen, der mit massenhaft kaltem Gewebe durchsetzt ist. Dies ist bei mir so ausgeprägt, daß eine medikamentöse Behandlung nicht mehr erfolgreich sein wird, so daß lediglich eine Entfernung von mindestens dem linken Schilddrüsenlappen erforderlich sein wird. Damit solte ich auch nicht mehr so lange warten, da die linke Hälfte auch schon stark vergrößert ist und schon gegen die Luftröhre drückt. Über kurz oder lang würde ich also ersticken, wenn ich nicht operieren lassen.

Nun bleibt nur noch die Frage, ob es gut- oder bösartig ist. Die lässt sich jedoch nur nach der OP klären, die ich dann wohl demnächst mal machen lassen muss. Allerdings ist Schilddrüsenkrebs "in den seltensten Fällen tödlich"...

Tja, das mit den seltenen Fällen ist in unserer Familie jedoch irgendwie standardmäßig immer so, daß diese bei uns eintreffen (siehe Krankengeschichte Jonas)... Ich denke also, daß ich zumindest mein Dasein zukünftig ohne Schilddrüse fristen werde und bin gespannt, was dabei rauskommt...

Der Aufenthalt im KH wird -bei gutem Verlauf- zwischen 5 und 6 Tage dauern, anschließend habe ich noch etwa weitere 10 Tage Halsschmerzen. Naja, eine Diät wollte ich sowieso machen und so ein wenig Schlaf nachholen, ohne für die Jungs aufstehen zu müssen, kann ja auch nicht unbedingt schaden.

Ich soll ja -wie mir immer gesagt wird- alles positiv sehen und mir keine Sorgen machen, weil ja alles gut wird, von daher "freue" ich mich doch einfach auf einige Nächte Ruhe und Schmerzen im Hals, die mein Diätvorhaben unterstützen...

Ich hoffe, damit sind meine Kritiker zufrieden gestellt. Ich denke positiv!!!!

 
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   Jonas ist zurück!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 25.01.2007 von Michaela Klaproth
 
 
Tja... Und das wären dann auch schon die einzige frohe Neuigkeit...

So wie es -zumindest bisher- aussieht, schlägt auch Topamax nicht wirklich an.

Jonas ist den ersten Tag zuhause und weint, schreit und wimmert so vor sich hin.

Entgegen der Ansicht eines kleinen Teils der Familie sind Christian und ich einstimmig der Auffassung, daß es Jonas kein bisschen besser geht. Ganz im Gegenteil. Der von anderen vielgepriesene "aufmerksame Blick" zeugt lediglich von Leere. Er registriert nicht, was um ihn herum passiert. Unser Jonas ist eigentlich nicht mehr in seinem Wesen da. Zumindest nicht im Augenblick.

Das von anderen beobachtete "Lächeln", daß nach 30 Minuten bespaßen, bespielen und den Zurufen "Jonas, lach doch mal" zu sichten war, war eigentlich nur eine Grimasse, wie sie für BNS-Epilepsie nun einmal typisch ist. Allerdings habe ich es mir erspart, darauf hinzuweisen.

Auch ein Nachfragen bei der Therapeutin, die ja im Umgang mit Kindern (insbesondere mit förderungsbedürftigen Kindern wie Jonas) geschult ist, hat bemerkt, daß er nichts mehr realisiert, registriert und lediglich mit "leerem Blick" vor sich hin starrt. Aber auch dies habe ich bislang unerwähnt gelassen. Man möchte ja zum einen keine langwierigen Diskussionen starten und zum anderen haben andere Menschen vielleicht noch Hoffnung, wo wir keine mehr haben können, weil wir es einfach besser wissen.

Ich bin es müde, immer wieder von neuem darüber aufklären zu müssen, daß Jonas seit MONATEN keine Fortschritte mehr gemacht hat, sondern lediglich Rückschritte (ebenfalls typisch für die BNS-Epilepsie) zu verzeichnen sind. Es ist einfach schmerzhaft, wenn bemerkt wird, daß Jonas gelächelt hat, wenn man weiß, daß es mit diesem Krankheitsbild -zumindest im Augenblick- unmöglich ist, daß er bewußt lächelt. Es ist auch nicht besonders erfreulich, wenn man mitgeteilt bekommt, daß Jonas sicherlich merkt, daß die Mama (oder der Papa) da ist, wenn man als Elternteil zum einen sehr wohl den Unterschied des Kindes in der Persönlichkeit bemerkt und zum anderen die Tatsache, daß Jonas sich auch auf dem Arm (bei Mama, Papa oder sonstwem) nicht beruhigen lässt zur Kenntnis nimmt. All dies ist gewissermaßen Salz in unseren Wunden. Allerdings ist dies -wenn man das offen äußern würde- ja für viele andere nicht einzusehen.

