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 Christian Klaproth, Unsere Zwillinge (159 Einträge) November 2017 





Unsere Zwillinge: In dieser Rubrik finden sich Einträge, die aus unseren Gedanken, Eindrücken und Erlebnissen während der Schwangerschaft und nach der Geburt unserer Zwillinge heraus entstanden sind.

   Tischgespräche
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 25.02.2011 von Christian Klaproth
 
 
Ab und zu ist mein 4jähriger Sohn in der Stimmung, richtig tiefschürfende Unterhaltungen zu führen. So auch neulich, als er mir mit seinen Worten wiedergab, was er im Kindergarten über Ernährung und Verdauung gelernt hatte. Im Kern ging es um die Frage, warum Kinder so gerne Naschen. Über dem Ganzen schwebte der pädogogische Zeigefinger der Ermahnung, nicht zu viel Süßes zu essen. Das so zum Hintergrund.

Mit der Verdauung ist das nämlich so: Vom Mund aus nach unten, also innen im Körper lang, verlaufen mehrere Schläuche. Und jeder dieser Schläuche transportiert was anderes. Ein Schlauch ist für das Trinken, einer für das Essen und einer für das Naschen, wenn man mal Naschgefühle bekommt. Einige Leute haben auch noch mehr Schläuche. Für Nudeln, für Kartoffeln und für Fleisch. Wenn man nun das unbändige Verlangen nach Süßkrams hat, dann fordert der Naschen-Schlauch nach Input. Gibt man ihm aber zu viel, kann das im Schlauch stecken bleiben und sich dort ansammeln. Wenn der weiter wächst kann er irgendwann platzen. Und dann muß man brechen. Ich denke, bei den letzten Ausführungen hat mein Sohn die Erklärungsversuche aus dem Kindergarten um ein paar eigene kreative Ideen erweitert.

In der Tat konnte ich das beschriebene Phänomen - zumindest anhand äußerer Symptome - selbst schon beobachten, was mir meine Frau auch noch in Dekaden unter die Nase reiben wird. Einmal, während der Adventszeit, war ich mit meinem Sohn einkaufen. Im Supermarkt lief ein Nikolaus herum, der hatte zwei Säcke dabei. In einem Sack waren Orangen, im anderen Schoko-Nikoläuse. Jedes Kind durfte sich aus einem der Säcke ein Teil rausnehmen. Natürlich hat mein Sohn zu dem wohlduftenden vitaminarmen Schoko-Nikolaus gegriffen. Was soll ich Euch sagen? Ich erlebte das bis dahin mit Abstand entspannteste Einkaufen, das ich mit meinem Sohn je erlebt habe. Kein Herumrennen und Verstecken, kein Regale Ausräumen, kein Weinen oder Wutgebrüll. Bis kurz vor der Kasse hörte ich nix, außer dem wohligen Schmatzen einer schokoverschmierten Schnute und dem leisen Knistern der Schoko-Nikolaus-Folie.

Kurz vor der Kasse fiel Sohnemann dann ein, daß er ja durstig wäre. Da sein 100g-Schoko-Nikolaus bis auf die an Händen und Mund befindlichen Reste komplett verspeist war, bestand die latente Gefahr eines Schreianfalls, sollte dem Wunsch nach einem Getränk nicht unmittelbar und sogleich nachgekommen werden. Ein Wasser wurde rigoros abgelehnt. Stattdessen sollte es eines dieser 200ml-Zuckerwässerchen in einer schmalen, weichen Plastikflasche sein, das an so einem Plastik-Drehverschluß geöffnet wird. Kein Problem. Gefordert, geliefert. Und in fast einem Zug geleert.

