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 Christian Klaproth (441 Einträge) Oktober 2018 





   Review: Wario Ware Smooth Moves (Wii)
  Kategorie Gaming, erstellt am 18.01.2007 von Christian Klaproth
 
 
Bei Wario Ware für die Wii handelt es sich - wie auch schon bei den Vorgängern für DS und Gamecube - um eine Sammlung von Mikro-Spielen, die in schneller Abfolge auf den Spieler "einprasseln" und ihn vor kurze, abwechslungsreiche Aufgaben stellen. Das besondere Schmankerl an der Wii-Variante ist dabei die Integration der neuen Steuerungsmöglichkeiten durch die Wii-Fernbedienung.

Mit dem Formenstab (wie die Wiimote bei Smooth Moves genannt wird, der Nunchuck nennt sich Balancestein) muss der Spieler vor Beginn eines Mikro-Spieles eine von über einem Dutzend Grundpositionen einnehmen. Zu den einfachen Grundformen zählt die "Fernbedienung", der "Regenschirm" oder das "Lenkrad". Etwas heiterer geht es dann schon bei Figuren, wie dem "Elefant", "Irokese" oder "Samurai" zu. Schwierig wird es beim "Kellner" oder der "Fritte". Das jeweilige Mikro-Spiel erfordert in den meisten Fällen nur eine oder wenige typische Bewegungen, die aus der Grundhaltung folgen. So muss man bei der "Samurai" im richtigen Moment und der passenden Geschwindigkeit eine Bewegung vollziehen, als würde man mit der Hand von der gegenüberliegenden Hüfte ein Samurai-Schwert ziehen und einen Schlag ausführen. Lediglich für eine "Bonus-Form", das "Besteck" benötigt man den Balancestein, ansonsten steuert sich Smooth Moves ausschliesslich mit der Fernbedienung.

Zunächst wird man bei Wario Ware in den Einzelspielermodus geschickt, der wie ein Tutorial aufgebaut ist. Im ersten Spielabschnitt verwendet man ausschliesslich die Grundhaltung "Fernbedienung", man muss einfache Mikro-Spiele absolvieren und man hat ausreichend Zeit. Der Ablauf ist im folgenden immer identisch: Man hat 4 Fehlversuche und wird auf eine Serie von Mikro-Spielen losgelassen. Vor jedem Mikro-Spiel wird die Grundhaltung durch ein kleines Bildchen angezeigt und anhand eines Schlagwortes kann man erahnen, was man tun soll. Dann erscheint die Spielszene, in der am unteren Rand die Lunte zu einer Bombo in knapp 5 Sekunden abläuft. Innerhalb dieser Zeit muss man das Mikro-Spiel absolviert haben, ansonsten ist einer der freien Fehlversuche weg.

Nach und nach schaltet man auf einer Landkarte neue Gebäude frei, in denen neue Mikro-Spiel-Serien absolviert werden müssen. Mit der Zeit kommen dabei immer weitere Grundhaltungen hinzu, die Aufgaben werden anspruchsvoller und die Zeit zum Verstehen und Absolvieren einer Aufgabe wird kürzer!

Einige der Mikro-Spiele sind beim ersten Spielen sehr witzig und überraschend. In einer Aufgabe (Grundform Fernbedeinung) bekommt man als Schlagwort "Fallenlassen" angezeigt und sieht eine Hand, die eine Wiimote hält. Tatsächlich besteht die Aufgabe darin, die Wiimote fallen zu lassen und an der Trageschlaufe baumeln zu lassen.
Damit man nun nicht einfach alle der knapp über 200 Mikro-Spiele auswendig lernt, gibt es pro Mikro-Spiel auch noch Varianten. Beispielsweise kann man im Spiel "Sägen" (Grundhaltung "Tauziehen"), die Wiimote so schnell es geht vor- und zurückbewegen. In späteren Spielabschnitten bekommt man aber ein flexibles Sägeblatt, wo man nicht zu schnell (aber auch nicht zu langsam) sägen darf. Auch variiert bei einigen Spielen die Anzahl an Bewegungen, die man vollziehen muss, sodass man nicht umherkommt, bei jedem Mal ganz genau hinzusehen, was man tun soll. Dennoch wird die Luft im Solo-Modus recht schnell raus sein. Neben dem "Story-Modus" gibt es noch Herausforderungen, in denen man auf Highscore-Jagd gehen kann. So muss man in einer Break-Out-Variante einen Tischtennisball auf einer Kelle tippen lassen und dabei einen Turm erklimmen, oder man stapelt auf einer Platform herunterfallende Blöcke.

Die Grafik des Spiels bewegt sich irgendwo zwischen geht so und schlecht. Abgesehen von einigen wenigen Mikro-Spielen mit Gastauftritten aus Zelda, Metroid Prime und Nintendogs, sehen die meisten Mikro-Spiele aus, als wären sie von Vorschulkindern gezeichnet. Auch wenn das auf den ersten Blick abschreckend ist, so passt irgendwie alles zusammen.

Den Grafik-Aurutscher kann ich Wario Ware bei der Gesamtwertung irgendwie nicht richtig übel nehmen, das wird durch den Fitness-Faktor in späteren Spielabschnitten ausgeglichen. :) Daher bekommt das Spiel auf einer Skala von 0 bis 100 bei mir eine glatte 80.
 

Siehe auch...
Review: Wii
Folgebeiträge...
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