Es lässt sich also festhalten, daß es Jonas nicht besser geht, daß -bisher- auch Topamax nicht anschlägt und wir nicht wissen, ab wann denn dann eine Besserung im EEG zu sehen sein müsste. Des Weiteren werden so langsam die Medikamente, die eine hohe Wahrscheinlichkeit auf Wirkung bieten, rar. So bleibt als nächste -angeblich wirkungsvolle Lösung- eine Hormontherapie. Diese bei einem 7 Monate alten Säugling anzuwenden, finde ich schon sehr extrem.

Aber wie wird uns immer gesagt: "Die finden schon ein Mittel, das Jonas hilft!"

So?!? Und was, wenn nicht???

Topamax hat eine 30%ige Chance auf eine 50%ige Besserung der Anfallsbereitschaft... Hallo??? Sind wir die einzigen, die sehen, daß Jonas leidet??? Sieht denn sonst wirklich keiner, was tatsächlich los ist??? Denkt denn wirklich jeder, daß es Jonas besser geht?

Wie gesagt, ich bin traurig, daß kaum jemand auf unsere Einschätzung der Situation hört. Ich bin ab und an so verunsichert, daß ich Außenstehende (wie z. B. die Therapeutin) fragen muss, wie sie Jonas Situation einschätzen. Das ich jedoch von diesen dann bestätigt werde, kann ich kaum jemandem erzählen. Daher schreibe ich das jetzt einfach hier. So umgehe ich jede Diskussion und kann mir trotz allem meinen Frust und meine Sorgen von der Seele schreiben.

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich wünsche mir sehr, daß wir ein Medikament finden, was die Epilepsie von Jonas in verträgliche Bahnen lenkt. Ich glaube nur einfach, daß es langsam knapp wird. Ich sehe, wie der kleine Mann leidet, und das macht mir ehrlich gesagt ziemlich zu schaffen.

Ich finde es für mich auch sehr hart, daß er sich nicht mehr -wie früher- auf meinem Arm ruckzuck beruhigt und er mich nicht mehr als Person erkennt. Er kann natürlich sehen, aber er realisiert uns nicht mehr.

Vielleicht sieht man auch nur als Elternteil oder als ganz Außenstehender, was wirklich los ist, weil alle anderen zum einen nicht so nah dran sind oder zum anderen einfach nicht wahrhaben wollen, wie sich die Situation darstellt.

Trotzdem freue ich mich immer wieder, wenn Jonas da ist. Er gehört nun einfach zu uns und wenn er weg ist, fehlt halt 1/4 der Familie...

Ach, es ist einfach nur so wahnsinnig traurig...
 
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   Jonas bekommt ein neues Medikament!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 20.12.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Ein EEG im Krankenhaus hat ergeben, daß Jonas zu schweren Epilepsie-Anfällen neigt. Diese sind noch nicht wirklich aufgetreten, aber es soll erst gar nicht so weit kommen.

Daher wurde sein bisheriges Medikament (Luminal) abgesetzt und er hat ein stärkeres Medikament bekommen. Sollte dies nicht ausreichen, haben wir uns zu einer Kombination mit Frisium entschlossen, da diese Nebenwirkungen noch am ehesten als zu "ertragen" zu bezeichnen sind.

Leider ist es eine Wahl zwischen Pest und Cholera, so daß wir nicht wirklich zufrieden sind, aber wir müssen Jonas ja leider diese starken Mittel verabreichen.

Vielleicht wird es ja irgendwann ein besseres Mittel geben. Drückt uns die Daumen!

Ansonsten kämpft sich Jonas durch und gibt sein Bestes! Heute hat er bei mir ganz 45 ml getrunken. Das hört sich vielleicht nicht viel an, aber ich bin stolz auf meinen kleinen Mann!!! Er macht das ganz prima, obwohl er es wirklich sehr schwer hat.

Wir werden ihn wohl "beurlaubt" über Weihnachten mit nach Hause nehmen dürfen. Ich freue mich schon auf die Feiertage, die ich im Kreise meiner teilweise hier vorhandenen Lieben verbringen darf.

Die halbe Familie (der Berliner-Teil) fehlt ja leider, aber wir denken an Euch und drücken und knuddeln die Jungs von Euch!