In der Form gestärkt - Sohn wurde langsam scheinbar müde - wurde das Absolvieren des Kassenbereiches sowie die Verstauung von Einkäufen und Nachwuchs ins Auto zu einem Kinderspiel. Zu Hause angekommen erwartete uns schon die Mama und konnte kaum glauben, daß es ein wirklich entspanntes Einkaufen gewesen sein soll. Ich berichtete von dem tollen Nikolaus der noch viel tollere Schoko-Nikoläuse verteilt hatte. Und noch in dem Moment, als meine Frau Luft holte, um zu fragen, wo denn der Rest der Schokolade sei, weil ich dem Jungen ja nicht etwa einen ganzen Schoko-Nikolaus habe essen lassen, platze meinem Sohn der Süßkram-Schlauch, und die braun-flüssige Süß-Sauer-Soße ergoß sich über den Küchenboden. Wieder was gelernt.
 
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Piratiges Zelten
Hausmänner-Report
DAS EXPERIMENT

 
   Heute vor 2 Jahren...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 01.10.2010 von Christian Klaproth
 
 
... haben wir um das Leben unseres kleinen Engels Jonas gebangt. Was wie ein "gewöhnlicher" Husten begann, entpuppte sich als Lungenentzündung und wurde letztlich wie eine Sepsis behandelt. Und obwohl unser kleiner Mann tapfer gekämpft hat, mussten wir ihn am Ende gehen lassen. Seitdem wacht er über uns und insbesondere über seinen Bruder und passt auf, dass die Familie an diesem Schicksalsschlag nicht zerbricht, sondern stärker zusammenwächst.

Wir danken allen Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten, die in Gedanken bei Joni und bei uns sind und eine Kerze für ihn anzünden. Das gibt uns Kraft und Zuversicht. Das zeigt uns, dass Jonas nicht vergessen wird, sondern in den vielen Herzen weiterlebt, die er mit seiner kurzen Lebensgeschichte berührt hat.

Danke.
 
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Gedenkstätte(n)
Ein Stern für Jonas
Joni fehlt
Jonas ist ein Engel
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Väter On Tour 2010
 
   Impressionen einer Piratenparty
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.06.2010 von Christian Klaproth
 
 
Um es gleich vorweg zu nehmen und den politisch geneigten Leser vom Weiterlesen irrelevanter Informationen abzuhalten: Hier geht es nicht um den Piratenparteitag, sondern um einen der wichtigsten Tage im Leben meines Sohnes. Seinem Geburtstag. Inklusive Piratenparty. Doch beginnen wir den Tag doch einfach mal morgens, kurz vor dem Aufstehen.

06:00 Uhr - Aufwachen, aufhorchen, durchatmen. Sohn liegt noch im Bett und schläft.
06:05 Uhr - Sohn wecken. Bei der Insgedächtnisrufung der Bedeutung des heutigen Tages verstummt das - das morgendliche Schlafdefizit anprangernde - Knatschen.
06:06 Uhr - Papa schafft es, Sohn ausreichend lange hinzuhalten, so dass sich Mama mit Kamera den besten Winkel erheischend positionieren kann. Nebenbei werden noch Kerzen entzündet.
06:07 Uhr - Sohn betritt die Küche und läuft auf seinen Platz zu. Alles, wirklich alles, rund um die langersehnte rote Eisenbahn von Playmobil herum wird ausgeblendet.
06:09 Uhr - Die überraschend anwesende Oma kann ihn kurzzeitig in die Realität zurückholen. Danach muss die Eisenbahn auf dem im benachbarten Raum zusammengesteckten Schienenkreis bespielt werden.
08:00 Uhr - Sohn wird im Kindergarten abgeliefert, wo er direkt mit Glückwünschen in Empfang genommen wird. Später erfahren wir, dass es einen Stuhlkreis zu seinen Ehren gab.
08:30 Uhr - Papa und Mama stehen an Jonis Grab und lassen einen riesengroßen Clownskopf-Heliumballon steigen. Bei strahlend blauen Himmel lässt sich der Ballon noch recht lange sehen, bevor als kleiner schwarzer Punkt, nur noch sehr schwer zu erfassen ist.
09:00 Uhr - Zu Hause eingetroffen beginnen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
09:05 Uhr - Beginn des Trampolin-Aufbaus.
11:45 Uhr - Abschluss des Trampolin-Aufbaus. Das ging erfreulich schnell und unkompliziert.
12:00 Uhr - Kurzer Wettercheck: Leicht diesig aber sonnig. Bestens!
12:10 Uhr - Papa stößt auf einen alten Piratenschatz im Garten und denkt sich, coole Aktion für die Kids. Schnell wird eine Schatzkarte angefertigt, etwas angeflämmt und per Wachssiegel versiegelt. Authentisch!
12:30 Uhr - Mittagessen. Davor und danach Deko, Deko, Deko. Frau pustet insgesamt 190 Luftballons auf.
14:30 Uhr - Papa macht sich bereit, Sohn samt einiger Gäste vom Kindergarten abzuholen.
14:55 Uhr - Papa ist froh, dass die Gruppenleiterin seinen verzweifelten Blick richtig gedeutet und ihm geholfen hat, die wilde Meute ins Auto zu verfrachten.
15:00 Uhr - Ankunft im Garten und Überraschungsflash bei Sohn. Da steht ja ein Trampolin.
15:01 Uhr - Sohn liegt weinend auf dem Trampolin, weil er vermutlich etwas umgeknickt ist.
15:20 Uhr - Alle Gäste sind eingetroffen und sitzen am Tisch, Sohn packt Geschenke aus. Platzregen setzt ein.
15:30 Uhr - Wir finden uns alle im Wohnzimmer wieder und dürfen Sohn beim Spielen mit der Eisenbahn zusehen.
15:35 Uhr - Der Regen hat nachgelassen und Papa ruft alle wieder raus.
15:40 Uhr - Endlich essen wir Kuchen.
16:00 Uhr - Papa wirft den Grill an, Kinder feuern mit Wasser-Waffen auf den Grill. Und auf Papa.
16:15 Uhr - Papa entwickelt den größten Respekt vor der Leistung der ErzieherInnen im Kindergarten.
16:30 Uhr - Erste Würstchen warten auf die Bräunung.
16:50 Uhr - Es gibt Piraten-Würste in Piraten-Brötchen mit Piraten-Soße. Lecker.
17:00 Uhr - Papa erzählt was von einem alten Piraten-Kapitän der einen Schatz im Garten versteckt hat. 5 Augenpaare hängen lautlos an seinen Lippen.
17:05 Uhr - Papa erfährt, dass Piraten für die Schatzsuche eine Schatzkiste und eine Piratenlupe benötigen.
17:10 Uhr - Nach ausgiebiger Diskussion rückt Papa eine Schatzkarte raus. Schnell scheint die "X-Markiert-Die"-Stelle gefunden zu sein, aber der Schatz ist gut getarnt.
17:12 Uhr - Bravo! Der Schatz ist gehoben und die Beute wird verteilt.
17:30 Uhr - Erste Mütter treffen zur Abholung der Zwergpiraten ein.
17:32 Uhr - Die Zwerpiraten entdecken das Trampolin, welches zuvor kaum sichtbar in der Mitte des Gartens stand.
18:30 Uhr - Das Trampolin wurde ausreichend behüpft und die letzten Gäste verlassen das Gelände.
19:00 Uhr - Der Sandmann ist geschaut und Sohn im Bett.
19:30 Uhr - Papa und Mama genehmigen sich ein Bier. Das haben sie sich nach dem anstrengenden Tag verdient.
20:00 Uhr - Mama hört ihr Bett nach ihr rufen und folgt dem lieblichen Sirenengesang.
20:30 Uhr - Papa schaut ein unterhaltsames wenn auch torarmes Portugal-Gegen-Spanien-Spiel und macht sich ein zweites Bier auf. Der alte Säufer.
20:45 Uhr - Sohn scheint die Erlebnisse des Tages im Traum zu verarbeiten und ruft wirres Zeug.
20:50 Uhr - Als Papa vom Trösten wieder ins Wohnzimmer kommt, sitzt an der Stelle, wo kurz zuvor noch ein leckeres, kühles Bier stand, eine schwarze Katze und schaut unschuldig vom Tisch hinunter.
21:00 Uhr - Papa ist der Katze dankbar, dass sie ihm hilft, seine Alkohollust zu zügeln, wischt den Boden und geht frustriert ins Bett.