Ansonsten werden wir größtenteils bei meinen Eltern sein und am 2. Weihnachtstag ist dann ein Essen mit einem kleineren Teil der Familie bei uns angesagt.

Vielleicht ergibt es sich, daß wir die Wii mit meinen Cousins antesten (schlag sie vernichtend, Christian!) und das wir die frisch erstellten Fotobücher der Jungs mal durchblättern.

Ich wünsche allen anderen auch ein frohes Fest und hoffe, daß wir alle friedliche Weihnachten verbringen!

Viele liebe Grüße,

Michaela
 
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Jonas ist im Krankenhaus.
 
   Niklas isst seinen ersten Keks!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 20.12.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Nun ist es also so weit...

Beim heutigen Supermarkt-Slalomlauf habe ich Löffelbiskuit ohne Zucker (also ohne den Kristallzucker) und mit Calcium entdeckt.

Natürlich kann ich als Konsumsüchtige nicht daran vorbeigehen und habe direkt mal eine Packung gekauft.

Wie man sieht, schmecken die Niklas ganz vorzüglich!

Ich bin begeistert. Das mit dem Greifen klappt immer besser und vielleicht trägt diese Art der "Belohnung" ja auch zu engagierteren Versuchen bei?!
 
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Anmerkungen einer gestressten Mutter!
 
   Jonas ist wieder zur Kontrolle im Krankenhaus
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 14.12.2006 von Michaela Klaproth
 
 
An dieser Stelle zu allererst einmal eine dicke Entschuldigung an alle, die es erst jetzt durch den Blog erfahren, wir haben es leider nicht geschafft, anzurufen.

Nun also zum Thema:

Jonas ist wieder im Krankenhaus. Wir sind der festen Überzeugung, daß er etwas hat, weil er sich fast komplett weigert, Nahrung zu sich zu nehmen, nur noch schreit, nicht auf den Arm mag und sich dann auch noch erbricht.

Im Krankenhaus haben sie erst einmal wieder Oralpädon gegeben (eine Elektrolytlösung) und dann auf Nahrung umgestellt. Auf mein Nachfragen wurde mitgeteilt, daß er sich nicht übergeben hat. Das kam mir irgendwie merkwürdig vor, so daß ich nach der Menge der Nahrung gefragt habe. Die Schwester teilte mir mit, daß er 120 ml Milch bekommen habe, die er auch bei sich behalten hat.

Ja witzig... Das ist ja auch kein Wunder. Ich habe ihr also nochmals geschildert, daß Jonas Magen "gluckert", sobald der erste Schwaps Milch angekommen ist und er dann schreit und nicht mehr trinken will. Und ich habe deutlich gesagt, daß er erst ab ca. 160-170 ml Milch spucken würde und freundlich, aber sehr bestimmt darauf hingewiesen, daß es ja nicht Sinn der Sache sein kann, ihn mit kleinerer Nahrungsmenge, (mit der er gar nicht überleben könnte, weil es zu wenig ist) zu entlassen, weil er ja nichts hat. Ich habe darum gebeten, daß die Nahrung gesteigert wird und dann noch mal geprüft werden soll, ob auch wirklich alles okay ist. Und sehr deutlich habe ich gemacht, daß ich keine Lust mehr habe, mein Kind mindestens einmal im Monat ins Krankenhaus zu bringen, sondern dass doch dann bitte der kleine Schatz lieber einen Tag länger bleiben soll, damit auch wirklich alles untersucht werden kann...

Ich habe meinem Mann auch noch einmal gesagt, er möge heute Abend, wenn er gute Nacht sagt, den Schwestern das gleiche sagen, denn so geht es ja nun auch nicht.

Nun soll er auch noch ein  PEG bekommen... Ich weiß ja nicht, ob das alles das richtige ist...

Wir halten Euch hier auf dem neuesten Stand.

Tut mir leid, daß es keine positiven Neuigkeiten gibt.

Bitte drückt uns die Daumen, daß unsere Kraft noch ausreicht, denn mittlerweile sind wir doch ziemlich erschöpft.

Traurige und müde Grüße aus dem kalten Oberhausen *schlotter*
 
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Siehe auch...
Jonas hat wieder eine Magensonde!
Das Elend mit den Rota-Viren
Jonas muss wohl doch noch etwas im Krankenhaus bleiben!
Jonas scheint nicht krank zu sein...
Jonas ist wieder im Krankenhaus!
Folgebeiträge...
Jonas erneut im Krankenhaus :-(
Jonas ist im Krankenhaus.
 
   Niklas und Jonas machen sich!!!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 28.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Heute war mal wieder eine "Sportstunde" für die beiden Racker.

Die nette Therapeutin, die sich erst Jonas, dann Niklas "vorgenommen" hat, hat dann Erfreuliches berichtet!

Jonas sei ein ganz anderer Junge, so lieb und ruhig und er würde sich auch nicht mehr sooo häufig überstrecken. Er würde ja auch so aktiv mitarbeiten!!!

Das fand ich natürlich ganz prima! Auch uns ist ja aufgefallen, daß er seit die Sonde gelegt wurde, deutlich entspannter ist. Ich bin hoch erfreut und gespannt, was die ganzen Therapien noch so bringen! Jonas hat ja immerhin bereits die Hand ab und an zum Mund geführt. Das lässt doch hoffen!

Tja, und Niklas hat wohl nur noch einen kleinen Entwicklungsrückstand zu vermelden. Er macht sich ganz prima, holt wacker auf (trotz Rotaviren) und kann von Tag zu Tag länger den Kopf heben, mehr erzählen, doller mit den Beinen strampeln. Gestern haben wir gesehen, daß er das erste Mal den Daumen "richtig" im Mund hatte. Papas Kommentar: "Guuuuut Niklas, gibt zwar schiefe Zähne, aber Ruhe für uns wenn Du den Schnulli nicht mehr brauchst, kriegste halt später mal ne Spange!" Der arme Junge...

Niklas kann auch in dem  TommyTub schon freihändig (also ohne meine Hände) für kurze Zeit sitzen. Er plantscht auch ab und an und versucht, das Badewasser zu schlürfen.

 
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   Nur noch ein kleines Foto von Jonas...
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 24.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
... einfach weil es so schön ist...
 
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   Jonas lächelt!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 24.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Hier das fehlende Beweisfoto.

Jonas lächelt wieder. Zwar ganz anders, als vorher, aber immerhin!!!

Hach, was ist das doch schön!!!
 
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   Rocking Niklas!!!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 24.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
*kicher*

Manche Eltern mögen Ihren Kindern ja Teddy-Pullover anziehen, oder Blümchen-Schnullis geben.

Aber nicht wir! Zumindest nicht nur!!!

Wir haben (dank meiner Gothic-Kenntnisse) Baby-Shirts aus England einfliegen lassen, auf daß unsere Jungs auch mal direkt zeigen können, daß sie extremst cool sind. Leider sieht man auf dem Bild den super angesagten Totenkopf (Ihr wisst schon, Fluch der Karibik und so) nicht so deutlich, aber es sieht echt gut aus!

Die passenden Schnuller nebst Schnullerkette haben wir natürlich auch gekauft!

Und man glaubt es kaum, obwohl zumindest ich mit viel Unverständnis gerechnet habe, schauen Eltern und Verkäufer im Baby-Bekleidungsgeschäften neidischen Blickes in den Kinderwagen und fragen, wo wir denn diese coolen Sachen her haben!

Tja, gewußt wo, kann ich da nur sagen!
 
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Anmerkungen einer gestressten Mutter!
 
   Jonas hat wieder eine Magensonde!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 24.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Tja, was soll ich dazu sagen? Nachdem der kleine Mann immer schlechter getrunken hat, hatten wir nur noch die Möglichkeiten, ihn im Krankenhaus zu lassen, ihn verhungern zu lassen, oder aber eine  Magensonde legen zu lassen. Wir haben uns dann natürlich für die Magensonde entschieden.

Bisher hat sich Jonas Grundstimmung deutlich gebessert. Er ist viel ruhiger geworden, seit wir ihn nicht mehr zwingen müssen, zu trinken und trinkt -bis auf einige Ausnahmen- meiner Ansicht nach auch viel besser. Es mag ein bis zweimal am Tag vorkommen, daß er sich weiterhin selbst beim Sondieren überstreckt oder auch nur ganz wenig selbst trinkt. Bei mir jedoch kommt er meist über 40 ml, heute morgen gar 55 ml. Das ist ja ein deutlicher Fortschritt.

Im Zuge dessen gibt es eine weitere extrem erfreuliche Entwicklung. Jonas hat sowohl meinen Mann als auch mich ganz kurz und verschämt angelächelt. Zwar noch nicht so, wie es auf dem Foto hier auf der Seite zu sehen ist, aber immerhin. Man hat fast den Eindruck, es ist ihm unangenehm, wenn man ihn beim Lächeln "erwischt". Ich bin jedoch zuversichtlich, daß wir das Lächeln von Jonas bald auch einmal mit der Kamera einfangen können...