Aber es war ein richtig toller Geburstag. Meint zumindest Sohn. Und der muss es wissen.
 
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Börsdi Tuju
Halbzeit der Legislaturperiode
29.06.2006, Ein Jahr danach...
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Feta oder heute?
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 26.04.2010 von Christian Klaproth
 
 
Das vergangene Wochenende lud mit seinem sonnenscheingetränktem Wetter förmlich zu Gartenarbeit, erstem zaghaften Planschen und natürlich Grillen ein. Nachdem wir unser ausgehobenes Gemüsebeet am Samstag endlich (ENDLICH!) mit schätzungsweise 40 40-Liter-Säcken Universalerde zugeschüttet haben und neben Erdbeeren nun auch jede Menge anderes Zeugs gepflanzt haben, hatten wir uns ein entspanntes Grillen auch redlich verdient. Mit ausreichend Warnhinweisen versehen (siehe Bild) brutschelten dann Würstchen und Fleisch vor sich hin.

Für Sohnemann ist es eine aufregende Zeit, kann er doch mit seinen fast vier Jahren endlich den Spielturm samt Rutsche und Schaukel vollumfänglich nutzen. Erfreulicherweise hat er dabei bereits eine Sicherheit erlangt, die es seinen Eltern erlaubt, auch dann ruhig sitzen zu lassen, wenn er seitwärts liegend die Buckelrutsche passiert.

Leider ist der gute Nik was den Gebrauch der deutschen Sprache angeht noch nicht ganz so sattelfest, wie auf der Rutsche. Insbesondere ein kleiner Sprachfehler bereitet uns im Moment Sorge und Schmunzelattacken zugleich. Schwierigkeiten bereitet ihm die Aussprache von "sp", oder besser geschrieben "schp". Stattdessen verwendet er ein "f". Aus spielen wird also ein fielen, aus Spaß ein Faß, usw. Auch Versuche, es deutlich vorzufrechen... 'tschuldigung... vozusprechen, erweisen sich als unfruchtbar. So wird aus einem "sch-p-ielen" ein "p-ielen sch".

Unweigerlich komisch wird es, wenn Söhnchen das gesprochene "f" für sich in ein "sp" verwandelt und seinen Vater die durch die Mutter aus der Küche zwecks Salatzubereitung beauftragte Frage zuruft: "Papaaaa? Ist Du Feta? ... Feta? Oder heute?".
 
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Ernsthafte Unterhaltungen
Eifgram

 
   Musica Flatulencia
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Mit zunehmendem Alter und fortschreitender Entwicklung entdeckt Söhnchen immer mehr die Musik für sich und freut sich ein Loch in den Strumpf, wenn er den Text mitsingen kann. Er ist stolz wie Oskar, wenn er zwei bis drei Textzeilen vorsingen kann. Dabei ist es fast noch schöner, ihn dabei zu erwischen, wie er singt, wenn er nicht weiss, dass jemand zuhört. Wenn nämlich jemand zuhört oder noch schlimmer, wenn er mal auf Kommando eine kleine Passage zum Besten geben soll, dann werden gewisse Schlüsselwörter der Texte durch "Pupsi" ersetzt. Bisweilen kommen auch noch andere Körperaustöße dazu. *yieehk*

Wahrscheinlich gibt es im Kindergarten ein paar begnadete Texter. Hier mal das Best-Of der Top of the Pups:
  • Können wir das schaffen? Ja, wie schaffen das! Bob der Pupsi...
  • Stubbs der kleine Oster-Pupsi...
  • Ich bin Pupsi, das kleine Krokodil...
  • Sankt Martin ritt durch Pupsi und Ka-ka...
  • Benjamin, du lieber Pupsi-Pupsi...
  • Sandmann, lieber Pupsi, es ist noch nicht soweit...

Meistens enden diese Songs in einem Gacker-Flash. Beim Interpreten. Und auch bei den Zuhörern.
 