Es ist für mich auch deutlich leichter, mit Jonas fertig zu werden, wenn er nicht nur schreit und auch mal zeigt, daß er uns noch wahrnimmt. Ich hoffe sehr, daß es nicht nur ein Reflex war und wir zuviel dort hinein interpretieren!

 
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Jonas ist wieder zur Kontrolle im Krankenhaus
Jonas erneut im Krankenhaus :-(
Jonas ist im Krankenhaus.
 
   Das Elend mit den Rota-Viren
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 24.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Nachdem nun Jonas die  Rota-Viren, die er sich erneut im Krankenhaus eingefangen hat, überstanden hat, hat er diese -weil er ja nicht selbstsüchtig ist- umgehend an Niklas weiter gegeben.

Zwischenzeitlich hat es mich dann gestern auch vollends dahingerafft. Entweder waren es auch die Rota-Viren, oder auch nur ein ganz gemeiner  Migräneanfall. Was auch immer es war, es hat dazu geführt, daß ich meine -ebenfalls erkrankte Mutter- morgens um 5.30 Uhr anrufen musste, da ich außer Stande war, mich auch nur im Ansatz um meine Kinder zu kümmern...

Wie nicht anders zu erwarten, hat Muttern sich flugs auf den Weg gemacht, um mir beizustehen. Auch hier kann man mal wieder nur VIELEN DANK sagen... Was täten die Kinder bloß ohne ihre Mütter???

Nachdem nun Niklas also ebenfalls an den fiesen Viren erkrankt ist, ist er auch im Gesicht schon deutlich schmaler geworden. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, daß es ihm mal ganz gut täte, aber ich finde es erschreckend!!!

Ich bin jedoch sicher, daß wir das über das Wochenende in den Griff bekommen, wir sind ja nun schon erprobt, was Durchfall und Erbrechen angeht *seufz*

 
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Folgebeiträge...
Jonas ist wieder zur Kontrolle im Krankenhaus
 
   Niklas kann schon wieder was Neues!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 18.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Er kann sich sowohl auf den Unterarmen abstützen, als auch die Rassel festhalten und in den Mund nehmen!

Okay, ich gebe zu, ich habe ihm die Rassel in die Hand gegeben und einmal gezeigt, wie er sie zum Mund führen muss, aber das hat er danach ganz alleine selbst gemacht!

Die Therapeutin kommt ja Dienstag wieder. Ich bin gespannt, ob sie meint, daß die Fortschritte tatsächlich durch die Übungen kommen oder ob das die normale Entwicklung ist. Er hinkt ja nun doch einige Wochen hinterher.
 
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Anmerkungen einer gestressten Mutter!
 
   Niklas im Centro!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 18.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Jaja, es kann schon lästig sein...

Im  CentrO fällt man mit einem Zwillingswagen ja immer extrem auf. Das führt dazu, daß dann auch viele Menschen (meist Frauen) in den Kinderwagen schauen und in verzückte "Ach Gott, wie süss"-Rufe ausbrechen.

Dies scheint unserem Sohn gar nicht so recht zu sein.

Er hält es wie seine Mutter:

Ich bin nicht süss, ich bin evil!!!

 
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Folgebeiträge...
Ich muss es zugeben...
 
   Jonas muss wohl doch noch etwas im Krankenhaus bleiben!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 18.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Nicht nur, daß die gesamte Belegschaft nach zwei Tagen verstehen kann, daß wir das Gefühl haben, mit Jonas "etwas" überfordert zu sein (insbesondere was die Mahlzeiten angeht), nun hat er auch schon wieder die  Rotaviren.

Das heißt, er wird mindestens noch über das Wochenende im Klinikum bleiben müssen. Auch können wir nicht mehr so intensiv mit Jonas schmusen (oral-fäkale Übertragung), denn die Rotaviren haben unsere komplette Familie (einschließlich Großeltern, Tanten und deren Freunde und Bekannten) ereilt, und eine erneute Ansteckung finde ich nicht besonders erstrebenswert.

Wir hoffen, daß diese schnell ausgestanden sind.