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Ernsthafte Unterhaltungen
Bei den Dinos...
Teilungsmuffel
Eifgram
Mama, ist Dir langweilig?
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Ernsthafte Unterhaltungen
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 11.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Mit zunehmendem Alter entwickeln Kinder in ihrer Weltanschauung Ängste und Sorgen, die es fachmännisch und -fräulich ernstzunehmen gilt. Auch wenn es auf beiden Seiten der Bettkante Tränen gab, möchte ich Euch doch die folgende Unterhaltung mit meinem Sohn nicht vorenthalten, die im Nachhinein betrachtet recht unterhaltsam ist.

Zur Zeit interessiert sich mein Sohn sehr stark für das Universum, die Sterne und die Planeten, sowie auch deren Begleiter, die Monde. Die Frage, wo die Sonne nachts ist, konnte er mir selbstverständlich sofort erklären: Sie steckt im Mond drin. Deshalb leuchtet der Mond nachts ja auch. Die Ungläubigkeit, die sich in meinem Gesicht abgezeichnet haben muss, konnte er durch einen wissenschaftlichen Beleg wegwischen. Er griff zu seinem Plüsch-Kuschel-Mond und zeigte mir, dass dieser auf der Rückseite ein kleines Geheimfach hat, in das man einen kleinen Stern stecken kann. Dort kriecht die Sonne abends also rein und kommt dort morgens ganz langsam wieder heraus. So logisch, so einfach.

Im weiteren Verlauf unserer Astronomie-Revue kamen wir auf die Mondoberfläche zu sprechen. Diese ist durch Meteoriten-Einschläge ganz schön durchlöchert. Plötzlich war Sohnemann ganz aufgeregt und erzählte mir, er habe Angst rauszugehen, weil ihm dann ja ein Meteorit auf den Kopf fallen könne. Meine Erklärungsversuche von wegen Mond und keine Atmosphäre und verglühenden Meteoriten in der Erdatmosphäre kann ich vielleicht in ein paar Jahren nochmal starten. Akut verschlimmerte es das Problem nur: Nun hatte er nicht nur Angst, dass ihm ein Meteorit auf den Kopf fallen können, nein, dann würde er ja auch noch brennen.

Ich versicherte ihm, dass es nicht vorkommen wird, dass ihm auf der Erde ein Meteorit auf den Kopf fallen wird. "Ja, aber WENN..." ist ein gern und häufig angewandtes Stilmittel. Als auch meine höchstwissenschaftlichen Erklärungen nicht mehr fruchteten, griff ich den Satz auf, und sagte, ja wenn mir denn ein brennender Meteorit auf den Kopf fallen würde, dann wäre ich tot und würde in den Himmel kommen. Dann würde ich Joni wiedertreffen. "Und wenn mir und Dir und Mama ein Meteorit auf den Kopf fällt, dann sind wir alle im Himmel." Das konnte ich nur bejahen.

Nach einer kurzen Bedenkzeit sagte Nik dann mit leicht weinerlicher Stimme: "Aber dann ist ja unser Haus leer." Auch das musste ich bejahen. Nun brach es förmlich aus ihm heraus und Kummer und Sorge zeichneten sich in seinem tränenüberströmten Gesicht ab: "Aber wenn das Haus leer ist, dann kommt ein Dieb und nimmt mein Spielzeug mit. Und wenn ich wieder zurückkomme ist mein Spielzeug weg und dann bin ich traurig." Drama, Drama. Ich erklärte ihm, dass man aus dem Himmel nicht wieder zurückkehren würde, wenn man gestorben ist. Und da kam es wieder, das hypothetische Stilmittel: Ja Papa, aber WENN ich wieder zurückkomme und die Spielsachen weg sind, DANN bin ich traurig. Okay. Ich nahm seine Sorge ernst und tröstete ihn noch ein bißchen. WENN wir gehen, und beabsichtigen wiederzukommen, DANN schliessen wir nämlich auch alles ab. Da war er dann doch beruhigt. :)
 
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 Profil 
 
Name: Christian Klaproth
Herkunft: Deutschland
Beruf: Software Consultant

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zuletzt gespielt: Uncharted Golden Abyss (PSVita)
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