Gestern im Klinikum kam eine Schwester auf die Idee (den Gedanken hatte auch ich ehrlicherweise schon), daß Jonas -sollte er nicht besser trinken- vielleicht mit einer Magensonde gut beraten sei. Es wäre für ihn einfacher, weil er nicht so kämpfen und sich aufregen muss, und für uns natürlich auch, weil wir auch wieder ein soziales Leben hätten.

Man kann ja nicht wirklich aus dem Haus gehen oder Besuch empfangen, wenn das Kind alle vier Stunden etwa ein bis zwei Stunden schreit, weil es gefüttert wird. Selbstverständlich würden wir trotzdem immer zuerst das Fläschchen geben, aber es wäre doch eine Hilfe, wenn es diese Sonde geben.

Wir sind mit dem Legen dieser Sonde und dem Sondieren an sich ja auch schon sehr erprobt, von daher wäre es sogar so, daß wir gar nicht jedesmal zum Arzt müssten.

Des weiteren war gestern eine Dame des  Bunten Kreises im Krankenzimmer und hat uns ihre Hilfe bei der Beschaffung einer Pflegekraft oder irgendeiner anderen Entlastung angeboten. Die Ärzte hatten der Dame wohl mitgeteilt, daß es bei uns schon ein dringenderer Fall wäre. Denn als Jonas das erste Mal in diesem Krankenhaus war, hatte ich mit einer Kollegin gesprochen, die mir dann mitgeteilt hatte, daß sie für eben diese Art der Betreuung keine Zeit hätten. Sie konnte mir nur einige Hinweise geben, wo ich was am Besten beantrage.

Die Dame möchte sich Montag darum kümmern, daß wir eine "Familienhilfe" bekommen. Mittlerweile sind wir auch damit einverstanden, daß jemand vom Jugendamt herauskommt und uns unterstützt. Dies hat zwar immer einen negativen Beigeschmack, aber bevor wir völlig untergehen, sollten wir alles einmal ausprobieren!

Genaueres werden wir wohl auch erst am Montag erfahren.
 
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Siehe auch...
Ob das was wird?
Jonas scheint nicht krank zu sein...
Jonas ist wieder im Krankenhaus!
Folgebeiträge...
Jonas ist wieder zur Kontrolle im Krankenhaus
Jonas erneut im Krankenhaus :-(
Jonas ist im Krankenhaus.
 
   Das Stöckchen *seufz*
  Kategorie Privat, erstellt am 17.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Nun habe ich also von meinem Göttergatten das "Stöckchen" weitergereicht bekommen...

Also werde ich mich mal bemühen und mir ebenfalls Gedanken machen.

Fünf Dinge, die ich habe, aber nicht will:

1. auch wenn Doppelnennungen nicht so toll sind, aber das Treppenhaus ist wirklich zu schmal, zu steil und mit zwei Kindern in Babyschalen unmöglich begehbar... Wer rechnet aber auch mit Zwillingen?
2. Zu viel Stress, gegen den ich machtlos bin...
3. erstaunlich viel Arbeit, mit der ich nie gerechnet hätte...
4. zu wenig Schlaf
5.

Tja... Das werde ich wohl ergänzen müssen, wenn mir das passende einfällt...

Fünf Dinge, die ich will, aber nicht habe:

1. zwei völlig gesunde Kinder
2. totale Gelassenheit
3. einen Sechser mit Zusatzzahl im Lotto
4. eine Putzfrau oder eine Pflegekraft
5. ein High-End Gaming LAPTOP!!! Mit kabellosem DSL und gigantischer Festplatte...

(mir fällt sogar ein weiterer Punkt ein: Die Möglichkeit, wenigstens zwei bis drei Tage die Woche halbtags arbeiten zu gehen... )

Fünf Dinge, die ich nicht habe und auch nicht will:

1. Auch keine weiteren schweren Krankheitsfälle in meiner kompletten Familie
2.
3.
4.
5.

Auch hier fällt mir im Augenblick leider nicht viel mehr ein.

Bin heute schrecklich einfallslos...

Ich werde es evtl. mal bei Gelegenheit ergänzen...
 
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   Niklas kann was Neues!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 16.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Leider habe ich es bisher nur per Handy festhalten können:

Niklas schiebt sich seit einiger Zeit häufig die einzelnen Finger, manchmal sogar fast die ganze Faust in den Mund. Ein Anbieten des Schnullers wird vehement abgelehnt, so daß es scheint, als ob es kaum etwas Wohlschmeckenderes als die eigene Hand geben könne...

Ich denke, es wird nicht mehr lange dauern, dann wird er richtig Dinge greifen und mit dem Mund untersuchen. Im Augenblick ist er ja laut Therapeutin noch etwa sechs Wochen in seiner Entwicklung zurück. Dies ist ja auch nicht weiter verwunderlich, da er auch siebeneinhalb Wochen zu früh das Licht der Welt erblickte. Sie denkt aber, daß sie einiges mit der Therapie herausholen kann.

An dieser Stelle sei angemerkt, daß auch Jonas die "Sportstunde" ganz prima findet. Er muss zwar hart arbeiten, aber zwischendurch gibt es auch immer spielerische Übungen, die ihm richtig gut gefallen.

Im Anschluss schlafen beide Kinder immer ganz ausgezeichnet. Ein Nachfragen bei der Therapeutin ergab, daß sie leider nicht in den Abendstunden Hausbesuche macht. Sehr schade, denn eine solch ruhige Nacht hätten wir gerne! Wir hoffen, daß die Therapiestunden auf zwei pro Woche erhöht werden können. Auch wenn wir uns bemühen, können wir die Übungen leider nicht so gut mit den Rackern durchführen, wie die geschulte Kraft. Aber wir bemühen uns...

 
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   Ob das was wird?
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 16.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Sowohl der Kinderarzt als auch die Ärzte im Klinikum haben uns mitgeteilt, daß sie sich bei unserer Krankenkasse für eine Pflegekraft für Jonas einsetzten wollen. Dies geht wohl ohne weitere Begründung erst einmal für zwei Wochen.

Damit wäre uns ja auch erst einmal für weitere zwei Wochen geholfen.

Den Antrag auf Pflegeleistungen haben wir natürlich schon seit einiger Zeit gestellt, jedoch muss Jonas begutachtet werden, bevor entschieden werden kann, ob er besonderer Pflege bedarf.

Ich spiele mit dem Gedanken, Jonas von der begutachtenden Dame einfach mal füttern zu lassen. Ich bin sicher, daß Ihr der Unterschied auffallen würde. Aber wir warten mal ab, was dabei rauskommt.

Zur Not ist ja auch eine Haushaltshilfe, die mir die gröberen Putztätigkeiten abnimmt schon eine Hilfe, so daß ich mich damit nicht auch noch beschäftigen muss.

Ich bin gespannt, was dabei rauskommt und werde berichten!
 
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Jonas ist wieder im Krankenhaus!
Folgebeiträge...
Jonas muss wohl doch noch etwas im Krankenhaus bleiben!
 
   Jonas scheint nicht krank zu sein...
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 16.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
...

Wie mir heute im Klinikum Duisburg mitgeteilt wurde, liegen keinerlei Entzündungswerte vor. Die Kinderkrankenschwester ist der Meinung, daß die Probleme beim Trinken daher kommen, daß "er eben so sei".

Dies ist für mich persönlich jetzt wenig beruhigend, schwindet doch die Hoffnung auf Besserung erst einmal in weite Ferne.

Die anschließende Chefarztvisite ergab auch keine anderen Anhaltspunkte. Lediglich wurde mir mitgeteilt, daß die Probleme noch durch die Rotaviren verursacht sein könnten. Des Weiteren käme die Schwerbehinderung von Jonas ebenso in Frage, wie ein allgemeines "zicken" des Kindes.

Auf meine Frage, was denn mit dem "Glucksen" im Bauch seie, wurde mir mitgeteilt, daß es eben daher käme, daß Jonas so viel Luft schlucken würde, wenn er sich so aufregt.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das alles wirklich so glauben soll. Ich denke, wir beobachten das noch eine Weile und müssen dann noch einmal auf unseren Kinderarzt zurückgreifen.

Vermutlich werden wir Jonas dann auch bereits morgen wieder nach Hause holen können. Bzw. zu Oma und Opa holen können, denn diese haben sich heldenhaft bereit erklärt, den kleinen Mann übers Wochenende zu betüddeln...

Auch hier noch einmal vielen Dank!
 
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Jonas muss wohl doch noch etwas im Krankenhaus bleiben!
Jonas ist wieder zur Kontrolle im Krankenhaus
Jonas ist im Krankenhaus.
 
   Jonas ist wieder im Krankenhaus!
  Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 15.11.2006 von Michaela Klaproth
 
 
Tja, mein erster Eintrag ist gleich wenig erfreulicher Natur.

Jonas hat in der letzten Zeit vermehrt starke Probleme beim Trinken. Dies äußert sich, indem er sich direkt nach Ansetzen der Flasche heftig überstreckt und seinen Unmut in extremer Lautstärke äußert.

Eine zwischenzeitliche "Kur" bei den Großeltern ergab trotz deren enorm engagierter Arbeit mit Jonas leider keine Erfolg. Einen Dank möchte ich an dieser Stelle für die grandiose Unterstützung trotzdem loswerden!

Wir sind der Meinung, daß Jonas starke Schmerzen haben muss, die unseres Erachtens mit einem "Gluckern" im Bauch/Magen einhergehen. Genaueres konnte uns bisher jedoch noch niemand mitteilen. Da sich der Zustand immer weiter verschlechterte und somit immer schwieriger wurde, Jonas die entsprechende Menge Nahrung aufzuzwingen, haben wir uns entschlossen, ihn in die Hände des Klinikums Duisburg zu geben. Wie wir aus dem letzten Aufenthalt wissen, ist er dort wirklich gut aufgehoben und wird bestens betreut.

Ich habe mich dieses Mal bewußt gegen eine Mitaufnahme in das Krankenhaus entschieden, da Niklas deutlich agiler ist, als noch vor zwei Wochen und man es ihm -zumindest meiner Meinung nach- nicht zumuten kann, daß er den ganzen Tag in einem Zimmer verbringt.

Ich hoffe wirklich sehr, daß die Ärzte bei der Beobachtung eine zündende Idee haben, woran das liegen kann, so daß die Ursache der Schmerzen bekämft werden kann. Mit einer Betäubung der Schmerzen oder Ruhigstellung des Kindes ist es ja nun nicht getan. Wobei man leider auch diese Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, wenn nichts anderes mehr hilft. Ich möchte auf keinen Fall, daß mein kleiner Mann so starke Schmerzen erleiden muss.

Ein Anruf im Krankenhaus gegen 17.00 Uhr ergab, daß er auch durch die fachkundigen Schwestern nur zum Trinken von max. 80 ml gebracht werden konnte.

Drücken wir Jonas die Daumen, daß er auch diese Phase übersteht und hoffen wir, daß dies recht zügig geschieht.

Denn egoistischerweise muss ich gestehen, daß -und ich glaube, ich kann auch für Christian sprechen- wir mit unseren Kräften langsam wirklich am Endpunkt angekommen sind.

Jonas, wir denken an Dich!!!
 
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 Die letzten 8 Einträge von Michaela Klaproth 
 
29.05.2014, Große Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus
19.05.2014, Sportlich geht es weiter
19.05.2014, Lauf Niklas, Lauf!
13.03.2014, Wieso passiert hier nichts mehr?
02.11.2012, Freitags-Füller
09.06.2012, Freitags- (bzw. Samstags-) Füller
27.05.2012, Besser spät, als nie
01.10.2011, Drei Jahre ist es her
 
   


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März 2014 (1 Eintrag)
November 2012 (1 Eintrag)
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 Photo-Alben 
 
Death by Chocolate (6)
Der erste Geburtstag, die Bilder! (18)
Der Künstler Nik bei der Arbeit (5)
Die St. Martins-Laternen 2009 (5)
Die Superhelden auf Abwegen ;-) (14)
Ein Herbsttag mit Niklas (24)
Ein Tag im Movie Park (14)
Endlich Sonne (9)
Jonas (36)
Jonas Grab (23)
Jonas Grab Oktober 2008 (5)
Neue Fotos von Niklas und Jonas (12)
Neues von den Jungs (15)
Niklas 09/09 (4)
Niklas im Dezember 2008 (4)
Niklas mümmelt den ersten Keks! (8)
Paula (4)
Schnee *örks* (2)
 
   




 Ältere Einträge aller BLOGs 
 
Freitags-Füller (Michaela Klaproth)
Freitags- (bzw. Samstags-) Füller (Michaela Klaproth)
Besser spät, als nie (Michaela Klaproth)
Livin da PSVita loca (Christian Klaproth)
Kreativpause (Christian Klaproth)
Drei Jahre ist es her (Michaela Klaproth)
Review: resident evil 4 HD (PS3) (Christian Klaproth)
iOS Dev Tagebuch #2 (Christian Klaproth)
 
   


 Die 5 meistgelesenen Einträge 
 
Review: Söldner-X 2 Final Prototype (Christian Klaproth) (37222)
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Niklas und Jonas sind da!!! (Christian Klaproth) (15497)
Jonas ist ein Engel (Christian Klaproth) (10075)
2D Java Gaming Engine "ZwoDee" (Christian Klaproth) (7773)
 
   




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